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Newsletter 06/2009 vom
21. Juni 2009
Inhalt
1. Essay:
Energie für die Meisterschaft (Fortsetzung)
2. Unternehmensführung:
Quo vadis
Shell?
3. Story: Die erfüllten Wünsche
4. Best of Newsletter:
Der sich beschwerende Gast ...
5.
Hinter den Kulissen:
Aktiver Verkauf in Hotellerie und Gastronomie
Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der
Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und
Betriebsberatungsges.m.b.H.
Dieser Letter ist
gratis und erscheint jeweils Mitte des Monats.
Falls Sie irrtümlich
auf der Mailliste stehen, es sich um ein Missverständnis handelt
und Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, bitten wir
Sie einfach ein leeres Mail an
office@gastlichkeit.at?subject=Bitte keine weiteren Newsletter zu
schicken.
DANKE
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1.
Energie für die Meisterschaft
(Fortsetzung)
Schauen Sie einmal
einem 18monatigen Baby ein paar Stunden lang zu. Dieses kleine
Energiebündel widmet sich einer wichtigen Aufgabe (man könnte
sie als reines, unverfälschtes Lernen bezeichnen) und verwendet
ohne Gewissensbisse alles in seiner Umgebung, das es sehen,
hören, schmecken, riechen und fühlen kann, um dieser Aufgabe
nachzugehen. Natürlich müssen wir ihm zu seiner eigenen
Sicherheit einige Beschränkungen auferlegen, aber wir
übertreiben dabei maßlos, denn wir Erwachsene haben schon viel
von unserer Energie verloren und sind schnell erschöpft. Also
sagen wir: "Warum kannst du nicht mal still sitzen?" oder "Ich
kann dein Gebrabbel keine Sekunde länger ertragen!" Wir
versuchen, mit wütenden Befehlen Herr der Lage zu werden, oder
schränken den Bewegungsraum des Kindes ein oder - Gott steh uns
bei - helfen uns mit Schlägen. Höchstwahrscheinlich unterbrechen
wir den Lernprozess vorüber gehend, indem wir den kleinen
Lernenden vor den Fernseher setzen, gleichgültig, welche Sendung
gerade läuft. Na also, das ist schon besser! Nun ist das Kind
genauso lethargisch wie wir.
In der Schule wird es
sogar noch schlimmer. Das Kind lernt, dass Lernen langweilig
ist. Es gibt nur eine richtige Antwort auf jede Frage, und man
muss diese Antwort lernen, indem man stillsitzt, passiv zuhört
und nichts tut. Der konventionelle Schulunterricht, in dem 20
bis 35 Kinder gezwungen werden, zur selben Zeit dasselbe zu tun,
zerstört die individuelle Initiative und den Forscherdrang fast
vollständig. Es gibt nur wenig Raum für die spielerische
Überschwänglichkeit, die diese starke Energie begleitet. Der
sechs jährige Max möchte der Klasse ein Lied vorsingen. „Nicht
jetzt, Max, wir müssen arbeiten!“ Oder noch schlimmer: „Sei kein
Dummkopf, Max!“ Jedes Mal, wenn der 40jährige Maximilian etwas
Spontanes machen möchte, hallt die Stimme der Lehrerin in seinem
Unterbewusstsein nach.
Schließlich gelingt es
dem konventionellen Schulunterricht doch noch - mit einer
Ineffizienz, die einen zum Wahnsinn treiben könnte -, den
Kindern Lesen, Schreiben, Rechnen und ein oberflächliches Wissen
einiger Fakten beizubringen, doch die dabei am häufigsten
gebrauchten Worte sind viel zu oft nein und falsch.
Die Grundlage des Lernprozesses ist negativ.
Albert Einstein
schrieb, wie erstaunlich es wäre, dass es den modernen
Unterrichtsmethoden noch nicht gelungen wäre, die heilige
Neugierde ganz zu unterdrücken. Er hielt es für einen
schwerwiegenden Irrtum, zu glauben, dass die Freude an der
Entdeckung durch Zwang und Pflichtbewusstsein gefördert werden
könnte.
