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Unser Motto 2007 lautet: "Souveränität & Excellence" 
 

 
     
 

TOPTHEMA: Vier-Sterne "Superior" und Fünf-Stern-Hotellerie in Österreich

Gastlichkeit & Co wurde - in Kooperation mit der Firma Whitebox aus Linz -  vom Fachverband Hotellerie der Wirtschaftskammern Österreichs offiziell mit der Durchführung der Mystery-Guestings für sämtliche Fünf-Sterne-Hotels und alle Vier-Stern-"Superior"-Anwärter Österreichs beauftragt.

 
     
 
  
Newsletter 03/2007
vom 16. März 2007

Inhalt 
1. Essay: Prinzipien, die Leben und Arbeit Sinn geben (Teil 6)
2. Verkauf: Die sechs Stufen des erfolgreichen Verkaufsgespräches (Teil 6)
3. Story:
Zwei Wölfe
4. Thesen zur modernen Gastronomie: Einfühlsame Konzeptionen
5. Hinter den Kulissen: Moderne Umgangsformen im Restaurant

 

Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.
Dieser Letter ist gratis und erscheint jeweils Mitte des Monats. Falls Sie irrtümlich auf der Mailliste stehen, es sich um ein Missverständnis handelt und Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, bitten wir Sie einfach ein leeres Mail an  office@gastlichkeit.at?subject=Bitte keine weiteren Newsletter zu schicken. DANKE
    

 
     

 

 

 

 

1. Viktor Frankls sieben zentrale Prinzipien, die Leben und Arbeit Sinn geben (Teil 6)

4. Prinzip: Wir können lernen zu erkennen, wie wir nicht gegen uns selbst arbeiten.

Haben Sie schon einmal etwas mit aller Gewalt erreichen wollen, aber je mehr Sie sich einsetzten, desto weiter schienen Sie vom Ziel abzukommen? Mit anderen Worten: ein Schritt vor, zwei zurück?

Der Sinn des Lebens ist Sinn. Der Sinn des Lebens im Beruf ist Sinn. Wenn wir den Sinn suchen, liegt der Sinn in der Suche. Er ist überall, umgibt uns, ist in uns, liegt hinter uns. Aber wenn wir ihn mit aller Macht schaffen wollen, dann boykottiert er uns, besonders bei der Arbeit. Wie unser Privatleben haben Arbeitsplätze ihre eigene Dynamik. Aber anders als im Privatleben können wir Arbeitskollegen gegenüber nicht immer vollkommen aufrichtig sein und uns verletzlich zeigen. Wir denken, wir müssten uns "professionell" benehmen, wir müssten berufliche Ziele und Verantwortungsbereiche haben, wir müssten Leistung bringen.

Wir wollen gefallen, gut arbeiten, effizient sein in unserem Tun. Und oft genug fallen wir genau dann auf die Nase, wenn wir andere unbedingt beeindrucken wollen. Unsere Gedanken sind nicht bei der Sache selbst, sondern schon beim Ergebnis, sind besessen von dem Ergebnis, sind besessen davon, Ergebnisse zu bringen, und übersehen dabei den Erfolg, den wir eigentlich suchen.

Unser Beruf ist immer mehr als nur der Beruf. Wir müssen mit anderen auskommen, Beziehungen aufbauen zu Kunden, zu Konsumenten, zu den Produkten, die wir herstellen, entwickeln und verkaufen, zu den Dienstleistungen, die wir anbieten, zur Umwelt, zur Art und Weise, wie unser Tun die Welt verändert. Diese Beziehungen sind mit unserer Arbeit verflochten, sie haben individuell und kollektiv Sinn. Wenn wir zu stark auf den Ausgang fixiert sind, leiden diese Beziehungen. Je härter wir für den Erfolg schuften, desto unwahrscheinlicher wird er.

"Es kommt keineswegs auf den Beruf an in dem man schafft, vielmehr auf die Art, wie man schafft.“

Der Sinn liegt in der Aufmerksamkeit für den Augenblick, und wenn wir uns zu weit von dem Augenblick entfernen, verlieren wir unsere Effizienz. Selbst wenn viel auf dem Spiel steht und wir erfolgreich sein müssen, stellen wir uns unter Umständen selbst ein Bein, wenn wir nur auf das Ergebnis schielen und unterwegs nicht auf den Weg achten. Wir wissen ja, wie das geht: Gerade unsere Nervosität und die Anspannung, es bloß richtig zu machen, begünstigt einen Fehler nach dem anderen. Je höher unsere Erwartungen, desto mehr verlieren wir den Kontakt zu dem, was uns ans Ziel bringen kann, desto weniger können wir zur erfolgreichen Realisierung beitragen.

