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Unser Motto 2006 lautet: "Wir testen die Besten" 
 

 
     
 

TOPTHEMA: Vier-Sterne "Superior" und Fünf-Stern-Hotellerie in Österreich

Gastlichkeit & Co wurde - in Kooperation mit der Firma Whitebox aus Linz -  vom Fachverband Hotellerie der Wirtschaftskammern Österreichs offiziell mit der Durchführung der Mystery-Guestings für sämtliche Fünf-Sterne-Hotels und alle Vier-Stern-"Superior"-Anwärter Österreichs beauftragt.

 
     
 
  
Newsletter 11/2006
vom 15. November 2006

Inhalt 
1. Essay: Prinzipien, die Leben und Arbeit Sinn geben (Teil 2)
2. Verkauf: Die sechs Stufen des erfolgreichen Verkaufsgespräches (Teil 3)
3. Story:
Die wahren Streithähne
4. Thesen zur modernen Gastronomie: Der Blickkontakt
5. Hinter den Kulissen: Moderne Umgangsformen im Restaurant
6.
Neue Berichte auf www.gastlichkeit.at

 

Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.
Dieser Letter ist gratis und erscheint jeweils Mitte des Monats. Falls Sie irrtümlich auf der Mailliste stehen, es sich um ein Missverständnis handelt und Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, bitten wir Sie einfach ein leeres Mail an  office@gastlichkeit.at?subject=Bitte keine weiteren Newsletter zu schicken. DANKE
    

 
     

 

 

 

 

1. Viktor Frankls sieben zentrale Prinzipien, die Leben und Arbeit Sinn geben

2. Wir können unseren Willen zum Sinn erfüllen, wenn wir uns bewusst für sinnvolle Werte und Ziele engagieren.

Nicht alle Werte sind gleich
Man muss natürlich anerkennen, dass nicht alle Werte gleich beschaffen sind. Werte zu verwirklichen, die ausschließlich dem eigenen Vergnügen oder der eigenen Machtfülle dienen, würde nach Frankls Auffassung keinen authentischen Sinn schaffen. Wenn wir uns auf unseren moralischen Kompass verlassen, auf unseren "seelischen Code", wie der Psychologe James Hillman es in seinem Buch Charakter und Bestimmung nennt, können wir Werte aufdecken, die wirklich etwas bedeuten und es wert sind, in Beruf und Privatleben verfolgt zu werden.

Kennen Sie nicht auch dieses Gefühl von Enttäuschung, wenn Sie aus einem lang geplanten Urlaub zurückkommen, den Sie sich ganz herrlich vorgestellt hatten? Wie oft klammern wir uns an den Traum vom Vergnügen und kehren anschließend unbefriedigt heim, selbst wenn es tatsächlich so schön war, wie wir dachten! Das gilt für alles, für Drogen, Sex, Beförderun­gen, Gehaltserhöhungen, Ferien usw. Es ist der Traum, der uns verführt, während das Vergnügen selbst sich verflüchtigt. Wir steigen mit einem Schnupfen aus dem Rückflug vom Paradies. Ein Telefonat mit der Familie ruiniert unsere Pläne für einen romantischen Abend zu zweit. Unsere halbwüchsige Tochter fährt eine Delle ins neue Auto und der Lack ist ab. Wir kehren begeistert von unseren Einkäufen heim und merken eine Woche später, dass uns die Farbe nicht steht. Das wahre Glück erleben wir genau dann, wenn wir nicht damit rechnen. Es sind über­raschende Momente, unplanbare Geschenke, Augenblicke, die sogar unsere Vorstellung von Vergnügen übersteigen.

 

Macht
Mit dem Streben nach Macht verhält es sich ähnlich wie mit dem Streben nach Vergnügen. Macht ist "da draußen". Macht über Mitarbeiter, Chefs, Kunden, Aktionäre, Kinder, Kellner oder Verkäuferinnen ist bestenfalls eine Illusion und schlimms­tenfalls zerstörerisch. Wir denken, wir hätten Macht, aber wir können uns nie dessen sicher sein. Und selbst wenn: Im Spiel um Macht gibt es immer Gegner und die Machtverhältnisse verschieben sich ständig. Es ist wie mit Sisyphos, der Gestalt aus dem altgriechischen Mythos. Tagsüber musste er einen Stein den Berg hinaufwuchten, aber kurz vor dem Gipfel rollte der wieder ins Tal. Das Streben nach Macht ist ein endloses - und freudloses - Unterfangen.

 

Der Wille zum Sinn kommt von innen. Wir können ihn nur in uns selbst finden, steuern und erfüllen. Der Sinn erhält uns am Leben

Trennung von Arbeit und Privatleben
In unserer Tradition sind Arbeit und Spiel, Beruf und Erholung strikt getrennt. Wir ziehen künstliche Zäune um un­sere berufliche Existenz und denken, wir könnten uns und un­sere Liebsten so vor Stress schützen. Aber unsere Arbeit, ob wir nun ein Unternehmen leiten, Taxi fahren, Essen kochen oder Hotelzimmer putzen, spiegelt den Sinn unseres Lebens.

In der buddhistischen Tradition sind der Mönch, der kocht, und der Mönch, der fegt und putzt, oft die wichtigsten Lehrer der Gemeinde. Beide sind von ihrer Demut und von ihrer Auf­merksamkeit auf die kleinen Dinge des Alltags geprägt. Diese Aufmerksamkeit schafft Sinn und das zieht mehr als ihre Re­den und Lehren die Schüler an

 

 Quelle: Alex Pattakos. Gefangene unserer Gedanken.

