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Unser Motto 2006 lautet: "Wir testen die Besten" 
 

 
     
 

 

Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein spannendes Neues Jahr 2007, viel Gesundheit und ausreichend Zeit für Ihre Familie.

Mag. Ines & Kurt Steindl

PS. Wir hoffen, Sie sind damit einverstanden, dass wir - wie auch bereits in den vergangenen Jahren - unser Geschenke- und Postkarten-Etat für bedürftige Familien in unserer Gemeinde spenden.

 
     
 
  
Newsletter 12/2006
vom 22. Dezember 2006

Inhalt 
1. Essay: Prinzipien, die Leben und Arbeit Sinn geben (Teil 3)
2. Verkauf: Die sechs Stufen des erfolgreichen Verkaufsgespräches (Teil 3)
3. Story:
Welpen zu verkaufen
4. Thesen zur modernen Gastronomie: Floskeln
5. Hinter den Kulissen: Moderne Umgangsformen im Restaurant

 

Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.
Dieser Letter ist gratis und erscheint jeweils Mitte des Monats. Falls Sie irrtümlich auf der Mailliste stehen, es sich um ein Missverständnis handelt und Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, bitten wir Sie einfach ein leeres Mail an  office@gastlichkeit.at?subject=Bitte keine weiteren Newsletter zu schicken. DANKE
    

 
     

 

 

 

 

1. Viktor Frankls sieben zentrale Prinzipien, die Leben und Arbeit Sinn geben

2. Wir können unseren Willen zum Sinn erfüllen, wenn wir uns bewusst für sinnvolle Werte und Ziele engagieren (Fortsetzung).

Verantwortung für unsere Wahl
Wenn wir uns entscheiden, von innen nach außen zu leben und zu arbeiten, verlangt uns das eine bestimmte Einstellung und bestimmtes Handeln ab. Freiheit ist nur ein anderes Wort dafür, dass wir nichts mehr zu verlieren haben - so singt es die verstorbene Janis Joplin: "Freedom is just another word für nothing left to lose", der Text stammt von Kris Kristofferson. Ob es uns passt oder nicht, wir haben nicht nur die Wahl, wir tragen auch die Verantwortung für unsere Wahl. Wenn wir unsere priva­ten und/oder beruflichen Ambitionen in ein Schließfach sperren und glauben, wir würden sie später wieder abholen, dann ist das unsere Entscheidung. Wir haben gewählt und müssen dann auch auf die mögliche Konsequenz gefasst sein, dass wir nie zurückkommen und unseren Willen zum Sinn nie verwirklichen!

Wohlstand
Als Gefangene unserer Gedanken haben wir selten den freien Blick durch die Gitterstäbe unserer metaphorischen Gefäng­niszelle. Um klar zu sehen, müssen wir bereit sein, in uns zu gehen. Wir in Europa leben in einem materiellen Wohlstand. Trotzdem fühlen wir uns gehetzt und unglücklich und wir leben weder im Kontakt zu unserem Innersten noch zu unseren Mitmenschen. Die Selbstmordrate junger Menschen steigt und die Schere zwischen den Wohlhabenden und denen im wirtschaftlichen Abseits öffnet sich immer mehr. Wir haben die nötigen Ressourcen für ein Gesundheitswesen, das alle versorgt, wir haben die Ressourcen für ökonomische Stabilität, aber der Gegensatz zwischen Arm und Reich ist dramatisch und an die Stelle von wechselseitigem Respekt und Menschlichkeit tritt die Wertschätzung des Geldes um seiner selbst willen.

Es ist eine schlimme Zeit.
Aber sie schöpft aus der Fülle. Frankl hat darauf hingewiesen, dass mit dem Ende des Kampfs um das physische Überleben der menschlichen Gattung die Frage aufkommt: Überleben wofür? Heute haben viele Menschen die finanziellen Mittel, um zu leben, und trotzdem kämpfen sie mit der Frage: Wofür leben wir? Angesichts des materiellen Überflusses wird unsere innere Leere, das "existenzielle Vakuum", wie Frankl es nennt, immer bedrohlicher.