 

 Quelle: Alex Pattakos. Gefangene unserer Gedanken.

 

Die Fortsetzung folgt im nächsten Newsletter

 

  
Life-Excellence
Überwinden eigener Grenzen

22.-24. Mai 2007
Landhotel Forsthof in Sierning, Oberösterreich

Leitung: Kurt H. Steindl, Akademischer Trainer, Akademischer Tourismusmanager
  

=> Welcher Sinn steckt in meinem Leben?
=> Wie kann ich spürbar über meine Grenzen gehen?
=> Wie weiß ich mit Sicherheit, was mich antreibt, was mich (be)hindert ?
=> Wie lebe ich mit Lust und Freude
, anstelle von Mühe und Stress?
=> Wie kann ich deutlich erfolgreicher werden?

In diesem Seminar finden Sie die Antworten auf Ihre brennenden Fragen.

Lesen Sie hier die Details

 

 

 

 

 

 
2.
Die sechs Stufen des erfolgreichen Verkaufsgesprächs (Teil 6)

5. Stufe: Verhandeln
Verhandeln bedeutet nichts anderes, als das Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen herstellen. Das ist etwas ganz Normales und Legitimes. Davor brauchen Sie keine Angst zu haben. Oftmals ist dieser Schritt überhaupt nicht mehr nötig, es gibt gar nichts mehr zu verhandeln.

In den überwiegenden Fällen liegt das Preisproblem nicht beim Gast, sondern beim Verkäufer. Wenn Sie also ständig Preisprobleme haben, dann müssen Sie sich schon selbst bei der Nase nehmen. Wie überzeugt sind Sie tatsächlich von Ihrem Angebot, Ihren Produkten?

Preisverhandlungen sind eine schönen Herausforderung wenn Ihr Gegenüber damit anfängt, aber es ist die Hölle, wenn Sie als Verkäufer damit beginnen. Sie einzigen Produkte, wo der Preis ausschlaggebend ist, sind billige Verbrauchsartikel wie Kopierpapier, aber niemals Luxusgüter, wie wir in der Hotellerie und Gastronomie anbieten. Bei Luxusgütern ist ein hoher Preis oftmals besser als ein niedriger Preis. (Was nichts kostet ist nichts wert!)

Wir müssen allerdings dann den Wettbewerb über den Preis führen, wenn wir keine Unterscheidungsmerkmale anbieten können. Deshalb sollten Sie ausführlich darüber nachdenken, was an Ihrem Angebot und Ihren Produkten ist anders als bei Ihren Mitbewerbern?

Zusatzverkauf
immer versuchen. Ergänzen Sie das Angebot mit passenden Produkten.
“Dazu passt ganz wunderbar...“
“Wenn Sie sich etwas Gutes tun wollen, dann empfehle ich Ihnen dazu ...“

Quellen: Hans-Peter Zimmermann, Kurt H. Steindl

Im nächsten Newsletter betrachten wir die sechste und letzte Stufe des erfolgreichen Verkaufsgesprächs.

 

 
     

  
3. Story: Zwei Wölfe...

Ein alter Indianer saß mit seinem Enkelsohn am Lagerfeuer. Es war schon dunkel geworden und das Feuer knackte, während die Flammen in den Himmel züngelten.

Der Alte sagte nach einer Weile des Schweigens: "Weißt du, wie ich mich manchmal fühle? Es ist, als ob da zwei Wölfe in meinem Herzen miteinander kämpfen würden. Einer der beiden ist rachsüchtig, aggressiv und grausam. Der andere hingegen ist liebevoll, sanft und mitfühlend."

"Welcher der beiden wird den Kampf um dein Herz gewinnen?" fragte der Junge.

"Der Wolf, den ich füttere." antwortete der Alte.

Quelle: Geschichtensammlung von T-Rainer Lenzenweger, Akademischer Trainer

 
   

 

 
4. Thesen zur modernen Hotellerie & Gastronomie
 
Einfühlsame Konzeptionen streben eine gleichermaßen wirtschaftlich ergiebige, sozial verantwortliche und umweltverträgliche Entwicklung des Fremdenverkehrs an.

