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Newsletter 11/2008
vom 19. November 2008

Inhalt 
1. Essay: Warum gute Vorsätze nicht ausreichen
2. Unternehmensführung: Führen mit Sinn und Werten
3. Story: Die drei Siebe des Sokrates

4. Best of Newsletter: Gäste wollen alles, nur keine Langeweile
5. Hinter den Kulissen: Wie isst man was?
  

Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.
Dieser Letter ist gratis und erscheint jeweils Mitte des Monats. Falls Sie irrtümlich auf der Mailliste stehen, es sich um ein Missverständnis handelt und Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, bitten wir Sie einfach ein leeres Mail an  office@gastlichkeit.at?subject=Bitte keine weiteren Newsletter zu schicken. DANKE
    

 
     

 

 

 

 

 
1.
Warum gute Vorsätze nicht ausreichen

Sie haben sich fest vorgenommen, Ihrem Leben eine Wendung zum Besseren zu geben. Dabei spielt es keine Rolle, um was für eine wichtige Veränderung es sich handelt, aber nehmen wir einmal an, in diesem Fall geht es darum, den Weg des Meisters zu beschreiten und eine regelmäßige Übungspraxis aufzubauen. Sie erzählen Ihren Freunden davon, formulieren Ihre guten Vorsätze schriftlich, und die Veränderung gelingt in der Tat. Es klappt, es fühlt sich gut an, Sie sind glücklich darüber, Ihre Freunde sind glücklich darüber. Ihr Leben ist besser geworden. Dann werden Sie rückfällig.  

Warum? Der Grund dafür ist nicht, dass Sie schwach sind, dass Sie keine Willenskraft haben. Rückfällig zu werden ist eine ganz allgemeine Erfahrung. Jeder von uns widersetzt sich grundlegenden Veränderungen - unabhängig davon, ob diese zum Guten oder zum Schlechten sind. Unserem Körper, unserem Gehirn und unserem Verhalten ist die Tendenz zu eigen, innerhalb bestimmter enger Grenzen gleich bleiben und in diesen Bereich zurückkehren zu wollen, sobald Veränderungen stattfinden.

Dieser Zustand der Ausgeglichenheit, dieser Widerstand gegenüber Veränderungen wird Homöostase genannt.

Das Problem liegt darin, dass die Homöostase alles beim alten lassen will, selbst wenn dies nicht besonders gut ist. Sagen wir einmal, Sie hätten sich in den letzten 20 Jahren, seit Sie von der Schule abgegangen sind, wenig bewegt. Die meisten Ihrer Freunde treiben inzwischen Sport, und Sie sind der Ansicht, nicht länger im Abseits stehen zu können, und wollen mitmachen. Der Einkauf der richtigen Trainingsausrüstung macht Ihnen ebensolchen Spaß wie die ersten Schritte, die Sie laufen. Aber nach ein paar hundert Metern geschieht etwas Furchtbares. Vielleicht meinen Sie, sich plötzlich übergeben zu müssen, vielleicht wird Ihnen schwindelig, vielleicht haben Sie ein merkwürdiges Panikgefühl in der Brust.

Und diese Empfindungen, die Sie wahrnehmen, haben an sich keine bestimmte Bedeutung. Was tatsächlich geschieht, ist, dass Sie ein homöostatisches Warnsignal empfangen. Alarmglocken läuten, Lichter gehen an und aus: Achtung, Achtung! Starke Veränderungen in Atmung, Herzfrequenz, Stoffwechsel. Was immer Sie tun, hören Sie sofort damit auf!

Denken Sie daran, dass die Homöostase keinen Unterschied zwischen dem, was Sie eine Veränderung zum Guten nennen würden, und einer Veränderung zum Schlechten macht. Sie widersetzt sich jeder Veränderung.

Dennoch findet ein Wandel statt. Menschen und Familien verändern sich, Organisationen und ganze Kulturen ebenso. Ständig werden die „Homöostaten“ neu eingestellt, auch wenn der Vorgang ein gewisses Maß an Ängsten, Schmerzen und Aufregung erzeugt. Die entscheidenden Fragen sind: Wie kann man mit der Homöostase umgehen? Wie kann man die Veränderung zum Guten erleichtern? Wie kann man dafür sorgen, dass sie anhält?