Neben dem Gefühl der inneren Leere, das einen Großteil der Berufstätigen (aber auch der Rentner) zu plagen scheint, fühlen sich viele Menschen am Arbeitsplatz regelrecht gefangen und vielleicht auch in ihrem Leben insgesamt. Wenn wir uns von der seichten Gleichung "Arbeit ist Geld" verabschieden, können wir mit der Suche nach Sinn anfangen.

  • Wie viele Gelegenheiten bieten sich uns zu sinnstiftenden Begegnungen mit anderen Menschen?

  • Nutzen wir diese Momente und lassen wir uns auf die anderen ein?

  • Achten wir die Menschen, die wir da treffen?

  • Nehmen wir uns die Zeit, nutzen wir unsere Fähigkeit, Beziehungen sinnvoll zu gestalten?

  • Gehen wir respektvoll mit unserer eigenen Zeit um?

  • Halten wir nach originellen, kreativen Ansätzen und neuen Perspektiven für unsere Arbeit Ausschau?

  • Erleben wir Beziehungen auf mehreren Ebenen gleichzeitig oder bewerten wir sie immer nur nach dem unmittelbaren oder rein finanziellen Nutzen?

Der Stress bringt uns um.
Der Amoklauf ist nur der extreme Ausdruck einer verbreiteten, ungezügelten Wut, sei es auf der Autobahn, am Arbeitsplatz, in der Schu­e, zu Hause oder auf dem Parkplatz. "Durchdrehen" ist eine oft benutzte Phrase, die wir nur allzu oft mit ganz speziellen Erinnerungen verknüpfen. Der Zynismus wächst, die Skepsis ebenfalls: Wir nehmen nichts mehr für bare Münze, was von Regierung, Unternehmen oder sogar von so manchen Freunden oder Nachbarn kommt. Unser Erziehungssystem versagt und lässt die jungen Leute entfremdet und niedergeschlagen im Regen stehen. Es ist ein "unerhörter Schrei nach Sinn", der die Maske unserer Schönen-Tag-noch-Kultur Lügen straft. Erst wenn wir diesen Schrei aus unserer eigenen Kehle und der der anderen hören, erst dann wird der sinnvoll verbrachte Tag zum Maßstab unseres Alltags werden.

Sich von seiner Arbeit verzaubern lassen
mag für so manchen nach vergeblicher Liebesmüh klingen, aber es kommt vor. Und wenn es geschieht, können die Auswirkungen auf die Umgebung enorm sein. Bezaubert sein heißt, mit Herz und Seele dabei zu sein, außer sich vor Begeisterung, Dankbarkeit, Zustimmung, angefüllt von Möglichkeiten. Wenn wir diese sinnzentrierte Sensibilität in unseren Beruf einbringen, entfesseln wir Kreativität du Produktivität.

 

 Quelle: Alex Pattakos. Gefangene unserer Gedanken.

 

Die Fortsetzung folgt im nächsten Newsletter

 

 
Life-Excellence
Überwinden eigener Grenzen

27.-29. März 2007
Landhotel Forsthof in Sierning, Oberösterreich

Leitung: Kurt H. Steindl,
Akademischer Trainer,
Akademischer Tourismusmanager

 

=> Die Grenzen unseres Daseins bestehen in unseren Köpfen
=> Durchbrechen Sie das Alltägliche
=> Erreichen Sie das Außergewöhnliche - nicht mit Mühe und Stress, sondern mit Lust und Freude

Dieses Seminar wird Ihr Leben spürbar zum Positiven verändern!

Lesen Sie hier die Details

 

 

 

 

 

 
2.
Die sechs Stufen des erfolgreichen Verkaufsgesprächs

3. Stufe: Vorführen (2. Teil)

Empfehlungen aussprechen
ehrlich, vertrauensvoll und verständlich.
„Ich persönlich empfehle Ihnen/dir ...“.
„Servus. Du siehst aus, als könntest du jetzt einen guten Happen vertragen. Ich habe gerade unser Gulasch probiert. Da hat sich unsere Küche selbst übertroffen. Das solltest du dir nicht entgehen lassen …“

  • Möglichst zwei konträre Gerichte oder Getränke zur Auswahl stellen, um die Geschmacksrichtung des Gastes zu erfahren.

