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Unser Motto 2007 lautet: "Souveränität & Excellence" 
 

 
     
 

TOPTHEMA: Vier-Sterne "Superior" und Fünf-Stern-Hotellerie in Österreich

Gastlichkeit & Co wurde - in Kooperation mit der Firma Whitebox aus Linz -  vom Fachverband Hotellerie der Wirtschaftskammern Österreichs offiziell mit der Durchführung der Mystery-Guestings für sämtliche Fünf-Sterne-Hotels und alle Vier-Stern-"Superior"-Anwärter Österreichs beauftragt.

 
     
 
  
Newsletter 10/2007
vom 19. Oktober 2007

Inhalt 
1. Essay: Prinzipien, die Leben und Arbeit Sinn geben (Teil 13)
2. Unternehmensführung:
Fünf Tipps, wie Sie sympathisch wirken
3. Story:
Das Echo
4. Thesen zur modernen Gastronomie: Vor jeder Veränderung ...
5. Hinter den Kulissen: Lexikon der Besteckfehler
  

Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.
Dieser Letter ist gratis und erscheint jeweils Mitte des Monats. Falls Sie irrtümlich auf der Mailliste stehen, es sich um ein Missverständnis handelt und Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, bitten wir Sie einfach ein leeres Mail an  office@gastlichkeit.at?subject=Bitte keine weiteren Newsletter zu schicken. DANKE
    

 
     

 

 

 

 

 
1.
Viktor Frankls sieben zentrale Prinzipien, die Leben und Arbeit Sinn geben (13. und letzter Teil)

7. Wir können über uns hinauswachsen und die Welt verändern, und sei es nur ein kleines bisschen.

Wenn wir kreativ und produktiv mit anderen Menschen zu­sammenarbeiten, kann sich ein tiefes Gefühl von Sinnhaftigkeit einstellen. Wenn wir direkt für das Wohl anderer arbeiten, vertieft sich der Sinn in einer Art, die uns über alle Maßen belohnt. Wann immer wir nicht nur unsere eigenen Bedürfnisse erfüllen, betreten wir das Reich, das Frankl als „letzten Sinn“ bezeichnet. Man kann es Verbindung zum höheren Ich, zu Gott, zu unserem eigenen Geist, zum universalen Bewusstsein, zur Liebe oder zum allgemeinen Wohl nennen. Gleichgültig, wie wir es nennen, es ist zutiefst sinnhaft und verwandelt unser Leben.

Chefsein ist oft wie Elternsein
Wir vergessen alles, was man uns vorher an Spielregeln beigebracht hat. Wir vergessen die Geschichte mit dem Spaß und dem Spielerischen, vergessen, wie viel besser Menschen lernen, wenn man ihnen nicht vorschreibt, wie sie es tun sollen. Unsere natürliche Neigung will mit den anderen spielerisch, kooperativ und freudig zusammenarbeiten. Aber im Ernstfall knicken viele Manager dann doch ein: Wehe, die Arbeit wird auf die leichte Schulter genommen! Lustigkeit muss man im Keim ersticken! Legt den Spaßmachern das Handwerk!

Wie viele von uns haben das schon erlebt? Wir kommen gerade an den Punkt, an dem es spannend wird, kommen der Lösung des Problems näher, ob allein oder als Gruppe - da werden wir erwischt: Wir haben gelacht. Sofort ist uns jedes kreative Lüftchen aus den Segeln genommen und der bisherige Fortschritt nimmt sich urplötzlich dürftig aus. Wenn diese Heimsuchungen von Managern nur wüssten, welchen Bärendienst sie ihrem Unternehmen erweisen, wenn sie den kreativen Spieltrieb am Arbeitsplatz ersticken! Wir können aus der Zusammenarbeit Energie ziehen, aber auch aus befriedigender Einzelarbeit. Beides sorgt für höchste Produktivität, erzeugt Fülle und Überfluss. Wenn wir die Freude daran nicht frei ausdrücken dürfen, dann wird die wichtigste Belohnung, welche die Firma zudem nichts kostet, ohne Not zerstört.

Wenn uns die Arbeit über uns hinausführt, erfahren wir mehr Sinn, ob wir nun etwas so Einfaches tun, wie ein Lokal für den nächsten Firmenausflug auszusuchen, oder etwas so Kompliziertes, wie das Konzept für ein sinnzentriertes multinationales Unternehmen zu entwickeln. Wenn wir ein Unternehmen gründen oder leiten, das uns über die Bilanzergebnisse hinaus Sinn vermittelt, erfahren alle Sinn, die dort arbeiten, und wir geben darüber hinaus dem Leben selbst Sinn.

