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Unser Motto 2007 lautet: "Souveränität & Excellence" 
 

 
     
 

TOPTHEMA: Vier-Sterne "Superior" und Fünf-Stern-Hotellerie in Österreich

Gastlichkeit & Co wurde - in Kooperation mit der Firma Whitebox aus Linz -  vom Fachverband Hotellerie der Wirtschaftskammern Österreichs offiziell mit der Durchführung der Mystery-Guestings für sämtliche Fünf-Sterne-Hotels und alle Vier-Stern-"Superior"-Anwärter Österreichs beauftragt.

 
     
 
  
Newsletter 11/2007
vom 18. November 2007

Inhalt 
1. Essay: Der Weg des Meisters (Teil 1)
2. Unternehmensführung:
Führungsdefizite
3. Story:
Als die Wahrheit verstummte
4. Mitarbeiter-Irrtümer: Irrtum Nummer 1: "Gute Stimmung = Gute Ergebnisse"
5. Hinter den Kulissen: Lexikon der Besteckfehler
  

Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.
Dieser Letter ist gratis und erscheint jeweils Mitte des Monats. Falls Sie irrtümlich auf der Mailliste stehen, es sich um ein Missverständnis handelt und Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, bitten wir Sie einfach ein leeres Mail an  office@gastlichkeit.at?subject=Bitte keine weiteren Newsletter zu schicken. DANKE
    

 
     

 

 

 

 

 
1.
Der Weg des Meisters

Was ist Meisterschaft?

Sie hat viele Ausdrucksformen und folgt doch bestimmten unveränderlichen Gesetzen. Sie bringt zwar vielfältige Belohnungen mit sich, ist aber eigentlich weder Ziel noch Zweck, sondern eher ein Prozess. Der Weg des Meisters ist nicht für Wunderkinder oder diejenigen reserviert, die das Glück hatten, sich früh auf den Weg zu machen. Er ist für jeden Menschen begehbar, der bereit dazu ist, sich auf den Weg zu machen und auf ihm zu bleiben - unabhängig vom Alter, Geschlecht oder von der bisherigen Erfahrung.

Der Weg des Meisters beginnt immer dann, wenn Sie sich entschließen, eine neue Fertigkeit zu meistern - Tennis oder Kochen zu lernen, Rechtsanwalt, Arzt oder Buchhalter zu werden. Ganz besonders deutlich zeigt sich dieser Weg auf dem Gebiet des Sports.

Fast könnte man die moderne Welt als gewaltige Verschwörung gegen den Weg des Meisters ansehen. Ständig werden wir mit den Verspre­chungen einer sofortigen Befriedigung, des unmittelbaren Er­folgs oder der direkten Schmerzlinderung überschüttet, die uns alle in genau die falsche Richtung führen. Verführt vom Sirenengesang der Konsumgesellschaft, die für alles Erdenkliche schnelle Lösungen bereit hat, entscheiden wir uns oft genug für etwas, das uns nur die Illusion der Voll­endung schenkt, den Schatten der Befriedigung. Und in un­serer Unwissenheit in Bezug auf den Prozess, der zur Meister­schaft führt, bemerken wir manchmal nicht einmal, dass uns eine Wahlmöglichkeit offensteht.

Wir sind geborene Genies.

  • Ohne jede formale Unterweisung meistern wir das Symbolsystem der Sprache, und nicht nur einer Sprache, sondern mehrerer.

  • Wir können den komplexen Kode von Gesichtsausdrücken entschlüsseln - eine Leistung, die selbst den leistungsstärksten Computer lahmlegen würde.

  • Wir können die Feinheiten emotionaler Schattierungen unter­scheiden und diesen auf die eine oder andere Weise Ausdruck verleihen.

  • Selbst ohne eine entsprechende Schulung können wir Assoziationen machen, abstrakte Kategorien erschaffen und bedeutungsvolle Rangordnungen konstruieren.

  • Darüber hinaus können wir bisher nie dagewesene Dinge erfinden, nie zuvor gefragte Fragen stellen und Antworten suchen, die jenseits der Sterne liegen.

  • Und im Gegensatz zu Computern können wir uns verlieben.

Aber selbst aus dem größten Genie kann nichts werden, wenn es sich nicht dafür entscheidet, den Weg des Meisters zu gehen. Dieser Weg ist zwar mühsam, aber auch spannend. Er wird Ihnen unvorhergesehenes Leid bescheren, aber auch unerwarteten Lohn. Und: Sie werden nie an einem endgültigen Ziel ankommen.

