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Unser Motto 2007 lautet:
"Souveränität &
Excellence"
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TOPTHEMA:
Vier-Sterne "Superior" und Fünf-Stern-Hotellerie in Österreich
Gastlichkeit & Co
wurde - in
Kooperation mit der Firma
Whitebox
aus Linz - vom Fachverband Hotellerie der Wirtschaftskammern
Österreichs offiziell mit der Durchführung der Mystery-Guestings
für sämtliche Fünf-Sterne-Hotels und alle Vier-Stern-"Superior"-Anwärter
Österreichs beauftragt. |
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Newsletter 08/2007 vom
16. August 2007
Inhalt
1. Essay:
Prinzipien, die Leben und Arbeit
Sinn geben (Teil 11)
2. Verkauf: Sandwich-Methode
3. Story: Arme Leute
4. Thesen zur modernen
Gastronomie:
In anderen Branchen suchen
5.
Hinter den Kulissen:
Moderne Umgangsformen
im Restaurant
6. Neu:
Podcasts von gastlichkeit.at
Veranstaltungshinweise: Schokolade in Linz
Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der
Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und
Betriebsberatungsges.m.b.H.
Dieser Letter ist
gratis und erscheint jeweils Mitte des Monats.
Falls Sie irrtümlich
auf der Mailliste stehen, es sich um ein Missverständnis handelt
und Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, bitten wir
Sie einfach ein leeres Mail an
office@gastlichkeit.at?subject=Bitte keine weiteren Newsletter zu
schicken.
DANKE
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1.
Viktor
Frankls sieben zentrale Prinzipien, die Leben und Arbeit Sinn
geben (Teil 11)
6.
Wir
können unsere Aufmerksamkeit so lenken, dass wir auch sehr
schwierige Situationen bewältigen.
Wir alle kennen Nörgelfritzen und -tanten.
Jeder nörgelt mal gern.
Manchmal mögen wir die ewigen Nörgler, weil sie uns aus der
Seele sprechen und unseren Frust gleich mit artikulieren.
Manchmal ziehen sie uns mit ihren Sorgen herunter und verderben
uns die Stimmung, rauben uns die Energie. Wenn wir uns in eine
Wolke von Klagen über die gemeine, böse Welt einhüllen, ist die
Sicht auf die guten Dinge versperrt. Anschuldigungen und Klagen
lösen keine Probleme, selbst wenn wirklich jemand schuld ist
oder wir tatsächlich Anlass zur Klage haben. Wir sollten unsere
kindliche Widerstandsfähigkeit aus der Ecke holen, abstauben, an
etwas anderes denken und weiterleben.
Zwei Dinge geschehen, wenn wir wohlwollend an unseren Beruf
denken:
Wir fühlen uns bei der Arbeit besser und wir arbeiten besser.
Wenn wir uns von Punkten, über die wir uns ärgern und aufregen,
sinnvoll ablenken, öffnen wir uns für konstruktive Maßnahmen.
Wir erleben uns als vollständiger, können gleich- und
großmütiger sein, treten gleichsam aus unserem eigenen Schatten.
Wenn wir am Arbeitsplatz massive Schwierigkeiten haben, dann
können wir kündigen oder Sinn in dem suchen, was wir tun. Denken
Sie daran: Solange nicht ein Scherge der Nazis neben Ihnen steht
und Sie herumkommandiert, haben Sie letztlich die
Freiheit, ob Sie bleiben oder gehen. Sinn finden heißt manchmal,
sich ablenken von dem, was man nicht mag. Selbst wenn wir unsere
Arbeit noch so sehr lieben, es gibt Tage, da würde wohl jeder
von uns am liebsten die Flinte ins Korn werfen.
Albert Einstein hat die Fantasie höher als das Wissen bewertet.
Dass wir alle Fantasie haben, kann zwischen Fernseher Videospiel
und Internetzugang leicht aus dem Blickfeld geraten. Wir haben
es fast verlernt, uns selbst etwas vorzustellen und auszumalen.
Aber wenn man mit Menschen redet die Schlimmes erlebt haben oder
sogar traumatisiert sind, erfährt man: Die Fantasie hat ihnen am
meisten geholfen.
Quelle: Alex Pattakos. Gefangene
unserer Gedanken.
Die Fortsetzung folgt im nächsten
Newsletter
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Einzigartig
in Österreich |
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2.
Verkaufstechnik:
Die Sandwichmethode
Speziell bei höher preisigen
Produkten, kann es ratsam sein, den Preis einzupacken. Wie
bei einem Sandwich erklären Sie zuerst einen Nutzen, dann den
Preis und schließlich wieder einen Nutzen.
