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Newsletter 06/2008
vom 19. Juni 2008

Inhalt 
1. Essay: Fünf Prinzipien auf dem Weg des Meisters (Teil 1)
2. Unternehmensführung: Nachhaltiger Erfolg
3. Story:
Das Glück ist ein Schmetterling
4. Best of Newsletter: Bilder vom Wein
5. Hinter den Kulissen: Wie isst man was?
  

Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.
Dieser Letter ist gratis und erscheint jeweils Mitte des Monats. Falls Sie irrtümlich auf der Mailliste stehen, es sich um ein Missverständnis handelt und Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, bitten wir Sie einfach ein leeres Mail an  office@gastlichkeit.at?subject=Bitte keine weiteren Newsletter zu schicken. DANKE
    

 
     

 

 

 

 

 
1. Fünf Prinzipien auf dem Weg des Meisters (Teil 1)

Das erste Prinzip: Unterweisung
Es gibt einige Fertigkeiten, die man sich selbst beibringen kann, und andere, bei denen man versuchen kann, sie allein zu erlernen; aber wer vorhat, sich auf den Weg des Meisters zu begeben, tut gut daran, sich einen erstklassigen Lehrer zu suchen. Der Autodidakt beschreitet einen unsicheren Weg, der gewiss auch Vorteile hat: Man genießt die Freiheit, nicht zu wissen, was nicht möglich ist; es kann sein, dass man durch ein fruchtbares Gebiet wandert, das bis dahin von den maßgebenden Entdeckern ignoriert wurde.

Unterweisung kann in vielen Formen geschehen. Für die Meisterung nahezu aller Fertigkeiten kann einem nichts Besseres passieren, als sich in die Hände eines Meisterlehrers zu begeben, entweder ganz individuell oder in einer Gruppe. Darüber hinaus stehen Bücher, Filme, Kassetten, Computerlernprogramme, computerisierte Simulatoren (zum Beispiel Flugsimulatoren), Gruppenunterricht, Schulen, erfahrene Freunde, Berater, Geschäftspartner und selbst „die Straße“ zur Verfügung. Dennoch setzt immer noch der einzelne Lehrer oder Trainer den Maßstab für jede Form der Unterweisung, den ersten und hellsten Leitstern auf dem Weg zur Meisterschaft.

Den richtigen Lehrer finden
Um den Lehrer klar einzustufen, sollten Sie sich die Schüler anschauen, denn sie sind seine Schöpfungen. Wenn es irgend möglich ist, sollten Sie sich eine Unterrichtsstunde ansehen, bevor Sie sich für einen Lehrer entscheiden. Konzentrieren Sie sich auf die Schüler oder, noch besser, darauf, wie diese miteinander umgehen. Macht der Lehrer von Lob oder Tadel Gebrauch? Die besten Lehrer bemühen sich darum, genauso oft auf das hinzuweisen, was der Schüler richtig macht, wie auf das, was er falsch macht.

Sehen Sie sich also die Schüler und ihren Umgang miteinander an. Bekommen die Talentierteren, die fortgeschrittenen Schüler die gesamte Aufmerksamkeit? Was ist mit den weniger Begabten, den Anfängern? Die wahre Kunst eines Lehrers liegt in der Fähigkeit, effektiv und voller Enthusiasmus mit Anfängern zu arbeiten und denjenigen ein Führer auf dem Weg zur Meisterschaft zu sein, die weder so schnell noch so begabt sind wie der Durchschnitt. Wissen, Können, Technik und Referenzen sind wichtig, aber ohne das Maß an Geduld und Empathie, das man benötigt, um Anfänger zu unterrichten, sind sie nicht viel wert.

 

 

 
   
 

 

 
 
2. Nachhaltiger Erfolg

Erfolg im nachhaltigen Sinne kann niemals Erfolg gegen oder auf Kosten anderer und/oder der Umwelt sein. Nachhaltiger Erfolg muss immer das Sinn-volle, das Gute für alle Beteiligten intendieren. Nachhaltiger Erfolg ermöglicht win-win-win-Möglichkeiten für alle Beteiligten. Nachhaltiger Erfolg orientiert sich an einer Sinn- Vision, einem sinnvollen Unternehmensauftrag, der „notwendig“ ist, weil er eine gesellschaftliche und/oder wirtschaftliche „Not wendet.“

Nachhaltiger Erfolg basiert auf Vertrauen. Vertrauen aber setzt eine ethisch fundierte Geisteshaltung der Führenden und Mitarbeiter voraus.  

Kennen Sie Ihre sinnvollen und vertrauensfördernden Erfolgsfaktoren?

·         Versuchen Sie Ihr Bestes zu geben und ständig darüber nachzudenken, was Sie, noch besser zum Unternehmenserfolg, besonders unter dem Aspekt des gesellschaftlichen Nutzens beitragen können?

