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Newsletter 03/2008
vom 21. März 2008

Inhalt 
1. Essay: Der Weg des Meisters (Teil 5)
2. Unternehmensführung:
Führungsdefizite (Teil 5)
3. Story: Die drei weisen Alten

4. Mitarbeiter-Irrtümer: Irrtum Nummer 5: „Führungskräfte loben zu wenig"
5. Hinter den Kulissen: Wie isst man was?
  

Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.
Dieser Letter ist gratis und erscheint jeweils Mitte des Monats. Falls Sie irrtümlich auf der Mailliste stehen, es sich um ein Missverständnis handelt und Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, bitten wir Sie einfach ein leeres Mail an  office@gastlichkeit.at?subject=Bitte keine weiteren Newsletter zu schicken. DANKE
    

 
     

 

 

 

 

 
1.
Der Weg des Meisters (Teil 5)

Dilettanten, Fanatiker und Phlegmatiker
Wir alle möchten Meister sein, aber der Weg dorthin ist immer weit und oftmals schwierig, und schnell und leicht zu erzielende Ergebnisse sind nur äußerst selten in Sicht. Demgemäß sehen wir uns nach anderen Wegen um, wobei jeder Weg einen bestimmten Persönlichkeitstypus anzieht. Erkennen Sie sich in einer der folgenden Kurven?

 

Der Phlegmatiker

Phlegmatiker haben eine eigene Einstellung. Nachdem sie einigermaßen gelernt haben, wie etwas läuft, möchten sie auf unbegrenzte Zeit auf dem Plateau bleiben. Es stört sie nicht, einige der Stufen auszulassen, die für die Entwicklung hin zur Meisterschaft entscheidend sind, wenn sie dafür einfach mit ein paar anderen Phlegmatikern zusammen sein können. Zu dieser Kategorie gehören die Ärzte oder Lehrer, die sich nicht für Fortbildungskurse interessieren, und die Tennisspieler, die bereits eine starke Vorhand haben und meinen, sie brauchten nun nicht weiter an ihrer Rückhand zu arbeiten. Während der Arbeitszeit tun sie gerade genug, um nicht aufzufallen, gehen immer pünktlich oder etwas früher, machen sooft wie möglich eine Pause, reden statt zu arbeiten und wundern sich dann, warum sie nicht befördert werden.

 

Beziehung
Phlegmatiker betrachten die Ehe oder das Zusammenleben nicht als Möglichkeit des Lernens und der Weiterentwicklung, sondern als gemütlichen Zufluchtsort vor den Ungewissheiten der Außenwelt. Sie geben sich mit einer statischen Monogamie zufrieden, einer Abmachung mit klar definierten und unveränderlichen Rollen, in der die Ehe hauptsächlich eine wirtschaftliche und private Institution ist. Diese traditionelle Vereinbarung funktioniert manchmal recht gut, doch in der heutigen Welt sind zwei Partner nur selten bereit, auf unbegrenzte Zeit auf einem sich niemals ändernden Plateau zu leben. Wenn Ihre Tennispartnerin ihr Spiel verbessert und Sie nicht, werden Sie irgendwann nicht mehr miteinander spielen. Das gilt auch für Beziehungen.

 

Natürlich sind diese Kategorien nicht ganz so eindeutig.

Sie könnten ein Dilettant in der Liebe sein und ein Meister in der Kunst. Sie können sich berufsmäßig auf dem Weg des Meisters befinden und auf dem Golfplatz ein Phlegmatiker sein - oder umgekehrt. Die Grundmuster setzen sich jedoch immer wieder durch und reflektieren und bestimmen Ihre Leistung, Ihren Charakter und Ihr Schicksal.

 

 

 
    Das Intensiv-Seminar für Praktiker

Wirksames Rezeptionsmanagement
Begeistern Sie Ihre Gäste gleich vom ersten Moment an!

15. + 16. April 2008
Hotel Aviva, St. Stefan am Walde, OÖ.

Leitung: Kurt H. Steindl, MBA
Akademischer Trainer,
Akademischer Tourismusmanager

Die konkreten Schwerpunkte dieses Seminars:
  +  Der erste Eindruck (Auftreten, Ausstrahlung, Begrüßung)
  + 
Erfolgreiches Telefonverhalten  (Reservierungsannahme, Buchungen erzielen, Zusatzverkauf ...)
  + 
Effiziente Anfragebeantwortungen per Mail, Newsletter schreiben
  +  Perfekte Umgangsformen im Umgang mit dem Gast
  +  Gästebegeisterung beim Check-in und beim Check-out
  + 
und vieles mehr ...