Beispiel:
Gast:
„Was kostet eine Übernachtung in der Suite?“
Falsch:
„Eine Übernachtung kostet 148 Euro pro Person.“
Richtig:
„Unsere geräumige (Nutzen) Luxussuite mit eigenem Whirlpool
(noch ein Nutzen) bekommen Sie für 148 Euro pro Person (Preis).
Inklusive getrennten Schlafraum (wieder ein Nutzen) und sonnigem
Südbalkon (schließlich noch ein Nutzen).
TIPP: Der Preis
sollte niemals das letzte Wort sein. Da automatisch eine Pause
entsteht, bis der Gast spricht, wird dadurch das vorher Gesagte
gewichtiger, wirkt größer. Das wollen wir doch gerade beim Preis
nicht.
Noch ein TIPP:
Vermeiden Sie die Wörter "kostet" und "Preis", da diese negativ
besetzt sind. Verwenden Sie eher Formulierungen wie:
"...erhalten Sie ...", "... bekommen Sie ..." oder Ähnliches.
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Eines Tages nahm ein
Mann seinen Sohn mit aufs Land, um ihm zu zeigen, wie arme Leute
leben. Vater und Sohn verbrachten einen Tag und eine Nacht auf
einer Farm einer sehr armen Familie. Als sie wieder
zurückkehrten, fragte der Vater seinen Sohn: "Wie war dieser
Ausflug?" "Sehr interessant!" antwortete der Sohn. "Und hast du
gesehen, wie arm Menschen sein können?" "Oh ja, Vater, das habe
ich gesehen."
"Was hast du also
gelernt?" fragte der Vater. Und der Sohn antwortete: "Ich habe
gesehen, dass wir einen Hund haben und die Leute auf der Farm
haben vier. Wir haben einen Swimmingpool, der bis zur Mitte
unseres Gartens reicht, und sie haben einen See, der gar nicht
mehr aufhört. Wir haben prächtige Lampen in unserem Garten und
sie haben die Sterne. Unsere Terrasse reicht bis zum Vorgarten
und sie haben den ganzen Horizont." Der Vater war sprachlos.
Und der Sohn fügte
noch hinzu: "Danke Vater, dass du mir gezeigt hast, wie arm wir
sind."
Quelle: Geschichtensammlung von
Rainer Lenzenweger, Akademischer Trainer |
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Ein
Top-Seminar mit zwei Top-Trainern aus Österreich und
Deutschland |
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Souveräne Führung in turbulenten
Zeiten
23.-25.
Oktober 2007
Hotel Aviva, St. Stefan/Walde Oberösterreich
Leitung:
Kurt H. Steindl
&
Günter Funke, Berlin |
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wie die Sinn-Vision und klare Ziele im Zusammenhang
mit dem betrieblichen Erfolg stehen
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wie Sie Eleganz und Souveränität in der Führung
erreichen
-
wie Sie Ihre Mitarbeiter zu
Höchstleistungen coachen
-
wie Sie dem Stress entkommen
und sich persönliche Zeitressourcen schaffen
-
wie Sie die wahren Potenziale
Ihrer Mitarbeiter freisetzen können
-
wie Sie mehr Toleranz und
Empathie entwickeln
-
wie Sie Ihre Mitarbeiter zu
aktiven Mitunternehmern machen
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wie Sie vom Problem zur Lösung
kommen
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wie Sie wirkungsvoll mit den
eigenen und den Emotionen Anderer umgehen
Lesen Sie hier die Details
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4.
Thesen zur modernen
Hotellerie & Gastronomie
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Moderne Gastronomen holen sich auch Anregungen aus
anderen Branchen. |
Heute: Lands’ End, Inc.
Lands’ End ist ein
1963 gegründetes Versandhaus, das Bekleidung, Handtücher,
Bett- und Tischwäsche sowie Accessoires verkauft. Der
Gründer Gary Comer stellte Grundregeln auf, die auch heute
noch gültig sind:
-
„Verkaufe nur das, wovon du überzeugt bist;
-
verschicke jede vorrätige Sendung innerhalb von 24
Stunden nach Auftragseingang; (im Gastgewerbe: rasche
Anfragebeantwortung und Prospektzusendung)
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biete bedingungslose Garantie auf alles (im Gastgewerbe:
großzügiges Beschwerdemanagement)
-
Behandle deine Leute und deine Kunden gut, (Im
Gastgewerbe: die 4M´s: Man muß Menschen
mögen)
der
Rest kommt ganz von selbst.“
Lands’ End verfolgt konsequent einige grundlegende
Prinzipien:
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Man gibt sich nie wirklich mit einem Produkt zufrieden,
auch wenn es der Kundschaft gut gefällt. Es wird immer
versucht, ein Produkt zu verbessern.