 

Die Antworten finden Sie im nächsten Newsletter.

 
   
 

 

 
 
2. Führen mit Sinn und Werten

Es vergeht kaum ein Jahr in dem nicht eine neue Managementmethode vorgestellt wird. Immer wieder hat man neue Erkenntnisse, wie man Mitarbeiter zu höheren Leistungen anspornen kann. Wer macht sich eigentlich Gedanken, wohin das führen soll?

Gerade die aktuelle Finanzkrise zeigt deutlich, wohin der ewige Höhepunkt hinführt. Da wurden Zahlen, Märkte und auch Menschen derart manipuliert, dass eine eigene Welt entstand, die mit der Realität nicht mehr übereinstimmt. Wichtig war lediglich das, was unter dem Strich herausschaut. Die Bottom-Line als Maß aller Dinge. Die Befriedigung von Shareholder Value bestimmt(e) die Unternehmensstrategien. Hat das noch Sinn?

Diese Gier nach Macht und Geld ist jedoch lediglich Ausdruck mangelnder Sinnerfüllung.

  • Siegmund Freud schreibt man (sehr vereinfacht formuliert) zu, dass der Mensch vornehmlich nach dem LUSTprinzip agiert.

  • Sein Widerpart Alfred Adler sah den Menschen eher auf der Suche nach MACHT (ebenfalls stark vereinfacht formuliert)

  • Viktor Frankl gab beiden Recht. Aber nur dann, wenn der Wille zum SINN frustriert wird. Dann - und erst dann - konzentriert sich der Mensch mangels einer attraktiven Alternative auf die beiden Pseudowerte Lust und Macht

Wer in seinem Handeln, seinem Tun - und damit in seinem Leben -  keinen Sinn findet, sucht nach Möglichkeiten sich zu betäuben. Geld, Prestige, lustvolle Erlebnisse scheinen zudem auch noch Glück zu versprechen. Und Glück dürfte in unserer (Schein-)Welt ja das einzige wirklich erstrebenswerte Ziel zu sein. Doch das wahre Leben bietet uns viel mehr. Es beinhaltet auch die Chance ein Sinn-erfülltes, gutes Leben zu führen. Ich meine damit ein Leben, das gekennzeichnet ist von guten Taten, von der Hingabe an eine Wert-volle Aufgabe, von Liebe, in dem auch das Wort "dienen" eine entsprechende Bedeutung erfährt. "Dienen" allerdings nicht mit unterwürfiger Bedeutung, sondern vielmehr als "Anderen eine Freude" machen.

Was hat das mit Sinn zu tun? Bestimmt kennen Sie das Gefühl, wenn Sie anderen Menschen selbstlos geholfen haben. Nicht, um Anerkennung oder eine andere Belohung dafür zu erhalten, sondern nur um des Helfens willen. Wie ging es Ihnen da in diesem Moment? Hatten Sie nicht dieses Gefühl, auch etwas wertvolles für sich getan zu haben? Fühlten Sie auch diese Kraft und das warme wohlige Gefühl "das Richtige" getan zu haben? Na also.

Aber so kann man doch kein Unternehmen führen, werden Sie vielleicht einwerfen. Wirklich nicht, lautet meine Gegenfrage. Dienstleistung bedeutet doch Anderen eine Freude zu bereiten, neben Leistung auch zu dienen. Wie werden sich Ihre Mitarbeiter den Gästen gegenüber verhalten, wenn es ihnen selbst gut geht? Wenn sie ihr Tun als zutiefst Sinnvoll erfahren? Wenn sie den Sinn des Unternehmens mittragen dürfen?