·         Sind alle Ihre Unternehmensmitglieder ständig bemüht darüber nachzudenken, wie das Unternehmen noch besser auf Kundenwünsche und -bedürfnisse eingehen kann?

·         Sind alle Ihre Mitarbeiter genügend sensibilisiert Anregungen und Beschwerden von Seiten der Kunden wahrzunehmen?

·         Handeln alle Unternehmensmitglieder diesbezüglich proaktiv?

·         Leben Sie ein Wertesystem, das eine Vertrauenskultur zulässt?

·         Sind alle Unternehmensmitglieder motiviert immer wieder darüber nachzudenken, wie das Vertrauen von Seiten aller Stakeholder verbessert werden kann?

Nachhaltiger Erfolg erfordert, dass alle Unternehmensmitglieder das Produktions- und Leistungsprogramm des Unternehmens ethisch mittragen können. Dass die Mitarbeiter wissen, dass sie an etwas Wertvollem mitwirken. Darin liegt die Quelle für Selbstmotivation und Engagement, sinnvoll einen Beitrag zum Ganzen zu leisten, jenseits von selbstsüchtigem Eigeninteresse.

Quelle: Anne-Marie Pircher-Friedrich. Sinnzentrierte Führung

 

 
    Ein Top-Seminar mit zwei Top-Trainern aus Österreich und Deutschland

   Souveräne Führung in turbulenten Zeiten

07.-09. Oktober 2008
Relais&Chateaux-Hotel Hanner, Mayerling, NÖ.

Leitung: Kurt H. Steindl, MBA & Günter Funke, Berlin

In diesem Seminar erfahren Sie,

  • wie Sinn und Werthaltungen im Zusammenhang mit dem betrieblichen Erfolg stehen

  • wie Sie Eleganz und Souveränität in der Führung erreichen

  • wie Sie Ihre Mitarbeiter zu Höchstleistungen coachen

  • wie Sie dem Stress entkommen und sich persönliche Zeitressourcen schaffen

  • wie Sie die wahren Potenziale Ihrer Mitarbeiter freisetzen können

  • wie Sie vom Problem zur Lösung kommen

  • wie Sie wirkungsvoll mit den eigenen und den Emotionen Anderer umgehen

Lesen Sie hier die Details

  
3. Story: Das Glück ist ein Schmetterling

"Das Glück ist ein Schmetterling", sagte der Meister. "Jag ihm nach und er entwischt dir. Setz dich hin, und er lässt sich auf deiner Schulter nieder."

"Was soll ich also tun, um das Glück zu erlangen?" fragte der Schüler.

"Hör auf, hinter ihm her zu sein."

"Aber gibt es nichts, was ich tun kann?"

"Du könntest versuchen, dich ruhig hinzusetzen, wenn du es wagst."

Quelle: Geschichtensammlung Rainer Lenzenweger, Akademischer Trainer

 

 
   
 
4.
Best of Newsletter

Immer wieder werden wir nach Berichten in vergangenen Newslettern gefragt. An dieser Stelle beginnen wir deshalb mit einem "Best of". Auszüge, die zu den meisten Reaktionen geführt haben. Den Start macht eine ungewöhnliche Art und Weise Weine zu "beschreiben":
 

Wein: Bilder vom Geschmack
Von Oliver Driesen

Natürlich weiß jeder Wein-Genießer, was einen besonderen Jahrgang seiner Lieblingssorte so außergewöhnlich macht. Nur: Kaum jemand kann diese geschmacklichen Eindrücke auch in Worte fassen, die jeder versteht. Klassische Beschreibungen mit Worten wie „samtig“, „stoffig“, „rassig“, „elegant“ etc. reichen oft nicht aus, denn sie lassen mehrere Deutungen zu. Auf dem Annahof bei Landau in der Pfalz gibt es nun ein neues Modell. Abstrakte Bilder auf der Weinkarte sollen die Weine treffender beschreiben und für mehr Verständlichkeit sorgen. Farben und Formen zeichnen dabei den typischen Charakter jedes Rebensaftes leicht verständlich nach.

Wein „riechen“
Unsere Nase weiß Genaueres als unser Mund, wenn es um das Einzigartige eines Weines geht. Denn das spezielle Aroma eines edlen Tropfens können wir nur riechen, nicht auf der Zunge schmecken. Die erlaubt uns nämlich nur die Grundrichtungen „süß“, „salzig“, „sauer“ oder „bitter“ zu identifizieren. Der „Zimt-und-Zucker-Test“ beweist das: Wer seinen Finger in ein Gemisch aus Zimt und Zucker tunkt und mit zugehaltener Nase probiert, wird nur „süß“ schmecken. Sobald er die Nase wieder frei hat, kann er den Geschmack in seinem Mund zusätzlich als „zimtig“ erkennen und vom Zucker unterscheiden.
So ist es auch mit den Weinen: Ein Riesling duftet für die geschulte Nase nach Zitrusfrüchten, Pfirsich oder Äpfeln, ein Grauburgunder eher holzig-erdig oder auch nach Nüssen und Mandeln. Erinnerungen an grünes Gras und Paprika weckt der Geruch des Cabernet Sauvignon.

