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Weiterbildungs- und
Betriebsberatungsges.m.b.H.
Im Weideland 8
4060 Leonding
Tel.: 0732/772267
Fax: 0732/772267-50
office@gastlichkeit.at
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| Gastro-Tipp
32 |
Anregungen zur Gästebegeisterung
Allgemein
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Die ersten drei Minuten
sind für den Gast entscheidend
-
Die Wünsche von
Stammgästen kennen und von selbst erfüllen
-
Gäste-Kartei erstellen und
damit arbeiten (Inhalt gut warten)
-
Sich an Besonderheiten des
Gastes erinnern (Kartei)
-
Wünsche des Gastes voraus
denken
-
über Wunscherfüllung
hinaus etwas leisten
-
Stammkundenbefragungen
(Was erwarten Sie? Welche zusätzlichen Wünsche haben Sie an uns? …)
-
individuelle Betreuung
(Wer mehr Aufmerksamkeit möchte, bekommt sie. Wer weniger, bekommt auch
dies)
-
Gäste aufmerksam
wahrnehmen (mit offenen Augen und Ohren präsent sein)
-
Sonderwünsche freudig
erfüllen (nicht nur spielen, sondern wirklich so meinen)
-
Attention to details – Auf
Kleinigkeiten achten
-
Wenn möglich, persönliche
Begrüßung vor dem Haus oder zumindest an der Eingangstüre
-
Verabschiedung erst an der
Hoteltür
-
Herzlichkeit anstelle von
Freundlichkeit
Marketing:
-
“Everybody´s Darling is
everybody´s Depp!” Gutes Marketing muss polarisieren, muss auch Widerspruch
erwecken.
-
Expertenstatus haben
-
Wo sind wir besser als die
anderen und wie machen wir das deutlich?
-
Was können wir, was andere
nicht können?
-
Was behaupten andere auch?
-
Was erhöht meine
Glaubwürdigkeit?
-
Expertenstatus haben
bedeutet, von Laien dafür gehalten zu werden.
-
Nutzen bieten auf der
Website (Content ist das Wichtigste)
-
Keine Rabatte. Gleiche
Preise für alle.
-
Nicht für jeden da sein.
Klare Zielgruppenansprache.
-
Den Gästen Gesprächsstoff
liefern. Sie sollen zu Hause etwas über uns erzählen.
intern:
-
intrinsisch motivierte
Mitarbeiter (keine Outsider) Erfolg ist zu 15% vom Fachwissen abhängig, zu
85% von Persönlichkeit
-
Vertrauensvolles Team.
Miteinander arbeiten wollen, steht weit über der fachlichen Qualifikation
des Einzelnen.
-
hohe Ziele (gemeinsam).
Wer bereits im Oktober die Zahlen erreicht hat, strengt sich nicht mehr an.
-
Erfolgsspiegel. (täglicher
Bericht wie weit wir auf dem Weg zum Ziel sind)
-
Perspektiven für
Mitarbeiter: Entweder selbstständig machen oder in einem wachsenden
Unternehmen arbeiten. Dort kann man mitwachsen.
-
Zahlen intern in Ordnung
(WES, P-Kosten, Auslastung…)
-
Führung als Vorbild
-
Interviews nach den
Kranktagen (Was war los? Was können wir gemeinsam tun, um das zukünftig zu
verhindern?)
Anregung: Personalabend; Umgekehrter Handschuh:
An einem Abend im Jahr sollen die Mitarbeiter von ihren Vorgesetzten an einer
Party bedienstet werden. Das Management wird in die Rolle der Angestellten
versetzt, was neue Ideen bringen kann. Für die Angestellten wird es ein
Partyabend. Dieser Event wird zudem den Zusammenhalt im Team fördern.
Sinnvolle zusätzliche
Annehmlichkeiten für Ihre Gäste im Hotel.
Die Konkurrenz ist groß, da sollten Sie sich schon etwas Besonderes einfallen
lassen. Erfolgreich ist, wer seine Gäste mit kleinen Aufmerksamkeiten in
Erstaunen versetzt. In der folgenden Checkliste haben wir eine Reihe von
Annehmlichkeiten zusammengestellt, mit denen Sie Ihre Gäste sicherlich positiv
überraschen werden.
Website:
-
Viel Nutzen auf der
Website bieten (Was erwarten meine Besucher und wie kann ich die Erwartungen
übertreffen?)