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Man bietet dem Kunden von vornherein den besten Preis
für ein Produkt und verzichtet auf Sonderangebote zum
Tiefstpreis und ähnliche Praktiken der Konkurrenz.
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Die bedingungslose Garantie: Lands’ End nimmt jeden
Artikel ohne Fragen zurück. Diese Garantie beruht auf
der Idee, dass einem Kunden Respekt gezollt und ihm
Vertrauen ohne Einschränkungen entgegengebracht werden
soll.
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Schnelle Lieferung. Jede eingegangene Bestellung wird
über Nacht bearbeitet, am nächsten Tag zusammengestellt,
verpackt und dann per Luftfracht verschickt.
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Es wird immer das getan, was für den Kunden das Beste
ist. Lands’ End bietet einen herausragenden
Kundenservice, der darauf beruht, dass Mitarbeiter
Entscheidungen ohne Obergrenze treffen dürfen, um einen
Kunden zufrieden zu stellen.
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Die Kunden werden als Individuen betrachtet und
behandelt. Alle Informationen über einen Kunden werden
in einer Datenbank erfasst. Diese Informationen werden
gezielt genutzt, um den einzelnen Kunden individuell zu
betreuen.
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Lands’ End arbeitet direkt mit den Herstellern der
Produkte zusammen, entwickelt das Design und wählt das
Material für das jeweilige Produkt aus. Durch das
Feedback der Kunden und die direkte Zusammenarbeit mit
den Herstellern schafft es die Gesellschaft immer
wieder, das bestmögliche Produkt in seinem Katalog
anzubieten.
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Bei Lands’ End wird Effizienz trainiert. Sämtliche
Mitarbeiter absolvieren am Beginn ihrer Tätigkeit für
das Unternehmen eine 70-stündige Schulung, die laufend
durch weitere Schulungen ergänzt wird.
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Intensiv-Seminar für Führungskräfte |
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5.
Umgangsformen
im Restaurant
Handy
Ihr Handy sollten Sie im Restaurant ausschalten. Und zwar
unabhängig davon, ob am Eingang ein Handy-Verbotsschild prangt
oder nicht. Wenn Sie unbedingt telefonisch erreichbar sein
müssen, nutzen Sie eine der zahlreichen technischen
Möglichkeiten, das Klingeln zu vermeiden. Empfangen Sie ein
optisches oder anderes Signal, und verlassen Sie zum
Telefonieren den Tisch. Suchen Sie sich eine Ecke,
beispielsweise im Eingangsbereich, im Flur oder Treppenaufgang,
wo Sie andere Gäste mit Ihrem Gespräch nicht behelligen. Oder
nutzen Sie, falls vorhanden, eine Telefonzelle. Solche Orte
eignen sich auch, um die Mobil-Box abzufragen oder versprochene
Rückrufe zu tätigen.
Unbedingt beachten
Gabel oder Löffel werden immer zum Mund geführt und niemals
umgekehrt! Eine Unsitte ist es die Suppe durch Pusten
abzukühlen, hierbei werden nicht nur unangenehme Geräusche
produziert, sondern auch der Tischnachbar kann durch die
entstehenden Windböen und Suppenduschen durchaus belästigt
werden. Zu den schlimmsten Geräuschen gehört allerdings das
Schlürfen. Niemals, unter gar keinen Umständen und mit keinerlei
Entschuldigen darf geschlürft werden.
Da beim Essen häufig ein Getränk gereicht wird, entsteht die
Frage nach der korrekten Besteckablage. Das Besteck darf in
diesem Falle nicht rechts und links auf dem Tellerrand abgelegt
werden, da es leicht abrutschen kann oder Speisereste und Saucen
auf das Tischtuch tropfen können. Das Besteck ist ordentlich auf
dem Teller abzulegen, d.h. es sollte dabei nicht in die Speisen
stechen, sondern es ist an den Spitzen zu kreuzen, bzw. die
Messerspitze ist in die Gabelmulde zu legen.
Darüber hinaus gibt es noch eine Bestecksprache. Danach bedeutet
ein mit den Spitzen gekreuztes Besteck, dass der Gast noch nicht
fertig ist oder gerne noch einen Nachschlag hätte. Liegen Messer
und Gabel parallel nebeneinander (die Schneide des Messers zur
Gabel), so bedeutet dies, dass das Essen beendet ist.
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| Podcasts vom
www.gastlichkeit.at |
| Podcast Nr. 1- Positionierung
(23 Minuten)
Podcast Nr. 2- Wirksames Beschwerdemanagement (32
Minuten) Wir sind baff! Die
beiden Podcasts wurden insgesamt bereits über 1500 Mal
heruntergeladen. Wow! Das haut uns wirklich um.
Hier geht´s zur Podcast-Seite! |
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