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Newsletter 09/2008
vom 15. September 2008

Inhalt 
1. Essay: Fünf Prinzipien auf dem Weg des Meisters (Teil 4)
2. Unternehmensführung: Nachhaltiger Erfolg (Teil 4)
3. Story:
Die Blinden und der Elefant
4. Best of Newsletter: Gastronomie ist keine Insel
5. Hinter den Kulissen: Wie isst man was?
  

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Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.
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1. Fünf Prinzipien auf dem Weg des Meisters (Teil 4)

Das vierte Prinzip: Intention  

In dem Begriff „Intentio“ vereinigen sich alte Worte mit neuen, darunter Charakter, Willenskraft, Einstellung, Imagination und mentale Strategien, doch meine Definition beinhaltet etwas, das auf dem Weg des Meisters absolut unerlässlich ist.

Die Macht der mentalen Strategien gelangte in den siebziger Jahren durch die Enthüllungen einiger der bekanntesten Sportler ins öffentliche Bewusstsein. Der Golfspieler Jack NickIaus erklärte beispielsweise, dass er niemals einen Schlag ausführte, ohne zu visualisieren, wie die perfekte Flugbahn des Balles verlaufen und wie er sein Ziel finden sollte, „wie er dort hinten weiß und hübsch auf dem Grün liegt“. Nicklaus teilte uns mit, dass sich ein erfolgreicher Schlag aus 50 Prozent Visualisierung, 40 Prozent Vorbereitung und nur 10 Prozent Schwung zusammensetzt. Die besten Fußballer erzählten, wie sie sich ihr Spiel am Abend zuvor immer wieder im Geiste vorstellten. Sie glaubten, dass ihr Erfolg am nächsten Tag auf dem Spielfeld eng mit der Intensität ihres mentalen Trainings zusammenhing. Bodybuilder und Gewichtheber bestätigten ebenfalls den Wert der Intention. Arnold Schwarzenegger behauptete, dass das einmalige Heben eines Gewichts in voller Bewusstheit ebensoviel wert sei wie das zehnmalige Heben desselben Gewichts ohne geistige Aufmerksamkeit. Frank Zane und andere schlossen sich ihm an und hoben den Einfluss des Geistes auf Muskeln und Gewichte hervor.

Gedanken, Vorstellungen und Gefühle sind in der Tat sehr real. Einsteins Gedanke, dass Energie gleich Masse mal Lichtgeschwindigkeit zum Quadrat ist (E = mc²), setzte schließlich eine gewaltige Kraft frei. Die Transformation dieses Gedankens in Hitze und Druck war ein langer, mühseliger Prozess. Und dennoch war es der Gedanke, die Vision, die Intention, die ihm zugrunde lag. „Ich weiß nur, dass der erste Schritt darin besteht, eine Vision zu erschaffen, denn wenn man die Vision vor sich hat - diese herrliche Vision -, dann entsteht die Willenskraft“, sagte Arnold Schwarzenegger. „So wollte ich auch deshalb Mr. Universum werden, weil ich mich selbst so deutlich sehen konnte, dort oben auf der Bühne als Gewinner.“

Intention ist der Kraftstoff auf dem Weg des Meisters. Jeder Meister ist ein Meister der Visualisierung.

 

 

 
   
 

 

 
 
2. Nachhaltiger Erfolg

Sinnfindung bedeutet also einen Grund für Ihr Engagement, für Veränderungen, für das Für- und Miteinander im Unternehmen zu finden.

Sinn bedeutet immer Verwirklichung von Werten. Werte sind die Leitplanken für ein gelingendes Leben und Arbeiten, für ein fruchtbringendes Zusammenwirken innerhalb eines Unternehmens. Werte geben Ihnen und Ihren Mitarbeitern Orientierung darüber, was anzustreben und was abzulehnen ist, was höher und was niedriger zu bewerten ist, was vorzuziehen und was zurückzuziehen ist. Sinn ist somit sowohl ein individueller als auch ein überindividueller (transsubjektiver) Maßstab. Sinn intendiert immer das Gute für alle, das Sorge tragen für andere Menschen, nicht das Egoistische auf Kosten anderer. Sinnfindung durch Werteverwirklichung ist die Grundlage gelingenden, erfolgreichen Lebens und Arbeitens, bringt dem Einzelnen und den Beteiligten Freude, Harmonie, Lebensqualität und bewirkt damit höhere Qualität der Leistungen und bessere Betriebsergebnisse.

Sinnvoll ist:
     => Was eine überragende Chance hat, Gutes zu bewirken;
     => Was das Wohl aller Beteiligten mitbetrachtet;
     => Was frei von selbstsüchtiger Motivation ist;
     => Was im „Hier und Jetzt“ äußerst konkret ist;
     => Was nicht überfordert und nicht unterfordert;
     => Was mit erfahrenen (Gut-)Menschen konsensfähig ist;
     => Was einem die Kraft „es zu wollen“ zufließen lässt.