-
Eine Sitemap und/oder eine
Suchfunktion einfügen
-
Eine
Online-Reservierungsmöglichkeit oder Verfügbarkeitsprüfung anbieten
-
Ein verständlicher
Anfahrtsplan (für die Anreise mit Auto, Flugzeug, öffentl. Verkehrsmittel.
nachvollziehbare Skizze nicht vergessen)
-
Vielleicht ein klein wenig
untertreiben, um dem Gast im Hotel Überraschungsmomente zu bieten.
Kontraproduktiv ist es, auf der Website viel zu versprechen, damit die
Erwartungen des Gastes nach oben zu schrauben und dann im Hotel nur
Mittelmaß zu bieten. (z.B. Auf der Website einen "Fruchtgenuss" auf dem
Zimmer zu versprechen und dann liegt da ein einsamer Apfel auf einem
Teller.)
-
Kulante Stornobedingungen
anführen (ein Businesshotel bietet z.B. die kostenlose Stornierung des
Zimmers bis 18 Uhr des Vortages an)
Schriftverkehr:
-
Anfragebeantwortung per
Mail zumindest innerhalb von vier Stunden (besser 90 Minuten)
-
Reservierungsbestätigung
als Antwort auf die Buchung innerhalb von 24 Stunden (besser 4 Stunden)
-
Zusendung von Unterlagen
per Post innerhalb von 3 Werktagen. Dazu ein Begleitbrief mit korrekter
persönlicher Anrede
-
Herzlichkeit auch zwischen
den Zeilen spürbar machen. Emotionen beim Gast wecken. Dies gelingt
-
entweder durch eine
bildhafte Sprache (zu einem Hauptwort ein passendes Eigenschaftswort
beifügen)
-
oder durch eine kurze
Story ("Sie genießen das großartige Frühstück und entspannen
anschließend im Ruheraum. Sie tauchen ein in die sinnliche Erfahrung
unserer Thermenwelt, relaxen im Whirlpool mit einem Glas Champagner
...")
-
Einstimmungsschreiben etwa
eine Woche vor Anreise (bei Stammgästen)
-
Erinnerungsgruß sofort
nach Abreise des Gastes (vielleicht mit der Bitte um eine Internetbewertung
des Aufenthaltes)
-
Newsletter verschicken
(auf Häufigkeit achten). Nicht nur Werbung, sondern auch hier Nutzen bieten.
Telefon:
-
Eine wirklich herzliche
Begrüßung anstelle einer automatisierten Floskel (Floskeln erkennt man an
einer monotonen Stimmlage und diese werden meist viel zu schnell
"heruntergeleiert") Floskeln sind der Tod jeder Gästebeziehung.
-
Gast - wenn immer es
angemessen ist - mit seinem/ihrem Namen ansprechen
-
Empfehlungen aussprechen
(Zimmer, Restaurant, Wellness, Beauty...) anstelle von Aufzählungen.
-
Wichtige Einzelheiten
wiederholen, um Missverständnisse zu vermeiden und um dem Gast das Gefühl zu
geben, dass er wirklich verstanden wurde.
-
Für Anruf ausdrücklich
bedanken
-
Ein aufrichtiges Interesse
am Gast spürbar machen, indem Sie ehrliches Interesse an seiner Person
zeigen. Individuell auf jeden Gast und seine Wünsche eingehen.
Anreise:
-
Klare Beschilderung
(soweit möglich und von den Behörden erlaubt)
-
Bequeme, großzügige
Zufahrt (Architektur, Sauberkeit, ...)
-
Einen Parkservice anbieten
-
Gepäckservice vom Auto ins
Hotel durchführen
-
Einfache Orientierung
sicherstellen (durch klare Beschilderung, Architektur im Außen- und
Eingangsbereich des Hotels)
-
Hinweise und Erklärungen
über Besonderheiten des Hauses anbringen
Check-in:
-
Erstklassiges
Erscheinungsbild der Mitarbeiter (Sauberkeit, Zustand, Stil)
-
Gewandtes Auftreten
(Haltung, Gestik, Mimik, Körpersprache ...)
-
Herzliche Begrüßung (siehe
Telefon) eventuell mit Handschlag (aber bitte keine Zwangsbeglückung. Nicht
jeder Gast möchte die Hand geben.)
-
Vielleicht einen
Willkommensdrink (Erfrischung) anbieten (Kaffee, Wasser, Juice, Frizzante
...)
