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Unser Motto 2007 lautet: "Souveränität & Excellence" 
 

 
     
 

TOPTHEMA: Vier-Sterne "Superior" und Fünf-Stern-Hotellerie in Österreich

Gastlichkeit & Co wurde - in Kooperation mit der Firma Whitebox aus Linz -  vom Fachverband Hotellerie der Wirtschaftskammern Österreichs offiziell mit der Durchführung der Mystery-Guestings für sämtliche Fünf-Sterne-Hotels und alle Vier-Stern-"Superior"-Anwärter Österreichs beauftragt.

 
     
 
  
Newsletter 04/2007
vom 16. April 2007

Inhalt 
1. Essay: Prinzipien, die Leben und Arbeit Sinn geben (Teil 7)
2. Verkauf: Die sechs Stufen des erfolgreichen Verkaufsgespräches (Teil 7)
3. Story:
Der Suchende
4. Thesen zur modernen Gastronomie: Das Menschenbild einer Führungskraft
5. Hinter den Kulissen: Moderne Umgangsformen im Restaurant

 

Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.
Dieser Letter ist gratis und erscheint jeweils Mitte des Monats. Falls Sie irrtümlich auf der Mailliste stehen, es sich um ein Missverständnis handelt und Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, bitten wir Sie einfach ein leeres Mail an  office@gastlichkeit.at?subject=Bitte keine weiteren Newsletter zu schicken. DANKE
    

 
     

 

 

 

 

1. Viktor Frankls sieben zentrale Prinzipien, die Leben und Arbeit Sinn geben (Teil 7)

4. Prinzip: Wir können lernen zu erkennen, wie wir nicht gegen uns selbst arbeiten (Fortsetzung)

Mit Frankl könnte man im weitesten Sinne von einer paradoxen Intention sprechen. Unsere guten Absichten werden zur Ursache für das Scheitern. Wenn ein bestimmter Erfolg so inbrünstig herbeigewünscht wird, dass wir die Beziehungen übersehen und vernachlässigen, die integraler Bestandteil auf dem Weg zu diesem Erfolg sind, dann legen wir die ersten Keime des Misserfolgs in unser Tun. Wir springen unserem eigenen Erfolg ins Gesicht. Wir vernachlässigen den Sinn für uns selbst, den Sinn für andere und den Sinn der ganzen Bemühung.

Wenn wir im Beruf die Gelegenheit zu einem respektvollen, sinnstiftenden Umgang mit anderen Menschen zurückweisen, untergraben wir unsere langfristigen Erfolgsaussichten. Wenn wir uns die Zeit nehmen, Beziehungen zu pflegen, eröffnet sich ein weites Feld, was wir als Erfolg empfinden. Jeder Tag, jede Minute wird für sich genommen und aus sich heraus ein Erfolg und das von uns angestrebte Fernziel rückt immer näher.

So gesehen ist die Einsicht wichtig, dass berufliche und persönliche Probleme oft untrennbar miteinander verknüpft sind. Kluge Unternehmer wissen, dass der eigentliche Werttreiber im Wirtschaftsprozess die Menschen sind, die Beziehungen zueinander aufbauen. Eine zweite wichtige Voraussetzung für Erfolg: Wir müssen auf die Motive des anderen vertrauen können, und zwar sowohl für den Moment als auch auf lange Sicht.

 

 Quelle: Alex Pattakos. Gefangene unserer Gedanken.

 

Die Fortsetzung folgt im nächsten Newsletter

 

 

  
Life-Excellence
Überwinden eigener Grenzen

22.-24. Mai 2007
Seminarhotel Brummeier in Eferding, Oberösterreich

Leitung: Kurt H. Steindl,
Akademischer Trainer,
Akademischer Tourismusmanager

  

=> Welcher Sinn steckt in meinem Leben?
=> Wie kann ich spürbar über meine Grenzen gehen?
=> Wie weiß ich mit Sicherheit, was mich antreibt, was mich (be)hindert ?
=> Wie lebe ich mit Lust und Freude
, anstelle von Mühe und Stress?
=> Wie lautet meine persönliche Sinn-Vision?

In diesem Seminar finden Sie die Antworten auf Ihre brennenden Fragen.