Wir haben täglich Menschen getroffen, die etwas für andere taten, ohne Aufhebens, ohne dass es von ihnen verlangt wurde, ohne Entgelt. Hätten wir sie nach dem "Warum" gefragt, hätten sie vielleicht keine Antwort gewusst. Aber es wäre wohl auf etwas wie "Es fühlt sich gut an" hinausgelaufen. Selbstlosigkeit fühlt sich gut an. Sie befriedigt etwas in uns, das über uns hinaus will und sich nach Transzendenz sehnt, das unser Bedürfnis nach Lebenssinn stillt, indem wir die Bedürfnisse anderer erfüllen.

Quelle: Alex Pattakos. Gefangene unserer Gedanken.

 

 
    Das Praxis-Seminar für Führungskräfte

Mitarbeiter überzeugen und mobilisieren
Engagierte Mitarbeiter vom ersten Tag an

01.+02. April 2008
Hotel Aviva, St. Stefan/Walde
Oberösterreich

Leitung: Kurt H. Steindl

  • wie Sie die richtigen Mitarbeiter ansprechen, auswählen und die besten im Unternehmen halten.

  • wie Sie Ihre persönliche Führung optimieren und an Autorität gewinnen.

  • wie Sie die Motivation Ihrer Mitarbeiter lebendig halten.

  • wie Sie gemeinsame Zielsetzungen entwickeln, die von Ihren Mitarbeitern auch tatsächlich getragen werden.

  • wie Sie eine Kultur der Höchstleistung implementieren.

  • wie Sie konstruktive, lösungsorientierte Meetings leiten.

 

 

 
 
2. Fünf Tipps, wie Sie sympathisch wirken

Im Umgang mit dem Gast, mit Kollegen und Vorgesetzten ist Sympathie sehr wichtig. Sympathisch zu wirken kann man lernen.

1. Stellen Sie sich auf die Wellenlänge Ihres jeweiligen Gegenübers ein.
Reden Sie in einer für ihn verständlichen Sprache. Bilden Sie kurze Sätze, vermeiden Sie Fremdwörter. Versuchen Sie, lebhaft und abwechslungsreich zu reden und Ihre Begeisterung zu übertragen. Vor allem: Hören Sie zu!

2. Treten Sie positiv auf.
Dazu gehört ein freundliches "Guten Morgen" ebenso wie die Bereitschaft, sich für Ihre Mitmenschen zu interessieren. Beweisen Sie Einfühlungsvermögen, indem Sie auf andere eingehen. Machen Sie aber nicht den Fehler, sich überall einzumischen und immer Ihren "Senf" dazuzugeben.

3. Halten Sie beim Sprechen stets Blickkontakt.
Wenn Sie Ihrem Gesprächspartner nicht in die Augen schauen, entsteht der Eindruck, Sie seien unsicher oder hätten etwas zu verbergen.

4. Sorgen Sie für eine unverkrampfte Atmosphäre.
Niemand sollte sich in Ihrer Gegenwart gedrängt, beklemmt oder nicht beachtet fühlen. Verteilen Sie aufrichtiges Lob und Anerkennung.

5. Betonen Sie Gemeinsamkeiten.
Wenn Sie mit Ihrem Gegenüber Vorlieben teilen (den Rotwein, das Urlaubsziel, das Hobby oder den Fußballverein), lassen Sie es ihn wissen. Solche Berührungspunkte entkrampfen und schaffen Vertrauen.

 

 
   

  
3. Story: Das Echo

Vater und Sohn sind in den Bergen unterwegs. Plötzlich fällt der Sohn hin, schlägt sich das Knie auf und schreit: "Aaahhh!!" Zu seiner Überraschung hört er eine Stimme irgendwo in den Bergen, die schreit auch: "Aaahhh!!"

Neugierig ruft er: "Wer bist du?", und erhält zur Antwort: "Wer bist du?" Dann schreit er in die Berge: "Ich bewundere dich!" Die Stimme antwortet: "Ich bewundere dich!" Verärgert schreit der Junge: "Du Depp!", und erhält zur Antwort: "Du Depp!"