  • Hervorheben des Nutzens des Gastes

  • Beschreibung des Angebotes

Verkaufshilfen verwenden
Prospekte, Karten, Bilder, bildhafte Sprache ...

Eventuelle Anpassung des Angebotes
„Prosecco mit einem Schuss Erdbeer-Mark? Natürlich, machen wir gerne!“
  •  Zusätzliche Angebote machen
    + Eine Vorspeise kann auch mit zwei Gabeln serviert werden (ein Dessert natürlich auch)
    + Beilagen zum Hauptgericht
    + Extrawünsche herausfordern
    + passende Getränkeempfehlung (keine Aufzählung, sondern tatsächlich empfehlen!)
  • Hinweise auf Besonderheiten

Sie-Formulierungen wählen
Welchen Nutzen der Gast hat, ist wichtiger, als was Sie anbieten können!
“… , bedeutet für Sie …“, „… spricht für Ihren …“, „… garantiert Ihnen …“, „werden Sie …“, „… damit haben Sie …“, „… schmeckt Ihnen …“, „… erlaubt Ihnen …“, „…sorgt für Ihr …“, „… hilft Ihnen …“

Der Gast kauft
Das Gefühl geben, dass der Gast kauft – nicht dass es verkauft wurde. Kein Kaufzwang oder psychologischer Druck.

Killerphrasen und Reizwörter vermeiden
Killerworte: könnte, müsste, vielleicht, eigentlich, sollte, eventuell, in der Regel ...
Reizworte: trotzdem, aber, d
ennoch, Sie müssen, Sie irren,
Achtung: In kritischen und angespannten Gesprächssituationen werden Killerphrasen und Reizwörter besonders häufig verwendet!

Keine Tricks

Quellen: Hans-Peter Zimmermann, Kurt H. Steindl

Im nächsten Newsletter betrachten wir die vierte Stufe des erfolgreichen Verkaufsgesprächs.

 

 
     

  
3. Story:
Welpen zu verkaufen

In einer Tierhandlung war ein großes Schild zu lesen, auf dem stand: "Welpen zu verkaufen".

Ein kleiner Junge kam vorbei und sah das Schild. Da der Ladenbesitzer gerade an der Tür stand, fragte er ihn: "Was kosten die Hundebabys?" "Zwischen 50,- und 80,- Euro." sagte der Mann. Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog einige Münzen heraus. "Ich habe 7 Euro und 65 Cents." sagte er. "Darf ich sie mir bitte anschauen?"

Der Ladenbesitzer lächelte und pfiff nach seiner Hündin. Fünf kleine Hundebabys stolperten hinter ihr her. Eines von ihnen war deutlich langsamer als die anderen und humpelte auffällig. "Was hat der Kleine dahinten?" fragte der Junge. Der Ladenbesitzer erklärte ihm, dass der Welpe einen Geburtsschaden hatte und nie richtig laufen würde. "Den möchte ich kaufen." sagte der Junge.

"Also den würde ich nicht nehmen, der wird nie ganz gesund." antwortete der Mann. "Aber, wenn du ihn unbedingt willst, schenke ich ihn dir." Da wurde der kleine Junge wütend. Er blickte dem Mann direkt in die Augen und sagte: "Ich möchte ihn nicht geschenkt haben. Dieser kleine Hund ist jeden Cent wert, genauso wie die anderen auch. Ich gebe Ihnen meine 7 Euro 65 und werde jede Woche einen Euro bringen, bis er abgezahlt ist." Der Mann entgegnete nur: "Ich würde ihn wirklich nicht kaufen - er wird niemals in der Lage sein, mit dir zu rennen und zu toben wie die anderen." Da hob der Junge sein Hosenbein und sichtbar wurde eine Metallschiene, die sein verkrüppeltes Bein stützte. Liebevoll auf den Hund blickend sagte er: "Ach, ich renne selbst auch nicht gut und dieser kleine Hund wird jemanden brauchen, der ihn versteht."

