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Unser Motto 2007 lautet:
"Souveränität &
Excellence"
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TOPTHEMA:
Vier-Sterne "Superior" und Fünf-Stern-Hotellerie in Österreich
Gastlichkeit & Co
wurde - in
Kooperation mit der Firma
Whitebox
aus Linz - vom Fachverband Hotellerie der Wirtschaftskammern
Österreichs offiziell mit der Durchführung der Mystery-Guestings
für sämtliche Fünf-Sterne-Hotels und alle Vier-Stern-"Superior"-Anwärter
Österreichs beauftragt. |
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Newsletter 06/2007 vom
17. Juni 2007
Inhalt
1. Essay:
Prinzipien, die Leben und Arbeit
Sinn geben (Teil 9)
2. Verkauf: Empfehlungen im Verkaufsgespräch
3. Story: Der entspannte Bogen
4. Thesen zur modernen
Gastronomie:
Die guten Mitarbeiter
bleiben nicht wegen ...
5.
Hinter den Kulissen:
Moderne Umgangsformen
im Restaurant
Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der
Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und
Betriebsberatungsges.m.b.H.
Dieser Letter ist
gratis und erscheint jeweils Mitte des Monats.
Falls Sie irrtümlich
auf der Mailliste stehen, es sich um ein Missverständnis handelt
und Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, bitten wir
Sie einfach ein leeres Mail an
office@gastlichkeit.at?subject=Bitte keine weiteren Newsletter zu
schicken.
DANKE
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1.
Viktor
Frankls sieben zentrale Prinzipien, die Leben und Arbeit Sinn
geben (Teil 9)
5. Wir
können uns aus der Distanz betrachten, um Einsichten und neue
Perspektiven zu entwickeln, und über uns lachen.
Humor
Humor geht in aller Regel mit Fröhlichkeit
einher. Das ist wieder so ein missverständliches Wort. Die
meisten fröhlichen Menschen, die ich kenne, haben echte
Tragödien hinter sich. Wenn wir etwas Schlimmes erleben,
durchleben wir tiefste Trauer. Und die tiefe Trauer führt uns
zur Fröhlichkeit. Der Schauspieler Jack Nicholson würde sagen:
Wenn wir wissen, wie schlimm es sein kann, dann finden wir
heraus, wie gut es werden kann.
Echte Fröhlichkeit hat nichts mit oberflächlichem
Hahaha zu tun. Es ist eine bestimmte Art, die Gegenwart
wahrzunehmen, selbst wenn die Welt oder auch nur das Wetter
noch so düster ist. Fröhlichkeit feiert die Möglichkeit, dass
sich hinter jeder Ecke Sinn versteckt. Sie erhebt uns über
unsere persönlichen Sorgen und lädt uns ein, irgendetwas zu
entdecken, das uns glücklich macht. Das heißt nicht, dass wir
uns hinter einem Schild von Fröhlichkeit verstecken. Wir
verscheuchen nur die Düsternis und lachen.
Ein Lachen zur rechten Zeit, es gibt wohl nichts,
was uns schneller aus selbst auferlegtem Elend reißt. Wenn wir
uns von uns distanzieren und unsere Lage mit Abstand betrachten,
reden wir die Umstände nicht klein: Wir überwinden sie. Wir
rücken uns jenseits des ganzen Ärgers oder Kummers, je nachdem.
Wir leugnen nichts, wir nehmen die Dinge, wie sie sind, und
lassen sie hinter uns.
Quelle: Alex Pattakos. Gefangene
unserer Gedanken.
Die Fortsetzung folgt im nächsten
Newsletter
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Einzigartig
in Österreich |
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2. Empfehlungen im
Verkaufsgespräch
Service = Empfehlen; Empfehlen =
Kaufeinladung aussprechen
Service wird eher gefühlt, als gesehen. Service kann gut sein,
schlecht oder gleichgültig. Die Serviceerwartungen unserer Gäste
basieren auf den Produkten, die wir anbieten, auf deren Preis,
auf dem Umfeld, in dem wir sie anbieten und (Achtung, jetzt
kommt das Wichtigste!) die Art und Weise, wie
die Produkte angeboten werden!