Er sieht zum Vater hinüber und fragt: "Was ist das?" Der Vater lächelt: "Geduld, mein Junge." Und nun ruft der Mann: "Du bist der Größte!" Die Stimme antwortet: "Du bist der Größte!" Der Junge ist überrascht, versteht aber immer noch nicht.

Da erklärt der Vater: "Die Menschen nennen es Echo, aber in Wirklichkeit ist es das Leben. Es gibt dir alles zurück, was du sagst oder tust. Unser Leben ist der Spiegel unseres HandeIns. Wenn du dir mehr Liebe in der Welt wünschst, dann sorge für mehr Liebe in deinem Herzen. Wenn du mehr Kompetenz in deinem Team willst, dann lerne selbst weiter. Das gilt für alles, für jeden Bereich des Lebens. Das Leben gibt dir alles zurück, was du ihm gegeben hast. Dein Leben ist kein Zufall. Es ist dein Spiegelbild."

 

 
   
 
4. Thesen zur modernen Hotellerie & Gastronomie
 
Vor jeder Veränderung steht das Gespräch

Meeting/effektive Gestaltung
Manche halten Besprechungen für völlig überflüssig und Zeitverschwendung. Andere dagegen meinen, dass ein Funktionieren des Betriebes ohne regelmäßige Besprechungen überhaupt nicht geht. Sind nun Arbeitsbesprechungen eine zeitraubende lästige Pflicht oder ein sinnvoll genutztes Instrument zur Führung?

Richtig verstanden und umgesetzt bringen Besprechungen Problemlösungen. Entscheidend ist dazu die Einstellung des Gesprächsleiters. Sieht dieser das Treffen als Möglichkeit zur Selbstdarstellung, wird er von seinen Mitarbeitern kaum konstruktive Vorschläge - Sinn und Zweck des Meetings - erhalten. Diese werden sich in zwei Gruppen spalten. Die Gruppe, die dem Gesprächsleiter schon aus Prinzip zustimmt, um nicht in dessen Ungnade zu fallen und die Gruppe, die resigniert, weil der weitere Weg aus ihrer Sicht bereits feststeht. Um dies zu verhindern, sollte der Gesprächsleiter sich als Moderator verstehen und nach einer kurzen thematischen Einleitung die Mitarbeiter direkt nach deren Meinung fragen.

 

 
     Das wirkungsvolle Praxis-Seminar für die Saisonvorbereitung

Wirksames Rezeptionsmanagement
Begeistern Sie Ihre Gäste gleich vom ersten Moment an!

06.+07. Dezember 2007
Hotel Zur Tenne, Kitzbühel, Tirol

Leitung: Kurt H. Steindl,
Akademischer Trainer & Akademischer Tourismusmanager

 
Inhalt:

=>
Von der Anfrage zur Buchung
=> Effiziente Handhabung des Telefons
=> Wirkungsvoller Schriftverkehr
=> Gästebegeisterung beim Check-in und Check-out
=> Umgang mit unzufriedenen Gästen
=> Erstklassiges Erscheinungsbild, perfektes Auftreten

Lesen Sie hier die Details (nur noch vier freie Plätze!)
 

  
5. Das Lexikon der Besteckfehler

Geräusch-Fehler
Hier wird das Messer zum Geräusch-Produzenten. Sie kratzen damit so intensiv auf dem Teller herum, dass andere Anwesende den dringenden Wunsch verspüren, der Gastronom möge bitte die Hintergrundmusik lauter stellen. Das Messer ist auf keinen Fall zum Zusammenkratzen von Speisen (Speiseresten) da, streng genommen nicht einmal als Schieber, sondern als Gegenhalt, um eine Speise auf die Gabel zu nehmen. Dies geschieht lautlos.

Gestikulier-Fehler
Manchmal werden nachdrückliche Worte – » . . . und das sage ich dir . . . « – oder Temperamentsausbrüche mit höchst gefährlich anmutenden Besteckgesten begleitet. Ist ausladende Gestik bei Tisch an sich schon verpönt, wird sie mit einem Besteckteil in der Hand ganz unmöglich oder gar zur Drohgebärde, wenn die Messerspitze beispielsweise auf jemanden am Tisch zeigt. Vermeiden Sie deshalb den Gestikulier-Fehler beim Essen.

 
     
 

   
G a s t freundliche Grüße
Ines & Kurt Steindl

  Gastlichkeit & Co
   Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.

  
A-4061 Pasching
   Zentastraße 21
   TEL: 07229 / 71 5 18
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