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Newsletter 05/2009 vom
16. Mai 2009
Inhalt
1. Essay:
Energie für die Meisterschaft
2. Unternehmensführung:
Quo vadis
McDonalds?
3. Story: Die sieben Weltwunder
4. Best of Newsletter:
Der Blickkontakt
5.
Hinter den Kulissen:
Aktiver Verkauf in Hotellerie und Gastronomie
Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der
Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und
Betriebsberatungsges.m.b.H.
Dieser Letter ist
gratis und erscheint jeweils Mitte des Monats.
Falls Sie irrtümlich
auf der Mailliste stehen, es sich um ein Missverständnis handelt
und Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, bitten wir
Sie einfach ein leeres Mail an
office@gastlichkeit.at?subject=Bitte keine weiteren Newsletter zu
schicken.
DANKE
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1.
Energie für die Meisterschaft
Wenn Sie meinen, dass
es Ihnen an der notwendigen Zeit oder Energie fehlt, um sich auf
den Weg des Meisters zu begeben, denken Sie an das alte
Sprichwort, das besagt, dass man, wenn man etwas schnell
erledigt haben will, jemanden bitten sollte, der schon sehr
beschäftigt ist. Fast jeder von uns kennt zumindest eines dieser
Energiebündel, die nicht nur für zwei arbeiten, sondern auch
noch für zwei Spaß haben. Wenn wir einen Augenblick innehalten
und nachdenken, werden wir uns fast alle an Zeiten erinnern, in
denen auch wir vor Energie barsten, als uns kein Berg zu hoch
erschien, als die Grenze zwischen Arbeit und Spiel verschwamm
und schließlich ganz verschwand. Können Sie sich noch an die
Zeit erinnern, als Sie sich während des Unterrichts kaum wach
halten konnten und nach der Schule dann noch stundenlang
herumgetobt sind? Oder denken Sie an den Energieschub, den Sie
verspüren, wenn Sie frisch verliebt sind, wenn Sie in Ihrem
Beruf mit einem interessanten Projekt beauftragt werden oder
wenn Ihnen Gefahr droht.
Der Mensch verschleißt,
wenn seine Energie nicht benutzt wird. Natürlich gibt es
Grenzen, und wir benötigen Ruhe und Entspannung in ausreichendem
Maße, aber meist bekommen wir Energie, wenn wir Energie
verausgaben. Das beste Mittel gegen körperliche Erschöpfung ist
oft ein 30minütiges aerobisches Training. Gleichermaßen kann
geistige oder spirituelle Abgespanntheit oft dadurch geheilt
werden, dass man entschlossen handelt oder zumindest den festen
Vorsatz dazu fasst. Im Physikunterricht haben wir gelernt, dass
kinetische Energie Bewegungsenergie ist. Das trifft auch für die
Energie des Menschen zu. Man kann sie nicht horten. Fritz Perls,
der Begründer der Gestalttherapie, pflegte zu sagen: „Ich
will nicht erlöst werden, ich will aufgebraucht werden.“ Es
kann durchaus sein, dass jeder von uns enorme Vorräte an
potentieller Energie besitzt, weit mehr, als wir uns jemals
träumen lassen.
Wenn das wahr ist -
warum fühlen wir uns dann häufig so erschöpft, unfähig, auch nur
die kleinste Aufgabe zu bewältigen? Warum beantworten wir nicht
unsere Post oder reparieren nicht endlich den tropfenden
Wasserhahn? Warum widersetzen wir uns unseren konstruktivsten
und kreativsten Impulsen und verschwenden unsere Energie mit
Beschäftigungstherapie? Warum sitzen wir stundenlang herum und
lassen uns vom Fernseher berieseln, während all die
Möglichkeiten, die das Leben im Überfluss bietet, ungesehen an
uns vorüberziehen?
Die Fortsetzung lesen Sie im nächsten Newsletter. |
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2.
Quo Vadis McDonalds?
" ... McDonald's geben ein Vermögen für
die Werbung aus, um ihr Image eines "fürsorglichen" und "umweltbewußten"
Unternehmens aufzupolieren, bei dem es ein Genuß sei, essen zu
gehen. Kinder werden mit dem Anreiz von "kostenlosem" Spielzeug
und anderen Dreingaben hineingelockt und nehmen ihre Eltern
gleich mit. Doch hinter der süß lächelnden Maske von Ronald
McDonald spricht die Realität eine andere Sprache - McDonald's
einziges Interesse ist Geld, Profite machen um jeden Preis. ..."
