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Newsletter 02/2008
vom 21. Februar 2008

Inhalt 
1. Essay: Der Weg des Meisters (Teil 4)
2. Unternehmensführung:
Führungsdefizite (Teil 4)
3. Story: Der Geizhals

4. Mitarbeiter-Irrtümer: Irrtum Nummer 4: „Mitarbeitermotivation = Führungsaufgabe"
5. Hinter den Kulissen: Wie isst man was?
  

Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.
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1.
Der Weg des Meisters (Teil 4)

Dilettanten, Fanatiker und Phlegmatiker
Wir alle möchten Meister sein, aber der Weg dorthin ist immer weit und oftmals schwierig, und schnell und leicht zu erzielende Ergebnisse sind nur äußerst selten in Sicht. Demgemäß sehen wir uns nach anderen Wegen um, wobei jeder Weg einen bestimmten Persönlichkeitstypus anzieht. Erkennen Sie sich in einer der folgenden Kurven?

Der Fanatiker

Fanatiker sind gründliche Menschen, die sich nicht mit dem Zweitbesten zufriedengeben. Sie sind der Ansicht, dass Resul­tate zählen und dass es keine Rolle spielt, wie man sie erreicht ­Hauptsache ist, man erreicht sie schnell. Sie wollen schon in der ersten Unterrichtsstunde alles richtig machen und reden hinterher mit dem Lehrer. Sie fragen, welche Bücher und Kas­setten sie kaufen können, um schneller voranzukommen. Beim Sprechen neigen sie sich in Richtung des Zuhörers, beim Gehen ist ihre Energie nach vorn verlagert.

Fanatiker machen anfangs gute Fortschritte. Der erste Sprung im Lernprozess ist genau das, was sie erwartet haben. Doch wenn sie zurückfallen - was unvermeidlich ist - und sich auf einem Plateau wiederfinden, weigern sie sich, das zu akzep­tieren. Sie verdoppeln ihre Anstrengungen und treiben sich unbarmherzig an. Sie verschließen sich gegenüber den mäßi­genden Ratschlägen ihres Chefs oder der Kollegen. Sie arbeiten die ganze Nacht durch, um schnelle Resultate vorweisen zu können.

Manager gehören im Großen und Ganzen diesem Kult an. Ihr Persönlichkeitsprofil ist häufig das des Fanatikers. Sie strengen sich mächtig an, um die Umsatzkurve nach oben zu treiben, selbst wenn das bedeutet, dass Forschung und Entwicklung, langfristige Planung, allmähliche Produktverbesserung und Investitionen in die Zukunft dafür geopfert werden müssen.

 

In Beziehungen
leben Fanatiker für den Aufwärtsschwung, die anschwellende Hintergrundmusik, die Reise zu den Ster­nen. Sie sind nicht so wie die Dilettanten. Wenn die erste Lei­denschaft abgekühlt ist, sehen sie sich nicht nach etwas Neuem um. Sie versuchen mit allen Mitteln, das Raumschiff auf Kurs zu halten: durch extravagante Geschenke, erotische Eskalation, melodramatische Rendezvous. Sie begreifen nicht, dass Ent­wicklungsphasen auf dem Plateau notwendig sind. Die Bezie­hung wird zur Achterbahnfahrt mit dramatischen Trennungen und leidenschaftlichen Versöhnungen. Der unvermeidliche Bruch bringt zwar für beide Partner eine Menge Schmerz mit sich, aber nur sehr wenig Einblicke in das, was daraus zu lernen ist oder was zur Selbstentwicklung beiträgt.

 

Irgendwie gelingt es Fanatikern, bei allem, was sie tun, eine Zeitlang Fortschritte zu erzielen, denen dann ein steiler Abstieg folgt - eine Zickzackkurve, die auf den sicheren, endgültigen Absturz zusteuert. Und wenn das geschieht, werden Fanatiker höchstwahrscheinlich verletzt werden - aber nicht nur sie, sondern auch ihre Freunde und Kollegen, ihre Aktionäre oder Liebhaber.

 

 

 

 
    Das Praxis-Seminar für Führungskräfte

Mitarbeiter überzeugen und mobilisieren
Engagierte Mitarbeiter vom ersten Tag an

19.+20. März 2008
Hotel Hanner, Mayerling, NÖ

Leitung: Kurt H. Steindl
Akademischer Trainer,
Akademischer Tourismusmanager

  • wie Sie die richtigen Mitarbeiter ansprechen, auswählen und die besten im Unternehmen halten.

