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Newsletter 04/2008
vom 16. April 2008

Inhalt 
1. Essay: Der Weg des Meisters (Teil 6)
2. Unternehmensführung:
Führungsdefizite (Teil 6)
3. Story: Der Axtdieb

4. Mitarbeiter-Irrtümer: Irrtum Nummer 6: „Klare Vorgaben sind das Wichtigste“
5. Hinter den Kulissen: Wie isst man was?
  

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Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.
Dieser Letter ist gratis und erscheint jeweils Mitte des Monats. Falls Sie irrtümlich auf der Mailliste stehen, es sich um ein Missverständnis handelt und Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, bitten wir Sie einfach ein leeres Mail an  office@gastlichkeit.at?subject=Bitte keine weiteren Newsletter zu schicken. DANKE
    

 
     

 

 

 

 

 
1.
Der Weg des Meisters (Teil 6)

Wenn Sie vorhaben, sich auf den Weg des Meisters zu begeben, wird Ihnen wahrscheinlich schnell bewusst, dass Sie damit in Konflikt mit den gegenwärtigen Trends des gesellschaftlichen Lebens geraten. Man könnte sogar sagen, dass sich unsere über­drehte Konsumgesellschaft in einem totalen Krieg gegen die Idee der Meisterschaft befindet. Am leichtesten ist dies an unserem Wertesystem zu erkennen. Früher wurden Werte durch die Großfamilie, durch Stammes- oder Dorfälteste, durch Sport oder Spiele, die Lehr- oder Schulzeit, durch religiöse Unterweisung und Übung und durch spirituelle und weltliche Zeremonien geprägt. Mit dem schwächer werdenden Einfluss beziehungsweise dem Verschwinden der meisten dieser Institutionen hat die WertevermittIung in der westlichen Welt merkwürdige neue Formen angenommen.

Unsere Gesellschaft hat sich nun um ein ökonomisches System herum organisiert, das anscheinend ein anhaltend hohes Niveau an Konsum verlangt. Daher ist das Hauptanliegen aller Versuche, uns zum Geldausgeben zu bewegen, das Einprägen von bestimmten Werten - sei es in Form von Zeitungsannoncen, Radio- und Fernsehwerbung, Postwurfsendungen oder Ähnlichem. Dies sind die Hauptvermittler des Wertesystems unserer heutigen Zeit.

Der Weg des endlosen Höhepunktes
Die letzten beiden Generationen der westlichen Welt sind im Zeitalter des Fernsehens aufgewachsen, in dem unser Wertesystem auf bisher nie dagewesene Art und Weise vom Konsumdenken beeinflusst wurde. Aus diesem Grunde überrascht es kaum, dass viele von uns davon ausgehen, dass sich unser Leben selbstverständlich von einem Höhepunkt zum anderen bewegen sollte. Was machen wir aber, wenn unsere tägliche Erfahrung dem nicht entspricht? Wie erreichen wir ohne Unterweisung, Disziplin oder Übung, dass diese immer neuen Höhepunkte auch wirklich stattfinden? Ganz einfach: Man nimmt eine Droge.

Natürlich geht das nicht so. Langfristig wird es einen sogar zerstören. Aber wer in der Unterhaltungs- und Werbebranche interessiert sich schon für langfristige Auswirkungen? Wer hätte den Mut, in seiner Werbung darauf hinzuweisen, dass jeder Versuch - ob mit oder ohne Drogen -, eine endlose Reihe von Höhepunkten zu erreichen, so enden muss:

Wenn man hinter all diesen Werbebotschaften eine treibende Kraft vermuten würde, müsste man annehmen, dass die Nation entschlossen ist, sich selbst zu zerstören.

„Mir ist es egal, wie du gewinnst - Hauptsache, du gewinnst“, in der Ideologie des Lernens ohne Anstrengung, in den Berichten über Menschen, die über Nacht zu Berühmt­heiten oder Millionären wurden, sowie in dem Gefühl, man sei der Größte, wenn man tatsächlich einmal etwas gewonnen hat. Dies ist die vorherrschende Einstellung in der Geschäftswelt.