Dieses Zitat der Website
http://www.mcspotlight.org
(What´s wrong with McDonalds?) klingt doch ziemlich scharf und
mutig. Nicht wahr? In der Folge werden Details aufgezählt. Hier
ein kleiner Auszug:
Natürlich habe ich
kritische Überlegungen angestellt. Dabei kam mir der Film "Supersize
me" in den Sinn. Kurz zum Inhalt: Ein junger Journalist - der
von drei Ärzten als vollkommen gesund und fit eingeschätzt wird
- ernährt sich einen ganzen Monat nur mit Produkten von
McDonalds. Nach 21 Tagen kommt die verblüffende Diagnose der
Ärzte: Sofort aufhören. Lebensgefahr. Lebensbedrohliche
Leberwerte. Und das nur, weil die dort angebotenen Hamburger und
die Fritten so gesund sind?
Ja, so kann´s gehen,
wenn man der Werbung glaubt ;-)
Na, und dann habe ich
auch persönliche Erfahrungen gemacht. (Nicht bei McDonalds
selbst. Denn da gehe ich und meine Kinder natürlich nicht hin.)
In der Nähe unseres Hauses gibt es da so eine Drive-in-Station
von McDonalds. Speziell am Wochenende ist es doch mehr als
traurig, wie viele Abfälle mit dem Aufdruck des gelben Bogens
dann die Straßen und Wege versauen. Muss das denn wirklich sein,
die Umwelt durch diese überdimensionierte Verpackungen so zu
belasten?
Besonders gemein finde
ich die Konzentration auf die Bevölkerungsgruppe, die am
leichtesten zu beeinflussen sind - unsere Kinder. Da wird mit
Gratis-Zugaben wie zum Beispiel Comicfiguren und speziellen
Kinderangeboten (zum Beispiel
Kindergeburtstage) geködert. Vielen Eltern können sich des
daraus resultierenden Druckes kaum erwehren.
Unsere Kinder sind jetzt
fünf und acht Jahre alt. Wir lieben sie. Deshalb versuchen wir,
sie gesund zu ernähren. Da verbietet sich ein Besuch bei Ronald
dem Clown von selbst. Von unseren Kindern werden wir dafür
manchmal als herzlos angesehen, weil wir keine Ausnahme machen.
Schließlich gehen doch die Freunde von der Schule bzw. dem
Kindergarten auch immer hin. Es ist tatsächlich schwer, diesem
ständigen (Werbe-)Druck entgegenzuhalten.
Aber wir haben noch
Reserven ;-))
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VORSCHAU |
Ein
Seminar mit
Unterstützung von Günter Funke
(Schüler
Viktor Frankls)
aus Berlin
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3. Story:
Die sieben Weltwunder
Eine Schulklasse wurde gebeten zu
notieren, welches für sie die Sieben Weltwunder wären.
Folgende Rangliste kam zustande:
- Pyramiden von Gize
- Taj Mahal
- Grand Canyon
- Panamakanal
- Empire State Building
- St. Peters Dom im Vatikan
- Grosse Mauer in China
Die Lehrerin merkte beim einsammeln der
Resultate, dass eine Schülerin noch am Arbeiten war. Deshalb
fragte sie das Mädchen, ob sie Probleme mit ihrer Liste hätte.
Sie antwortete: "Ja. Ich konnte meine Entscheidung nicht ganz
treffen. Es gibt so viele Wunder."
Die Lehrerin sagte: "Nun, teile uns das mit, was du bisher hast
und vielleicht können wir ja helfen."
Das Mädchen zögerte zuerst und las dann vor. "Für mich sind
das die Sieben Weltwunder:
- Sehen
- Hören
- sich Berühren
- Riechen
- Fühlen
- Lachen ...
- ... und Lieben
Im Zimmer wurde es ganz still. Diese
alltäglichen Sachen, die wir als selbstverständlich betrachten
und oft gar nicht realisieren, sind wirklich wunderbar. Die
kostbarsten Sachen im Leben sind jene, die nicht gekauft und
nicht hergestellt werden können.
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4.
Best
of Newsletter
Immer wieder werden wir nach
Berichten in vergangenen Newslettern gefragt. An dieser Stelle
bringen wir deshalb mit einem "Best of" Auszüge, die zu den
meisten Reaktionen geführt haben.
