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Unser Motto 2007 lautet: "Souveränität & Excellence" 
 

 
     
 

TOPTHEMA: Vier-Sterne "Superior" und Fünf-Stern-Hotellerie in Österreich

Gastlichkeit & Co wurde - in Kooperation mit der Firma Whitebox aus Linz -  vom Fachverband Hotellerie der Wirtschaftskammern Österreichs offiziell mit der Durchführung der Mystery-Guestings für sämtliche Fünf-Sterne-Hotels und alle Vier-Stern-"Superior"-Anwärter Österreichs beauftragt.

 
     
 
  
Newsletter 01/2007
vom 20. Jänner 2007

Inhalt 
1. Essay: Prinzipien, die Leben und Arbeit Sinn geben (Teil 4)
2. Verkauf: Die sechs Stufen des erfolgreichen Verkaufsgespräches (Teil 4)
3. Story: Die Weisheit des Universums

4. Thesen zur modernen Gastronomie: Gäste-Partnerschaft
5. Hinter den Kulissen: Moderne Umgangsformen im Restaurant

 

Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.
Dieser Letter ist gratis und erscheint jeweils Mitte des Monats. Falls Sie irrtümlich auf der Mailliste stehen, es sich um ein Missverständnis handelt und Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, bitten wir Sie einfach ein leeres Mail an  office@gastlichkeit.at?subject=Bitte keine weiteren Newsletter zu schicken. DANKE
    

 
     

 

 

 

 

1. Viktor Frankls sieben zentrale Prinzipien, die Leben und Arbeit Sinn geben (Teil 4)

3. Prinzip: Wir können in jedem Augenblick unseres Lebens Sinn entdecken.

 

Wir erschaffen keinen Sinn, wir finden ihn.

Aber wir können ihn nur finden, wenn wir ihn suchen. Sinn kommt in allen Formen und Größen daher. Manchmal hängt er groß und schwer über unserem Leben, manchmal ist er winzig klein und versteckt sich. Manchmal verstreichen Tage, Wochen, Monate oder gar Jahre und wir empfinden sie als sinnlos verschwendet - und dann geschieht etwas, das wir früher für marginal gehalten hätten, aber jetzt wird es zu etwas Entscheidendem und gibt unserem Leben eine neue Richtung. Manchmal ballt sich die kollektive Kraft vieler kleiner Momente so zusammen, dass es uns wie Schuppen von den Augen fällt, als wäre unser Leben ein Patchwork aus Augenblicken, die unbemerkt an uns vorbeizogen, aber heimlich ein Muster bildeten. Auch wenn wir uns dessen nicht immer bewusst sind - Sinn ist stets gegenwärtig. Wir müssen nur aufwachen, aufmerken, ihn bemerken, im Alltag, im Beruf. Mehr müssen wir nicht tun.

 

Den wahren Sinn unseres Lebens, so hat Viktor Frankl einmal in einer Einführung in seine Logotherapie erläutert, den finden wir nicht zu sehr in uns als vielmehr in der Welt - denn wir sind kein geschlossenes System.

 

Beschleunigte Welt
Das klingt ganz einfach, aber heutzutage scheint die Realisierung nahezu unmöglich. Unsere von der Tarantel gestochene Gesellschaft hat die Wirklichkeit dermaßen beschleunigt, dass es völlig archaisch, wie eine sentimentale Geste aus einer längst versunkenen Zeit wirkt, wenn man innehält, um an einer Rose zu schnuppern. In der Ära von Hochgeschwindigkeitszügen, wettbewerbsgetriebenen Unternehmen und Fastfood scheint es, als hätten wir verlernt, das Tempo zu drosseln und nachzudenken. Wir halten eher mal an, weil das Mobiltelefon klingelt oder wir die E-Mails checken wollen. Die Zeit rennt uns davon und dasselbe gilt für den Sinn. Erst wenn uns die Zeit knapp wird, kommen wir zur Besinnung, und erst wenn vom Sinn nicht mehr viel übrig ist, werden wir darauf aufmerksam. Wir wachen eines Morgens auf oder können nachts nicht einschlafen und plötzlich entdecken wir in unserer Erschöpfung den unbarmherzigen Gang der Dinge und wie bruchstückhaft unser Leben ist und die Sinnlosigkeit der Welt. Was soll das alles bloß?, fragen wir uns.

