Aus dem
ersten
Newsletter
dieser Serie:
Der
Depressive
hat primär
Angst vor
der
Selbstwerdung.
Er neigt
dazu, sich
anhänglich
an einen
anderen
Menschen zu
binden und
dessen Leben
mitzuleben.
Lebenspartner
werden dabei
gerne
idealisiert.
Das eigene
Befinden
wird meist
hinten an
gestellt und
die
Befindlichkeit
des Anderen
bis zur
Selbstaufgabe
hofiert.
Depressive
Strukturen
sehen sich
nach Ruhe,
Frieden und
vor allem
Harmonie.
Sie sind der
Gegenpol zum
Schizioden.
Reden
schwingen?-
Eher "Nein
Danke!"
Der
Depressive
ist eher
zurückhaltend.
Speziell
wenn es sich
um
öffentliche
Auftritte
handelt,
hält er sich
gerne im
Hintergrund
und schickt
andere vor,
die dann die
Reden
schwingen.
Der große
Aufrtitt
bedeutet ihm
meist
Lampenfieber,
Magenkrämpfe
und/oder
schlaflose
Nächte.
Meist agiert
er bei
derartigen
Anlässen
eher
schüchtern
und schickt
andere vor.
Wenn er bei
dann
öffentlich
belobigt
wird,
reagiert er
meist mit
Verlegenheit,
auch wenn es
ihn
innerlich
wirklich
sehr freut.
Er ist die
perfekte
Nummer 2 und
sucht meist
auch aktiv
nach einer
starken
Nummer 1.
Mitfühlend
und
fürsorglich
Der
Depressive
findet sich
oft in
Berufen
wieder, in
denen er
seine
Neigung zur
Fürsorglichkeit
und
Hilfsbereitschaft
gut leben
kann.
Pflegeberufe,
Therapeuten,
Ehrenämter
und
natürlich
alle
Dienstleister
benötigen
einen guten
Schuß
Depressivität,
um
tatsächlich
einen
wertvollen
Beitrag
leisten zu
können.
Depressesive
helfen
gerne,
dienen gerne
und erleben
Hochgefühle,
wenn sie
einem
anderen eine
Freude
machen. Sie
sind die
Idealbesetzung,
wenn es
darum geht,
jemanden aus
der Patsche
zu helfen.
Sie
verstehen es
meisterhaft
sich auf das
Gegenüber
einzustellen
und fühlen
empathisch
mit, wenn
der andere
leidet.
Leistung
Ruhe,
Frieden und
Harmonie
sind ihm
sehr
wichtig.
Sich in
einer
Gemeinschaft
wohl zu
fühlen, ist
Voraussetzung
für den
Depressiven
um
tatsächlich
Höchstleistungen
zu
erbringen.
Was andere
von ihm
denken, ist
sehr
wichtig. Er
passt sich
eher an und
steht treu
zu den
Seinen. Er
agiert gerne
als Zuträger
und Zuhörer
und sucht
meist die
vermittelnde
Rolle bei
einer
Auseinandersetzung.
Er ist der
ideale
Teamplayer,
weil er
bereit ist,
die eigenen
Bedürfnisse
hinter das
Wohl des
Teams zu
stellen.
Entscheidungen
Er agiert
meist
vorsichtig
und scheut
eher das
Risiko.
Mitunter
fällt es ihm
schwer
Entscheidungen
zu treffen,
aus Angst,
die falsche
Entscheidung
zu treffen.
Hier
delegiert er
gerne an
andere und
verlässt
sich auf
deren Rat.
Dies birgt
natürlich
die Gefahr
in sich,
dass er
manipuliert
wird, dass
andere diese
Eigenschaft
ausnützen
und ihn
unterschwellig
in die
Richtung
führen, die
dem eigenen
Interesse
mehr dient,
als dem
Depressiven.
Besonders
Histrioniker,
die sich in
die falsche
Richtung
entwickelt
haben,
finden hier
ein williges
Opfer. Meist
machen sich
Depressive
auch viele
Sorgen und
sehen sich
eher als
Opfer, denn
als Täter.
