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Newsletter 05/2008
vom 18. Mai 2008

Inhalt 
1. Essay: Der Weg des Meisters (Teil 7)
2. Unternehmensführung:
Führungsdefizite (Teil 7)
3. Story: Der alte Großvater und sein kleiner Enkel

4. Mitarbeiter-Irrtümer: Irrtum Nummer 7: „Erfolg braucht Fankultur: Entweder für uns oder gegen uns
5. Hinter den Kulissen: Wie isst man was?
  

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Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.
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1.
Der Weg des Meisters (Teil 7)

Nochmals zur Erinnerung und für Neueinsteiger in diese Serie:
Zu Beginn wurde die Kurve der Meisterschaft erklärt. Das Erlernen einer neuen Fertigkeit vollzieht sich in relativ kurzen Phasen des Fortschritts, die jeweils von einem leichten Abfallen auf ein Plateau gefolgt werden, das etwas höher ist als das vorherige.

Schnelle Lösungen
Die gegen die Meisterschaft gerichtete Mentalität der schnellen Lösungen färbt nahezu jeden Aspekt unseres Lebens. Sehen wir uns einmal die moderne Medizin und Pharmakologie an. Ihr Schlachtruf ist die „schnelle, vorübergehende Schmerzlinderung“. Den Symptomen wird sofortige Aufmerksamkeit geschenkt, während die Ursachen verborgen bleiben. Immer mehr Untersuchungen zeigen, dass die meisten Krankheiten durch Umweltfaktoren oder die Art der Lebensführung verursacht werden. Der typische zwölfminütige Arztbesuch lässt dem Arzt keine Zeit, sich das Gesicht des Patienten zu merken oder etwas über dessen Lebensführung zu erfahren - aber es ist Zeit genug, ein Rezept auszustellen.

Der Weg des Meisters gilt für Nationen ebenso wie für Individuen.
Unser gegenwärtiger nationaler Wohlstand ist auf einem ungeheuren Defizit aufgebaut, auf Milliarden von Euro, die längst für Umweltschutz, Infrastruktur, Erziehung und soziale Programme hätten ausgegeben werden müssen. Er gründet auf der Mentalität der schnellen Lösungen. Das Unvermögen, das Defizit abzubauen, geht Hand in Hand mit der leichtfertigen Vergabe von Krediten und der fortwährenden Unterstützung des individuellen Konsums zu Lasten des Sparens und des langfristigen Nutzens. Der Sieg der Resultate über den Prozess zeigt sich in der schlechten Qualität der Arbeit und der Zunahme importierter Güter. Die dringlichen Appelle der Werbung, die das Leben als eine Reihe von Höhepunkten darstellen, stehen im Zusammenhang mit der gegenwärtigen Epidemie des Drogenmissbrauchs und der Spielleidenschaft.

Das Plateau lieben
Wenn Sie ein gutes Leben führen, das Leben eines Meisters, werden Sie den Großteil davon auf einem Plateau zubringen. Wenn nicht, werden Sie wahrscheinlich die meiste Zeit Ihres Lebens nervöse, quälende und letzten Endes selbst zerstörerische Anstrengungen unternehmen, um dem Plateau zu entkommen. Es stellt sich die Frage, inwiefern uns in unserer Erziehung, unserer Ausbildung, unserer Karriere ausdrücklich beigebracht wurde, das Plateau - diese lange Phase geduldiger Anstrengung ohne einen offensichtlichen Fortschritt - zu schätzen, zu genießen oder gar zu lieben.

„Viele Menschen tun bestimmte Dinge nur, weil ein Lehrer oder die Eltern ihnen gesagt haben, dass sie sie tun sollten“, sagte der olympische Kunstturner Peter Vidmar. „Menschen, die etwas nur des Geldes, des Ruhmes oder der Medaille wegen tun, können nicht erfolgreich sein. Wenn man sein eigenes Bedürfnis spürt, wartet man nicht, bis andere Leute eine Lösung für die eigenen Probleme gefunden haben. Du wirst deine eigene finden. Ich habe mir Ziele gesteckt, aber hinter all den Zielen und all der Arbeit stand die Tatsache, dass ich Spaß daran hatte. Mir machte Kunstturnen einfach Spaß. Und ich hätte nie gedacht, dass ich eines Tages ein olympischer Turner sein würde.“

Das Plateau lieben heißt, das ewige ]etzt zu lieben, die unausweichlichen Vorwärtssprünge zu genießen und die Früchte der Anstrengung zu ernten, um dann still das neue Plateau zu akzeptieren, das bereits auf uns wartet. Das Plateau zu lieben, heißt das zu lieben, was im Leben am wichtigsten und am dauerhaftesten ist.