Lesen Sie hier die Details

 

 

 

 

 

 
2.
Die sechs Stufen des erfolgreichen Verkaufsgesprächs (Teil 7)

6. Stufe: Abschließen

Die viel zitierten Abschlusstechniken benötigen Sie nur dann, wenn Sie in den vorhergegangenen Schritten gravierende Fehler gemacht haben. Oder schlimmer noch, wenn Sie den Gast noch schnell hereinlegen wollen (Pfui!). Wenn Sie dem Gast tatsächlich etwas Gutes tun wollen und Ihre Angebote nach seinem Nutzen ausgewählt haben, brauchen Sie diese Techniken nicht. Deshalb bekommen Sie auch nur eine einzige von mir.

·         Abschlussversuchsfrage (Achtung Technik ;-))
“Lieber Gast, gibt s noch etwas, das wir (z.B. bei Ihrer Veranstaltung) bedenken müssen?“

Wenn die Antwort „Nein“ lautet, ist das Geschäft gelaufen. Clevere Verhandler haben sowieso während der Verhandlung sauber und ordentlich mitgeschrieben, um an dieser Stelle das Papier einfach umzudrehen und das Schreibgerät zu reichen.

Variationen für Abschlussversuchsfragen:
"Wie gefällt Ihnen dieses Angebot?" (Antwort: "Gut" = Abschluss, sonst weiter Bedürfnis erfragen)
"Wäre das das Richtige für Sie?", "Gefällt Ihnen dieses Angebot?", "Ist es das, was Sie ursprünglich wollten?" und Ähnliche.
(Antwort: "Ja" = Abschluss, sonst wie oben)

In dieser Phase gilt es allerdings doch noch einiges zu beachten, das die Zufriedenheit des Gastes beim Kauf zusätzlich erhöhen kann.

·         Kaufsignale beachten
Zustimmung, Nicken ...

·         Eventuell zusammenfassend wiederholen
“Darf ich kurz zusammenfassen ...“

·         Verstärker einsetzen
“Eine ausgezeichnete Wahl!“
„Ich nehme selbst auch immer ...“

·         Liefern (= Servieren)
„Hier ist der Prosecco. Eiskalt und prickelnd. Direkt aus Italien.“
+
Schneller, unauffälliger Service
+
Nichts vergessen

Quellen: Hans-Peter Zimmermann, Kurt H. Steindl

Im nächsten Newsletter betrachten wir die sechste und letzte Stufe des erfolgreichen Verkaufsgesprächs.

 

 
     

  
3. Story: Der Suchende

Es war einmal ein Suchender.

Er suchte nach einer Lösung für sein Problem, konnte sie aber nicht finden. Er suchte immer heftiger, immer verbissener, immer schneller und fand sie doch nirgends. Die Lösung ihrerseits war inzwischen schon ganz außer Atem. Es gelang ihr einfach nicht, den Suchenden einzuholen, bei dem Tempo, mit dem er hin- und herraste, ohne auch nur einmal zu verschnaufen oder sich umzusehen.

Eines Tages brach der Suchende mutlos zusammen, setzte sich auf einen Stein, legte den Kopf in die Hände und wollte sich eine Weile ausruhen. Die Lösung, die schon gar nicht mehr daran geglaubt hatte, dass der Suchende einmal anhalten würde, stolperte mit voller Wucht über ihn! Und er fing auf, was da so plötzlich über ihn hereinbrach und entdeckte erstaunt, dass er seine Lösung in Händen hielt.

Quelle: Geschichtensammlung von T-Rainer Lenzenweger, Akademischer Trainer

 
   

 

 
4. Thesen zur modernen Hotellerie & Gastronomie
 

Das Menschenbild einer Führungskraft wirkt sich enorm aus

Auf die eigene Lebensführung und auf die Führung von Mitarbeitern. Daher ist es für Führungskräfte lohnend und notwendig, das eigene Menschenbild zu überprüfen. Betrachten wir zunächst die Auswirkung auf die eigene Lebensführung. Nehmen wir an, im Menschenbild einer Führungskraft findet sich:

Menschen können nicht aus ihrer Haut, das was sie in ihrer Veranlagung mitbekommen und was ihre Eltern ihnen anerzogen haben, prägt ihr Verhalten lebenslang. "Mein Vater war schon ein Choleriker und ich habe das von ihm geerbt, da kann man halt nichts machen." Wer dies für gegeben und unabänderlich ansieht, wird auf die wertvollen Auswirkungen der Selbsterziehung verzichten und stets eine Entschuldigung für das nächste Ausrasten parat haben. Wer sich für bedingt und abhängig hält, wird sich nie befreien; Anregungen und Impulse zu eigener Weiterentwicklung wird er abblocken. Ein Manager kritisierte im Rahmen einer Besprechung einen seiner Mitarbeiter recht harsch - vor Publikum. Ein Kollege gab ihm den Rat, er solle lieber unter vier Augen kritisieren, sonst würde er diesen Mitarbeiter und auch weitere bald verlieren. Die Antwort an seinen Kollegen war: "Meine Erziehung mag schlecht gewesen sein, aber sie ist abgeschlossen. Ich bin nicht bereit, mein Verhalten zu ändern; ihr müsst mich nehmen wie ich bin."

