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Städtetourismus
Ideal für den Kurztrip
Länger
als vier Tage bleibt kaum jemand in einer Stadt. Dann hat er seine
Verwandten
oder Freunde besucht (das Hauptmotiv für Städtereisen), war im
Zoo und im Museum,
beim Essen und Shoppen und im Konzert. Es ist ja schließlich auch
nicht der Jahres-,
sondern der Zweit- oder Dritturlaub, für den eine Städtereise
gewählt wurde. Das organisieren
70 % der Reisenden dann auch selbst, die Übrigen verlassen sich
auf teilorganisierte
Reisen und Pauschalangebote. Und auch wenn das Gros der Urlauber
immer noch
gerne am Strand liegt, hat sich die Nachfrage nach Städtereisen
zwischen 1997 und 1999
von 12 auf 24 % hochgeschraubt. Eine Besonderheit stellt dabei der
Musical-Tourismus
dar. Immer mehr Menschen pilgern zu diesen Events und das
geschickte Marketing der
Veranstalter tut ein Übriges.
Das
Gute am Städtetourismus: Hotel, Gastronomie und Einzelhandel
verdienen mehr,
die Stadt freut sich über Mehreinnahmen durch Parkplatzgebühren
und Steuern, und
neue Arbeitsplätze werden geschaffen. Es gibt aber auch schon Städte,
die Touristenbusse
gar nicht mehr hereinlassen. Florenz beispielsweise, weil die
historischen Gebäude
langsam Schaden nehmen, die Strassen verstopft sind und die
Einwohner angesichts der
Touristenmassen
allmählich die Nerven verlieren.
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