Bevor Sie mich für einen Fantasten und Träumer halten. Schon immer haben großartige Menschen Sinnvolles mit Ihrem Leben geleistet. Denken Sie an Gottlieb Duttweiler. Er hat in der Schweiz den Einzelhändler Migros gegründet. Dort konnten Sie - zumindest zu seinen Lebzeiten- keinen Alkohol oder Tabakwaren kaufen. Warum nicht? Weil Duttweiler wollte, dass die Menschen mit LEBENS-Mitteln versorgt werden und nicht mit Waren, die eindeutig zu Krankheiten und Tod führen. Duttweiler hat den Menschen etwas Gutes getan, er hat die Welt in seinem Einflussbereich spürbar besser gemacht. Wenn Duttweiler das kann, dann können wir das auch.

Kurt H. Steindl, MBA

 

 
 VORSCHAU   Ein Seminar mit zwei Trainern aus Österreich und Deutschland

   Souveräne Führung mit Sinn und Werten

24.-26. Juni 2009

Leitung: Kurt H. Steindl, MBA & Günter Funke, Berlin

In diesem Seminar erfahren Sie,

  • wie Sinn und Werthaltungen im Zusammenhang mit dem betrieblichen Erfolg stehen

  • wie Sie Eleganz und Souveränität in der Führung erreichen

  • wie Sie Ihre Mitarbeiter zu Höchstleistungen coachen

  • wie Sie dem Stress entkommen und sich persönliche Zeitressourcen schaffen

  • wie Sie die wahren Potenziale Ihrer Mitarbeiter freisetzen können

  • wie Sie vom Problem zur Lösung kommen

  • wie Sie wirkungsvoll mit den eigenen und den Emotionen Anderer umgehen

Lesen Sie hier die Details                     


Sokrates

  
3. Story: Die drei Siebe des Sokrates

Eines Tages kam ein Bekannter zum griechischen Philosophen Sokrates gelaufen.
"Höre, Sokrates, ich muss dir berichten, wie dein Freund...."
"Halt ein" unterbrach ihn der Philosoph. "Hast du das, was du mir sagen willst, durch drei Siebe gesiebt?"
"Drei Siebe? Welche?" fragte der andere verwundert.
"Ja! Drei Siebe! Das erste ist das Sieb der Wahrheit. Hast du das, was du mir berichten willst, geprüft ob es auch wahr ist?"
"Nein, ich hörte es erzählen, und..."
"Nun, so hast du sicher mit dem zweiten Sieb, dem Sieb der Güte, geprüft. Ist das, was du mir erzählen willst - wenn es schon nicht wahr ist - wenigstens gut?"
Der andere zögerte. "Nein, das ist es eigentlich nicht. Im Gegenteil....."
"Nun", unterbrach ihn Sokrates. "so wollen wir noch das dritte Sieb nehmen und uns fragen ob es notwendig ist, mir das zu erzählen, was dich so zu erregen scheint."
"Notwendig gerade nicht...."
"Also", lächelte der Weise, "wenn das, was du mir eben sagen wolltest, weder wahr noch gut noch notwendig ist, so lass es begraben sein und belaste weder dich noch mich damit."

Quelle: Geschichtensammlung Rainer Lenzenweger, Akademischer Trainer

 

 
   
 
4.
Best of Newsletter

Immer wieder werden wir nach Berichten in vergangenen Newslettern gefragt. An dieser Stelle bringen wir deshalb mit einem "Best of" Auszüge, die zu den meisten Reaktionen geführt haben.

Gäste wollen alles, nur keine Langeweile

Die Zukunft des Tourismus/ der Trend Wellness verstärkt sich zusehends. Das Segment der (G)Oldies wächst immer schneller. So- und anders- sieht Rolf Homann die Touristische Entwicklung der nächsten Jahre.