Dass man heute gerade im touristischen Bereich rücksichtsvoll plant, sollte eigentlich selbstverständlich sein. Wachstum um jeden Preis wird nicht mehr toleriert. Die Belastung für Mensch und Umwelt muss als Richtschnur dienen. Machbar ist vieles, die Frage ist, ob man das auch wirklich will. Bevor man ein neues Feriendorf aus dem Boden stampft, kann man vielleicht das alte wiederbeleben. Und wenn es im Umkreis schon vier Discotheken gibt, bauen Sie nicht die fünfte, sondern besser ein Kneipp-Tretbecken.Tourismus heute kann sehr wohl umweltverträglich und nachhaltig sein. Allerdings brauchen Sie den Touristen keinen Strafzettel zu verpassen, wenn die Einheimischen selbst keine Rücksicht auf Kultur und Umwelt nehmen. Vormachen ist auch hier die beste Art der Erziehung.

 Quelle: Wolfgang Althof (2001): Incoming-Tourismus

 

 


TOP-SEMINAR:
Souveräne Führung in turbulenten Zeiten


08.-10. Mai 2007
Hotel Hanner, Mayerling, Niederösterreich

Leitung:
Kurt H. Steindl, Pasching & Dr. Günter Funke, Berlin
 

Hierarchisch geführte Unternehmen sehen sich immer mehr mit unlösbaren Problemen konfrontiert. Die Zeit und damit auch die Menschen haben sich verändert. Methoden, die bisher zur erfolgreichen Führung eines Unternehmens geeignet waren, haben ihre Wirkung eingebüßt. Neue Zeiten erfordern neue Ansätze.

Die Inhalte dieses Seminars wurden in dieser Form noch niemals in Österreich  angeboten.

Lesen Sie hier die Details

 

 

 

  
5.
Umgangsformen im Restaurant

Aperitif
Genießen Sie Ihren Aperitif am Tisch - die üblichste Art im Restaurant -, sollten Sie ihn austrinken, bevor Sie zum danach georderten Wein übergehen. Findet vor einem gemeinsamen Essen ein Aperitif-Empfang statt, beachten Sie bitte: Es ist nicht die elegante Art, einen Rest des Aperitifs mit an die Tafel zu nehmen und dort auszutrinken. Ausnahme: Sie bekommen Ihren Aperitif im Restaurant an der Bar (Theke) serviert, weil Ihr Tisch noch nicht frei ist oder für Sie neu eingedeckt wird. Dann kann es passieren, dass Sie gerade erst einige Male an dem Getränk genippt haben, wenn die erfreuliche Nachricht kommt: "Ihr Tisch ist jetzt bereit." In diesem Fall brauchen Sie selbstverständlich auf den Rest des Aperitifs nicht zu verzichten. Das Hinterhertragen zum Tisch sollten Sie in diesem Fall einer Restaurantfachkraft überlassen. Wandern Sie nicht mit dem Glas in der Hand durch das Lokal.

Die Bestellung
Bei einer Einladung kann es sein, dass der Gastgeber Ratschläge bezüglich der Auswahl der Speisen gibt. Solche Hinweise können nicht nur gute Tipps sein sondern auch Rückschlüsse darauf geben, wieviel er bereit ist auszugeben. Man muss sich natürlich nicht daran halten, wenn man etwas anderes möchte, sucht man sich in dem entsprechenden Preisniveau ein Gericht aus. Beim Aufgeben der Bestellung gibt es heute keine strengen Regeln mehr, so kann eine Frau dem Ober durchaus selber sagen, welches Menü sie wünscht. Auch das Problem der Weinbestellung ist keinesfalls mehr ein Privileg der Männer.

So funktioniert die "Speisekarten-Geheimsprache": Wenn Sie mit dem Aussuchen der Speisen fertig sind, klappen Sie die Karte zu. Dies ist das Zeichen für die zuständige Restaurantfachkraft, dass Sie bestellen möchten. Solange Sie die Speisekarte geöffnet vor sich haben, bedeutet dies, dass Sie noch nicht gewählt haben. Diese nonverbale Kommunikation zwischen Gästen und gut geschultem Fachpersonal beschränkt sich auf die gehobene Gastronomie. Und selbst dort - eigentlich - nur eingeschränkt. Aber eben nur noch "eigentlich". Worauf bezieht sich "eigentlich"? Es gibt inzwischen viele Gäste, die, ärgerlich über den "säumigen" Service werdend, vor der geöffneten Karte sitzen. Deshalb fragen die Servicekräfte manchmal: "Haben Sie schon gewählt?" Ist dies noch nicht der Fall, lassen Sie sich nicht hetzen.

Und bitte nehmen Sie der oder dem Fragenden dieses - nicht ganz korrekte - Verhalten nicht übel. Es entsteht vorrangig durch nicht wissende Gäste, weniger durch schlechte Ausbildung des Personals.

 

 

 
     
 

   
G a s t freundliche Grüße
Ines & Kurt Steindl

  Gastlichkeit & Co
   Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.

  
A-4061 Pasching
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