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Newsletter 08/2009
vom 24. August 2009

Inhalt 
1. Energie für die Meisterschaft (Fortsetzung)
2. Quo Vadis Bekleidungsindustrie?
3. Das Geheimnis der Zufriedenheit

4. Best of Newsletter: Zielgruppenansprache
5. Die wirkungsvolle Führungskraft (Fortsetzung)
  

Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.
Dieser Letter ist gratis und erscheint monatlich. Falls Sie irrtümlich auf der Mailliste stehen, es sich um ein Missverständnis handelt und Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, bitten wir Sie einfach ein leeres Mail an  office@gastlichkeit.at?subject=Bitte keine weiteren Newsletter zu schicken. DANKE
    

 
     

 

 

 

 

 
1.
Energie für die Meisterschaft  (Fortsetzung)

Fritz Perls, der Begründer der Gestalttherapie, pflegte zu sagen: „Ich will nicht erlöst werden, ich will aufgebraucht werden.“ Es kann durchaus sein, dass jeder von uns enorme Vorräte an potentieller Energie besitzt, weit mehr, als wir uns jemals träumen lassen.

So können Sie anfangen, diese Energie zu nutzen:

 

1. Bleiben Sie körperlich fit (Sie können die Details im Newsletter 07-2009 nachlesen)

 
2. Erkennen Sie das Negative an und betonen Sie das Positive

Die Macht des positiven Denkens steht hinter vielen Dingen, vom gleichnamigen Buch des Pop-Predigers Norman Vincent Peale über die Psychologie von B. F. Skinner bis zu den neuesten Management-Seminaren. Obwohl der Optimismus von Intellektuellen und selbsternannten "realistischen" Journalisten und Kommentatoren regelmäßig durch den Dreck gezogen wird, zeigt eine Vielzahl von Untersuchungen, dass Menschen mit einer positiven Einstellung seltener krank werden als solche, die alles negativ sehen. Außerdem verfügen sie über mehr Energie.

Thomas Peters, Autor von Auf der Suche nach Spitzenleistungen und wahrscheinlich der beste Managementberater Amerikas, spricht von den schon fast unheimlichen Ähnlichkeiten in der Sprache der Manager der erfolgreichsten ameri­kanischen Firmen. Jeder von ihnen betont, wie wertvoll sich eine positive Einstellung auswirkt und wie effektiv Lob und positive Rückmeldungen sind. Peters erzählte, dass diejenigen Manager, die keine Negativität tolerieren, am erfolgreichsten sind. Er zitierte eine Untersuchung, die ergeben hatte, dass erfolgreiche Menschen in ihrer Kindheit so viel Lob erhalten hatten, dass es ihnen schon fast unangenehm war. Aber es scheint, dass man Lob im Grunde genommen nicht übertreiben kann.

Ist es möglich, zu positiv zu sein? Nur, wenn man die Existenz negativer Faktoren leugnet und abstreitet, dass es Situa­tionen im Leben und in der Welt überhaupt gibt, die einer Veränderung bedürfen. Es gibt einige östliche Philosophien und westliche Religionen und Sekten, die genau das tun. Ihr Beharren darauf, dass das Böse und soziale Missstände lediglich Illusionen sind, beruhigt zwar ihre Anhänger, führt aber häufig zu einer schädlichen Leugnung der persönlichen Realität und zu einer Gefühllosigkeit gegenüber den Ungerechtigkeiten der Welt. Allgemein lässt sich sagen, dass Leugnen Energie unter­drückt, während das realistische Anerkennen der Wahrheit Energie freisetzt.

Selbst schwere Schläge können einem zusätzliche Energie geben, indem sie einen aus dem Gleichgewicht werfen, aus der Lethargie wachrütteln; dies geschieht jedoch nicht, wenn man leugnet, dass diese Schläge wirklich sind. Das Negative anzuerkennen heißt nicht, wehleidig zu sein; es bedeutet, der Wahrheit ins Auge zu sehen und dann weiterzugehen. Einem guten Freund zu erzählen, was in Ihrem Leben momentan schief läuft, wird Ihnen wahrscheinlich helfen, sich besser und stärker zu fühlen.

