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Zufriedene
Stammgäste
sind
die beste Visitenkarte für uns als Gastgeber. Dafür kann man
einiges tun.
Bonusprogramme
Der
Klassiker schlechthin - altbekannt und erprobt in Form des guten
alten Rabattmarkenheftes. Traditionell ist das Bonusprogramm ein
Instrument, das die Spitze der Pyramide am meisten belohnt - je
mehr gekauft wird, desto mehr Bonus gibt es. Dabei wird in der
Regel ein Kauf mit Bonuspunkten vergütet, die dann in Gutscheine,
Prämien (unbedingt mit Logo!) oder Rabatte eingetauscht werden können.
In den letzten Jahren hat das Rabattmarkenheft in modernen
Hightech-Version ein erstaunliches Comeback gefeiert. Große
Unternehmen sorgten mit Bonusprogrammen für Schlagzeilen.
Beispiele dafür sind "Miles & more" oder das
Programm von American Express.
Ein interessanter Vorteil von kartengestützten Bonusprogrammen
ist übrigens, dass quasi nebenbei eine sehr gute Kundendatenbank
entsteht.
Kundenkarten/Clubs
Als Musterbeispiel gilt die Karte der Stadt Essen, genannt
"Essencard". Die Besitzer dieser Karte bekommen in Geschäften,
Lokalen und anderen Einrichtungen Rabatte in Form von elektronisch
speicherbaren Bonuspunkten. Das System wurde vom Essener
Einzelhandel forciert und dient vor allem der Standortprofilierung
und dem Stadtmarketing - nach dem Motto: Warum draußen vor den
Toren der Stadt einkaufen oder zum Essen gehen, wenn es in der
City Bonuspunkte gibt.
Ein Beispiel für einen Club in Südbayern ist der "H&S
Freizeitclub", der ein Scheckheft vertreibt, mit dem die
Kunden viele Vergünstigungen erhalten – unter anderem in
gastronomischen Betrieben. Die Teilnahme am Club ist für
Gastronomen kostenlos, sie müssen allerdings den
Scheckheftbesitzern etwas Besonderes bieten. In der Regel ist das
ein "Dinner for Two", aber auch andere Vergünstigungen
wie z.B. kostenloser Aperitif und kostenlose Auffahrt zum
Olympia-Drehrestaurant, Two-for-one bei der Vorspeisenplatte, 25%
Preisnachlass, etc. sind möglich
Coupons
Coupons wurden 1895 von einem cleveren Marketing-Manager von
Coca-Cola erfunden. Damit sollte die Akzeptanz des noch weithin
unbekannten Getränks erhöht werden. Gegen Abgabe eines
Gutscheins erhielt man ein kostenloses Glas Coca-Cola.
Bis heute sind Coupons in den USA ein wichtiges und deshalb gut
erforschtes Marketinginstrument geblieben. In wissenschaftlichen
Untersuchungen wurde aber andererseits auch festgestellt, dass
Coupons die Erwartungen an den Lokalbesuch verringern. Der
Gedankengang der Gäste dürfte so aussehen: "Wenn ich bei
Abgabe des Coupons einen Gratis-Cocktail bekomme, werde ich
bestimmt nicht so aufmerksam bedient wie ein zahlender Gast."
Solch eine Gästeerwartung steht dem Aufbau eines positiven Images
natürlich entgegen. Jeder Gastronom sollte sich also gründlich
überlegen, ob die Ausgabe von Coupons mit dem
"Branding" (also der öffentlichen Wahrnehmung) seines
Lokals vereinbar ist.
Zugaben
Schon bisher zählten Give-aways (etwa Streichhölzer) zum
guten Ton. Dazu gehört alles, vom kostenlosen Amuse Gueule bis
zum fast schon sprichwörtlichen "Ouzo" beim Griechen.
Wer sich hier mit originellen Ideen vor dem Gast positioniert, dürfte
gute Karten haben.
Mehr Service
Gastronomen können ihre Gäste aber natürlich auch weiterhin
mit besonderen Qualitätsversprechen "belohnen". Auch
hier sind der Phantasie kaum Grenzen gesetzt.
| Beispiele
sind: |
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die
Qualität der Speisen und Getränke (z.B. Produkte aus
garantiert biologischem Anbau, Kräuter aus eigenem
Garten) |
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die
Sauberkeit (z.B. Versiegelung von Toiletten,
Aufzeichnungen über Reinigungsarbeiten) |
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die
Schnelligkeit ("Wenn Sie länger als 30 Minuten
warten müssen, zahlen Sie nichts.") |
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die
Kinderfreundlichkeit |
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