Sinn und Werte sind der Nährstoff für Menschen und Unternehmen. Sie sind Energiezentren, die Sie zu Spitzenleistungen bewegen und Sie nachhaltig erfolgreich machen. Der Nachholbedarf, der sich hier auftut, ist enorm.

Entscheidend für den nachhaltigen Erfolg ist nicht nur wie viel Gewinn "schnell" erreicht wird, sondern was durch die Unternehmenstätigkeit im Leben der Kunden und übrigen Stakeholder im Hinblick auf deren Lebensqualität „bewirkt“ wird.

Quelle: Anne-Marie Pircher-Friedrich. Sinnzentrierte Führung

 

 
    Ein Top-Seminar mit zwei Top-Trainern aus Österreich und Deutschland

   Souveräne Führung in turbulenten Zeiten

07.-09. Oktober 2008
Relais&Chateaux-Hotel Hanner, Mayerling, NÖ.
 EINIZIGER TERMIN 2008 IN ÖSTERREICH

Leitung: Kurt H. Steindl, MBA & Günter Funke, Berlin

In diesem Seminar erfahren Sie,

  • wie Sinn und Werthaltungen im Zusammenhang mit dem betrieblichen Erfolg stehen

  • wie Sie Eleganz und Souveränität in der Führung erreichen

  • wie Sie Ihre Mitarbeiter zu Höchstleistungen coachen

  • wie Sie dem Stress entkommen und sich persönliche Zeitressourcen schaffen

  • wie Sie die wahren Potenziale Ihrer Mitarbeiter freisetzen können

  • wie Sie vom Problem zur Lösung kommen

  • wie Sie wirkungsvoll mit den eigenen und den Emotionen Anderer umgehen

Lesen Sie hier die Details                     

  
3. Story: Die Blinden und der Elefant

Es waren einmal fünf weise Gelehrte. Sie alle waren blind. Diese Gelehrten wurden von ihrem König auf eine Reise geschickt und sollten herausfinden, was ein Elefant ist. Und so machten sich die Blinden auf die Reise nach Indien. Dort wurden sie von Helfern zu einem Elefanten geführt. Die fünf Gelehrten standen nun um das Tier herum und versuchten, sich durch Ertasten ein Bild von dem Elefanten zu machen.

Als sie zurück zu ihrem König kamen, sollten sie ihm nun über den Elefanten berichten.

Der erste Weise hatte am Kopf des Tieres gestanden und den Rüssel des Elefanten betastet. Er sprach: "Ein Elefant ist wie ein langer Arm." Der zweite Gelehrte hatte das Ohr des Elefanten ertastet und sprach: "Nein, ein Elefant ist vielmehr wie ein großer Fächer."

Der dritte Gelehrte sprach: "Aber nein, ein Elefant ist wie eine dicke Säule." Er hatte ein Bein des Elefanten berührt. Der vierte Weise sagte: "Also ich finde, ein Elefant ist wie eine kleine Strippe mit ein paar Haaren am Ende", denn er hatte nur den Schwanz des Elefanten ertastet. Und der fünfte Weise berichtete seinem König: " Also ich sage, ein Elefant ist wie ein riesige Masse, mit Rundungen und ein paar Borsten darauf." Dieser Gelehrte hatte den Rumpf des Tieres berührt.

Nach diesen widersprüchlichen Äußerungen fürchteten die Gelehrten den Zorn des Königs, konnten sie sich doch nicht darauf einigen, was ein Elefant wirklich ist.

Doch der König lächelte weise: "Ich danke Euch, denn ich weiß nun, was ein Elefant ist: Ein Elefant ist ein Tier mit einem Rüssel, der wie ein langer Arm ist, mit Ohren, die wie Fächer sind, mit Beinen, die wie starke Säulen sind, mit einem Schwanz, der einer kleinen Strippe mit ein paar Haaren daran gleicht und mit einem Rumpf, der wie eine große Masse mit Rundungen und ein paar Borsten ist."

Die Gelehrten senkten beschämt ihren Kopf, nachdem sie erkannten, dass jeder von ihnen nur einen Teil des Elefanten ertastet hatte und sie sich zu schnell damit zufriedengegeben hatten.

Quelle: Geschichtensammlung Rainer Lenzenweger, Akademischer Trainer

 

 
   
 
4.
Best of Newsletter

Immer wieder werden wir nach Berichten in vergangenen Newslettern gefragt. An dieser Stelle bringen wir deshalb mit einem "Best of" Auszüge, die zu den meisten Reaktionen geführt haben.

"Gastronomie ist keine unternehmerische Insel."