 

 

 

 
    Das Intensiv-Seminar für Praktiker

Wirksames Beschwerdemanagement
in Hotellerie und Gastronomie

Eine Beschwerde ist ein Geschenk.

18. + 19. Juni 2008
Hotel Stockinger, Ansfelden, OÖ.

Leitung: Kurt H. Steindl, MBA
Akademischer Trainer,
Akademischer Tourismusmanager

In diesem Seminar ...
     ... erfahren Sie, was Gäste wirklich erwarten.
     ... erhalten Sie eine wirklich nützliche Checkliste für den Umgang mit Beschwerden.
     ... erfahren Sie, wie Sie sogar Unzufriedenheit erkennen, auch wenn der Gast diese nicht artikuliert.
     ... lernen Sie, wie Sie aus unzufriedenen Gästen begeisterte Stammgäste machen.
      ... erfahren Sie, wie Sie sich bei verbalen Angriffen souverän verhalten.

Zu den Details

 

 

 
 
2. Führungsdefizite gefährden die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens (Teil 6)

Wie kann Erfolg „er-folgen“?
Was einen Erfolg darstellt wird vom Menschen bestimmt, auch über Unternehmenserfolg bestimmen Menschen. Sie legen die Maßstäbe für Erfolg fest. So kann Unternehmenserfolg zum Beispiel an den traditionellen betriebswirtschaftlichen Kennziffern wie Rentabilität, Cash flow, Wertschöpfung, Marktanteil, Wertsteigerung etc. gemessen werden.

Unternehmenserfolg kann aber auch an nicht materiellen Werten gemessen werden. Zum Beispiel daran, welchen Beitrag das Unternehmen zu einer Verbesserung der Lebensqualität leistet, wie und in welcher Form das Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung übernimmt. Ganz entscheidend in diesem Zusammenhang ist eine Reflexion über die Vorstellungen dessen, was Sie als Grundlage des Erfolges sehen. Diese Entscheidung liegt bei Ihnen. Aus dieser Ihrer definitorischen Erfolgsfestlegung leiten sich die gesellschaftliche Legimitation, der Auftrag Ihres Unternehmens, Ihre Wahl von Strategien und die Steuerungskonzepte, kurz Mittel und Methoden ab.

Fragen, die sich Führungskräfte deshalb beantworten sollten:

  • Was bedeutet für Ihr Unternehmen Erfolg?

  • Wie sieht konkret Ihre Vorstellung über die Grundlage von Erfolg aus?

  • Können Sie und Ihre Führungskräfte sich mit dieser Erfolgsdefinition identifizieren?

  • Finden Sie diese Erfolgsdefinition Sinn-voll für Ihre Mitarbeiter?

  • Kann sie unsere Mitarbeiter motivieren, ihr Bestes zu geben?

  • Finden Sie diese Erfolgsdefinition Sinn-voll für Ihre Kunden und die übrigen Beteiligten?

  • Wie messen Sie Ihren Erfolg?

Natürlich sind die Antworten nicht so einfach zu finden aber es lohnt sich.

Quelle: Anne-Marie Pircher-Friedrich. Sinnzentrierte Führung

 

 
    Ein Top-Seminar mit zwei Top-Trainern aus Österreich und Deutschland

   Souveräne Führung in turbulenten Zeiten

24.-26. Juni 2008
Seminarhotel Brummeier, Eferding, OÖ.