-
Mit dem Gast eine kleine
Hausführung veranstalten
-
Gäste – wenn immer es
angebracht ist - mit Namen ansprechen
-
Meldezettel vom Gast nur
unterschreiben lassen (vorbereiten). Wenn Daten fehlen, dann vom Gast
erfragen und selbst eintragen (Fingerspitzengefühl bei Geburtsdaten)
-
Hilfe mit Gepäck
organisieren
-
Gäste auf das Zimmer
begleiten. Im angemessenen Tempo vorausgehen, dabei interessierte
(Blickkontakt) Konversation betreiben
-
Ein interessantes Rooming
durchführen (Dem Gast nicht zeigen wo die Toilette ist, sondern vielmehr auf
die Besonderheiten des Zimmers hinweisen. Das Bett ist von ..., das Dekor
von ..., die Badezimmerfließen sind handgemalt von ..., den eigenen
Kachelofen können Sie hier regulieren ..., Der Ausblick auf …)
-
Dosierte Erläuterungen am
Zimmer (z.B. Essenszeiten, Frühstück, Wellness, Behandlungen etc.). Achten
Sie auf die Körpersprache des Gastes. Daran erkennen Sie genau, wann es zu
viele Informationen sind. Wenn er bereits Schritte nach hinten macht,
auffällig oft nickt (ohne Blickkontakt zu halten), eine zurückhalte (fast
abwehrende) Haltung einnimmt, können Sie vermutlich davon ausgehen, dass der
Informationsbedarf des Gastes ausreichend gedeckt. ist.
-
Einen angenehmen
Aufenthalt wünschen
-
Konzert-, Kino-, Theater-,
Kabarett- oder Opernkarten für den Gast besorgen
-
Hinweise auf besondere
Veranstaltungen geben
Zimmer:
-
Ein Willkommensbrief
(handschriftlich oder zumindest mit einer handschriftlichen Unterschrift)
-
Ein Korb mit frischen
Früchten (evtl. aus dem eigenen Garten)
-
Ein kostenloses
Mineralwasser
-
Vielleicht sogar eine
Flasche Wein (auf Kosten des Hauses) und zwei schöne Weingläser in der
Suite?
-
Wenn angebracht, eine gut
gefüllte Mini-Bar (auch mit süßen und salzigen Knabbereien)
-
Ein Schreibtisch inklusive
Schubfach mit Linealen, Heftklammern, Büroklammern, Locher, Papier, etc.
-
Ein Faxgerät (wenn Sie
häufig Geschäftsreisende beherbergen)
-
Internetanschluss im
Zimmer (mittlerweile erwarten Gäste, dass dieser Service in guten Häusern
kostenlos angeboten wird)
-
Eine schöne Schreibmappe
(in Leder gebunden?) mit Briefpapier und Schreibgerät
-
Ein Notizblock mit Stift
neben dem Telefon
-
Ein einfach zu bedienender
Safe mit schriftlicher Bedienungsanleitung
-
Kaffee-/Teetassen, ein
Wasserkocher und eine Auswahl an Tee- und Kaffeesorten mit entsprechendem
Zubehör
-
Ein aktuelles
Fernsehprogramm auflegen
-
Eine Polsterauswahl (für
Allergiker). In einem Hotel haben wir sogar eine eigene „Polsterkarte“
erhalten, auf der der Gast sein Kissen aus verschiedenen Materialien
auswählen kann.
-
Ein "stummer Diener" mit
Hosenbügelfunktion
-
Ein Korb mit
Hygieneartikeln (Hautcremes, Haarpflegemittel, Rasierer, Rasiercreme und
Aftershave)
-
Ein gut beleuchteter
Kosmetik-/Rasierspiegel im Bad
-
Eine Personenwaage im
Badezimmer
-
Ein hochwertiger Fön, der
auch Leistung bringt (speziell für Frauen mit langen Haaren sehr wichtig)
-
Mit Seide überzogene
Kleiderhaken (für edle Röcke) zusätzlich zu zahlreichen aus Holz (kein
Plastik!)
Housekeeping:
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Ein Wasch- und/oder
Bügelservice anbieten. Aber bitte keine 48-Stunden-Fristen, das muss auch
rascher gehen.
