| Home | Sitemap  | AGB´sKontakt/Impressum 

 

  Newsletter
  anmelden
| abmelden

 
   Kunden-Nutzen  |  Seminare  |  Leistungen   | Über uns |   Presse

    Dies & Das
 Offene Seminare
 Nichtraucherregelung
 Kundenbegeisterung
 Gastlichkeit im Radio
 Podcast-Sinn u. Zweck
 Podcast-Über die Zeit
 Speiseöle
 Mundgeruch - was tun?
 Mitarbeiter-Akademien

 
letzte Aktualisierung: 
  28.03.2012

 
 

 
Weiterbildungs- und
  Betriebsberatungsges.m.b.H.
  Im Weideland 8
  4060 Leonding
  Tel.: 0732/772267
  Fax: 0732/772267-50
office@gastlichkeit.at
  

 

     

 

 

 

 

Wählen Sie bewusst die richtigen Wörter

 

 

 

Power-Sprache -
Auf die Formulierung kommt es an.
 

 

 

Heute muss alles Power haben – oder "Power" muss zumindest irgendwie auf der Verpackung stehen: Power-Training, Power-Frau, Power-Fußball, Power-Kleber, Power-Sprache …"- Power-Sprache", was ist das nun wieder? Es ist offenbar die moderne Sprache der erfolgreichen Verkäufer, die punktgenau den Käufer erreichen soll. So oder ähnlich jedenfalls sagen es die Veranstalter von entsprechenden Verkäufer-Seminaren.

Wie kommt es beispielsweise, dass einige mit ihren Argumenten besser "rüber kommen" als andere, obwohl beide scheinbar genau dasselbe sagen? Die Antwort ist kurz: Oft liegt es nicht einmal so sehr daran, was Sie sagen, sondern vielmehr an einem einzigen Wort, dass Sie nicht sagen.   

Power-Sprache vermeidet also in bestimmten Zusammenhängen negativ belegte Wörter und erzeugt dadurch eine bestimmte positive Wirkung. Hier einige Beispiele für erfolgreiche Sprachtechniken für Verkäufer aus dem Magazin-Bericht:

 "Und" statt "aber":
„Sagen Sie künftig: "Ja, das ist gut, und wenn Sie …", statt: "Ja, das ist gut, aber Sie sollten…" Denn "aber" macht alles zunichte, was Sie davor gesagt haben.

 "Und" statt "trotzdem"
Auch in diesem Fall ist "und" besser: "Ich verstehe, dass Sie sich nicht gleich entscheiden, und darum sollten wir über …", statt: "Ich verstehe, dass Sie sich nicht gleich entscheiden wollen, trotzdem wäre es besser…". Denn "trotzdem" suggeriert, dass es Ihnen eigentlich egal ist, welche Wünsche, Erwartungen, Zweifel oder Fragen der Gesprächspartner hat.

 "Damit" statt "dagegen"
Optimal ist der Satz: "Damit wir unser Ziel diesen Monat erreichen, werde ich heute mit jedem Einzelnen aus dem Vertrieb sprechen und herausfinden, welche praktische Unterstützung er von mir braucht." "Damit" bringt sofort zum Ausdruck, dass Sie eine Lösung suchen. Weniger gut ist hingegen der Satz: "Was kann ich bloß dagegen tun, dass der Vertrieb so schlechte Zahlen bringt?"

Vermeiden Sie ein schroffes "doch"
"Doch" hat gewöhnlich eine sehr negative Wirkung auf den Gesprächspartner. Sagen Sie deshalb: "Ich halte es für richtig, dass wir das so machen." statt: "Doch! Das machen wir so!"

"So nicht" statt "nein"
Sagen Sie am besten: "Das gefällt mir in dieser Form nicht." und: "Ich habe dafür im Moment keine Zeit.", statt: "Nein, das gefällt mir nicht." bzw.: "Nein, ich habe keine Zeit!"

Streichen Sie "nur" und "bloß" in Ihrem Sprachgebrauch
Sagen Sie: "Ich sage meine Meinung.", "Das ist meine Idee.", statt "Ich sage bloß meine Meinung.", "Es ist nur meine Idee." Spielen Sie Ihre Äußerung nicht herunter. Stehen Sie zu Ihren Ansichten.

Terminabsprachen: Sagen Sie "am" und "um" statt "gegen", wenn es um Termine geht. Das wirkt zuverlässiger.

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von: 
VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG  •  http://www.vnr.de

 

Übrigens:
Dies sind lediglich - wenn auch sinnvolle - Techniken. Wenn Sie ein aufrichtiges Interesse am Wohlergehen Ihres Gegenübers haben, fallen Ihnen die richtigen Wörter bestimmt von selbst ein. Versuchen Sie Ihr Gegenüber aufrichtig zu verstehen und haben Sie ein reines Gewissen. Dann klappts auch mit dem Nachbarn ;-)))

Kurt Steindl

 

 

 

 

 

zurück zur Ausgangsseite

zum Seitenanfang

  2012 by Gastlichkeit & Co. Optimiert für eine Auflösung von 1024 x 768 Pixel.