Aber all das geschieht
nicht nur in der Schule. In jedem Lebensalter üben soziale
Gruppen einen gleichmacherischen Einfluss aus. Konformität ist
erwünscht, und starke Energie wird als Bedrohung dieser
Konformität angesehen. Und natürlich kann sie das sein. Das
ungehemmte Ausleben menschlicher Energie hat etwas
Erschreckendes. Ein Psychopath beispielsweise ist jemand, dem es
nicht gelungen ist, sich die gesellschaftlichen Einschränkungen
unbewusst zu Eigen zu machen. Da er in manchen Fällen einen
ungewöhnlichen Charme und eine große Überzeugungskraft besitzt,
es ihm jedoch immer an Gewissen und Schuldgefühlen mangelt, kann
er scheinbar übermenschliche Mengen an Energie auf seine
kurzfristigen und egoistischen Ziele richten.
Wie wir anfangen
können, erfahren Sie ab dem nächsten Newsletter |
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2.
Quo Vadis Shell?
Auf der
Website der deutschen Tagesschau fand ich
erst kürzlich folgenden Bericht:
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Shell zahlt elf Millionen Euro an Opfer
Knapp 14 Jahre nach der
Hinrichtung des nigerianischen
Schriftstellers und alternativen
Nobelpreisträgers Ken Saro-Wiwa und anderer
Aktivisten hat sich der Ölkonzern Shell
außergerichtlich zur Zahlung von rund elf
Millionen Euro (15,5 Millionen Dollar)
bereiterklärt.
Mit der Zahlung will
Shell verhindern, dass die damaligen
Vorgänge vor einem Gericht in New York
aufgerollt werden. Dort sollten ursprünglich
in der kommenden Woche Details über die
Aktivitäten von Shell im ölreichen
Nigerdelta in den 90er Jahren offengelegt
werden.
An Mord und
Folter beteiligt?
Die Familien
der Hingerichteten hatten Shell beschuldigt,
mit der früheren Militärregierung Nigerias
zusammengearbeitet zu haben und an Mord und
Folter beteiligt gewesen zu sein, um Umwelt-
und Menschenrechtsaktivisten in dem Land zum
Schweigen zu bringen. Saro-Wiwa hatte Shell
und anderen Ölkonzernen vorgeworfen, einen
"ökologischen Krieg" gegen sein Volk zu
führen. 1995 wurde er von einem
Sondergericht wegen angeblicher Beihilfe zum
Mord zum Tode verurteilt und hingerichtet.
Konzern bestreitet Schuld
Shell erklärte, die Zahlung
sei kein Schuldeingeständnis. Der Konzern
habe immer wieder betont, dass die
Anschuldigungen falsch seien und das
Unternehmen bei den Gewalttaten, vor allem
gegen Angehörige des Ogoni-Volkes im
Niger-Delta, keine Rolle gespielt habe.
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Soweit die Tagesschau. Naja, Sie würden ja
vermutlich auch 11 Millionen Euro bezahlen, wenn da kein wahres
Körnchen dahinter wäre oder? Ich ahne, dass Shell das bestimmt
nur macht, um seine Unschuld zu dokumentieren.
Um sich elf Millionen Euro vorstellen zu
können hilft Ihnen vielleichteine kleine Auflistung: Für elf Millionen Euro können Sie
-
183.000 Mal den Tank
füllen
-
damit etwa 155
Millionen Kilometer zurücklegen
-
das bedeutet, die
Erde etwa 3.900 Mal zu umrunden
-
bei einer
Durchschnittsgeschwindigkeit von 100km/h würden Sie
etwa 17.600 Jahre dafür benötigen
Klingt auch etwas
dekadent, wenn man so eine Summe zahlt, ohne sich einer
Schuld bewusst zu sein. Vielleicht geht man davon aus, dass man
doch einfach die Preise an der Tankstelle etwas erhöht und so
das Geld wieder hereinbekommt.