Leitung: Kurt H. Steindl, MBA & Günter Funke, Berlin

In diesem Seminar erfahren Sie,

  • wie die Werthaltungen und klare Ziele im Zusammenhang mit dem betrieblichen Erfolg stehen

  • wie Sie Eleganz und Souveränität in der Führung erreichen

  • wie Sie Ihre Mitarbeiter zu Höchstleistungen coachen

  • wie Sie dem Stress entkommen und sich persönliche Zeitressourcen schaffen

  • wie Sie die wahren Potenziale Ihrer Mitarbeiter freisetzen können

  • wie Sie vom Problem zur Lösung kommen

  • wie Sie wirkungsvoll mit den eigenen und den Emotionen Anderer umgehen

Lesen Sie hier die Details

 

  
3. Story: Der Axtdieb

Ein Mann fand eines Tages seine Axt nicht mehr. Er suchte und suchte, aber sie war verschwunden. Der Mann wurde ärgerlich und verdächtigte den Sohn seines Nachbarn, die Axt genommen zu haben.

An diesem Tag beobachtete er den Sohn seines Nachbarn ganz genau. Und tatsächlich: Der Gang des Jungen war der Gang eines Axtdiebs. Die Worte, die er sprach, waren die Worte eines Axtdiebs. Sein ganzes Wesen und sein Verhalten waren die eines Axtdiebs.

Am Abend fand der Mann die Axt durch Zufall hinter einem großen Korb in seinem eigenen Schuppen. Als er am nächsten Morgen den Sohn seines Nachbars erneut betrachtete, fand er weder in dessen Gang, noch in seinen Worten oder seinem Verhalten irgend etwas von einem Axtdieb.

Quelle: Geschichtensammlung Rainer Lenzenweger, Akademischer Trainer

 

 
   
 
4.
Die sieben Irrtümer der Mitarbeiterbindung
 

Irrtum Nummer 6: „Klare Vorgaben sind das Wichtigste“  

Die Annahme, dass Mitarbeiter klare Vorgaben benötigen, um optimal arbeiten zu können, übersieht das kreative Potenzial, das in ihnen steckt. Mitarbeiter, die auf Dauer sehr eng geführt werden und von denen wenig selbständiges Arbeiten verlangt wird, werden gemäß einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung diese geringe Leistungserwartung übernehmen.

Damit Mitarbeiter mit denken und mit gestalten können brauchen sie mehr als Anweisungen. Feedbackschleifen sind wichtig, um sich als Mitarbeiter und als Organisation weiterzuentwickeln. Es braucht eine klare, gemeinsame Vorstellung über Nutzen, Zweck und Aufgaben des Unternehmens. Eine Vorstellung, welchen sinnvollen Beitrag jeder einzelne für das Unternehmen leisten kann. Hier sind Visionen gefragt!

Quelle: Loquenz, www.loquenz.de

 

 
   Einzigartig in Österreich


Life-Excellence
Arbeit und Leben Sinn geben

10.-12.Juni 2008
Seminarhortel Brummeier, Eferding, OÖ

Leitung: Kurt H. Steindl, MBA
Akademischer Trainer,
Akademischer Tourismusmanager

 

Teilnehmerstimmen:

"Dieses Seminar war für mich wie eine Geburt."  Harald Wohlgenannt, Restaurantleiter, Hotel Hanner, Mayerling

"Es hat mein Leben sinnvoll verändert." Franz Brandl, Unternehmer, Linz

"In diesem Seminar bekam ich Klarheit über meine Ziele, Vision. ...ein großartiges Seminar."  Ulrike Steinmaßl, Bad Schallerbach

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5. Wie isst man was?

Birnen
Da sie meist sehr saftig sind, sollte man Obstmesser und Gabel dazu verwenden.

Brötchen
In mundgerechte Teile brechen, mit Butter bestreichen und genießen. Belegte Brötchen auf dem Teller festhalten, um sie auseinander zuschneiden.

Eier
In der Regel werden heute die Eier geköpft, es ist der ästhetischere Anblick. Es ist unangenehm und sehr schwierig, die Schale bei frischen weich gekochten Eiern abzupulen.

Fische
Stilgerecht und korrekt werden sie mit einem speziellen Fischbesteck verzehrt. Fehlt ein solches Besteck, so kann man auch auf zwei Gabeln zurückgreifen.

 

 
     
 

   
G a s t freundliche Grüße aus Pasching
Ines & Kurt Steindl

  Gastlichkeit & Co
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