Nachdem Sie sich mit dem Negativen auseinandergesetzt haben, können Sie sich auf das Beste in Ihnen konzentrieren. Meiden Sie, wann immer Sie können, Lehrer oder Vorgesetzte, die ihre Kritik auf negative Weise äußern. Wenn man anderen Menschen sagt, was sie falsch machen, ohne dabei zu erwähnen, was sie richtig machen, schwächt man ihre Energie. Befin­den Sie sich in der Rolle eines Lehrers, Vorgesetzten oder Ratgebers, könnten Sie Ihre Kritik zum Beispiel so formulieren: „Mir gefällt, wie Sie das tun ... und so könnten Sie es meiner Meinung nach noch besser machen.“

Fortsetzung im nächsten Newsletter

 
   
 

 


 

 
 
2. Quo Vadis Bekleidungsindustrie?

Im Internet fanden wir nachfolgende Kurzkommentare unter http://www.konsument.at/konsument/detail.asp?id=10176

BEGINN ZITAT:
Nackt ausziehen in der Jeansfabrik
In einer bulgarischen Zulieferfabrik für Levi Strauss arbeiten 150 Näherinnen; trotz – erzwungener – Überstunden reicht ihr Lohn nicht, um sich und ihre Familie ausreichend zu ernähren. Nach der Schicht müssen sich die Arbeiterinnen vor der Firmenleitung nackt ausziehen – um Diebstähle zu unterbinden. Als die 38-jährige Näherin Ruzkhova die tägliche Erniedrigung verweigert, wird sie gekündigt.

Falsche Versprechungen
Saipan – eine Insel im Pazifik. Mit falschen Versprechungen werden 25.000 Frauen aus Thailand, China und den Philippinen dorthin gelockt, um Kleidung für Tommy Hilfiger, Gap und andere Firmen zu nähen. Bei der Ankunft müssen sie einen Schwangerschaftstest absolvieren. Man nimmt ihnen den Reisepass ab, damit sie nicht auf die Idee kommen zu flüchten. Schläge sind an der Tagesordnung. Wer dreimal pro Tag auf die Toilette geht, wird gefeuert. Ihre „Freizeit“ verbringen sie (zu zwölft) in Unterkünften von 20 Quadratmetern.

ZITAT ENDE.

Ganz ehrlich, wir waren doch einigermaßen geschockt. Schließlich kaufen wir gerne Kleidung von Hilfiger und Levis Jeans. Deshalb haben wir uns gleich auf die Suche nach weiteren Details gemacht und wurden in WIKIPEDIA fündig. http://de.wikipedia.org/wiki/Saipan

BEGINN ZITAT:
Die Löhne der Textilarbeiter/innen auf Saipan zählen zu den niedrigsten in der Branche weltweit. Die Insel ist ein sogenanntes Steuerparadies. Als Außengebiet der Vereinigten Staaten ist Saipan von einigen US-Gesetzen befreit, vor allem im Sozial- und Einwanderungsrecht. Als Folge davon betrug der Durchschnittslohn in der Textilindustrie etwa die Hälfte des US-Minimallohns.

Dies betraf ungefähr 30.000 in der Textilindustrie beschäftigte Arbeiter. Im Januar 1999 verfassten US-amerikanische Gewerkschaften und Verbände eine Sammelklage im Namen der Textilarbeiter, da diese quasi wie Sklaven behandelt wurden. Im April 2003 wurde mit 27 Textilfirmen und -händlern, darunter The Gap, Tommy Hilfiger, Abercrombie & Fitch und Polo Ralph Lauren ein Vergleich über 20 Millionen US-Dollar ausgehandelt. Einzig die Firma Levi Strauss & Co. weigerte sich, den Vergleich anzuerkennen. Im Januar 2004 wurde das Verfahren gegen die Firma eingestellt.
ZITAT ENDE.

Bestimmt nur eine Verleumdungskampagne. Oder ???

 

 
    Ein Seminar mit Unterstützung von Günter Funke (Mitarbeiter Viktor Frankls) aus Berlin


Günter Funke

   
Leistung braucht Sinn
Das Unternehmerseminar
 

28.-30. Oktober 2009
Pertisau am Achensee, Tirol

Leitung: Kurt H. Steindl, MBA &
Günter Funke, Berlin

 

    
Höchstleistungen im Team sind machbar.