Als
Mitarbeiter
ist der
Depressive
gut für
Gruppenaufgaben
einzusetzen.
Dabei wird
es aber
wichtig
sein, ihm
klare
Direktiven
zu geben und
vor allem
das Gefühl,
dass er
sofort
Unterstützung
erhält,
sollte dies
notwendig
sein.
Depressive
fallen meist
durch viele
Fragen auf,
weil sie es
möglichst
gut machen
wollen, um
die
Anerkennung
der Anderen
zu sichern.
Viel
Verantwortung
wird eher
als
Belastung
empfunden,
denn als
Herausforderung.
Ein
Menschenfreund
Die
depressive
Persönlichkeit
ist eher
emotional und
feinfühlig.
Er
ist ein
ausgesprochener
Menschenfreund,
sucht den
Ausgleich
und das
Miteinander. Er
traut
anderen
gerne und
sieht im
anderen eher
das
Positive.
Allein zu
sein,
bedeutet für
ihn eher
Belastung
und
Schutzlosigkeit.
Er wirkt
offen und
kann sich
gut in
andere
hineinversetzen. Die
Beziehung
zu anderen
Personen ist
ihm wichtig.
Partnerschaft
In der
Liebe kann
sich der
depressive
Mensch
wunderbar
hingeben.
Der Satz
„Ich liebe
dich“ kommt
ihm leicht
und
vielleicht
auch etwas
zu häufig über
die Lippen.
Oftmalige
Liebesbekundungen
erwartet er
auch vom
Partner. Seine
Zuneigung
zeigt er in
prosaischen
Dingen. Oft
schreibt er
Gedichte,
Liebesbriefe
und führt
auch gerne
ein
Tagebuch.
Einige
liebevolle
Zeilen zum
Valentinstag
sind für den
Depressiven
(besonders
bei Frauen)
ein
wunderbarer Liebesbeweis. Der
ideale
Partner für
den
Depressiven
ist der
Histrioniker.
Er bietet
die größten
Lernmöglichkeiten,
da er die
Welt lustvoll
erforscht
und nur
wenige Tabus
kennt. Er
geht als
aktives,
meist auch
idealisiertes
Vorbild
voran. Damit diese
Beziehung
tatsächlich
mit Bestand
gelingen
kann, ist es
wichtig,
dass sich
beide in
ihrer
Entwicklung
aufeinander
zu bewegen.
Bei
positiver
Entwicklung
suchen
Depressive
vermehrt die
Autonomie und
haben die
größten
Lernchancen
bei der
histrionischen
Persönlichkeitsstruktur.
Sie
entwickeln
Selbstbewusstsein
und machen
ihre mentale
Stärke
sichtbar.
Sie agieren
hilfsbereit
und
fürsorglich,
ohne sich
selbst
aufzugeben.
Sie bewahren
sich ihre
Menschenfreundlichkeit
und
entwickeln
parallel
dazu ein
gesundes Maß
an
Eigenverantwortung,
Zielstrebigkeit
und
Genussfähigkeit.
Bei
Fehlentwicklung
werden
Depressive
tatsächlich
depressiv
und neigen
zu
Weltschmerz.
Je mehr sie
sich
unterordnen,
desto
weniger
werden sie
respektiert
und
geachtet.
Dieser
Teufelskreis
führt meist
geradewegs
in die
Verzweiflung
und auch zur
Selbstaufgabe.
Das eigene
Wohl wird
für den
Anderen
vernachlässigt.
Depressive
haben - bei
Entwicklung
in die
falsche
Richtung -
eine Neigung
zur
Devotheit,
die sich
auch in
Hörigkeit
ausdrücken
kann.
Familiäre
Gewalt, wird
von
ausgeprägten
Depressiven
geduldet und
sogar
entschuldigt.
Im nächsten
Newsletter
beschreiben
wir die
zwanghafte
Persönlichkeitsstruktur
genauer.