Gäste besuchen uns, weil Sie entspannen wollen, abschalten und
die Mühen des Alltages hinter sich lassen wollen. Sie erwarten
zu Recht, dass die Mitarbeiter in der Gastronomie ihren Job
genauso gut machen, wie sie den ihren.
Die wahren Gründe für den Erfolg eines Gastronomiebetriebes
liegen bei den so genannten „weichen Faktoren“. Empathie,
Wertschätzung, Hilfsbereitschaft, Aufmerksamkeit, Herzlichkeit
und so weiter. Blitzendes Chrom und heimelige Holztäfelungen
sind schön anzusehen, aber nicht der wirkliche Grund für das
Wiederkommen des Gastes.
Es sind die Menschen, die einen Betrieb zum Leben erwecken. Die
sogar aus einer Nirosta-Kantine einen behaglichen Ort machen
können, in dem man sich wohl fühlt. Es ist die Fähigkeit der
Mitarbeiter eine Beziehung zum Gast aufzubauen und aufrichtig an
seinem Wohl interessiert zu sein.
Je mehr ein Servicemitarbeiter empfiehlt, desto weniger muss der
Gast selbst nachdenken und nachfragen. Je weniger der Gast sich
anstrengen muss, desto eher kann er sich entspannen und das
„Drumherum“ genießen. Umso zufriedener ist er mit dem Service,
den er erhält.
Empfehlen
-
Die Situation des Gastes „lesen“ (In welcher Stimmung ist
er? Was braucht er? Womit könnte ich ihm eine Freude
machen?)
-
Mehr Fragen stellen, als zu reden
-
Möglichst zwei Alternativen anbieten
-
Keine Aufzählung des
Angebotes, sondern konkret das Besondere an einem, zwei
Produkten ansprechen
-
Den persönlichen
Eindruck darstellen, ehrlich und selbst überzeugt
sein
-
Eine bildhafte Sprache verwenden (zu Hauptwörter ein
passendes Eigenschaftswort)
-
Das eigene Angebot wirklich kennen
-
Den
Nutzen für den Gast hervorheben
-
Eventuell warnen, wenn der Gast sich "falsch" entscheiden
will (Wenn z.B. der Wein nicht zum Gericht passt)
-
Auf nonverbale Signale achten
Quelle: Kurt H. Steindl
Im nächsten Newsletter erfahren
Sie eine wertvolle Technik fürs Verkaufen
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Der Zen-Meister
spielte gern mit seinem zahmen Rebhuhn.
Nun kam eines Tages
ein Jäger zu ihm. Verwundert sah er, dass ein so angesehener
Mann einfach spielte. Konnte der Meister seine Zeit
nicht mit viel Wichtigerem als mit einem Rebhuhn verbringen? So
frage er: "Warum vertust du deine Zeit mit Spielen?
Warum wendest du deine Aufmerksamkeit einem nutzlosen Tier zu?"
Verwundert blickte der Meister auf. Er konnte gar nicht verstehen,
warum er nicht mit dem Rebhuhn spielen sollte.
Und so sprach er:
"Weshalb ist der Bogen in deiner Hand nicht gespannt?" Der Jäger
antwortete: "Das darf nicht sein. Ein Bogen verliert seine
Spannkraft, wenn er immer gespannt wäre. Er hätte dann, wenn ich
einen Pfeil abschießen wollte, keine Kraft mehr. Und so würde
ich natürlich das anvisierte Ziel nicht treffen können."
Der Meister sagte daraufhin: "Siehst du, so wie du deinen Bogen
immer wieder entspannst, so müssen wir alle uns immer wieder
entspannen und erholen. Wenn ich mich nicht entspannen würde,
indem ich z.B. einfach ein wenig mit diesem - scheinbar so
nutzlosen - Tier spiele, dann hätte ich bald keine Kraft mehr,
all das zu tun, was notwendig ist. Nur so kann ich meine Ziele
erreichen und das tun, was wirklich wichtig ist."