Allerdings entstehen sie nicht von selbst. Man braucht schon ein umfassendes Wissen, was Menschen bewegt, wie sie denken und wie man ein Umfeld schafft, in dem jeder sein Bestes geben will.

   In diesem Seminar erfahren Sie Hintergründe tatsächlicher Spitzenleistungen und nachhaltiger Motivation.

  NUR NOCH 4 PLÄTZE FREI          Lesen Sie hier die Details                       

  
3. Story: Das Geheimnis der Zufriedenheit

Es kamen einmal ein paar Suchende zu einem alten Zenmeister. "Herr", fragten sie "was tust du, um glücklich und zufrieden zu sein? Wir wären auch gerne so glücklich wie du."

Der Alte antwortete mit mildem Lächeln: "Wenn ich liege, dann liege ich. Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn ich gehe, dann gehe ich und wenn ich esse, dann esse ich."

Die Fragenden schauten etwas betreten in die Runde. Einer platzte heraus: "Bitte, treibe keinen Spott mit uns. Was du sagst, tun wir auch. Wir schlafen, essen und gehen. Aber wir sind nicht glücklich. Was ist also dein Geheimnis?"

Es kam die gleiche Antwort: "Wenn ich liege, dann liege ich. Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn ich gehe, dann gehe ist und wenn ich esse, dann esse ich."

Die Unruhe und den Unmut der Suchenden spürend fügte der Meister nach einer Weile hinzu: "Sicher liegt auch Ihr und Ihr geht auch und Ihr esst. Aber während Ihr liegt, denkt Ihr schon ans Aufstehen. Während Ihr aufsteht, überlegt Ihr wohin Ihr geht und während Ihr geht, fragt Ihr Euch, was Ihr essen werdet. So sind Eure Gedanken ständig woanders und nicht da, wo Ihr gerade seid. In dem Schnittpunkt zwischen Vergangenheit und Zukunft findet das eigentliche Leben statt. Lasst Euch auf diesen nicht messbaren Augenblick ganz ein und Ihr habt die Chance, wirklich glücklich und zufrieden zu sein."

Quelle: Geschichtensammlung von Rainer Lenzenweger, Akademischer Trainer

 
   

 

 

 

 

 

 

 

 
4.
Best of Newsletter
Immer wieder werden wir nach Berichten in vergangenen Newslettern gefragt. An dieser Stelle bringen wir deshalb mit einem "Best of" Auszüge, die zu den meisten Reaktionen geführt haben.
 

Zielgruppenansprache ist nicht nur etwas für Marketingprofis!

Informieren Sie sich über Ihre Gäste. Forschen Sie im Internet und hören Sie im Gespräch gut zu. Machen Sie sich Notizen über die erhaltenen Informationen. In wirklich guten Häusern existiert eine Gästedatenbank in der sämtliche  Informationen, die den Gast betreffen eingetragen werden.

Achtung: Diese Informationen zu haben ist das Eine, sehr sorgfältig und bewusst damit umgehen ist das Andere. Ich selbst würde mich beim geringsten Verstoß gegen die Diskretion sofort vom betreffenden Mitarbeiter trennen.

Welche Informationen sind für das Verkaufen denn nun wichtig?

  • Alles, das die Person des Gastes betrifft (Name, Wohnort, Familienstand, Beruf …)
  • Seine/Ihre Vorlieben (Hobbys, Reiseziele, bevorzugte Gesprächsthemen …)
  • Seine/Ihre Macken (Welche Gerichte, welche Getränke, welche Extras mag er/sie, welche nicht? …)
        

Wichtig für das Verkaufen:
Es geht darum, dem Gast bei jedem Kontakt zu zeigen, dass er in erster Linie als Person und erst dann als Gast wahrgenommen wird.

Also Augen und Ohren offen halten und sich auf die Gäste konzentrieren und sich selbst und seine eigene Welt ein bisschen ausblenden. Das können Sie allerdings erst dann, wenn Sie sich und Ihre eigene Welt genügend kennen. Solange Ihr Inneres für Sie ein Geheimnis ist, können Sie nicht auf jemanden anderen konzentrieren. Sie haben dann immer nur sich selbst im Mittelpunkt. Dies ist schlecht für eine gute Kundenbeziehung und damit schlecht für das Verkaufen. Ein guter Verkäufer ist gespannt auf die Welt des Gastes und versucht möglichst viel davon zu verstehen.