-
Am Abend
Baumwollslipper neben dem Bett, Kekse auf dem Nachttisch und/oder ein
Betthupferl auf den Bettlaken
-
Ein Abdeckservice am Abend,
damit der Gast nicht erst die Tagesdecke etc. wegräumen muss, um ins Bett
gehen zu können. Dabei sollen/können dann nachfolgende Tätigkeiten die
Bequemlichkeit des Gastes zusätzlich erhöhen:
- Bettabdeckung entfernen oder zurückschlagen
- Vorhänge zuziehen
- Nachttischlampen einschalten
- Bestellkarte für das Frühstück bereitlegen
- Fernbedienung auf dem Nachttisch bereitlegen
- Sauberkeit überprüfen (Toilette, Waschbecken, Badezimmerboden, Badewanne,
Dusche, Mülleimer leeren)
- Aufräumen (gebrauchte Handtücher, Wassergläser, Teller, Besteck, Gläser)
- Ordnung wiederherstellen (Kleidungsstücke des Gastes, Schuhe, Zeitungen,
Toiletteartikel des Gastes)
-
Eine kleine Aufmerksamkeit
für den Gast nach dem Aufräumen (vielleicht etwas Süßes oder ein
handgeschriebener Wetterbericht, ein Hinweis auf eine besondere
Veranstaltung des Tages, einfach ein paar nette Zeilen wie ein Zitat, ein
Aphorismus ...)
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Handschriftliche
Vorstellung: Für die Sauberkeit in diesem Zimmer bin ich verantwortlich.
Unterschrift.
Kinder:
-
Ein sauberes, großzügiges
Spielzimmer mit Tageslicht und Spielzeug für verschiedene Alterstufen in
ordentlichem, gebrauchsfähigen Zustand
-
Eigenes Kinderprogramm
anbieten (Kinder haben gerne mit Tieren zu tun. Hasen füttern, mit dem -
kinderfreundlichen - Haushund Gassi gehen ...)
-
Eigenes Kinderbesteck und
-teller
-
Eine eigene Kinderkarte
-
Vorreihung von
Kinderbestellungen in der Küche
-
Die Mitarbeiter sprechen
Kinder direkt an (Kommunikation erfolgt nicht über die Eltern)
-
Kinderbetreuung während
des Essens der Eltern
-
Ein sicherer Spielplatz im
Freien (Abgrenzung)
Restaurant:
-
Ausreichende Abstände
zwischen den Tischen, um Diskretion zu gewährleisten
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Je nach Restauranttyp:
Aperitif aktiv anbieten (in Form vom aufrichtigen Empfehlungen anstelle der
weitverbreiteten Aufzählungen)
-
Vorspeise/Hauptgang dem
richtigen Gast servieren, ohne fragen zu müssen
-
Nebenteller, Nebenbesteck
und Menagen nach Beendigung des Hauptganges abräumen (Wer braucht schon Salz
und Pfeffer zum süßen Dessert?)
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Zu Kaffee/Tee petit fours/eine
Schoko/ein Keks servieren
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Verschiedene Zuckerarten
zur Auswahl stellen
-
Sehr gute Bouteillen-Wein
sind auch glasweise erhältlich (Da gibt es sogar eine Schihütte, die z.B.
einen Gabarinza vom Weingut Heinrich glasweise anbietet. ein Hotel sollte da
doch mithalten können ;-)
-
Die Gäste - wenn immer es
angebracht ist - mit Namen ansprechen
Frühstück:
-
Aktiv Hilfe beim Buffet
anbieten bzw. nachfragen, ob der Gast diese wünscht
-
Gäste mit Namen begrüßen
und ansprechen
-
Beschriftungen von schwer
zu identifizierenden Angeboten am Buffet
-
Vorgewärmte Teller für
warme Speisenangebote
-
Extra Speisen (z.B. Ham &
Eggs…) auf Karte
-
Möglichkeit verschiedene
Kaffeearten zu bestellen (z.B. Cappuccino)
-
Eine Vital-Ecke am Buffet
-
Mittlerweile sind ja
Buffets der Standard. Sich hier abzuheben, ist ganz einfach, indem ich eine
Frühstückskarte schreibe und das gesamte Frühstück - wie früher in guten
Häusern - wieder serviere.
Zimmerservice:
-
Eine geschmackvolle Karte
auf dem Zimmer dafür auflegen
-
Auf dieser Karte steht
auch gleich die Telefonnummer, unter der das Service geordert werden kann.
