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Newsletter 01/2008
vom 15. Jänner 2008

Inhalt 
1. Essay: Der Weg des Meisters (Teil 3)
2. Unternehmensführung:
Führungsdefizite (Teil 3)
3. Story:
Träumer
4. Mitarbeiter-Irrtümer: Irrtum Nummer 3: „Hohe Bezahlung = motivierte und dauerhafte Mitarbeit“
5. Hinter den Kulissen: Tischmanieren
  

Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.
Dieser Letter ist gratis und erscheint jeweils Mitte des Monats. Falls Sie irrtümlich auf der Mailliste stehen, es sich um ein Missverständnis handelt und Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, bitten wir Sie einfach ein leeres Mail an  office@gastlichkeit.at?subject=Bitte keine weiteren Newsletter zu schicken. DANKE
    

 
     

 

 

 

 

 
1.
Der Weg des Meisters (Teil 3)

Dilettanten, Fanatiker und Phlegmatiker
Wir alle möchten Meister sein, aber der Weg dorthin ist immer weit und oftmals schwierig, und schnell und leicht zu erzie­lende Ergebnisse sind nur äußerst selten in Sicht. Demgemäß sehen wir uns nach anderen Wegen um, wobei jeder Weg einen bestimmten Persönlichkeitstypus anzieht. Erkennen Sie sich in einer der folgenden drei Kurven?

Der Dilettant
Dilettanten gehen mit einer enormen Begeisterung an jede neue Sportart, Karriere oder Beziehung heran. Sie lieben die Rituale des Beginns, die tolle Ausrüstung, den Fachjargon, den Glanz des Neuen.

Dilettanten sind überglücklich, wenn sie etwa bei der Ausübung einer neuen Sportart die ersten Fortschritte machen. Sie führen ihre Künste der Familie und Freunden vor - und auch Menschen, die sie auf der Straße treffen. Sie können die nächste Übungsstunde kaum abwarten.

Das Abfallen vom ersten Höhepunkt trifft sie wie ein Schock. Das darauf folgende Plateau wird von ihnen weder akzeptiert noch verstanden; ihre Begeisterung flaut schnell ab. Sie beginnen, die Unterrichtsstunden zu verpassen. Ihr Verstand denkt sich immer neue rationale Begründungen aus: Dies war dann wohl doch nicht die richtige Sportart - sie ist zu konkurrenzbetont oder nicht konkurrenzbetont genug, zu aggressiv oder nicht aggressiv genug, zu langweilig oder zu gefährlich - was auch immer. Sie erzählen allen, dass diese Sportart ihre einzigartigen Bedürfnisse einfach nicht erfüllen kann. Sich daraufhin in eine neue Sportart hineinzustürzen, gibt den Dilettanten die Gelegenheit, das Szenarium des Beginns zu wiederholen. Vielleicht erreichen sie dieses Mal sogar das zweite Plateau, vielleicht auch nicht. Dann geht es weiter zur nächsten Sportart.

Karriere
Das gleiche trifft auch auf die Karriere zu. Dilettanten lieben neue Jobs, neue Büros, neue Kollegen. Überall sehen sie Gelegenheiten, lecken sich die Lippen nach Verdienstmöglichkeiten, die nur in der Phantasie existieren, freuen sich an den Anzeichen des Fortschritts, über die sie ihrer Familie oder Freunden sofort berichten. Aber dann treffen sie wieder auf ein Plateau: Vielleicht ist dieser Job doch nicht der richtige ... demnach ist es an der Zeit, sich nach etwas Neuem umzusehen. Dilettanten haben beruflich gesehen einen langen Lebenslauf.

In Liebesbeziehungen
(wo es vielleicht ungewohnt, aber dennoch gut ist, nach Zeichen der Meisterschaft Ausschau zu halten) spezialisieren sich Dilettanten auf die Flitterwochen. Sie schwelgen in Verführung und Hingabe, dem Erzählen ihrer Lebensgeschichte, dem Vorführen ihrer Liebeskünste - das Ego kann sich so richtig zur Schau stellen. Wenn die erste Leidenschaft abkühlt, fangen sie an, sich nach etwas Neuem umzusehen. Um auf dem Weg des Meisters zu bleiben, müssten sie sich selbst ändern. Da ist es natürlich leichter, ins nächste Bett zu hüpfen und das Ganze von vorn zu beginnen. Dilettanten mögen sich für Abenteurer halten, für Kenner des Neuen ­ wahrscheinlich sind sie jedoch eher das, was Carl Gustav Jung das ewige Kind“ nannte. Die Partner wechseln, aber die Dilettanten bleiben immer gleich.