Eine große Frage, die keine Antwort findet, solange wir nicht mit den kleineren Fragen anfangen:

·         Was tun wir?

·         Warum tun wir das?

·         Was bedeutet uns unser Leben?

·         Was bedeutet uns unsere Arbeit?

Täglich bietet uns das Leben eine Fülle von Antworten. Aber nur wenn wir lange genug innehalten, um sie zu würdigen, schlägt der Sinn in unserem Leben Wurzeln. Wir müssen uns darauf einlassen, wir müssen ganz dabei sein, aber das sind wir meistens nicht, weil wir immer schon zumindest gedanklich woandershin unterwegs sind. Dieser Wirbel von Aktivitäten, privat wie beruflich, bedroht den Kern unserer Existenz. Wenn wir nicht verweilen, unser Dasein nicht auskosten, finden wir nie Geschmack am Leben und der Sinn bleibt ein unrealistischer Traum.

 

 Quelle: Alex Pattakos. Gefangene unserer Gedanken.

 

Die Fortsetzung folgt im nächsten Newsletter

 

  
Life-Excellence
Überwinden eigener Grenzen

27.-29. März 2007
Landhotel Forsthof in Sierning, Oberösterreich

Leitung: Kurt H. Steindl, Akademischer Trainer, Akademischer Tourismusmanager
  

=> Wie erreiche ich sicher meine Ziele?
=> Wie kann ich über meine Grenzen gehen?
=> Was treibt mich an, was hindert mich?
=>
 Wie lebe ich mit Lust und Freude, anstelle von Mühe und Stress?

In diesem Seminar finden Sie die Antworten auf Ihre brennenden Fragen.

Lesen Sie hier die Details

 

 

 

 

 

 
2.
Die sechs Stufen des erfolgreichen Verkaufsgesprächs

4. Stufe: Festigen
Man könnte auch sagen, stabilisieren, Fragen und Einwände beantworten. Wenn Sie also eine Empfehlung ausgesprochen und merken, dass dies dem Wunsch des Gastes grundsätzlich entspricht, er sich aber noch nicht ganz sicher ist, dass festigen Sie, indem Sie versuchen, den Kaufwunsch beim Gast zu verstärken. Das erreichen Sie, indem Sie ihm

  • den Wert des Produktes klar machen

Verwenden Sie Vergleiche und Geschichten. Machen Sie das Ganze etwas interessanter. Suchen Sie die Storys, die hinter Ihren Produkten stehen und erzählen Sie darüber. Machen Sie etwas Besonderes daraus. Unsere Gäste suchen das Besondere und Geschichten animieren nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene.

Erzählen Sie zu Beispiel den Hintergrund des empfohlenen Weines. Berichten Sie von den Besonderheiten der Kellereitechnik oder der letzten Verkostung, bei der der Winzer persönlich anwesend war. Wenn Sie sich interessieren finden Sie zu jedem Ihrer Produkte eine Geschichte dazu. Das Internet ist da heutzutage eine wahre Fundgrube.

Verwenden Sie Referenzen. Was sagen denn die anderen Gäste darüber? Gibt es vielleicht sogar Prominente, bekannte Personen, die davon begeistert waren? Wir Menschen richten uns in der Regel nach dem Urteil sozial Gleichgestellter. „Dieses Gericht ist bei unseren Gästen sehr beliebt. Erst kürzlich hatten wir ein Ehepaar aus xy. Die sind extra 90 Kilometer gefahren, nur um dies bei uns zu essen.“

Der rote Knopf. Wenn Sie beim Verkaufsgespräch aufgepasst haben, dann haben Sie sicherlich auch den so genannten „Roten Knopf“ erkannt. Bei welchem Teil Eurer Empfehlung hat der Gast besonders positiv reagiert. War es die Beschreibung der Feng-Shui-Einrichtung Eurer Zimmer, die schonende Zubereitung der Speisen, die besondere Lagerung des Weines und so weiter. Beim Festigen erwähnen Sie diesen (vielleicht sind es sogar mehrere) roten Knopf nochmals. Vielleicht haben Sie sogar noch einen weiteren Nutzen parat?