"Die Reiseindustrie ist nichts anders, als eine große Traum- Fabrik. Nur begreift sich sich selten als solche. Zwar operiert ihre Werbung mit den Klischees von Schönheit und Glück. Aber die Realität des Geschäfts sieht dann ganz anders aus: Leute transportieren, Betten füllen, Essen verkaufen und so weiter". Diese Aussage stammt von der deutschen Tourismusprofessorin Felizitas Romeiss-Stracke und ist als Zitat wiedergegeben in der Studie des Zukunftsinstituts Matthias Horx. , "Die Zukunft des Tourismus". Für die künftige "Traumgesellschaft" macht der Autor der Studie, Rolf Homann, sechs touristische Märkte aus: 

  • jenen für verkaufbare Abenteuer
  • jenen des Zusammenseins, der Freundschaft und der Liebe
  • jenen der Fürsorge
  • jenen der Identität
  • jenen des inneren Seelenfriedens und 
  • jenen der Überzeugungen.

Abenteuer müssen heute sicher sein, noch lieber mögen die Gäste Geschichten und Mythen. Typisch für den Markt des Zusammenseins ist für Homann die Tatsache, dass der Kaffeemarkt den Teemarkt heute fast verdrängt hat. Kaffee ist offenbar Synonym für gemütliches Zusammensein. Wen's nach Fürsorge gelüstet, der steigt in einem Hotel ab, das sich Hunde hält, mit denen die Gäste spazieren gehen dürfen. Zum Markt der Identitätssuche führ Homann als Beispiel die Swatch-Story an: Wer solche Uhren trägt, ist kein Snob und kann jederzeit dazu gehören. In der Vergangenheit leben möchte niemand, doch die Reise in die bessere und schönere Vergangenheit kann Seelenfrieden bringen. Im Markt der Überzeugungen spielen Unternehmen im politischen Überzeugungsumfeld eine größere Rolle.

Der Gast will seine Wünsche in den Ferien erfüllt haben. Der Konflikt ist, dass der Leistungsträger- das Reisebüro oder der Reiseveranstalter- in den Kategorien denkt. Der Individualreisende wird verlangen, was Incentive-Anbieter heute schon bieten: den Traum in Form einer Reise.

Trend-Setter, Trend-Accepter, Trend-Jumper und Trend-Blocker:
Diese Typen unterscheiden lernen muss, wer auf 50 plus oder die (G)Oldies setzt. Homann gibt eine kurze Gebrauchsanweisung: 

  • Trend-Setter machen das Beste aus ihrem Alter, sind intellektuell gebildet, kommen meist aus dem Mittelstand und mögen Städtereisen in Europa sowie Ferien im Fernen Osten und Amerika. 
  • Trend-Accepter genießen unreflektiert ihr Alter, sind bequem, eher lokal und regional orientiert und stammen aus bescheidenen finanziellen Verhältnissen. Sie reisen am liebsten per Car und bleiben im eigenen Land.
  • Die Trend-Jumper sind jene Senioren, die jung bleiben wollen, hohe Ansprüche haben und finanziell besser dastehen. Sie mögen ähnliche Destinationen wie die Trend-Setter, interessieren sich aber zusätzlich für Wellness und Beauty. 
  • Die Trend-Blocker sind jene- der Name sagt's- die blocken, zurückgezogen leben und Pauschalreisen in Europa buchen.

Die Unterscheidung nach verschiedenen Altersgruppen und Typologien dürfte sich nach Homann verstärken- und zunehmend Schwierigkeiten bringen. Marketingleute, merkt euch das: Senioren wollen nicht als Senioren angesprochen werden. Das Problem ist erkannt, die optimale Lösung noch nicht gefunden. Gefordert sind die Touristiker auch hinsichtlich Flexibilität: Die (G)Oldies sind heute sehr reiseerfahren und werden ihre Reisewünsche zunehmend klarer äußern. Homann sieht einen Markt auch bei den Hochbetagten: besonders im Segment Familienreisen und Verwandtenbesuche.

Emotionen und Erlebnisse

Der Tourismus lebt von Emotionalität und Erlebnissen. In der Zukunft, so Homann, werden sich die Grenzen zwischen Arbeitsleben und Freizeit vermischen. Der Gast will seinen Spaß haben, sowohl in der Arbeit als auch in der Freizeit. Das hat zur Folge, dass das Familienleben schwieriger wird. Hoteliers, die Großeltern und Großkinder zusammenbringen und ihnen Spaß und Unterhaltung bieten, haben die Nase vorn. Ein weiterer hoch emotionaler Markt dürfte die unberührte Natur sein. Sie wird zum immer kostbareren Gut. Auch die Zeugen der Vergangenheit locken immer neue Kunden: Burgen, Schlösser und Vergangenheitsparks.