 

 

 
    Das Praxis-Seminar für Führungskräfte

Mitarbeiter überzeugen und mobilisieren
Engagierte Mitarbeiter vom ersten Tag an

19.+20. März 2008
Hotel Hanner, Mayerling, NÖ

Leitung: Kurt H. Steindl
Akademischer Trainer,
Akademischer Tourismusmanager

  • wie Sie die richtigen Mitarbeiter ansprechen, auswählen und die besten im Unternehmen halten.

  • wie Sie Ihre persönliche Führung optimieren und an Autorität gewinnen.

  • wie Sie die Motivation Ihrer Mitarbeiter lebendig halten.

  • wie Sie gemeinsame Zielsetzungen entwickeln, die von Ihren Mitarbeitern auch tatsächlich getragen werden.

  • wie Sie eine Kultur der Höchstleistung implementieren.

  • wie Sie konstruktive, lösungsorientierte Meetings leiten.

 

 

 
 
2. Führungsdefizite gefährden die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens (Teil 3)

„Sinnverlust führt in die Sackgasse des existenziellen Vakuums.“ Viktor Frankl

Sehnsucht nach Sinn in der Arbeitswelt
Aber: Sinn erfordert Umdenken: Sinn kann nicht gefordert werden. Sinn erfordert vom Menschen, seine Haltung zu ändern.

Immer mehr Menschen und Unternehmungen sind mit den Viren des Egoismus, der Machtbesessenheit, der Skrupellosigkeit und der Selbstbesessenheit infiziert. Dies führt in der betrieblichen Praxis zu Misstrauenskulturen mit fehlender Kommunikations- und Kooperationsbereitschaft. Vermehrt wird eine reine Vertrauens-Fehler-Lernkultur gefordert.

In Vertrauenskulturen sind die Leute gesund. Was uns fertig macht, ist nicht die viele Arbeit. Es sind die menschlichen Dinge: Neid, Mobbing, miese Kommunikation - das macht krank. Es werden jene Organisationen überleben, die schnell, innovativ, qualitativ hochwertig und preiswert sind, die schnell lernen und auf fähige, gesunde und belastbare Mitarbeiter zurückgreifen können, die ihrerseits ein Leben lang lernen.

Kernsätze:

  • Ein fundamentales Umdenken und eine tiefgreifende Sinnesänderung.

  • Lernen berührt den Kern unserer menschlichen Existenz.

  • Lernen heißt, dass wir uns selbst neu erschaffen.

  • dass wir die Welt und unsere Beziehung zu ihr mit anderen Augen wahrnehmen.

  • Lernen heißt, dass wir unsere kreative Kraft entfalten, unsere Fähigkeit am lebendigen Schöpfungsprozess teilzunehmen - denn in jedem von uns steckt eine tiefe Sehnsucht nach dieser Art zu lernen.

Quelle: Anne-Marie Pircher-Friedrich. Sinnzentrierte Führung

Die inflationäre Anwendung von immer neuen Managementmethoden hat dafür gesorgt, dass die Mitarbeiter heute kein Vertrauen mehr in das Management haben.“ Kurt Steindl.

 

 
   

  
3. Story:
Träumer

Es war einmal ein Mann, der war ein Träumer.

Er dachte sich zum Beispiel: "Es muss doch möglich sein, zehntausend Kilometer weit zu sehen." Oder er dachte sich: "Es muss doch möglich sein, Suppe mit der Gabel zu essen." Er dachte: "Es muss doch möglich sein, auf dem eigenen Kopf zu stehen." und er dachte sich: "Es muss doch möglich sein, ohne Angst zu leben."

Die Leute sagten zu ihm: "Das alles geht doch nicht, du bist ein Träumer!" Und sie sagten: "Du musst die Augen aufmachen und die Wirklichkeit akzeptieren!" Und sie sagten: "Es gibt eben Naturgesetze, die lassen sich nicht ändern!"

Aber der Mann sagte: "Ich weiß nicht... Es muss doch möglich sein, unter Wasser zu atmen. Und es muss doch möglich sein, allen zu essen zu geben. Es muss doch möglich sein, dass alle das lernen, was sie wissen wollen. Es muss doch möglich sein, in seinen eigenen Magen zu gucken."

Und die Leute sagten: "Reiß dich zusammen, Mensch, das wird es nie geben. Du kannst nicht einfach sagen: Ich will und deswegen muss es geschehen. Die Welt ist, wie sie ist, und damit basta!"

Als das Fernsehen erfunden wurde und die Röntgenstrahlen, da konnte der Mann zehntausend Kilometer weit sehen und auch in seinen eigenen Magen. Aber niemand sagte zu ihm: "Na gut, du hast ja doch nicht ganz Unrecht gehabt." Auch nicht, als das Gerätetauchen erfunden wurde, so dass man problemlos unter Wasser atmen konnte.

Aber der Mann dachte sich: "Na also. Vielleicht wird es sogar einmal möglich sein, ohne Kriege auszukommen."

