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Unser Motto 2007 lautet: "Souveränität & Excellence" 
 

 
     
 

TOPTHEMA: Vier-Sterne "Superior" und Fünf-Stern-Hotellerie in Österreich

Gastlichkeit & Co wurde - in Kooperation mit der Firma Whitebox aus Linz -  vom Fachverband Hotellerie der Wirtschaftskammern Österreichs offiziell mit der Durchführung der Mystery-Guestings für sämtliche Fünf-Sterne-Hotels und alle Vier-Stern-"Superior"-Anwärter Österreichs beauftragt.

 
     
 
  
Newsletter 05/2007
vom 17. Mai 2007

Inhalt 
1. Essay: Prinzipien, die Leben und Arbeit Sinn geben (Teil 8)
2. Verkauf: Nach dem Verkaufsgespräch
3. Story:
Verliebt
4. Thesen zur modernen Gastronomie: Erfolgreiche Unternehmen müssen eine Sinn-Vision bieten
5. Hinter den Kulissen: Moderne Umgangsformen im Restaurant

 

Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.
Dieser Letter ist gratis und erscheint jeweils Mitte des Monats. Falls Sie irrtümlich auf der Mailliste stehen, es sich um ein Missverständnis handelt und Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, bitten wir Sie einfach ein leeres Mail an  office@gastlichkeit.at?subject=Bitte keine weiteren Newsletter zu schicken. DANKE
    

 
     

 

 

 

 

1. Viktor Frankls sieben zentrale Prinzipien, die Leben und Arbeit Sinn geben (Teil 8)

5. Wir können uns aus der Distanz betrachten, um Einsichten und neue Perspektiven zu entwickeln, und über uns lachen.

Die Anzeige in einer Londoner Tageszeitung lautete:

Arbeitslos.
Brillanter Geist bietet seine Dienste kostenfrei an,
zur Erhaltung des Körpers wäre angemessenes Honorar erforderlich.

 

Viktor Frankl zitiert diese Kleinanzeige in der amerikanischen Ausgabe von Ärztliche Seelsorge als Beleg dafür, wie unterschiedlich Menschen mit der Tatsache umgehen, dass sie ihre Arbeitsstelle verloren haben. Natürlich war Frankl weit davon entfernt, Arbeitslosigkeit als etwas minder Wichtiges darzustellen, ganz im Gegenteil, er hält den Verlust des Arbeitsplatzes für eine Tragödie, gerade weil so ein Job mehr ist als nur ein Mittel, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Aber diese Kleinanzeige zeigt, dass nicht jeder Arbeitslose sich innerlich leer und von der Gesellschaft ausgestoßen fühlt.

Wer über sich selbst lachen kann, beweist Selbstdistanzierung. Ja, Selbstironie ist der Kern der Selbstdistanzierung. Dass wir dazu in der Lage sind, zeigt uns und allen in unserer Umgebung, dass wir uns nicht so fürchterlich ernst nehmen - und ist das nicht ungeheuer befreiend? Unsere zutiefst menschliche Fähigkeit, uns selbst auf die Schippe zu nehmen, nimmt nicht nur Konflikten am Arbeitsplatz die Spitze. Jede berufliche Situation verdient und braucht eine Prise Humor. Sie zeigt, dass wir uns nicht in den spießbürgerlichen Kleinigkeiten verhaken, und sie zeigt, dass auch wir zu Selbstdistanzierung fähig sind.

Der Dalai Lama
Ein erstaunliches Beispiel dafür ist der Dalai Lama, der geistliche und weltliche Führer des tibetischen Volks. Er war Zeuge des schrecklichen Völkermords, den die Chinesen an diesem Volk verübten. Sie töteten Millionen Tibeter, darunter viele buddhistische Mönche und Nonnen, und viele weitere wurden gefoltert. Trotzdem lacht niemand lauter über sich selbst als der Dalai Lama. Und selten sieht man einen so offensichtlich glücklichen Menschen. Er weiß um die Tragödie seiner Zeit, aber er kennt das Glück, das Lachen und die Unbeschwertheit.

 

 Quelle: Alex Pattakos. Gefangene unserer Gedanken.

 

Die Fortsetzung folgt im nächsten Newsletter

 

 

  
Life-Excellence.
Überwinden eigener Grenzen

22.-24. Mai 2007
Seminarhotel Brummeier in Eferding, Oberösterreich

Leitung: Kurt H. Steindl,
Akademischer Trainer,
Akademischer Tourismusmanager

  

=> Welcher Sinn steckt in meinem Leben?
=> Wie kann ich über meine Grenzen gehen?
=> Wie weiß ich, was mich antreibt, was mich (be)hindert ?
=> Wie lebe ich mit Lust und Freude
, anstelle von Mühe und Stress?
=> Wie lautet meine persönliche Sinn-Vision?

In diesem Seminar finden Sie die Antworten auf diese Fragen.