Wir überprüfen exklusiv die Luxushotellerie Österreichs für die Klassifizierung. Die Erkenntnisse von mehr als 250 Hotel-Analysen fließen in dieses Seminar ein.
Zu den Details

 

 

 
 
2. Führungsdefizite gefährden die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens (Teil 5)

Nachhaltiger Erfolg
Dem Menschenbild der Logotherapie und der Wellness-Philosophie zufolge, ist der Mensch dann als gesund zu bezeichnen, wenn ihm der freie und authentische Austausch mit seiner ihn umgebenden Welt gelingt, kurz: wenn Begegnung gelingt, wenn sie „glückt“. Hieran krankt unsere "egoistische" Gesellschaft.

Der ausschließlich Ich-zentrierte Mensch in seiner Beziehungsarmut, ist nicht beziehungsfähig, kann sich auf sein Gegenüber nicht wirklich einlassen, ist nicht imstande, andere Menschen zu bejahen und sie in ihrem „So-Sein“ und Selbstwert zu bestärken. Dieses Defizit ist in fast allen Lebensbereichen feststellbar und geht auf Kosten von Lebensqualität.

„Erfolg ist, wie der Name sagt, etwas, das nicht zuerst da ist, sondern das auf etwas folgt. Erfolg ist nur der Widerschein eines Ereignisses, nicht das Ereignis selbst. Darum kann man einen Erfolg nicht er-zielen, er muss er-folgen.“ Böckmann (zitiert nach Frankl)

Dieser Erfolgsdefinition entnehmen Sie, dass Erfolg einer Vorleistung bedarf, dass Erfolg nicht einfach Folge eines Zieles, eines frommen Wunsches oder einer Erwartung sein kann. Nur eine kindische, neurotische Haltung strebt den Erfolg direkt an, erhebt ihn zum Selbstzweck. Diese Haltung entspringt dem eingangs erwähnten Denk- und Lernfehler dazusein um zu fordern, zu erwarten, zu ersehnen, ohne dafür etwas geben zu wollen. Aber: „Vor den Erfolg haben die Götter die Leistung gestellt oder Gott liefert die Nüsse, aber er knackt sie nicht.“

Erfolg
Erfolg im nachhaltigen Sinne muss neu definiert werden: Nach dem Konzept GEBEN ist Nehmen in diesem Sinne Erfolg, aber immer Folgeerscheinung von verantwortetem, sinn- und wertvollem, engagiertem Handeln und Wirken und damit Be-Wirken. Entgegen der neurotischen Haltung, nämlich den Erfolg einfach zu erwarten, bedeutet diese Haltung „des Erfolges würdig zu sein“, nämlich durch einen Grund, durch das Schaffen von Wert-vollem.

Der Sinn-volle und demnach nachhaltige Weg zum Erfolg ist das Erreichen des Erfolges über einen Grund zum Erfolg. Und die Basis des Erfolges liegt in Leistung, liegt im Verwirklichen von Werten.

Im nächsten Newsletter gehen wir der Frage nach, wie Erfolg „er-folgen“ kann.

Quelle: Anne-Marie Pircher-Friedrich. Sinnzentrierte Führung

 

 
   

  
3. Story: Die drei weisen Alten

Es war eines Tages im Frühling, als eine Frau vor ihrem Haus drei alte Männer stehen sah. Sie hatten lange weiße Bärte und sahen aus, als wären sie schon weit herumgekommen.Obwohl sie die Männer nicht kannte, folgte sie ihrem Impuls, sie zu fragen, ob sie vielleicht hungrig seien und mit hinein kommen wollten.

Da antwortete er eine von ihnen: "Sie sind sehr freundlich, aber es kann nur einer von uns mit Ihnen gehen. Sein Name ist Reichtum" und deutete dabei auf den Alten, der rechts von ihm stand. Dann wies er auf den, der links von ihm stand und sagte: "Sein Name ist Erfolg. Und mein Name ist Liebe. Ihr müsst euch überlegen, wen von uns ihr ins Haus bitten wollt."

Die Frau ging ins Haus zurück und erzählte ihrem Mann, was sie gerade draußen erlebt hatte. Ihr Mann war hoch erfreut und sagte: "Toll, lass uns doch Reichtum einladen".

