
Wein
soll gegen Alzheimer helfen
Täglich
ein Glas Wein kann einer Degeneration der Nervenzellen, wie sie
bei Alzheimer- Erkrankungen und Parkinson auftritt,
entgegenwirken. Zu diesem Ergebnis kam Professor Alberto Bertelli
von der Universität Mailand.
Im
Rahmen seiner Untersuchungen hatte Bertelli menschlichen
Gehirnzellen Resveratrol-Kulturen beigemischt. Resveratrol wird
von Weinreben als Schutz gegen Infektionen produziert und
aktiviert im menschlichen Gehirn offenbar ein Enzym, das die
Regeneration der Zellen unterstützt. Daraufhin konnte er ein
gesteigertes Wachstum von Nervenfortsätzen beobachten, die
Gehirnzellen untereinander verbinden. Bei Alzheimer-Erkrankungen
und Parkinson gehen genau diese Verbindungen verloren.
Forschungsergebnisse
anderer Wissenschaftler weisen in eine ähnliche Richtung. So veröffentlichte
im letzten Jahr Jean-Marc Orgogozo von der Universität Bordeaux
das Resultat einer Untersuchung, wonach sich Personen, die regelmäßig
Wein konsumierten, als weniger anfällig für neurodegenerative
Krankheiten erwiesen hatten. Und was für den Wein gilt müsste
auch für den Traubensaft gelten, in dem dieser Stoff auch
enthalten ist. Aber das wurde offenbar noch nicht untersucht.
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