 

 

 
    Das Intensiv-Seminar für Praktiker

Wirksames Beschwerdemanagement
in Hotellerie und Gastronomie

Eine Beschwerde ist ein Geschenk.

18. + 19. Juni 2008
Hotel Stockinger, Ansfelden, OÖ.

Leitung: Kurt H. Steindl, MBA
Akademischer Trainer,
Akademischer Tourismusmanager

In diesem Seminar ...
     ... erfahren Sie, was Gäste wirklich erwarten.
     ... erhalten Sie eine wirklich nützliche Checkliste für den Umgang mit Beschwerden.
     ... erfahren Sie, wie Sie sogar Unzufriedenheit erkennen, auch wenn der Gast diese nicht artikuliert.
     ... lernen Sie, wie Sie aus unzufriedenen Gästen begeisterte Stammgäste machen.
      ... erfahren Sie, wie Sie sich bei verbalen Angriffen souverän verhalten.

Zu den Details

 

 

 
 
2. Führungsdefizite gefährden die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens (Teil 7)

Erfolg kann von Menschen "nur" angestrebt, aber nicht in letzter Konsequenz programmiert werden.
Auch maximales Engagement muss nicht immer notgedrungen zu Erfolg führen. So hängt Unternehmenserfolg immer auch von einer Vielzahl nicht beeinflussbarer und unvorhersehbarer Faktoren ab. Als eklatantes Beispiel seien die Misserfolge nicht weniger Unternehmen unmittelbar nach dem 11. September 2001 genannt.

Ihr Beitrag zum Erfolg
+ Wie können Sie durch Ihr Handeln und Wirken zum Erfolg beitragen?
+ Welche Einflussfaktoren müssen Sie ganz besonders im Auge behalten?
+ Welche Faktoren sind von Ihnen nicht beeinflussbar und wie können Sie proaktiv darauf einzuwirken?
+ Herrscht im Unternehmen die Erkenntnis, dass Führende und Mitarbeiter für nicht beeinflussbare Größen auch nicht verantwortlich gemacht werden können?

Wenn Erfolg nur zum Teil in Ihrer Hand liegt,
dann müssen Sie sich umso mehr um den beeinflussbaren Teil ganz besonders bemühen. Folglich müssen Sie sich:
Von der „Erfolgstüchtigkeit“ distanzieren und der „Leistungstüchtigkeit“ mit vollem Herzen zuwenden.

Erfolgstüchtigkeit peilt verkrampft den Erfolg an. Leistungstüchtigkeit hingegen ist mit höchstem Engagement darauf ausgerichtet sein Bestes zu geben, Wertvolles zu bewirken. „Leistungstüchtigkeit ist Ausdruck psychischer Gesundheit, Erfolgstüchtigkeit dagegen Ausdruck des Misstrauens gegen sich selbst und ihr Trauma ist Misserfolgsangst. Von dieser Misserfolgsangst sind sehr viele Manager geplagt, sie stehen vor dem Erfolgsdruck, vorgegebene Zahlen um jeden Preis vorlegen zu müssen. Gelingt das nicht, werden sie zum Versager abgestempelt. Deshalb können Menschen, die ständig unter Misserfolgsangst leben, nicht kreativ und innovativ sein, da sie sich dem tatsächlich Wertvollen nicht öffnen können, wenn sie nur den Gewinn glorifizieren, egal auf welchem Wege er erreicht wird. Allein der Mensch geht dabei leer aus. Sollen Ihr Unternehmen und Sie persönlich nachhaltig erfolgreich sein, müssen sie wissen, warum Sie und das Unternehmen bisher erfolgreich waren und sind.