Eine Chance für Hoteliers dürfte der Trend sein, dass der Gast in seiner Ferienzeit eine Rolle spielen und sich damit seine Wünsche erfüllen möchte: Hotelier auf Zeit, Kellner während drei Wochen oder Wirtin für ein paar Tage. Emotionale Angebote in den Zieldestinationen- zum Beispiel eine Parfumreise, vielleicht eine Reise an die Orte, wo Bauern noch in harter Handarbeit ihre Felder bestellen. Solche Angebote sind, so Homann, eine Chance auch für kleine Anbieter. Homanns Fazit: Die Gäste wollen alles, aber keine Langeweile.

Der Wellnesstrend wird noch stärker
Der Wellnesstrend wird nicht kurzlebig sein. Im Gegenteil: Homann ortet neue Trends, die den Hauptgrund Wellness verstärken werden. Der Individualisierungstrend beispielsweise intensiviert das Wellness-Gefühl. Der Gesundheitstrend und auch die (G)Oldies, das am schnellsten wachsende Segment, setzten auf Wellness. Dass Frauen in unserer Gesellschaft immer mehr Gewicht bekommen, wirkt sich ebenfalls aus: Themen wie Balance, Harmonie und Ausgleich sind eher weiblich ausgerichtet.

Immer mehr Menschen arbeiten temporär und haben mehr freie Zeit für Ferien. Weil auch die Mobilität steigt, wird es immer mehr Arbeitsnomaden geben, die in Hotels oder Ferienwohnungen logieren werden. Diese starke Entwicklung in Richtung Wellness bietet, so Homann, vielen Leistungsträgern die Möglichkeit, auf den Zug aufzuspringen. Auch dann, wenn sie nicht die ganze Bandbreite des Wellness- Trends abdecken.

Quelle:htr
 

 
   Einzigartig in Österreich - das Durchbruchs-Seminar


Life-Excellence
Arbeit und Leben Sinn geben

25.-27.November 2008 (ausgebucht)
02.-04. März
2009 (noch freie Plätze)
Hotel Aviva, St. Stefan am Walde, OÖ

Leitung: Kurt H. Steindl, MBA 

Teilnehmerstimmen:

"Dieses Seminar war für mich wie eine zweite Geburt."  Harald Wohlgenannt, Restaurantleiter, Hotel Hanner, Mayerling

"Dieses Seminar hat mein Leben sinnvoll verändert." Franz Brandl, Unternehmer, Linz

"Das beste Seminar, das ich je besucht habe." Werner Pürmayer, Bergergut Romantik Resort & Spa, Afiesl

 Lesen Sie hier die Details

  
5. Wie isst man was?

Shrimps: Sie dürfen mit den Händen ausgelöst, müssen aber mit Messer und Gabel gegessen werden.

Spaghetti: Wenige Nudeln an den Tellerrand platzieren und mit den Gabelzinken aufwickeln. Weniger versierte Spaghettifans sollten aber den Gebrauch eines Löffels nicht verachten. Auf gar keinen Fall dürfen Spaghetti "aufgesaugt” oder mit dem Messer zerschnitten werden.

Spargel: Werden von Fachleuten mit der Spitze nach links auf dem Teller serviert. Ob Spargel nun mit der Hand gegessen oder mit dem Messer zerteilt wird ist eine Streitfrage und Ansichtssache. Er wird aber immer von der Spitze her gegessen.

Suppe: Den Suppenteller zu kippen, um den Rest auszulöffeln, gilt manchmal als grober Fauxpas. Suppentassen dagegen dürfen gekippt und die Neige sogar ausgetrunken werden, letzteres sieht man jedoch selten.

  

 
     
 

   
G a s t freundliche Grüße aus Pasching
Ines & Kurt Steindl

  Gastlichkeit & Co
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