  • wie Sie Ihre persönliche Führung optimieren und an Autorität gewinnen.

  • wie Sie die Motivation Ihrer Mitarbeiter lebendig halten.

  • wie Sie gemeinsame Zielsetzungen entwickeln, die von Ihren Mitarbeitern auch tatsächlich getragen werden.

  • wie Sie eine Kultur der Höchstleistung implementieren.

  • wie Sie konstruktive, lösungsorientierte Meetings leiten.

 

 

 
 
2. Führungsdefizite gefährden die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens (Teil 4)

In der ersten Hälfte unseres Lebens opfern wir unsere Gesundheit, um Geld zu verdienen, in der zweiten Hälfte unseres Lebens opfern wir das Geld, um die Gesundheit wiederzuerlangen.“ Voltaire (1694-1778)

Aus weltweiten Untersuchungen wird gefolgert, dass sich die Beziehungen des Menschen zu Personen (Familie), Dingen (Wirtschaftssystem) und Sinn (Motivation) in einem gesunden Gleichgewicht befinden müssen, wenn Stabilität und Effizienz des gesamtgesellschaftlichen Systems nicht leiden sollen.

Wellness
Das allgemeine Streben des Menschen nach Werten, Glück und Wohlbefinden zeigt sich derzeit in der Tourismusbranche im Wellness Boom, der die alten Formen des Erlebnistourismus ablöst. Sich „Wohlfühlen“, die Seele baumeln lassen, sich etwas Gutes tun, Erholung, Entspannung, der Wunsch nach einer neuen Lebensqualität ist unübersehbar. Durch Wellness kann der Einzelne die Balance zwischen Alltagsstress und dem Bedürfnis nach Harmonie finden. Tourismusunternehmen, insbesondere Hotels, werden neben Fitnesscentren und traditionellen Kuranlagen eine wichtige Säule des neuen gesundheitsorientierten Lebensstils. Der Trend wird mit einer neuen Wortschöpfung umschrieben: „Der Aufenthalt soll zur „Zu-Frieden-Heit“ der Gäste führen.“

Die Möglichkeit ,,Inneren Frieden“ zu finden, bedarf aber einer ganz bestimmten Atmosphäre . Bedarf ganzheitlicher, authentischer Führender und Mitarbeiter. Aufgesetztes „Dienstleistungsverhalten“ reicht dazu nicht aus.

„Der Wellness Boom hält an, es wird in den Resort- und Hotel-Spas richtig Geld verdient. Umso verwunderlicher sei es, dass sich der Einsatz von Management-Techniken im Wellness-Bereich fast noch auf dem Niveau der Steinzeit befindet.“

„Der Gast hat uns bereits überflügelt. Das heißt im Klartext: Die Hotellerie als prädestiniertester Anbieter auf dem Markt diverser Wellness-Produkte muss befürchten, dass nicht ausreichend profilierte Angebote die Zukunftschancen aller verwässert.“

Wellness sollte nicht leichtfertig als vorübergehendes Lifestyle-Phänomen, das lediglich Zusatzinvestitionen erfordert, abgetan werden. Entgegen der vielfach verbreiteten Fehlmeinung, Wellness nur als Hang zu Genuss und Entspannung zu begreifen, wird der Versuch unternommen, durch die Begriffskreation „Selfness“ die Ganzheitlichkeit zu unterstreichen. Im Mittelpunkt von Selfness tritt an die Stelle von vorübergehender Entspannung dauerhafte Selbstveränderung. „Die Devise ,Finde dich selbst' wird zum großen Slogan unzähliger medialer Produktionen und löst das ,Stelle dich selbst dar' der vergangenen Jahre ab.“

Die Wellness-Philosophie sollten Sie als positive Einstellung zur Selbstentwicklung, Verantwortung für die Gesundheit und als Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität verstehen und nutzen. Wellness wird in einer etwas ökonomischeren Wortvariante als „Psychosoziale Gesundheit“ bezeichnet, die ganzheitliche Faktoren beinhaltet, definiert.