·         die Kaufangst nehmen

Sprechen Sie eine Garantie an. Dies bestätigt den Wert des Produktes und relativiert gleichzeitig auch den Preis. “Ich habe soeben einen Bissen probiert und verspreche Ihnen, Sie werden begeistert sein.“

Rückgaberecht. Warum soll der Gast sich das Zimmer oder die Beautybehandlung nicht zuerst ein Mal ansehen können und dann entscheiden, ob er das will? “Ich schlage vor, ich buche Sie unverbindlich ein, damit das Zimmer nicht weg ist und Sie entscheiden sich in aller Ruhe bis morgen.“ “Probieren Sie doch einfach einen Schluck und wenn Ihnen der Wein nicht zusagen sollte, dann tausche ich ihn selbstverständlich aus.“ “Wenn Sie tatsächlich unzufrieden sein sollten, dann brauchen Sie auch nichts zu bezahlen.“

Selbstverständlich besteht dabei die Gefahr, dass sich ein Gast einen persönlichen Vorteil verschaffen will. In der Regel sind dies nicht die glücklichsten Menschen. Und außerdem sind sie in Wahrheit seltener anzutreffen, als man gemeinhin denkt. Die Wissenschaft spricht von etwa 1-2 Prozent der Menschen, die einen derartigen Charakterdefekt haben, die also Gut und Böse tatsächlich nicht unterscheiden können.

Quellen: Hans-Peter Zimmermann, Kurt H. Steindl

Im nächsten Newsletter betrachten wir weitere Aspekte der vierten Stufe des erfolgreichen Verkaufsgesprächs.

 

 
     

  
3. Story: Die Weisheit des Universums

Vor langer Zeit überlegten die Götter, dass es sehr schlecht wäre, wenn die Menschen die Weisheit des Universums finden würden, bevor sie tatsächlich reif genug dafür wären. Also entschieden die Götter, die Weisheit des Universums so lange an einem Ort zu verstecken, wo die Menschen sie solange nicht finden würden, bis sie reif genug sein würden.

Einer der Götter schlug vor, die Weisheit auf dem höchsten Berg der Erde zu verstecken. Aber schnell erkannten die Götter, dass der Mensch bald alle Berge erklimmen würde und die Weisheit dort nicht sicher genug versteckt wäre. Ein anderer schlug vor, die Weisheit an der tiefsten Stelle im Meer zu verstecken. Aber auch dort sahen die Götter die Gefahr, dass die Menschen die Weisheit zu früh finden würden.

Dann äußerte der weiseste aller Götter seinen Vorschlag: "Ich weiß, was zu tun ist. Lasst uns die Weisheit des Universums im Menschen selbst verstecken. Er wird dort erst dann danach suchen, wenn er reif genug ist, denn er muss dazu den Weg in sein Inneres gehen."

Die anderen Götter waren von diesem Vorschlag begeistert und so versteckten sie die Weisheit des Universums im Menschen selbst.

Quelle: Geschichtensammlung von T-Rainer Lenzenweger, Akademischer Trainer

 
   

 

 
4. Thesen zur modernen Hotellerie & Gastronomie
 

Pflegen Sie Ihre Gäste so gut, dass sie sich wie ein Mitglied Ihrer Familie fühlen.

Diese familiäre Verbundenheit veranlasst Ihre Gäste, Sie wärmstens weiterzuempfehlen.

„Es ist durchaus intelligent, in die Kundenbindung zu investieren. Es ist nicht nur viel teurer, Neukunden zu akquirieren als die Stammkunden zu behalten (das Verhältnis beträgt rund fünf zu eins), sondern der Durchschnittskunde wird auch im fünften Jahr seiner Geschäftsbeziehung sehr viel mehr ausgeben als in den ersten zwei oder drei Jahren.“

Gastpartnerschaften erkennen Sie an bestimmten Charakteristika:
Sie sind geprägt von Großzügigkeit, basieren auf Vertrauen, werden durch ein gemeinsames Ziel gestärkt und münden in Ausgewogenheit und Wohlwollen. Eine solche Beziehung ist ehrlich, aufrichtig und direkt.