Lesen Sie hier die Details

 

 

 

 

 

 
 
2. Nach dem Verkaufsgespräch
 
Wer denkt, dass mit dem erfolgreichen Verkaufsgespräch der Verkauf abgeschlossen ist, der irrt. Wirklich gute Verkäufer erkennt man daran, wie sie ihre Gäste behandeln, nachdem sie gekauft haben. Gäste wollen auch nach dem Kauf (sprich: der Konsumation) wertschätzend und zuvorkommend behandelt werden. Aus diesem Grund sind nachfolgende Anregungen wichtig.
  • Positive Bestätigung der Entscheidung
    Nach dem ersten Nippen am Getränk. Meist genügt ein Blickkontakt, um dem Gast zu signalisieren:
    „Ich bin da wenn Sie mich brauchen, wenn etwas mit dem Getränk oder dem Essen nicht in Ordnung sein sollte.“

o   Blickkontakt nach dem ersten Bissen, dem ersten Schluck.

o   Nachfrage über die Zufriedenheit.

o   Präsent sein, um umgehend eingreifen zu können.

  • Nach dem Verkauf ist vor dem Verkauf
    Bereits jetzt den Boden für das nächste Geschäft bereiten.

o    Hilfe anbieten
“Wenn Sie noch etwas benötigen, dann wenden Sie sich bitte an mich.“
“Ich bin gerne für Sie da.“
“Es macht mir aufrichtige Freude, mit Ihnen zu tun zu haben.“

o    Eventuelle Beschwerden umgehend im Sinne des Gastes lösen

o    Nachfragen (z.B. bei der Verabschiedung, Telefonat nach einer Veranstaltungen, ...)

 

Quellen: Hans-Peter Zimmermann, Kurt H. Steindl

Im nächsten Newsletter behandeln wir, wie Empfehlungen richtig ausgesprochen werden.

 

 
     

  
3. Story: Verliebt

Eine Frau ging spazieren. Nach einer Weile bemerkte sie einen Mann, der ihr folgte. Die Frau drehte sich um und fragte ihn: "Weshalb läufst du mir nach?"

Der Mann antwortete: "Weil ich mich in dich verliebt habe!"

Die Frau sagte: "Wie kannst du dich denn in mich verlieben? Meine Schwester ist viel schöner als ich. Sie läuft hinter mir. Geh zu ihr und verliebe dich in sie."

Da kehrte der Mann um und suchte nach der Schwester. Aber er traf nur eine Frau, welche sehr hässlich war.

Der Mann wurde sehr ärgerlich, ging wieder zu der ersten Frau und sagte zu ihr: "Warum hast du mich angelogen? Deine Schwester ist viel hässlicher als du!"

Darauf antwortete die Frau: "Du hast mir doch auch nicht die Wahrheit gesagt. Denn wenn du dich wirklich in mich verliebt hättest - warum bist du dann zu der anderen gelaufen?"

Da schämte sich der Mann...

Aus Indien

Quelle: Geschichtensammlung von T-Rainer Lenzenweger, Akademischer Trainer

 
   

 

 
4. Thesen zur modernen Hotellerie & Gastronomie
 

Unternehmen, die in den folgenden Jahren erfolgreich sein möchten,
müssen eine Sinn-Vision bieten.

Sinnzentriert nennt es Viktor Frankl. Loszulassen von der bisherigen Struktur ist nicht zu einfach. Manche Unternehmen versuchten den Spagat zwischen beiden Strukturen. Aber es ist wie beim schwanger sein: Man kann nicht ein bisschen schwanger sein. Man ist es oder man ist es nicht.

Menschen haben ja das Bedürfnis, zu wissen, dass das, was sie tun - 40, 50, 60, 70 Stunden in der Woche – bedeutungsvoll ist. Menschen wollen nicht einfach nur etwas abarbeiten, es soll auch einen Sinn haben, und zwar einen persönlichen Sinn. Das, was man tut, muss auch eine Wichtigkeit haben. Die sogenannte „Bottom-Line“, also was unterm Strich tatsächlich herauskommt, ist nicht das einzige Wichtige in einem Unternehmen.

Zukünftig wird es immer mehr darum gehen zu definieren, was ist der Wert meines Tuns? Die großen Crashs der vergangenen Jahre zeigen ganz deutlich, dass eine Veränderung in der Wirtschaftskultur unabdingbar ist. Denken Sie an Swissair, Emron, Bawag und andere Pleiten der letzten Jahre. Ich persönlich kenne einen Finanzvorstand eines großen österreichischen Unternehmens. Dort ist es üblich dem Vorstand befristete Jahresverträge zu geben. Erst wenn der Vorstand in mehreren Jahren ununterbrochen eine Profitsteigerung vorweisen kann, bekommt einen längerfristigen Vertrag. Diese Vorgehensweise führt natürlich dazu, dass diese Vorstände in erster Linie an kurzfristigen Profitstreben interessiert sind. Denn nur der kurzfristige Erfolg sichert Ihren Arbeitsplatz. Es ist eine Erosion in der Wirtschaft zu bemerken: dieses reine Streben nach der „Bottom-Line“ für die Unternehmen langfristig in den Untergang.