Geschmack im Bild
Der Weinexperte Martin Darting aus Wachenheim zeigt in Fachseminaren, wie etwa Winzer ihre potentiellen Käufer ohne viele Worte und auch ohne Probiermöglichkeit von einem Wein überzeugen können: Abstrakte Aquarell-Bilder sollen das Kommunikations-Problem lösen - unter Umgehung des rationalen Denkens. Angenommen wird, dass jeder Wein typische emotionale Schwingungen beim Weingenießer auslöst, die dieser mit dem Pinsel intuitiv aufs Papier bringen kann. Das Charakterbild des Weines vermittelt sich dann sehr exakt dem Betrachter - nach dem Prinzip der synästhetischen Wahrnehmung. Dabei handelt es sich um eine Kopplung von Sinnesreizen, in diesem Fall die Verbindung von Geschmack und Geruch mit dem Sehen. Erstaunliches Ergebnis: Wenn zwei Menschen unabhängig voneinander denselben Wein „malen“, entstehen meist auch beinahe identische Bilder. Diese Erfahrung hat zumindest Martin Darting in seinen Workshops gemacht. Damit scheint die Bildsprache vom Wein tatsächlich universell verständlichen Regeln zu gehorchen.

Weinkarte ohne Worte
Für das bunte Phänomen hat man im Bio-Restaurant „Annahof“ in Albersweiler bei Landau schon eine praktische und gastfreundliche Anwendung gefunden: Wer zum Öko-Mahl auch einen leckeren Tropfen bestellen möchte, kann sich eine ganze „Weinkarte in Bildern“ mit abstrakten Aquarellen für jeden Wein bringen lassen. Sie kommt ohne viele Worte und langatmige Beschreibungen aus. Wenn man sich auf das Spiel einlässt, kann man die Entscheidung nun ganz seinem Gefühl überlassen. 

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von Oliver Driesen

 

 
   Einzigartig in Österreich - das Durchbruchs-Seminar


Life-Excellence
Arbeit und Leben Sinn geben

21.-23. Oktober 2008
Seminarhotel Brummeier, Eferding, OÖ

Leitung: Kurt H. Steindl, MBA
Akademischer Trainer,
Akademischer Tourismusmanager

 

Teilnehmerstimmen:

"Dieses Seminar war für mich wie eine zweite Geburt."  Harald Wohlgenannt, Restaurantleiter, Hotel Hanner, Mayerling

"Es hat mein Leben sinnvoll verändert." Franz Brandl, Unternehmer, Linz

"In diesem Seminar bekam ich Klarheit über meine Ziele, Vision. ...ein großartiges Seminar."  Ulrike Steinmaßl, Bad Schallerbach

(Bereits jetzt nur noch 3 freie Plätze) Lesen Sie hier die Details
  

  
5. Wie isst man was?

Kaviar
Stilecht sollte er stets mit einem Perlmuttlöffelchen gegessen werden. Der Kaviargeschmack kann sich unter der Metallberührung verändern. Aus optischen Gründen ist er auf Eis in Glasschalen zu servieren. Die Art den Kaviar zu genießen ist reine Geschmacksache. Man kann ihn mit Zitrone beträufeln, mit einem Löffel auf ein Stück Baguette gelegt oder pur.

Käse
Ist eine Zwischenmahlzeit, die häufig zwischen Hauptgericht und Dessert gereicht wird. Die verschiedenen Käsesorten werden mit dem beigelegten Käsemesser abgeschnitten, es werden verschiedene Brotsorten dazu serviert. Man beginnt mit einer milden Sorte und lässt dann die herzhafteren und pikanteren Sorten folgen.

Kartoffeln
Dienen in den meisten Fällen als Saucenträger. Schon deswegen sollten Kartoffeln nicht mit dem Messer geschnitten werden. Dennoch ist es gleichgültig ob die Kartoffeln geschnitten oder mit der Gabel zerteilt werden, eines jedoch sollte man nicht machen, die Kartoffeln mit der Gabel zu zerdrücken, um die Sauce aufzunehmen.

Kirschen
Werden frisch serviert und mit den Fingern gegessen. Den Kern lässt man diskret hinter vorgehaltener Hand auf den Teller fallen.

 

 
     
 

   
G a s t freundliche Grüße aus Pasching
Ines & Kurt Steindl

  Gastlichkeit & Co
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