Lenken wir nun den Blick auf die Führung von Mitarbeitern. Beinhaltet das Menschenbild folgende Facette:
Der Mensch ist von Natur aus träge, er scheut die Arbeit und muss grundsätzlich dazu angetrieben werden, dann wird der Chef eine Atmosphäre des Misstrauens erzeugen, übertrieben kontrollieren und ständig antreiben. Sein Führungsverständnis ist geprägt von den drei K: Kommandieren, Kontrollieren, Kritisieren.

Ganz anders, wenn sein Menschenbild so aussähe:
Der Mensch ist gut und leistungswillig, wenn man ihm nur seine Freiräume gibt, erledigt er seine Aufgaben termingerecht und in guter Qualität. Die Führungskraft verhielte sich naiv und sozialromantisch, würde oft ausgenutzt und nicht ernst genommen. Die Spätfolgen wären wahrscheinlich erst Enttäuschung und dann Zynismus, sofern sie ihre Führungsaufgabe nicht vorzeitig verliert.

Quelle: Berscheider. Sinnzentrierte Unternehmensführung

 

 


TOP-SEMINAR:
Souveräne Führung in turbulenten Zeiten


08.-10. Mai 2007
Hotel Hanner, Mayerling, Niederösterreich

Leitung:
Kurt H. Steindl, Pasching & Günter Funke, Berlin
 

Hierarchisch geführte Unternehmen sehen sich immer mehr mit unlösbaren Problemen konfrontiert. Die Zeit und damit auch die Menschen haben sich verändert. Methoden, die bisher zur erfolgreichen Führung eines Unternehmens geeignet waren, haben ihre Wirkung eingebüßt. Neue Zeiten erfordern neue Ansätze.

Die Inhalte dieses Seminars wurden in dieser Form noch niemals in Österreich  angeboten.

Lesen Sie hier die Details

 

 

 

  
5.
Umgangsformen im Restaurant

Essensbeginn
Die traditionelle Regel "Die Gastgeberin oder der Gastgeber eröffnet das Essen" ist unverändert und gilt auch im Restaurant. Man wartet damit, bis alle Gäste den ersten Gang serviert bekommen haben. Diese Höflichkeitsform wird auch eingehalten, wenn es sich nicht um ein gemeinsames Menü, sondern um verschiedene Gerichte handelt. Seitens der Gastronomie wird dies den Gästen normalerweise leicht gemacht. Es wird Tischweise serviert. Somit bekommen alle Personen (zumindest fast) gleichzeitig das Essen. Pannen sind jedoch nicht immer auszuschließen. Die zuerst Bedienten sind benachteiligt, weil die Speisen durch das Kaltwerden unweigerlich an Qualität verlieren. Bieten Sie deshalb, falls Sie zu den noch "Unversorgten" am Tisch gehören, von sich aus an: "Bitte fangen Sie doch ruhig schon mit dem Essen an, damit es nicht kalt wird, ehe alle ihre Speisen serviert bekommen haben."

"Guten Appetit!"
Im Familien-, Freundes-, und vertrauten Kollegenkreis ist gegen diesen guten Wunsch zum Essen nichts einzuwenden. Bei offiziellen (Geschäfts-)Essen ist er deplaziert. Als Startzeichen für den Beginn des Essens wird nur zum Besteck gegriffen und einmal freundlich in die Runde geblickt. Allenfalls ein leichtes Kopfnicken, nicht aber das "Guten Appetit!" begleitet diese Aktion. Dem "Mahlzeit!" sollten Sie ohnehin "den Kampf ansagen", am besten überall, nicht nur in der Kantine. Es ist eine weitverbreitete, aber unschöne Angewohnheit, die mit dem Ursprung "gesegnete Mahlzeit" nichts mehr zu tun hat. Bei Geschäftsessen ist "Mahlzeit!" tabu!  

 

 
     
 

   
G a s t freundliche Grüße
Ines & Kurt Steindl

  Gastlichkeit & Co
   Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.

  
A-4061 Pasching
   Zentastraße 21
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