Quelle: Anne-Marie Pircher-Friedrich. Sinnzentrierte Führung

 

 
   

  
3. Story: Der Geizhals

Ein sehr geiziger Mann pflegte sein Gold unter einem Baum in seinem Garten zu verstecken. Jede Woche ging er einmal zu dem Baum, grub das Gold aus und betrachtete es stundenlang. Eines Tages aber fand er nur ein leeres Loch.

Der Mann heulte vor Kummer so laut, dass die Nachbarn zusammenliefen, um zu sehen, was geschehen war. Als sie erfuhren, was dem Mann passiert war, fragte einer: "Hast du das Gold denn zu etwas gebraucht?" "Nein," heulte der Geizhals, "ich habe es mir immer nur jede Woche einmal angesehen."

"Dann," sagte der Nachbar "wenn du das Geld nicht direkt gebraucht hast, kannst du doch genauso gut jede Woche herkommen und das Loch anschauen."

Quelle: Geschichtensammlung Rainer Lenzenweger, Akademischer Trainer

 

 
   
 
4.
Die sieben Irrtümer der Mitarbeiterbindung
 

Irrtum Nummer 4: „Mitarbeitermotivation = Führungsaufgabe"  

Viele Menschen gehen davon aus, dass es Aufgabe der Führungskraft sei, die Mitarbeiter zu motivieren. Doch können sich Menschen nur aus sich selbst heraus motivieren – diese Aufgabe kann ihnen keiner abnehmen.

Aus der Verhaltensforschung ist bekannt, dass Versuche, von außen zu motivieren, den inneren Antrieb sogar verringern und die Selbstverantwortung des Einzelnen schwächen. Als Führungskraft sollte man daher für Voraussetzungen sorgen, damit Eigenmotivation möglich ist. Eigenmotivation erreicht man zum einen durch das Fördern und Zutrauen von Leistungsfähigkeit. Die entsprechenden Freiräume zum Probieren, Mitreden, und Verantwortung übernehmen sollten vorhanden sein.

Zum anderen muss die Führungskraft fordern, d.h. Vereinbarungen treffen, die Einhaltung kontrollieren und falls nötig die Zielrichtung nachsteuern.

Quelle: Loquenz, www.loquenz.de

 

 
   Einzigartig in Österreich



Life-Excellence.
Überwinden eigener Grenzen

10.-12.Juni 2008
Hotel Aviva, St. Stefan/Walde
Oberösterreich

Leitung: Kurt H. Steindl,
Akademischer Trainer,
Akademischer Tourismusmanager

 

 
=> Welcher Sinn steckt in meinem Leben?
=> Wie kann ich über meine Grenzen gehen?
=> Wie weiß ich, was mich antreibt, was mich (be)hindert ?
=> Wie lebe ich mit Lust und Freude
, anstelle von Mühe und Stress?
=> Wie lauten meine persönlichen Grund-Werte?

In diesem Seminar finden Sie die klärenden Antworten auf diese Fragen.

Lesen Sie hier die Details

  
5. Wie isst man was?

Ananas
Werden in Scheiben geschnitten und mit dem Obstbesteck gegessen.

Äpfel
Vor dem Servieren schälen, in mundgerechte Stücke schneiden und mit dem Obstbesteck oder Fingern essen. Das Kerngehäuse sollten sie entfernen.

Artischocken
Werden meist lauwarm als Vorspeise serviert. Man zieht von unten beginnend Blatt für Blatt aus der Frucht heraus und tunkt sie in die gewünschte Sauce, die oberhalb des Gedecks stehen. Nur der untere dicke Teil des Artischockenblattes ist genießbar, diese wird mit den vorderen Zähnen gefasst und rausgezogen, der Blattabfall kommt in bereitgestellte Schälchen oder auf Teller. Wenn alle Blätter abgezupft sind bleibt als Rest der Boden mit dem "Heu". Das ungenießbare "Heu" wird mit einem kleinen Löffel entfernt und kommt zu den Abfällen. Der Artischockenboden, wird mit einer Gabel zerteilt, in die gewünschte Sauce getaucht und gegessen. Hierzu wird eine Gabel benutzt und nicht die Finger.

 

 
     
 

   
G a s t freundliche Grüße aus Pasching
Ines & Kurt Steindl

  Gastlichkeit & Co
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