Da habe ich übrigens
eine Idee: Fragen Sie doch bei Shell nach, ob man nicht auch für
die nächtliche Ruhestörung letzte Woche eine beträchtliche Summe
zahlen wolle. Da ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie nicht
schuldig sind, doch bestimmt groß.
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VORSCHAU |
Ein
Seminar mit
Unterstützung von Günter Funke
(Mitarbeiter
Viktor Frankls)
aus Berlin
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Leistung
braucht Sinn
Das
Unternehmerseminar
28.-30. Oktober 2009
Pertisau
am Achensee, Tirol
Leitung:
Kurt H. Steindl, MBA
&
Günter Funke, Berlin |
Höchstleistungen im Team sind machbar.
Allerdings entstehen sie nicht von selbst. Man
braucht schon ein umfassendes Wissen, was Menschen
bewegt, wie sie denken und wie man ein Umfeld schafft,
in dem jeder sein Bestes geben will.
In
diesem Seminar erfahren Sie Hintergründe tatsächlicher
Spitzenleistungen und nachhaltiger Motivation.
Lesen Sie hier die Details
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Ein Wanderer machte Rast nach
einem anstrengenden Tag. Er setzte sich unter einen Baum und
ruhte seine müden Füße aus. "Wie schön wäre jetzt ein kühles
Getränk" dachte er - und schon stand eine Karaffe mit
kristallklarem Wasser vor ihm.
Der Mann nahm einen großen
Schluck und dachte "Das ist ja wunderbar! Etwas zu essen dazu
wäre aber auch nicht schlecht." Auch dieser Wunsch wurde sofort
erfüllt. So wünschte er sich noch einen bequemen Sessel, Musik
und allerlei andere Dinge.
Als er keinen Bissen und
keinen Schluck mehr hinunterbekam, dachte er "Wenn ich jetzt ein
Bett hätte, wie schön wäre das..." und schon lag er in einem
großen, weichen Bett.
Kurz bevor er einschlief, dachte er noch "Wenn jetzt ein Tiger
kommt..." |
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4.
Best
of Newsletter
Immer wieder werden wir nach
Berichten in vergangenen Newslettern gefragt. An dieser Stelle
bringen wir deshalb mit einem "Best of" Auszüge, die zu den
meisten Reaktionen geführt haben.
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Gäste, die sich beschweren haben meist eine gute Meinung
von Ihrem Betrieb |
Denn diese Gäste gehen davon aus, dass Sie
in der Lage sind, sie zufrieden zu stellen.
Sie wollen die Zusammenarbeit fortsetzen und
Ihnen mit der Beschwerde helfen, in Zukunft
Fehler zu vermeiden. Daher sollten wir
unseren Gästen Beschwerden so leicht wie
möglich machen. Denn wenn sich Gäste
beschweren können und deren Beschwerde auch
zufrieden stellend bearbeitet wird, zeigen
sie sich entsprechend großzügig: 50 Prozent
werden daraufhin zu Stammgästen. Die Treue
zum Betrieb wächst, neue Besuche werden
folgen und Empfehlungen an andere Personen
weitergegeben.
Die Art und Weise, wie anfallende
Beschwerden erledigt werden, hat also einen
wesentlichen Einfluss auf das zukünftige
Verhalten Ihrer Gäste. Oftmals ist es nicht
der konkrete Beschwerdefall selbst, der den
Gast schließlich zur Konkurrenz treibt,
sondern die Handhabung dieser Servicepannen.
Der Gast hat eine gewisse Erwartung
hinsichtlich seiner Beschwerde. Entspricht
die Beschwerdebehandlung den Vorstellungen
des Gastes nicht, das heißt, wird der Gast
ein zweites Mal enttäuscht, hat diese
Tatsache viel gravierendere Auswirkungen auf
die Meinung als das ursprünglich zugrunde
liegende Problem.
Quelle:
Steindl, K. H. (2004). Beschwerdemanagement
im Dienstleistungsgewerbe Gastronomie –
effektive Beschwerdebehandlung als
Trainingsziel
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Praxis-Seminar
für MitarbeiterInnen im Service, an der Rezeption und im
Beautybereich |
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Dr. Hermann Blach |
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Spielend
mehr Umsatz
Wirksamer Verkauf in
Hotellerie und Gastronomie
6.+7. Juli 2009
Gasthof-Hotel Stockinger,
Ansfelden OÖ.