Führungsinstrument: Nutzen Sie Ihre erfolgsabhängigen Aspekte
+
Kennen Sie die erfolgsabhängigen Aspekte, die von Ihnen beeinflussbar sind?
+ Was unternehmen Sie, um diese nicht aus dem Fokus zu verlieren?
+ Nutzen Sie diese auch maximal?
+ Können Sie Leistung erbringen, weil Sie einen Sinn dahinter sehen?
+ Wo bieten sich weitere Sinnmöglichkeiten?
+
 Wie können Sie auf Grund Ihrer Fähigkeiten und Geisteshaltungen besser als Ihre Mitbewerber Werte für Ihre Stakeholder schaffen?
+ Welche Werte sind ganz besonders gefragt?

Quelle: Anne-Marie Pircher-Friedrich. Sinnzentrierte Führung

 

 
 VORANKÜNDIGUNG   Ein Top-Seminar mit zwei Top-Trainern aus Österreich und Deutschland

   Souveräne Führung in turbulenten Zeiten

07.-09. Oktober 2008
Relais&Chateaux-Hotel Hanner, Mayerling, NÖ.

Leitung: Kurt H. Steindl, MBA & Günter Funke, Berlin

In diesem Seminar erfahren Sie,

  • wie Sinn und Werthaltungen im Zusammenhang mit dem betrieblichen Erfolg stehen

  • wie Sie Eleganz und Souveränität in der Führung erreichen

  • wie Sie Ihre Mitarbeiter zu Höchstleistungen coachen

  • wie Sie dem Stress entkommen und sich persönliche Zeitressourcen schaffen

  • wie Sie die wahren Potenziale Ihrer Mitarbeiter freisetzen können

  • wie Sie vom Problem zur Lösung kommen

  • wie Sie wirkungsvoll mit den eigenen und den Emotionen Anderer umgehen

Lesen Sie hier die Details

 

  
3. Story: Der alte Großvater und sein kleiner Enkel

Es war einmal ein Großvater, der schon sehr, sehr alt war. Seine Beine gehorchten ihm nicht mehr, die Augen sahen schlecht, die Ohren hörten nicht mehr viel und Zähne hatte er auch keine mehr.

Wenn er aß, floss dem alten Mann die Suppe aus dem Mund. Der Sohn und die Schwiegertochter ließen ihn deshalb nicht mehr am Tisch essen, sondern brachten ihm sein Essen hinter den Ofen, wo er in seiner Ecke saß. Eines Tages, als man ihm die Suppe in einer Schale hingetragen hatte, ließ er die Schale fallen und sie zerbrach. Die Schwiegertochter machte dem Greis Vorwürfe, dass er ihnen im Haus alles beschädige und das Geschirr zerschlage, und sagte, dass sie ihm von jetzt an das Essen in einem Holzschüsselchen geben werde. Der Greis seufzte nur und sagte nichts.

Als der Mann und die Frau einige Tage später zu Hause beisammen saßen, sahen sie, dass ihr Söhnchen auf dem Fußboden mit kleinen Brettern spielte und etwas zimmerte.

Der Vater fragte ihn: "Was soll das denn werden, Mischa?" Und Mischa antwortete: "Das soll ein Holzschüsselchen werden, Väterchen. Daraus werde ich dir und der Mutter zu essen geben, wenn Ihr alt geworden seid."

Der Mann und die Frau sahen sich an und weinten. Ihnen wurde plötzlich bewusst, wie sehr sie den Greis gekränkt hatten und sie schämten sich. Fortan ließen sie ihn wieder am Tisch sitzen und waren freundlich zu ihm.

Quelle: Geschichtensammlung Rainer Lenzenweger, Akademischer Trainer

 

 
   
 
4.
Die sieben Irrtümer der Mitarbeiterbindung
 

Irrtum Nummer 7: „Erfolg braucht Fankultur: Entweder für uns oder gegen uns“

Die Betonung der Führungskraft als Voraus- und Richtigdenker produziert Ja-Sager, Nein-Denker und Arbeit nach Vorschrift. Schon in der Personalauswahl wird häufig nach dem Prinzip „Mehr-vom-Gleichen“ entschieden und Mitarbeiter werden positiver beurteilt, wenn sie viele Ähnlichkeiten mit dem Vorgesetzen besitzen. Langfristig gesehen ist das weder im Interesse der Führungskraft noch des Unternehmens. Dauerhafter Erfolg braucht Mitarbeiter, die kritisch mit den Dienstleistungen des Unternehmens umgehen und neue Perspektiven liefern. Und dafür nicht als Nestbeschmutzer beschimpft werden. Daher ist das Fördern und Fordern von anderen Meinungen und Individuen, die sich scheinbar nicht „fügen“ wollen, unersetzbar.

