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Tipps
zum Gruß aus der Küche
Der
auch bei uns immer beliebtere Gruß aus der Küche, das
sogenannte »Amuse gueule« ist inzwischen eine häufige Geste,
und wird je nach Restaurant vom Gast sogar erwartet. Der ist
dennoch nicht selten verunsichert, ob dies nun schon der erste
Gang ist, ob er das überhaupt bestellt hat oder bezahlen muss.
Hin und wieder sind die Amuse gueules auch so exotisch, dass man
nicht genau weiß, wie man sie essen soll, oder was sie überhaupt
darstellen. Man sieht: das Amuse gueules hat durchaus seine Tücken,
zumal es den Gastronom auch viel Zeit und Geld kostet. Umso
wichtiger ist, dass es mit einer kurzen Erklärung serviert und
präsentiert wird. Denn nur dann weiß der Gast die Geste auch
wirklich zu schätzen.
Wenn es um das Thema Amuse gueule geht, ist aber nicht nur der
wortgewandte Kellner, sondern auch der ideenreiche Kochs
gefragt. Der tut gut daran, sich einmal in Spanien, dem Land der
Tapas umzuschauen. Denn Tapas eignen sich ideal als Gruß aus
der Küche. Drei bis vier Oliven, ein paar pikante Muscheln,
kleine, frisch geschnittene Schinken- oder Wurststückchen,
belegte Minibrötchen, pikante Anchovis oder frittierte Gemüse-,
Fleisch oder Fischhappen –die Liste ist lang und äußerst
ergiebig. Übrigens: Tapas sind nicht nur tolle Amuse gueules.
Sie eignen sich genauso als kleiner Snack zum Bier oder als
nette Aufmerksamkeit, während die Gäste auf ihren Tisch
warten.
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