Seine Frau aber widersprach: "Nein, ich denke wir sollten lieber Erfolg einladen." Die Tochter aber sagte: "Wäre es nicht schöner, wir würden Liebe einladen?" "Sie hat Recht", sagte der Mann. "Geh raus und lade Liebe als unseren Gast ein". Und auch die Frau nickte und ging zu den Männern.

Draußen sprach sie: "Wer von euch ist Liebe? Bitte kommen Sie rein und seien Sie unser Gast". Liebe machte sich auf und ihm folgten die beiden anderen.

Überrascht fragte die Frau Reichtum und Erfolg: "Ich habe nur Liebe eingeladen. Warum wollt Ihr nun auch mitkommen?"

Die alten Männer antworteten im Chor: "Wenn Sie Reichtum oder Erfolg eingeladen hätten, wären die beiden anderen draußen geblieben. Da Sie aber Liebe eingeladen haben, gehen die anderen dorthin, wohin die Liebe geht."

Quelle: Geschichtensammlung Rainer Lenzenweger, Akademischer Trainer

 

 
   
 
4.
Die sieben Irrtümer der Mitarbeiterbindung
 

Irrtum Nummer 5: „Führungskräfte loben zu wenig"  

Mitarbeiter brauchen die Anerkennung ihrer Leistung, gerade auch von Seiten der Führungskräfte. Dieses Bedürfnis nach Anerkennung soll mit einem mechanischen Ritual von Streicheleinheiten befriedigt werden. Loben hat Hochkonjunktur. Doch viele Führungskräfte loben falsch: Durch ein pauschales, problemorientiertes, personenbezogenes Lob erreicht man wenig. Das typische Beispiel ist die vorprogrammierte Dankesrede zum offiziellen Anlass.

Ein konkretes, lösungssuchendes und verhaltensbezogenes Feedback hat die beste Wirkung, vor allem wenn es unerwartet und direkt ausgesprochen wird. Statt Lobhudelei gilt grundsätzlich, dem Mitarbeiter zugewandt zu sein, ihm echtes Interesse und Aufmerksamkeit entgegen zu bringen und eine gute Feedbackkultur im Team zu fördern.

Quelle: Loquenz, www.loquenz.de

 

 
   Einzigartig in Österreich


Life-Excellence
Arbeit und Leben Sinn geben

10.-12.Juni 2008
Hotel Aviva, St. Stefan/Walde
Oberösterreich

Leitung: Kurt H. Steindl, MBA
Akademischer Trainer,
Akademischer Tourismusmanager

 

Teilnehmerstimmen:

"Dieses Seminar war für mich wie eine Geburt."  Harald Wohlgenannt, Restaurantleiter, Hotel Hanner, Mayerling

"Es hat mein Leben sinnvoll verändert." Franz Brandl, Unternehmer, Linz

"In diesem Seminar bekam ich Klarheit über meine Ziele, Vision. ...ein großartiges Seminar."  Ulrike Steinmaßl, Bad Schallerbach

Lesen Sie hier die Details
  

  
5. Wie isst man was?

Austern
Am besten nimmt man die Auster in einer mehrfach gefalteten Serviette mit der gewölbten Seite nach unten in die Hand und trennt dann die Schale an der rückwärtigen Nahtstelle mit einem Austernmesser.

Da sich in der Schale außer dem Fleisch auch noch Meerwasser befindet, sollte die Auster stets waagerecht gehalten werden. Ungeübte können sich auch mit einer Austernzange helfen. Das Fleisch haftet fest im unteren, tieferen Teil der Schale. Mit der Austerngabel entfernt man nun Bart und Darm, beträufle das Fleisch mit etwas Zitronensaft, würze es mit etwas frisch gemahlenem Pfeffer und schlürft das Fleisch zusammen mit dem Meerwasser aus. Ob man sie allerdings mit Bart und Darm genießt oder ungekaut hinunterschluckt ist eine reine Frage des Geschmacks und jedem selbst überlassen.

Avocado
Sie wird meist halbiert und gefüllt angeboten. Man hält die Frucht in der linken Hand und schält das Fruchtfleisch mit einem kleinen Löffel heraus.

Bananen
Der Stiel der Banane wird umgeknickt, die Frucht bis zur Hälfte etwa abgeschält. Das freigelegte Stück verspeisen, dann weiterschälen und den Rest verspeisen.

 

 
     
 

   
G a s t freundliche Grüße aus Pasching
Ines & Kurt Steindl

  Gastlichkeit & Co
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