-
Bestellungen am Telefon
wiederholen, um Missverständnisse zu vermeiden
-
Fragen, ob ausserviert
werden bzw. wo Tablett/Trolley abgestellt werden darf
-
Warme Speisen mit
Abdeckhaube servieren
-
Bei Getränkeflaschen ins
Glas einschenken
-
Info geben, wann Tablett/Trolley
wieder abgeholt wird. Hier genügt auch ein kleines Kärtchen, auf dem eine
Nummer angegeben ist, unter der man das Abräumen des Geschirrs ordern kann.
-
Bei Frühstücksservice
frische Blumen und eine Vase mitbringen
-
Die Frage stellen: "Darf
ich sonst noch etwas für Sie tun?"
-
Den Gast mit Namen
ansprechen
-
Mit etwas
Fingerspitzengefühl erspüren, ob der Gast während dem Service an
Konversation eine Freude hätte.
-
Diskretion ist oberstes
Gebot
Bar:
-
Ein angemessener Musikstil
und Lautstärke für eine Hotelbar
-
Die Karte geöffnet reichen
(auch bei Tischkarten)
-
Drinks aktiv anbieten
(aufrichtige Empfehlungen)
-
Die Drinks auf Untersetzer
(z.B. kleine Servietten) stellen
-
Bei glasweiser Wein- oder
Champagnerbestellung Flasche präsentieren und aus dieser einschenken
-
Nüsse oder Oliven in
Schalen mit Löffel bereitstellen
-
Salz-Knabbergebäck
anbieten
-
Die Gäste mit Namen
ansprechen
-
Wenn möglich,
Beziehungsgespräche mit dem Gast führen (Small Talk, Konversation ...)
Freizeit/Wellness/Beauty:
-
Ein Getränkeservice im
Wellnessbereich anbieten oder zumindest eine Saftbar bereitstellen
-
Ausreichend Handtücher zum
Tausch bereitstellen
-
Shampoo/Duschgel zur
Verfügung stellen
-
Aufmerksamkeit und
Herzlichkeit der Angestellten, wenn sie dem Gast außerhalb der Gasträume
(z.B. Gängen, Stiege, ..) begegnen. Jeden Gast grüßen, auch wenn er/sie heut
schon einmal gegrüßt wurde.
-
Ausreichend Angebote für
aktive Erholung (z.B. Wandern, Golf, Tennis, …) anbieten
-
Unterrichtsmöglichkeiten
(Golf, Schifahren, Tai Chi, Wein ...) anbieten
-
Bei Behandlungen
(Massagen, Beauty) Gast mit Namen ansprechen und seine/ihre individuellen
Wünsche erfragen.
-
Fingerspitzengefühl ist
bei Gesprächen gefragt. Spüren, ob der Gast reden oder lieber die Behandlung
in Ruhe genießen möchte.
-
Eine Karte mit verschiedenen
Musik-Cds anbieten. Der Gast kann die Musik für seine Behandlung wählen.
Services:
-
Ein persönlicher Weckruf,
anstelle von automatisierter Weckeinrichtung
-
Beim Wecken den Gast mit
Namen ansprechen
-
Einen Nachruf in zehn
Minuten anbieten
-
Anbieten, eine Tasse
Kaffee oder Tee auf das Zimmer zu bringen
-
Bei Info-Gesprächen:
+ sich Zeit für den Gast nehmen
+ ihn/sie mit Namen ansprechen
+ Unterlagen zur besseren Anschaulichkeit bereithalten (Ortsplan,
Veranstaltungskalender ...)
+ Einen Schritt über das Anliegen des Gastes hinaus denken (Womit könnte ich
ihm/ihr noch eine Freude machen)
Bei Beschwerden:
+ für das Vorbringen der Beschwerde bedanken
+ jede Beschwerde wirklich ernst nehmen (Gast spürt Heuchelei sofort)
+ sich für die Unzulänglichkeit entschuldigen
+ der Versuchung widerstehen, sich oder das Haus zu verteidigen
+ umgehend eine Lösung des Problems veranlassen (Gast soll Aktion auch
mitbekommen)
+ über über die Behebung des Problems hinaus eine Wiedergutmachung leisten
+ den Gast mit Namen ansprechen
Check-out:
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Dem Gast Hilfe mit dem
Gepäck anbieten/organisieren
-
Nachfrage über die
Zufriedenheit des Aufenthaltes stellen
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Rechnung vorbereiten und
dem Gast erklären. Zusammenfalten und dem Gast in einem Kuvert übergeben
-
Gast kann (beinahe)
uneingeschränkt wählen, wie er bezahlen möchte (die gängigsten Kreditkarten
zu akzeptieren, ist ein Muss!)