Quelle: Geschichtensammlung Rainer Lenzenweger, Akademischer Trainer

 

 
   
 
4.
Die sieben Irrtümer der Mitarbeiterbindung
 

Irrtum Nummer 3: „Hohe Bezahlung = motivierte und dauerhafte Mitarbeit“

Geld ist für die meisten Menschen ein Anreiz, kurzfristig außergewöhnliche Dinge zu tun. Aber kann man mit viel Geld wirklich die optimale und vor allem dauerhafte Motivation und das Commitment der Mitarbeiter kaufen? Ein Gewöhnungseffekt tritt ein, der finanzielle Anreiz muss immer höher werden, um noch zu wirken. Wenn die Steigerung des Anreizes nicht (oder nicht für alle) eintritt, können Prämien sogar demotivierend wirken und gegenseitiges Misstrauen hervorrufen.

Eine faire Bezahlung ist wichtig, kein Zweifel. Für die Arbeitsmotivation ist es am besten, wenn das Gehalt keine tragende Rolle spielt. Lerngelegenheiten, Freiräume, Informiertheit, interessante, sinnvolle Aufgaben und Vertrauen sind im wahrsten Sinne des Wortes unbezahlbar und sorgen für eine dauerhafte und motivierte Mitarbeit.

 

Quelle: Loquenz, www.loquenz.de

 

 
   Einzigartig in Österreich



Life-Excellence.
Überwinden eigener Grenzen

04.-06.März 2008
Hotel Aviva, St. Stefan/Walde
Oberösterreich

Leitung: Kurt H. Steindl,
Akademischer Trainer,
Akademischer Tourismusmanager

 

 
=> Welcher Sinn steckt in meinem Leben?
=> Wie kann ich über meine Grenzen gehen?
=> Wie weiß ich, was mich antreibt, was mich (be)hindert ?
=> Wie lebe ich mit Lust und Freude
, anstelle von Mühe und Stress?
=> Wie lauten meine persönlichen Grund-Werte?

In diesem Seminar finden Sie die klärenden Antworten auf diese Fragen.

Lesen Sie hier die Details

  
5. Tischmanieren

Wenn die Serviette ein Schwan ist
Wie sollen Sie sich verhalten, wenn sie auf ihrem Teller eine hübsch gefaltete Stoffserviette oder gar einen aus Papier kunstvoll dekorierten Schwan finden. Herrje, wohin mit dem Ding? In den Ausschnitt stopfen? Neben den Teller legen? Falsch. Die Serviette wird – und das ist bei erstaunlich vielen Leuten immer noch unbekannt – auf den Schoß gelegt! Obwohl es doch vielleicht praktischer wäre, gerade beim Spaghetti-Essen, die kostbare Armani-Krawatte vor den Soßenspritzern durch eine umgehängte Serviette zu schützen.

Die Serviette liegt also auf dem Schoß. Sie verlässt diesen ausschließlich, um sich den Mund abzutupfen. Der Mund darf auf keinen Fall abgewischt werden! Dieser Vorgang ist jedes Mal zu wiederholen, wenn Sie spüren, dass es nötig ist. Darüber hinaus ist sie jedes Mal dann zu benutzen, bevor Sie das Glas zum Munde führen. Ansonsten gäbe es nämlich hässliche Fettflecken auf den Glasrändern. Nach beendetem Mahl wird die Stoffserviette neben dem Teller abgelegt. Sie kann dazu gefaltet werden, muss es aber nicht. Seien Sie hier insbesondere nicht zu ordnungsbewusst und akkurat. Hinterlassen Sie aber auch kein Schlachtfeld. Keinesfalls darf die Stoffserviette auf dem beschmutzten Teller abgelegt werden. Eine Ausnahme bildet hier die Papierserviette, sie kann sowohl neben dem Teller als auch auf dem Teller abgelegt werden, aber bitte niemals zusammenknüllen und eventuell noch mit Zigarettenkippen auf dem beschmutzten Teller zurücklassen.

Gefährliche Gerichte
Gibt es eigentlich Gerichte, die Sie aus taktischen Gründen meiden sollten? Oder gibt es andererseits Speisen, die aus verzehrtechnischen Gründen weniger Probleme erwarten lassen? Zum Beispiel sollte man sich nicht zu der Aufregung, die ein Bewerbungsessen naturgemäß mit sich bringt, auch noch durch komplizierte Speisen zusätzlich belasten. Hummer, Krebse und andere widerspenstige Kreaturen sollte man daher ebenso wenig bestellen wie Spaghetti, deren Verzehr garantiert nicht ohne Malheur abgeht.

 

 
     
 

   
G a s t freundliche Grüße aus Pasching
Ines & Kurt Steindl

  Gastlichkeit & Co
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