 

 
   Das Durchbruch-Seminar für einen erfüllten Alltag

Life-Excellence
Arbeit und Leben Sinn geben

28.-30. September 2009
Hotel Aviva in Sankt Stefan am Walde, OÖ.
 

Leitung: Kurt H. Steindl, MBA

+ Fühlen Sie sich öfters ausgelaugt und überarbeitet?

+ Sehnen Sie sich nach einem glücklichen, kraftvollen und Sinn-erfüllten Leben?

+ Wollen Sie wissen, was Sie in Ihrem Innersten wirklich wollen?

Ich habe mit 40 Jahren begonnen, das zu tun, was ich wirklich will. Tun Sie´s auch! Wir haben (vermutlich) nur das eine Leben. Kurt Steindl

Zu den Details

  
Die wirkungsvolle Führungskraft

Im letzten Newsletter haben wir über den "Volkssport Rechthaberei" geschrieben. Die Schlussaussage war:

Mitunter kämpfen wir auch, um ein Ziel zu erreichen. Wenn trotzdem das Ziel nicht erreicht wird, reagieren wir auf zweierlei Arten:

  • noch mehr Rechthaberei, noch mehr kämpfen
  • oder aufgeben

Beides sind keine wirklich erstrebenswerten Tätigkeiten. Deshalb sollten Sie als wirkungsvolle Führungskraft die Rechthaberei überdenken. Was aber sind Alternativen zum kämpfen?

Heute wollen wir die Frage auflösen:

Ersetzen Sie es durch: Leidenschaftliches Verfolgen eines brennenden Zieles. Das Konzept ist einfach: Nicht Recht haben, sondern ankommen. Nicht streiten, sondern Toleranz üben.

Einladung
Werden Sie zu einer Einladung für andere, mitzumachen, weil sich die anderen an Ihrem Feuer das eigene Feuer entfachen. Eine Einladung zu sein bedeutet das Gegenteil von überzeugen. Überzeugen heißt ja „Ich habe Recht und du hast unrecht!“

Seien Sie ein attraktives Beispiel und laden Sie durch Ihre Bestimmtheit und Ihre Begeisterung andere Menschen ein. Dazu brauchen Sie das eigene Brennen. Dieses Brennen muss aus Ihren Grundwerten kommen, erst dann kommt das Feuer. Es geht nicht darum, was das Bessere ist. Die Frage lautet vielmehr: Was brennt mehr?

Lassen Sie los.
Auch wenn Sie von der Gesetzeslage im Recht sind. Sie werden mehr erreichen, wenn Sie der Rechthaberei entsagen. Fragen Sie Ihren neuen Mitarbeiter doch einfach „Was würde Ihnen Freude machen?“ Anstatt „Was wäre richtig?“ Die zweite Frage zielt lediglich auf Pflichten und Gesetze ab.

Wenn wir tun, was zu unseren Grundwerten passt, geht es uns gut. Wenn nicht, dann tut es früher oder später weh. Menschen folgen gerne einem Rezept (Regeln, Erziehung …) nicht den Grundwerten. Die meisten Menschen haben gar keine Ahnung, dass sie Grundwerte haben. Wir fühlen uns wohl bei Menschen die Ihre Grundwerte ausleben. Wir wollen gerne in ihrer Nähe sein.

Hören Sie auf zu meckern. Es gibt in Ihrem Leben keinen Platz dafür. Wenn eine Situation für Sie tatsächlich unbefriedigend ist, dann stellen Sie sich die sinnvolle Frage: „Was will ich?“ Wirklichkeit ist nicht, was passiert, sondern wie Sie das Geschehen interpretieren.

Wenn Sie Ihre persönlichen Grundwerte klären wollen, dann besuchen Sie das Seminar "Life-Excellence. Leben und Arbeit Sinn geben."  Nach diesen drei Tagen wissen Sie, was Ihnen im Leben wirklich wichtig ist, worauf es Ihnen im Grunde Ihres Seins tatsächlich ankommt. Das verspreche ich Ihnen.

Kurt Steindl, MBA

 

 
     
 

   
G a s t freundliche Grüße aus Leonding
Ines & Kurt Steindl

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