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Hilfestellung zur
Erreichung des nächsten Zieles geben bzw. nachfragen, ob solche benötigt
wird
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Den Gast zur Türe
begleiten und dort verabschieden
"Ausgezeichnete
Hotellerie bedeutet, gut sein in vielen kleinen Dingen. Wenn der Gast das Haus
glücklicher verlässt, als er es betreten hat, dann - und nur dann - haben alle
Beteiligten einen guten Job gemacht." Kurt Steindl, Gastlichkeit & Co
"Die Crux in der
Hotellerie ist folgende: Sie haben eine Frage und bekommen eine Antwort. Sie
haben einen Wunsch und der Wunsch wird erfüllt. Aber es wird einfach nicht
weiter gedacht. Dabei ist es wichtig vorauszuspüren, was ein Gast will."
Kurt Wachtveitl, Direktor des Hotel Oriental in Bangok
Weitere Ideen
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Gefüllte Picknickkörbe zum
Mieten
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Überraschungsmenü
“Bisher haben wir immer versucht unser Bestes zu geben, um Sie mit unseren
Speisen zu verwöhnen. Der eine oder andere war immer wieder überrascht, was
unsere Küche so bietet. Jetzt drehen wir den Spieß um! Überraschen Sie uns!
Besuchen Sie uns, lassen Sie sich ein Überraschungsmenü bestehend aus Suppe,
Hauptspeise und Dessert von unseren Küchenprofis zusammenstellen und
überraschen Sie unser Sparschwein, indem Sie es – angemessen füttern.”
-
Ostern:
Kinder erhalten Kinderüberraschungseier, Erwachsenen wird ein kleiner
Osterhase vor die Hoteltüre, Ferienwohnung gestellt.
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Sommerzeitumstellung:
Zur Erinnerung an die Zeitumstellung wird in den Hotels, Ferienwohnungen
und/oder Gruppenunterkünften ein Beutel Schwarztee/Kaffee mit Begleit- bzw.
Erinnerungsschreiben verteilt, um auch die verlorene Stunde Schlaf zu
kompensieren
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Internationaler Tag der
Sonne:
Geführte Sonnenaufgangs- oder Sonnenuntergangsbeobachtung/-wanderung zu
einem geeigneten Platz in den Bergen mit anschließendem Brunch
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Internationaler Tag der
Freundschaft:
Gratis versenden von Postkarten an einen guten Freund
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Welttag des Fernsehens:
Auf Grossleinwand werden alte Filme (aus der Region) gezeigt.
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Schlechtwetter-Programm
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Meistens ist das Programm
der Gäste in einer Bergdestination vom Wetter abhängig. Bei schönem Wetter
ist die Anzahl an Beschäftigungsmöglichkeiten groß. Der Gast entscheidet
nach seiner Vorstellung.
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Schlechtwetterangebote
sind dagegen weniger zahlreich. Oft fehlt es den Gästen entweder an
Angeboten im Trockenen oder an Ideen, wie man sich beschäftigen könnte.
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Aus diesem Grund sollen
auch Schlechtwettervarianten vermehrt angeboten werden.
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Monopoly
Tag, Lotto Tag, Bingo Tag, u.ä.
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Jassturnier, Schachturnier
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Tischtennis/Tischfussball (z.B. in Hotels) evtl. in Turnierform
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Kino mit
Beamer in nicht benutzten Räumlichkeiten
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Dia-Shows
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Hotelführungen
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Kirchenbesichtigungen/-führungen
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Kegelturniere, Billardturniere
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Bibliotheken/Ludotheken
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Basteln/Handarbeiten
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Shopping
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Regenwanderungen
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Karaoke
Referenzen verstärkt
nutzen:
Referenzen sind eine der meist unterschätzten Marketinginstrumente. Oft liegt es
nur an derAnfrage, eine Referenz für sich zu gewinnen.
Online-Shop:
Auf den Webseiten der jeweiligen Destinationen wird ein Online-Shop
eingerichtet. Diese Artikel werden auf Anfrage gegen Entgelt automatisch
zugestellt. Die Artikel beschränken sich zunächst auf Bekleidungsartikel,
Souvenirs und Accessoires. Diese Maßnahme stärkt das Commitment und fördert den
Bekanntheitsgrad.
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