| Home | Sitemap  | AGB´sKontakt/Impressum 

 

  Newsletter
  anmelden
| abmelden

 
   Kunden-Nutzen  |  Seminare  |  Leistungen   | Über uns |   Presse

    Dies & Das
 Offene Seminare
 Nichtraucherregelung
 Kundenbegeisterung
 Gastlichkeit im Radio
 Podcast-Sinn u. Zweck
 Podcast-Über die Zeit
 Speiseöle
 Mundgeruch - was tun?
 Mitarbeiter-Akademien

 
letzte Aktualisierung: 
  28.03.2012

 
 

 
Weiterbildungs- und
  Betriebsberatungsges.m.b.H.
  Im Weideland 8
  4060 Leonding
  Tel.: 0732/772267
  Fax: 0732/772267-50
office@gastlichkeit.at
  

 

     

 

 

 

 

 

 

Tipps für Kinder-Spielplätze im Freien

Die Gastgartensaison naht mit großen Schritten. Höchste Zeit, sich zu überlegen, wie Sie in der heißen Jahreszeit Ihren Betrieb möglichst mit vielen Gästen füllen. Da die Kinder innerhalb der Familie eine sehr hohe Entscheidungskompetenz besitzen, sind Sie gut beraten, diese Zielgruppe nicht aus den Augen zu verlieren, sondern im Gegenteil: attraktive Pakete zu schnüren. Ein sinnvoll gestalteter Spielplatz, der über einen großen Sicherheits- und Fun-Faktor verfügt ist dabei wohl ein Muss!

Vorschriften beachten - Sonst hört der Spaß auf!
Der Teufel und die Verletzungsgefahr stecken im Detail. "Bei einer Schaukel darf das Kettenglied der Kette, an der die Schaukel aufgehängt ist, nicht größer als 8 mm sein." Was wie eine Vorschrift nach typisch österreichischer Reglementierungsmanie klingt, hat einen sehr realen Hintergrund. Kinder lieben nämlich das Spiel: Wer kann am weitesten von der Schaukel springen? Wenn die Kettenglieder zu groß sind, besteht die große Gefahr, dass vor dem Absprung ein Kinderfinder im Kettenglied steckt. Die schrecklichen Folgen kann sich wohl jeder ausmalen!

Also keine halben Sachen machen im Umgang mit Kindern! Wer einfach im nächsten Großmarkt ein paar Billigst-Spielgeräte einkauft und diese lieblos aufstellt, vergrault sich die Familien mit Kindern nach dem ersten Gastgartenbesuch und haftet überdies bei Unfällen.

Geld und Platz
Damit die Kinder ihren Spaß und die Eltern ihre Ruhe (und Muße zum Essen und Trinken!) haben, gilt es, eine Reihe von Regeln zu beachten. Das fängt mit folgenden Fragen an:

  • Wieviel will ich investieren?
  • Wieviel Platz habe ich zur Verfügung? "

Als Minimum sollte schon eine Fläche von 150 Quadratmetern vorhanden sein", lautet die Faustregel bei der Fa. Play Team, Spezialist für Kindergarten-Spielplätze. Die Kosten für einen passablen Spielplatz liegen bei rund 5. 000 Euro, für das Doppelte bekommt man einen Topspielsplatz, wobei der Wirt bei Unternehmen wie Play Team die Spielgeräte auch auf Leasingbasis erwerben kann.

Zwischen der Größe des Platzes und den Kosten besteht ein wichtigen Zusammenhang. Es macht wenig Sinn, möglichst viele Geräte auf engem Raum zu platzieren. Viel wichtiger ist es, für Sicherheitszonen zwischen den einzelnen Geräten zu sorgen, damit die Kinder gefahrlos spielen können. Weniger kann in diesem Fall also mehr sein. Dazu sollte der Spielplatz räumlich abgegrenzte Spielmöglichkeiten für größere und kleinere Kinder bieten. Ein bis zwei Bänke (die man sich sponsern lassen kann!) sollten im Bereich der Kleinkindergeräte nicht fehlen.

Was gehört nun auf einen Kinderspielplatz ? Bewährt hat sich eine Kombination von z.B. etwas Beweglichem (Schaukel, Rutsche), etwas zum Klettern, zwei Federwippen für die Kleinkinder sowie etwas Besonderem, das es nicht überall gibt. Als besonderer Renner gelten bei der Fa. Play Team Verbund-Turn- und Kletteranlagen. Am praktischsten sind Geräte in Modulbauweise, denn die können problemlos umgebaut, erweitert oder verändert werden.

Hände weg von Sandkästen und Hüpfburgen
Was sich auf Spielplätzen bei Biergärten nicht bewährt hat, sind Sandkästen aller Art, weil der Sand vor Verunreinigungen (Hunde!) kaum geschützt werden kann und deshalb sehr oft ausgewechselt werden müsste. Von den bei Kindern beliebten Hüpfburgen raten Profis ebenfalls ab. Deren Betrieb ist nämlich eigentlich nur dann erlaubt, wenn eine Person als Aufpasser abgestellt wird. Und wer kann sich das heutzutage angesichts hoher Personalkosten schon leisten.

Zu guter Letzt sollte der Gastronom schließlich darauf achten, dass der Spielplatz gut einsehbar (die hohen Geräte hinten!) und umzäunt ist. Wer sich all diese Mühen macht, darf dann aber nicht vergessen, dass das Gesamtangebot stimmten muss. Der tollste Spielplatz nutzt nichts, wenn die Bedienungen unfreundlich sind, kindergerechte Getränke- und Speiseangebote fehlen, keine Wickelmöglichkeiten vorhanden sind oder Mütter gar auffordert werden, zum Stillen den Biergarten oder die Terrasse zu verlassen.

Checkliste: Kinderspielplatz

  1. Alle Spielgeräte sollten auf die Einhaltung der Sicherheitsnormen geprüft sein und über entsprechende Plaketten verfügen.
  2. Bei der Auswahl der Geräte an die verschiedenen Altersstufen denken.
  3. Bei der Aufstellung der Geräte auf Sicherheitszonen achten.
  4. Rutschen nicht unter Linden (sind häufig Lausträger) und nicht an Stellen aufstellen, wo kein Schatten ist.
  5. Montage-Anleitungen genau befolgen. Die Fundamente von Schaukeln und Rutschen müssen beispielsweise betoniert werden.
  6. Regelmäßige Kontrollgänge durchführen und dabei vor allem darauf achten, ob Nägel oder Holzsplitter herausstehen.
  7. Holz gilt als beliebter und kindergerechter Stoff und ist kombinierbar mit anderen Materialien.
  8. Den Spielplatz umzäunen.
  9. Wenn Unfälle passieren, ist der Wirt in der Regel aus dem Schneider, wenn er das "Zumutbare" ausgeführt hat, um die Sicherheit auf dem Spielplatz zu gewährleisten. Das Schild "Eltern haften für ihre Kinder" schützt den Wirt nicht vor straf- und zivilrechtlichen Folgen!

Quelle: Fa. Play Team

 

zurück zur Ausgangsseite

zum Seitenanfang

  2012 by Gastlichkeit & Co. Optimiert für eine Auflösung von 1024 x 768 Pixel.