Bäcker, Metzger, Einzelhandel – selbst Tankstellen treten verstärkt als Ihre direkten Wettbewerber auf. Der Wirtschaftszweig wächst mit neuen, zeitangepassten Lösungen immer schneller über seine herkömmlichen Grenzen hinaus. Gleichzeitig sehen hier Unternehmer benachbarter Branchen vermehrt ein zusätzliches Betätigungsfeld. Beides ergibt eine neue, offenere Formierung des Sektors – die Übergänge verwischen sich.

Die deutlichste Unterscheidungsmöglichkeit zwischen Gastronomie und Handel ist immer noch die Intensität der Dienstleistung. Gastronomischer Service findet meist direkter und personenbezogen statt. Man spricht hierbei von "dem Gast dienen", "Speisen und Getränke servieren" oder "Gastgeber sein".

Versuchen Sie deshalb diese Grundzüge gastronomischer Dienstleistung noch weiter zu verstärken und dem Gast den Aufenthalt zu einem "merk-würdigen" Erlebnis zu machen. Den Wettbewerb mit dem Handel, der Tankstelle können Sie nicht über den Preis führen, sondern nur über Mehrleistungen.

Führen Sie den Wettbewerb über Emotionen. Verkaufen Sie

  • keine Drinks, sondern Urlaubsgefühle
  • keine Nahrungsaufnahme, sondern Erlebnis
  • keine gutbürgerliche Küche, sondern Tradition
  • kein Fastfood, sondern Lebensfreude
  • und so weiter.

Sprechen Sie möglichst die Emotionen des Gastes an. Achten Sie auf Aspekte, die der Handel meist nur wenig oder gar nicht erfüllt. Zum Beispiel gelebte Gastfreundschaft, aufrichtige Zuwendung oder ehrliches Interesse an der Person.

Passen Sie Ihre Öffnungszeiten an die veränderten Bedürfnisse an. Der Gast entscheidet spontan, wann er ein Bedürfnis befriedigt haben möchte. Er ist nicht gewillt, seinen Hunger nach Ihren Betriebszeiten auszurichten. Durchgehende Küche und allgegenwärtiges Angebot ist (fast) ein  Muss!

Überdenken Sie dabei vielleicht auch gleich Ihre Sperrtage. Wie groß wäre der Aufwand, täglich geöffnet zu haben? Wie sähe die Rechnung aus, wenn wir jeden Tag für unsere Gäste da sind? Moderne Unternehmer können auch dann ausruhen, wenn der Betrieb läuft. Wozu haben Sie denn gute Mitarbeiter?


 

 
   Einzigartig in Österreich - das Durchbruchs-Seminar


Life-Excellence
Arbeit und Leben Sinn geben

21.-23. Oktober 2008
Hotel Aviva, St. Stefan am Walde, OÖ

Leitung: Kurt H. Steindl, MBA
Akademischer Trainer,
Akademischer Tourismusmanager

 

Teilnehmerstimmen:

"Dieses Seminar war für mich wie eine zweite Geburt."  Harald Wohlgenannt, Restaurantleiter, Hotel Hanner, Mayerling

"Es hat mein Leben sinnvoll verändert." Franz Brandl, Unternehmer, Linz

"Das beste Seminar, das ich je besucht habe." Werner Pürmayer, Bergergut Romantik Resort & Spa, Afiesl

(Aufgrund einer Verschiebung noch 1 freier Platz)  Lesen Sie hier die Details
  

  
5. Wie isst man was?

Orangen
Die Schale mehrmals mit dem Obstmesser anritzen, Schale entfernen und die weiße Haut auf dem Fruchtfleisch abziehen. Dann die Frucht teilen, die Stücke mit den Fingern vom Obstteller nehmen.

Papaya
Frucht der Länge nach aufschneiden, Fruchtfleisch auslöffeln.

Pastete
Wird niemals mit dem Messer geschnitten sondern nur mit der Gabel oder eventuell mit einem Löffel gegessen.

Pfirsiche
Werden, ob geschält oder ungeschält, immer mit dem Obstbesteck gegessen.

  

 
     
 

   
G a s t freundliche Grüße aus Pasching
Ines & Kurt Steindl

  Gastlichkeit & Co
   Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.

  
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. Firmenbuchnummer: 227396 g, Firmenbuchgericht: Linz, Gewerbebehörde: Bezirkshauptmannschaft Linz-Land. Gewerbeschein: Unternehmensberatung einschließlich Unternehmensorganisation, Gewerberegister: 410, Registernummer: 14959. Blattlinie: Branchenspezifische Informationen für Hotellerie und Gastronomie, sowie Anregungen zur Persönlichkeitsbildung.. Geschäftsführer: Kurt H. Steindl, Mag. Ines Steindl-Kreuzer, Gesellschafter: Kurt H. Steindl