Captain und Coach?
Strategien zur Mitarbeiterbindung, die die Eigenverantwortung schwächen, Mitarbeiter bevormunden und mit Hilfe von materiellen Anreizen ködern möchten, wirken zunächst mitarbeiterfreundlich, sind aber wenig wirksam. Der Captain, der seinen Mitarbeitern nur Anweisungen gibt, wird auf Dauer seine Mannschaft nicht an Bord halten können. Mit Coaching als Führungsstil können Mitarbeiterbindung und -entwicklung erfolgreich sein. Dabei muss gefordert wie auch gefördert werden. Ein konstruktives Feedback als Entwicklungsinformation liefert wichtige, neue Perspektiven und nimmt den einzelnen Mitarbeiter ernst. Zusammen mit den Mitarbeitern sollten die längerfristigen Perspektive der Arbeit und die Vision des Unternehmens diskutiert werden.

Selbstorganisation und Verantwortungsübernahme als Führungsprinzipien sollten daher an erster Stelle stehen:
+ Mehr Gestalten - weniger Vorschreiben
+ mehr Entdecken - weniger Diktieren
+ mehr Entziffern - weniger Voraussetzen.

Quelle: Loquenz, www.loquenz.de

 

 
   Einzigartig in Österreich - das Durchbruchs-Seminar


Life-Excellence
Arbeit und Leben Sinn geben

10.-12.Juni 2008
Seminarhotel Brummeier, Eferding, OÖ

Leitung: Kurt H. Steindl, MBA
Akademischer Trainer,
Akademischer Tourismusmanager

 

Teilnehmerstimmen:

"Dieses Seminar war für mich wie eine Geburt."  Harald Wohlgenannt, Restaurantleiter, Hotel Hanner, Mayerling

"Es hat mein Leben sinnvoll verändert." Franz Brandl, Unternehmer, Linz

"In diesem Seminar bekam ich Klarheit über meine Ziele, Vision. ...ein großartiges Seminar."  Ulrike Steinmaßl, Bad Schallerbach

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5. Wie isst man was?

Gänseleber
Wird immer mit Messer und Gabel gegessen. Streichen Sie Leber nie auf das gereichte Brot.

Garnelen
Werden mit der Hand gebrochen. Garnele am Kopf halten, Schwanz herausdrehen, Panzer entfernen, Fleisch herauslösen, mit Messer und Gabel essen.

Geflügel
Gebratene oder gegrillte Hühnchen werden mit Messer und Gabel gegessen. Gebackene Hühnchen, die in der Regel trockener serviert werden, können mit den Fingern verspeist werden. Allerdings sieht es immer appetitlicher aus wenn man mit Messer und Gabel isst. Truthahn und Gans werden der Länge nach in Scheiben geschnitten und ebenfalls mit dem Besteck verzehrt.

Hummer
Dieses delikate Krustentier wird meistens erst bei Tisch auf einem Brett der Länge nach halbiert und serviert. Von jeder Hälfte wird die Hummerschere durch einen kurzen Ruck abgelöst und der dickere Teil mit dem Messer angeschlagen. So lässt er sich beim Essen leicht brechen. Nachdem die Hummerscheren vom Körper gelöst und dann selbst noch einmal getrennt wurden, werden die vier zweigliedrigen Beine direkt am Körper abgedreht. Die Hummergabel wird in der rechten Hand, mit der linken Hand wird der Hummerkörper festgehalten. Mit dem löffelartigen Griff der Gabel wird nun der genießbare Teil des Tieres aus seiner Schale gehoben und mit dem Fischbesteck gegessen. Dann werden die größeren Teile der Hummerscheren auseinander gebrochen. Die Beine des Hummers werden mit den Fingern an den Gelenken auseinander- gebrochen und dann ausgesogen.

Tipp: Fingerschälchen mit Zitronenwasser bereitstellen.

 

 
     
 

   
G a s t freundliche Grüße aus Pasching
Ines & Kurt Steindl

  Gastlichkeit & Co
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