Quelle: Geschichtensammlung von T-Rainer Lenzenweger, Akademischer Trainer

 
   

 

 
4. Thesen zur modernen Hotellerie & Gastronomie
 

Floskeln zerstören jede Gästebeziehung

Floskeln sind Füllwörter, die eine Kommunikation verschleppen und uninteressant machen. Verzichten Sie darauf, wenn Sie nicht wirklich ehrlich gemeint sind. Das vielgebrauchte „Wie geht es Ihnen?“ ist oftmals nur eine leere Worthülse hinter der sich kein wirkliches Interesse verbirgt. Verwenden Sie es nur, wenn Sie wirklich am Wohlergehen des anderen in diesem Moment interessiert sind.

Achten Sie darauf, die Begrüßungsformel, die Empfehlung etc. nicht herunter zu leiern, sondern wirklich jedes Mal aufs Neue zu akzentuieren. Der Gast muss deutlich spüren, dass Sie ein aufrichtiges Interesse an seinem Wohlergehen haben.

 

 
Vorankündigung


TOP-SEMINAR:
Souveräne Führung in turbulenten Zeiten


März 2007

Leitung: Kurt H. Steindl,
Akademischer Trainer, Akademischer Tourismusmanager
 

Hierarchisch geführte Unternehmen sehen sich immer mehr mit unlösbaren Problemen konfrontiert. Die Zeit und damit auch die Menschen haben sich verändert. Methoden, die bisher zur erfolgreichen Führung eines Unternehmens geeignet waren, haben ihre Wirkung eingebüßt. Neue Zeiten erfordern neue Ansätze.

Die Inhalte dieses Seminars wurden in dieser Form in Österreich noch niemals angeboten. Die Details erfahren Sie in den nächsten Newslettern.

  
5.
Umgangsformen im Restaurant

Wein
Noch vor wenigen Jahren hätten Sie sich mit der Bestellung von Rotwein zu Fisch als "Gourmet-Banause" geoutet. Die früher festgelegten Regeln besagten: Rotwein passt nur zu dunklem Fleisch wie Wild, Weißwein nur zu hellen Sorten und Fisch. Diese strenge Zuordnung wird heute wesentlich lockerer gesehen. Persönlichen Vorlieben, dem individuellen Geschmack wird der Vorzug gegeben. Weinfachleute in der Edelgastronomie sagen sogar: "Wünscht ein Gast Rotwein zum Fisch, werden wir ihm lieber ein Fischgericht kreieren, zu dem Rotwein passt, als zu versuchen, ihm den Rotwein auszureden." Wollen Sie Weine zu einem Menü für einen größeren Gästekreis anlässlich eines offiziellen Geschäftsessens aussuchen, sollten Sie sich trotzdem an folgende Grundregel halten: Leichte Weine werden vor schwereren, trockene vor lieblichen, jüngere vor älteren und weiße vor roten gereicht.

Zuprosten
Das Ritual des Zuprostens hat einige Veränderungen erfahren. Früher durfte nur mit Wein und Sekt beziehungsweise Champagner zugetrunken werden. Der moderne Zusatz: Möchte jemand keinen Alkohol trinken, kann er auch mit Mineralwasser oder einem nichtalkoholischen Getränk anderen zuprosten. Das gilt ebenso für das Anstoßen. Diese Sitte bleibt besonderen Anlässen im kleinen Kreis vorbehalten. Beispielsweise, wenn es einen Geschäftsabschluss oder ein "Jubelkind" zu feiern gilt. Die Ausnahme: Silvester. Bei offiziellen Essen wird nicht angestoßen. In Österreich und Deutschland ist es so üblich: Sie heben das Glas und schauen vor dem ersten gemeinsamen Schluck mit einem leichten Kopfnicken kurz in die Runde. Ein zusätzliches Lächeln lässt Sie noch charmanter wirken. Vor dem Absetzen des Glases wird dieser Blickkontakt mit allen in der Runde wiederholt. Die offiziellen verbalen Begleiter des Zuprostens sind "Prosit!" oder "Zum Wohl!". Das verkürzte "Prost!" oder gar "Ex" eignet sich nur im informellen, vertrauten Kreis.

 

 
     
 

   
G a s t freundliche Grüße
Ines & Kurt Steindl

  Gastlichkeit & Co
   Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.

  
A-4061 Pasching
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