Nun könnten Sie annehmen, dass Sie für das Konzept der Gastpartnerschaft eine langfristige, nachhaltige Beziehung brauchen. Das Gefühl der Partnerschaft lässt sich aber auch in jeder kurzfristigen Beziehung erzeugen. Wie sich Ihre Partnerschaft entwickelt, hängt davon ab, wie stark Sie sich für einen bedingungslosen, hochwertigen Gästeservice engagieren.

Gastpartnerschaften erfordern größeren Einsatz als vorübergehende oder zeitlich befristete Gästebeziehungen, doch die Mühe lohnt sich.

„Exzellente Kundendienstfachleute wissen, dass auch die beste Qualität noch verbessert werden kann und das Lernen immer weitergeht.“

 

 


TOP-SEMINAR:
Souveräne Führung in turbulenten Zeiten


06.-08. März 2007

Leitung: Kurt H. Steindl,
Akademischer Trainer, Akademischer Tourismusmanager
 

Hierarchisch geführte Unternehmen sehen sich immer mehr mit unlösbaren Problemen konfrontiert. Die Zeit und damit auch die Menschen haben sich verändert. Methoden, die bisher zur erfolgreichen Führung eines Unternehmens geeignet waren, haben ihre Wirkung eingebüßt. Neue Zeiten erfordern neue Ansätze.

Die Inhalte dieses Seminars wurden in dieser Form noch niemals in Österreich  angeboten.

Lesen Sie hier die Details

 

 

 

  
5.
Umgangsformen im Restaurant

Wein
Noch vor wenigen Jahren hätten Sie sich mit der Bestellung von Rotwein zu Fisch als "Gourmet-Banause" geoutet. Die früher festgelegten Regeln besagten: Rotwein passt nur zu dunklem Fleisch wie Wild, Weißwein nur zu hellen Sorten und Fisch. Diese strenge Zuordnung wird heute wesentlich lockerer gesehen. Persönlichen Vorlieben, dem individuellen Geschmack wird der Vorzug gegeben. Weinfachleute in der Edelgastronomie sagen sogar: "Wünscht ein Gast Rotwein zum Fisch, werden wir ihm lieber ein Fischgericht kreieren, zu dem Rotwein passt, als zu versuchen, ihm den Rotwein auszureden." Wollen Sie Weine zu einem Menü für einen größeren Gästekreis anlässlich eines offiziellen Geschäftsessens aussuchen, sollten Sie sich trotzdem an folgende Grundregel halten: Leichte Weine werden vor schwereren, trockene vor lieblichen, jüngere vor älteren und weiße vor roten gereicht.

Zuprosten
Das Ritual des Zuprostens hat einige Veränderungen erfahren. Früher durfte nur mit Wein und Sekt beziehungsweise Champagner zugetrunken werden. Der moderne Zusatz: Möchte jemand keinen Alkohol trinken, kann er auch mit Mineralwasser oder einem nichtalkoholischen Getränk anderen zuprosten. Das gilt ebenso für das Anstoßen. Diese Sitte bleibt besonderen Anlässen im kleinen Kreis vorbehalten. Beispielsweise, wenn es einen Geschäftsabschluss oder ein "Jubelkind" zu feiern gilt. Die Ausnahme: Silvester. Bei offiziellen Essen wird nicht angestoßen. In Österreich und Deutschland ist es so üblich: Sie heben das Glas und schauen vor dem ersten gemeinsamen Schluck mit einem leichten Kopfnicken kurz in die Runde. Ein zusätzliches Lächeln lässt Sie noch charmanter wirken. Vor dem Absetzen des Glases wird dieser Blickkontakt mit allen in der Runde wiederholt. Die offiziellen verbalen Begleiter des Zuprostens sind "Prosit!" oder "Zum Wohl!". Das verkürzte "Prost!" oder gar "Ex" eignet sich nur im informellen, vertrauten Kreis.

 

 
     
 

   
G a s t freundliche Grüße
Ines & Kurt Steindl

  Gastlichkeit & Co
   Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.

  
A-4061 Pasching
   Zentastraße 21
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