 

Eine Fertigkeit, die sich ein für allemal und vollkommen meistern ließe, könnte sowieso nur eine unbedeutende sein.

Auf Ihrem Weg werden Sie wahrscheinlich genau soviel über sich selbst lernen wie über die Fertigkeit, die Sie beherrschen wollen.
 

 

 
    Das Praxis-Seminar für Führungskräfte

Mitarbeiter überzeugen und mobilisieren
Engagierte Mitarbeiter vom ersten Tag an

12.+13. Februar 2008
Hotel Aviva, St. Stefan/Walde Oberösterreich

Leitung: Kurt H. Steindl

  • wie Sie die richtigen Mitarbeiter ansprechen, auswählen und die besten im Unternehmen halten.

  • wie Sie Ihre persönliche Führung optimieren und an Autorität gewinnen.

  • wie Sie die Motivation Ihrer Mitarbeiter lebendig halten.

  • wie Sie gemeinsame Zielsetzungen entwickeln, die von Ihren Mitarbeitern auch tatsächlich getragen werden.

  • wie Sie eine Kultur der Höchstleistung implementieren.

  • wie Sie konstruktive, lösungsorientierte Meetings leiten.

 

 

 

 
 
2. Führungsdefizite gefährden die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens

Viele „Chefs"s produzieren Arbeitsfrust. So ärgern sich 69 % der Mitarbeiter darüber, dass ihr „Boss" keine Kritik am eigenen Führungsverhalten akzeptiert. Fast ebenso viele sind unzufrieden, weil ihr Chef ihre Meinungen bei wichtigen Entscheidungen nicht berücksichtigt. Mehr als die Hälfte der befragten Mitarbeiter glaubt, dass ihr Vorgesetzter keinen Wert auf partnerschaftliche Teamarbeit legt.

Um Veränderungen und Verbesserungen zu bewirken, bedarf es einer Renaissance des heute in Führungsetagen „knappen Gutes" Mut. Bedarf es Führender, die Ihre Sinn-Visionen geklärt haben und als Vorbilder mit Werten überzeugen. Die „in Führung gehen", aber auch eine permanente kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Offenheit, Authentizität und Lernbereitschaft praktizieren.

Wo Sinn- und Wertelosigkeit herrschen, erkranken Menschen, Unternehmen, Wirtschaft und die Gesellschaft.
Deshalb sollten Unternehmen auch Geisteshaltungen, Vorbilder, Sinn-Vision, Werte und Hilfestellungen anbieten, die dem Menschen seine Würde im Sinne eines freien, authentischen Wesens wiedergeben. Den Menschen in seine Verantwortung wieder zurückführen und ihn zu Spitzenleistungen herausfordern. Eine Unternehmenskultur, die sinnvolle Rahmenbedingungen, menschliches Wachstum zulässt und das Stiften von Nutzen für andere Menschen in den Mittelpunkt stellt, eine „neue Beziehungsqualität" im Sinne eines förderlichen, selbstwertstärkenden „Miteinander Umgehens" ermöglicht.

Die Qualität unseres Denkens ist ziemlich schlecht, kurzsichtig und egozentrisch. Unser Hauptdenk- und Lernfehler ist, dass wir „Nehmen" wollen ohne zu „Geben". Wir müssen aber zuerst geben, bevor wir nehmen können. Unser egozentrisches, kurzsichtiges, lineares und fragmentierendes Denken steht persönlichem und unternehmerischem Wachstum und Erfolg im Wege.

Quelle: Anne-Marie Pircher-Friedrich. Sinnzentrierte Führung

 

 
   

  
3. Story: Als die Wahrheit verstummte

"Was wäre die Welt ohne mich? Erst durch mich wird das Leben lebenswert!" rief die Wahrheit, warf sich in die Brust und schritt stolz durch Städte und Dörfer, um auf dieser Erde dem falschen Schein, der Lüge, dem Trug den Kampf anzusagen.

Die Wahrheit kam in eine kleine Stadt und sah, wie eine Anzahl Kinder um ein Märchenbuch herum saßen. Ein Kind las vor von Prinzen, Riesen, Zwergen und Kobolden, und aller Augen glänzten. "Was in diesem Buche steht ist alles Erfindung und Lüge!" rief die Wahrheit. Da schwand plötzlich alle Freude aus den Gesichtern und Herzen der Kinder und sie wurden still und traurig.