Was die Aktie wert ist, ist nicht das wirklich Erregende für den einzelnen Menschen, für den Mitarbeiter. Sondern welchen Sinn sein Tun hat. Das Erregende ist die Erfüllung, die der Mensch dabei hat , wenn er nach seiner Sinn-Vision lebt. Wenn er Vergnügen dabei hat .

 

 


Wirksames Rezeptionsmanagement

Begeistern Sie Ihre Gäste gleich vom ersten Moment an!

03.-04. Juli 2007
Hotel Crystal, Fügen im Zillertal/Tirol

Leitung: Kurt H. Steindl,
Akademischer Trainer & Akademischer Tourismusmanager
 

=>  Von der unverbindlichen Anfrage zur verbindlichen Buchung gelangen.
=>  Wirkungsvolle Mails und Briefe schreiben.
=>  Gästebegeisterung bereits beim Check-in.
=>  Kompetente Gesprächsführung mit dem Gast (Information, Beschwerde ...)
 

Lesen Sie hier die Details

 

 

 

  
5.
Umgangsformen im Restaurant

Bezahlen
Die alte Restaurant-Regel "Eine Dame darf niemals für einen Herrn bezahlen" ist Schnee von gestern. Das Zwischenstadium - sie lädt ein, schiebt ihm aber kurz vor dem Erscheinen der Rechnung klammheimlich unter dem Tisch das Portemonnaie zu - gehört inzwischen in den Bereich "Glosse". Tipp: Weisen Sie bereits vor dem Essen den Gastronomen beziehungsweise die zuständige Restaurantfachkraft darauf hin, dass Sie die Gastgeberin sind und die Rechnung begleichen werden. Dies können Sie bereits bei der Tischreservierung tun.

Den Tisch zum Bezahlen verlassen? Es gilt nach wie vor als wenig elegant, demonstrativ vor den Augen der Gäste einen Schein nach dem anderen hinzublättern. "Diskret" heißt die Devise. Also zum Beispiel mit Kreditkarte. In diesem Fall bleibt das Geheimnis der Rechnungssumme sowieso gewahrt. Selbstverständlich können Sie zum Bezahlen den Tisch verlassen. Es ist aber kein Muss mehr. Welches die optimale Lösung ist, hängt auch vom Gästekreis ab. Gehen Sie mit Freundinnen oder guten Bekannten essen, wird es Ihnen niemand verübeln, wenn Sie am Tisch - auch mit Bargeld - bezahlen.

Je offizieller eine Einladung ist, desto diskreter sollten Sie bezahlen. Die perfekteste Abwicklung für Geschäftsessen: Vereinbaren Sie vorher mit dem Gastronomen, dass Ihnen die Rechnung anschließend in die Firma geschickt wird.

Trinkgeld
Eine Verpflichtung, im Restaurant Trinkgeld zu geben, haben Sie in unserem Breiten nicht. Bei gutem Service ist es jedoch üblich und angebracht. Haben Sie sich gut bedient gefühlt, halten Sie sich an die bei uns übliche Faustregel: zwischen fünf und zehn Prozent des Rechnungsbetrags. Nach oben hin sind Ihnen natürlich keine Grenzen gesetzt, falls Sie sich rundum verwöhnt fühlten. Wo der Service schlecht war, können Sie auf Heller und Pfennig abrechnen.

Auch wenn ein Trinkgeld bereits Ausdruck Ihres Dankes ist, bedenken Sie bitte: Dieser wird durch ein ausgesprochenes Lob bei der Verabschiedung deutlich aufgewertet. "Vielen Dank. Wir haben uns bei Ihnen sehr wohl gefühlt. Auf Wiedersehen!" ist eine "Münze", die Sie als Gast nicht ärmer macht. Den Empfänger bereichert eine solche Aussage aus menschlicher Sicht hingegen sehr.

 

 
     
 

   
G a s t freundliche Grüße
Ines & Kurt Steindl

  Gastlichkeit & Co
   Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.

  
A-4061 Pasching
   Zentastraße 21
   TEL: 07229 / 71 5 18
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. Firmenbuchnummer: 227396 g, Firmenbuchgericht: Linz, Gewerbebehörde: Bezirkshauptmannschaft Linz-Land. Gewerbeschein: Unternehmensberatung einschließlich Unternehmensorganisation, Gewerberegister: 410, Registernummer: 14959. Blattlinie: Branchenspezifische Informationen für Hotellerie und Gastronomie, sowie Anregungen zur Persönlichkeitsbildung.. Geschäftsführer: Kurt H. Steindl, Mag. Ines Steindl-Kreuzer, Gesellschafter: Kurt H. Steindl