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Dem Blickkontakt kommt eine besonders
wichtige Rolle zu |
Weil es zu den Grundregeln der Höflichkeit gehört, sich
anzuschauen, wenn man miteinander spricht, entscheidet der
Blick, mit dem man dies tut, schon "auf den ersten Blick" über
Sympathie und Antipathie.
Schauen Sie
Ihr Gegenüber an, fixieren Sie es aber nicht. Wenn Ihr Gegenüber
testen will, wer dem Blick des anderen länger standhält -
weichen Sie aus. Senken Sie jedoch niemals den Blick auf den
Boden, denn das wird als Unterwerfungsgeste verstanden! Schauen
Sie stattdessen auf gleicher Höhe einfach woanders hin. Gewöhnen
Sie sich an, jemanden ganz anzuschauen, und nicht nur einzelne
Punkte wie die Augen.
Ein offener
und freundlicher Blickkontakt wirkt überzeugend und
selbstsicher, Blicke aus dem Fenster oder am Gesprächspartner
vorbei werden bestenfalls als Unsicherheit, wenn nicht gar als
arrogant und abweisend interpretiert. Blicken Sie Ihrem
Gesprächspartner so ins Gesicht, wie Sie es bei einem guten
Freund machen. Offen, gerade und ehrlich.
Dies gilt gerade dann, wenn Sie
dem Gast eine Frage gestellt haben. Ob Sie ehrlich an der
Antwort interessiert sind, merkt man besonders am vorhandenen
Blickkontakt.
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Praxis-Seminar
für MitarbeiterInnen im Service, an der Rezeption und im
Beautybereich |
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Spielend
mehr Umsatz
Wirksamer Verkauf in
Hotellerie und Gastronomie
6.+7. Juli 2009
Gasthof-Hotel Stockinger,
Ansfelden OÖ.
Leitung:
Dr. Hermann Blach
&
Kurt H. Steindl,
MBA |
"Die meisten Mitarbeiter in der
Gastronomie und Hotellerie verwechseln
Empfehlung mit Aufzählung. Es reicht nicht,
das Angebot aufzuzählen. Aktiver Verkauf
bedeutet auch, wirksame Empfehlungen
auszusprechen." Kurt Steindl
In
diesem Seminar erfahren Sie, wie Sie mit
Empfehlungen die tägliche Umsätze spürbar
steigern können und dabei dem Gast auch noch
ein gutes Gefühl vermitteln - weil Sie ihm
etwas Gutes tun.
Lesen Sie hier die
Details
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5.
Wirksam Verkaufen
Verkaufen ist in erster Linie eine Frage der Einstellung (dem
Gast etwas Gutes tun) und der Beziehung zum Gast. Erst in
zweiter Linie eine Frage der Technik. Folgende Reihenfolge hat
sich in der Praxis als nützlich erwiesen:
-
Persönliche, positive Einstellung haben
Wie sehe ich mich, meinen Beruf, wie den Gast? Welche
inneren Bilder , Annahmen und Erwartungshaltungen prägen
meine tägliche Arbeit? Welche Erlebnisse aus meiner
Vergangenheit projiziere ich auf die Gäste?
-
Exakte Angebotskenntnis
Emotionale Details, Geschichten über die Produkte kennen und
in einer bildhaften Sprache vermitteln.
-
Für eine gute Tagesform sorgen
Welche Stimmung, welche Laune habe ich? Wie kann ich
meine Stimmung selbst positiv beeinflussen ohne mich dabei
selbst zu verleugnen?
-
Intakte Beziehung zum Gast herstellen
Gemeinsam lachen, ehrliches Bemühen spürbar machen. Wo eine
gute Beziehung, da auch guter Verkauf. Das kennen Sie doch
bestimmt: Sie haben einen sonnigen Tag und das Verkaufen
geht wie von selbst. Wer sich nur auf Techniken verlässt
muss zwangsläufig scheitern, weil die Beziehung fehlt.
-
Verkaufstechnik anwenden
z.B. Alternativtechnik oder Empfehlungen aussprechen.
Wechselspiel zwischen den verschiedenen Frageformen.
Im Seminar gehen wir auf diese wirkungsvolle
Reihefolge genau ein. Deshalb handelt es sich hierbei auch um
ein ganzheitliches Verkaufsseminar, nach dem Sie nicht
mit Techniken und Tricks allein gelassen werden. Nach dieser
Veranstaltung wissen Sie konkret, wie Sie Ihren Umsatz deutlich
anheben.
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