Die Wahrheit ging weiter. Auf einem Jahrmarkt sah sie, wie ein junger Mann an einer Glücksbude einen hell funkelnden goldenen Ring gewonnen hatte und ihn nun seiner Liebsten an den Finger stecken wollte. "Ihr glaubt wohl der Ring sei ais der Gold?" sagte spöttisch die Wahrheit. "Oh nein, er ist nicht echt, er ist nur aus wertlosem Messing und wird bald seinen Glanz verlieren!" Da schwand plötzlich alle Freude aus den Gesichtern der Liebenden und sie wurden still und traurig.

Die Wahrheit ging weiter. An einer Straßenecke saß ein Kind. Es sah blass, schwach und elend aus und hatte einen Buckel. "Du armes, verkrüppeltes Geschöpf", sagte die Wahrheit mitleidig, "ich wollte, du brauchtest diesen Buckel nicht zu tragen ..."

"Wieso?" erwiderte erstaunt das Kind. "In diesem Buckel innen drinnen sind ein Paar Flügel der Engel am Himmel. Du kannst es ruhig glauben, denn meine Mutter hat es mir selbst gesagt!" Und die Augen des Kindes strahlten.

Da wandte sich die Wahrheit ab und ging stumm von dannen ...

Quelle: Elisabeth Lukas, Weisheit als Medizin

 

 
   
 
4.
Die sieben Irrtümer der Mitarbeiterbindung
 
Irrtum Nummer 1: „Gute Stimmung = Gute Ergebnisse"

Wenn nur die Stimmung im Team gut ist, dann werden auch die Ergebnisse gut - so lautet eine weitverbreitete Annahme. Sicherlich sind viele Teams erfolgreich, in denen eine gute Stimmung herrscht. Ebenso kann eine äußerst negative Stimmung auch den Erfolg vermindern. Aber ist das Ergebnis wirklich die Folge einer guten Stimmung? Ergebnisse aus der psychologischen Forschung (insbesondere im Sport) belegen, dass gute Stimmung eine Folge, nicht die Ursache von Erfolg ist.

Tatsächlich werden gute Ergebnisse vor allem durch eine gute Organisation und individuelles Coaching ermöglicht. Unter den entsprechenden Rahmenbedingungen können gute Leistungen erzielt werden - und die damit verbundenen Erfolge heben die Stimmung. Die Aufgabe der Führungskraft ist es, diese Leistungsvoraussetzungen zu schaffen und die eintretenden Erfolge zu kommunizieren. Denn: „Nichts ist überzeugender als der Erfolg!"

Quelle: Loquenz, www.loquenz.de

 

 
     Das wirkungsvolle Praxis-Seminar für die Saisonvorbereitung

Wirksames Rezeptionsmanagement
Begeistern Sie Ihre Gäste gleich vom ersten Moment an!

06.+07. Dezember 2007
Hotel Zur Tenne, Kitzbühel, Tirol

Leitung: Kurt H. Steindl,
Akademischer Trainer & Akademischer Tourismusmanager

 
Inhalt:

=>
Von der Anfrage zur Buchung
=> Effiziente Handhabung des Telefons
=> Wirkungsvoller Schriftverkehr
=> Gästebegeisterung beim Check-in und Check-out
=> Umgang mit unzufriedenen Gästen
=> Erstklassiges Erscheinungsbild, perfektes Auftreten

Lesen Sie hier die Details (noch zwei freie Plätze für Schnellentschlossene!)
 

  
5. Das Lexikon der Besteckfehler

Griff-Fehler
Die Zeigefinger liegen so tief auf den Besteckteilen, dass sich der eine am Beginn der Gabelwölbung, der andere am Anfang der Messerklinge befindet. Dies sieht so aus, als brauchten Sie enorm viel Kraft, um beispielsweise Fleisch zu schneiden. Besser ist es, die Besteckteile weiter oben an den Griffen anzufassen.

Putz-Fehler
Vermutlich haben Sie auch schon diesen »Putzfimmel« beobachtet: Jemand zieht die Messerklinge vom Ansatz bis zur Spitze beispielsweise am Rand eines abgeschnittenen Fleischstückes entlang, ehe er dieses zum Mund führt. Oder diese Putzaktion findet an der Gabel statt und dann auch noch an beiden Seiten. Das ist zuviel des Guten, streifen Sie Ihr Messer also nirgendwo ab.

Schleck-Fehler
Eine weitere Möglichkeit für einen Messer-Fauxpas. Es sollte weder mit irgendeinem Happen zum Mund geführt, noch in der Öffentlichkeit genüsslich abgeschleckt werden.

 
     
 

   
G a s t freundliche Grüße
Ines & Kurt Steindl

  Gastlichkeit & Co
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