Quelle: Geschichtensammlung von T-Rainer Lenzenweger,
Akademischer Trainer
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4.
Thesen zur modernen
Hotellerie & Gastronomie
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Die guten Mitarbeiter bleiben nicht
wegen hohem Gehalt oder Zusatzleistungen.
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Vielmehr kündigen Sie wegen nicht
eingehaltene Versprechen, einem unattraktiven Arbeitsumfeld,
fehlender Kommunikation und nicht selten wegen dem Verhalten
des Vorgesetzten.
Das Geld spielt eine gewisse Rolle bei der
Mitarbeiter-Erhaltung. Marktgerechte Löhne zu bezahlen, die
Mitarbeiter der Leistung entsprechend zu entlohnen und die
monetären Zusatzelemente fair und transparent einzusetzen
sind die allgemein bekannten drei Mindestanforderungen, die
Unternehmen heute erfüllen müssen, um die Mitarbeiter (in
finanzieller Hinsicht wenigstens) halten zu können. Auch
bedeuten „finanzielle Anreize, Prämien, Gehaltserhöhungen,
etc.“ sicherlich eine gewisse Motivierung, die den
Erhaltungseffekt erhöht – Geld sei vielfach einfach auch ein
„sichtbares Zeichen von Wertschätzung und Anerkennung, ein
greifbarer Ausdruck für Lob“, so Mag. Dr. Gerhard Scheibel.
Reinhard Sprenger warnt allerdings: „[...]
dass Geld als »Motivator« nur eine sehr geringe
Halbwertszeit besitzt, ist ein alter Hut der
Betriebspsychologie.“ Somit müssten finanzielle Anreize also
immer häufiger in immer höheren „Dosen“ eingesetzt werden,
damit deren Wirkung überhaupt weiter anhält. Sprenger
vergleicht dieses Phänomen mit dem nie ans Ziel führenden
„Steinwälzen des Sisyphos“ .
Wirksamer sind Dinge wie ein gutes
Verhältnis zum Vorgesetzten, gegenseitige Wertschätzung,
offene Kommunikation, eingehaltene Versprechen, sinnvolle
Herausforderungen, Entwicklungschancen, Freiräume in der
Gestaltung der täglichen Arbeit, Unterstützung bei der
Balance zwischen Beruf und Privatleben, etc.
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Intensiv-Seminar für Führungskräfte |
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5.
Umgangsformen
im Restaurant
Beschwerden
Sollte etwas mit dem Essen nicht in Ordnung sein, so ist eine
sofortige Beschwerde angebracht. Hinterher zu beanstanden bringt
gar nichts. Man sollte seine Beschwerde dem Kellner in ruhigen
und angemessenen Ton vortragen, er selbst ist nicht dafür
verantwortlich was er serviert.
Digestiv
Selbstverständlich müssen Sie ein Essen nicht mit einem solchen
Abschluss krönen. Es wird aber immer mehr üblich, Gästen einen
Digestiv anzubieten. Achten Sie vor der Bestellung auf den
Preis. Sie könnten sonst später beim Präsentieren der Rechnung
unter Umständen einen Schock bekommen. Der Grund: In manchen
Restaurants gibt es so edle alte Cognacs, Armagnacs oder
andere klassische Digestivs
wie Obstbrände oder Calvados. Ein Glas davon kann mehr kosten
als das Essen pro Person. In Gourmettempeln dieser Güte finden
Sie auf der Karte jeweils mehrere preislich gestaffelte
Angebote, beispielsweise bei Cognacs.
Da nur Sie als Gastgeber/in die Karte bekommen, können Sie so
das Preisniveau regulieren. Lässt das Budget keinen Spielraum
für einen Digestiv, beschränken Sie sich auf das übliche Angebot
von Kaffee, Espresso oder Cappuccino, das sonst zusätzlich zum
Digestiv gemacht wird.
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