Leitung:
Dr. Hermann Blach
&
Kurt H. Steindl,
MBA
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"Die meisten Mitarbeiter in der
Gastronomie und Hotellerie verwechseln Empfehlung mit Aufzählung. Es reicht nicht,
das Angebot aufzuzählen. Aktiver Verkauf
bedeutet auch, wirksame Empfehlungen
auszusprechen." Kurt Steindl In
diesem Seminar erfahren Sie, wie Sie mit
Empfehlungen die tägliche Umsätze spürbar
steigern können und dabei dem Gast auch noch
ein gutes Gefühl vermitteln - weil Sie ihm
etwas Gutes tun.
Lesen Sie hier die
Details
NUR NOCH 2 FREIE PLÄTZE
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5.
Wirksam Verkaufen
Egal ob Sie
Cocktails, Speisen oder Übernachtungen und Wellness verkaufen,
Verkauf hat immer mit Emotionen zu tun. Die tiefsten Emotionen
haben wir Menschen, wenn unsere Grundbedürfnisse angesprochen
werden. Im Englischen beginnen sie mit dem Buchstaben "P".
Deshalb nennt man die Grundbedürfnisse auch die "vier P´s"
Pride
(Stolz):
Anerkennung, Liebe, Wertschätzung, Respekt, Prestige
Pleasure
(Vergnügen):
Spaß, Freude, Überraschung, Nervenkitzel
Profit
(Gewinn): Geld verdienen oder Geld sparen, Zeit und Raum
haben
Peace
(Frieden): Sicherheit, ein einfacheres bequemeres,
schöneres, angenehmeres Leben haben, Seelenfrieden finden.
Bedenken Sie:
Sie verkaufen immer die vier P´s. Achten Sie deshalb auf das
emotionale Erlebnis des Gastes.
In unserer Branche könnte man
diese Reihung noch durch ein fünftes P ergänzen. Nämlich
"Professionalität". Diese erwartet der Gast nämlich zunehmend.
Er geht davon ais, dass wir unsere Produkte kennen, dass wir
zusätzliche Informationen parat haben, dass wir uns auch
professionell verhalten. Das bedeutet unter anderem auch zu
spüren, wann ist der richtige Zeitpunkt, um den Gast zu stören.
Oder auch zu ahnen, was der Gast in dieser Situation genau
erwartet und dergleichen mehr.
Im Seminar erfahren Sie, wie wichtig es ist,
"den Gast zu lesen". Das bedeutet Folgendes:
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Mit welchem Menschentyp haben Sie es
zu tun?
(selbstbewusst, schüchtern, laut, zurückhaltend,
introvertiert, extravertiert...)
-
In welcher Stimmung ist der Gast?
(genervt, gestresst, mies gelaunt oder gelassen,
entspannt, fröhlich ...)
-
Was will der Gast?
(Hier wird es nötig sein auch Fragen zu stellen. Aber
geben Sie sich nicht mit der vordergründigen Antwort
zufrieden, sondern erspüren Sie auch die hintergründigen
Wünsche des Gastes. Manchmal will er besondere
Aufmerksamkeit, manchmal in Ruhe gelassen werden ...)
-
Womit könnte ich ihm noch zusätzlich
eine Freude machen?
(Seien Sie bereit Extraleistungen zu bieten. Womit
könnten Sie dem Gast noch zusätzlich zu seinen geäußerten
Wünschen eine Freude bereiten?)
"Spielend mehr Umsatz" ist ein ganzheitliches Verkaufsseminar, nach dem Sie nicht
mit Techniken und Tricks allein gelassen werden. Nach dieser
Veranstaltung wissen Sie konkret, wie Sie Ihren Umsatz deutlich
anheben. Es sind nur noch zwei Plätze frei, also melden Sie sich
oder Ihre MitarbeiterInnen noch schnell an.
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