 

Die Fortsetzung folgt im nächsten Newsletter

 

Life-Excellence
Überwinden eigener Grenzen

27.-29. November 2006
Landhotel Forsthof in Sierning, Oberösterreich

Leitung: Kurt H. Steindl, Akademischer Trainer, Akademischer Tourismusmanager

=> Die Grenzen Ihres Daseins bestehen in Ihrem Kopf
=> Durchbrechen Sie das Alltägliche
=> Erreichen Sie das Außergewöhnliche - nicht mit Mühe und Stress, sondern mit Lust

Wenn nur eine dieser Aussagen Sie anspricht, dann sind Sie in diesem Intensiv-Seminar genau richtig.

Lesen Sie hier die Details

 

 

 

 

 

 
2.
Die sechs Stufen des erfolgreichen Verkaufsgesprächs

3. Vorführen

Dieser Teil soll für den Gast ein Erlebnis sein. Er soll an Ihren Lippen hängen, weil Sie Ihre Produkte so anschaulich und voller Emotionen beschreiben. Die Freude an Ihrer Arbeit und der Stolz auf Ihre Produkte müssen deutlich spürbar sein. Begeisterung ist gefragt. Wenn Sie diese nicht aufbringen wollen oder können, dann sind Sie mit Sicherheit im falschen Beruf.

  • Verwenden Sie eine bildhafte Sprache
    Dafür benötigen Sie lediglich zwei einfache Dinge:
  • Ein Hauptwort (zum Beispiel: Semmelknödel)

  • Ein dazu passendes Eigenschaftswort (zum Beispiel: flaumig)

Wenn Sie lediglich die Zutaten anführen, entsteht im Kopf des Gastes kein Bild.

Beispiel: „Schweinebraten mit Semmelknödel und Krautsalat“ oder besser
    
„Knusprig gebratener Jungschweinebraten mit flaumigem Semmelknödel und warmen Krautsalat.“
      Na, da sehen Sie doch die knusprige Schwarte des Bratens, die Weichheit des Knödels und den Dampf über dem Krautsalat. Oder?

  • Angebotskenntnis
    Überprüfen Sie, ob Sie lückenlos das Angebot Ihres Unternehmens kennen! Nehmen Sie eine Karte mit nach Hause und schreiben Sie die Punkte auf, bei denen Sie nicht sicher sind, oder überhaupt keine Ahnung haben. Fragen Sie die Küche, den Restaurantleiter oder den Chef.

    Folgende Merkmale des Produktes sind für wirkungsvolles Verkaufen wichtig:
  • Zutaten - Woraus besteht das Produkt?

  • Zubereitung - Wie wird (wurde) es hergestellt, zubereitet?

  • Merkmale - Wie lässt es sich am besten beschreiben?

  • Vorzüge - Was ist das Besondere daran?

  • Portion - Wie groß, wie klein, welche Menge?

  • Preis - Was kostet es?

Wer seine Produkte nicht kennt, kann nichts empfehlen und daher auch nichts verkaufen

Quellen: Hans-Peter Zimmermann, Kurt H. Steindl

Im nächsten Newsletter betrachten wir weitere Aspekte der dritten Stufe des erfolgreichen Verkaufsgesprächs.

 

 
     

  
3. Story:
Die wahren Kampfhähne

Chi Hsing-tzu hatte vom Kaiser den Auftrag bekommen, für ihn Kampfhähne abzurichten.

Nach zehn Tagen fragte der Kaiser, ob die Hähne soweit seien. "Noch nicht, Herr" sagte Chi Hsing-tzu. "Sie sind zu arrogant und verlassen sich blindlings auf ihre Stärke."

Nach weiteren zehn Tagen fragte der Kaiser erneut nach den Hähnen. Chi Hsing-tzu erwiderte: "Noch nicht. Sie reagieren noch auf Geräusche und Bewegungen."

Zehn Tage später fragte der Kaiser wieder nach den Kampfhähnen. "Noch nicht." sagte Chi Hsing-tzu. "Sie blicken noch wild um sich und sprühen vor Feuer."

Und nochmals vergingen zehn Tage. Als diesmal der Kaiser nach den Hähnen fragte, antwortete Chi Hsing-tzu: "Jetzt sind sie soweit. Ein anderer Hahn mag vor ihnen krähen, und ihr Äußeres verändert sich um keinen Deut. Aus einiger Entfernung betrachtet, wirken sie wie aus Holz. Ihre innere Kraft ist vollkommen. Andere Hähne werden nicht wagen, gegen sie anzutreten, sondern werden kehrtmachen und davonlaufen."

Quelle: Geschichtensammlung von T-Rainer Lenzenweger, Akademischer Trainer

 
   

 

 
4. Thesen zur modernen Hotellerie & Gastronomie
 

Dem Blickkontakt kommt eine besonders wichtige Rolle zu

Weil es zu den Grundregeln der Höflichkeit gehört, sich anzuschauen, wenn man miteinander spricht, entscheidet der Blick, mit dem man dies tut, schon "auf den ersten Blick" über Sympathie und Antipathie.

Schauen Sie Ihr Gegenüber an, fixieren Sie es aber nicht. Wenn Ihr Gegenüber testen will, wer dem Blick des anderen länger standhält - weichen Sie aus. Senken Sie jedoch niemals den Blick auf den Boden, denn das wird als Unterwerfungsgeste verstanden! Schauen Sie stattdessen auf gleicher Höhe einfach woanders hin. Gewöhnen Sie sich an, jemanden ganz anzuschauen, und nicht nur einzelne Punkte wie die Augen.

Ein offener und freundlicher Blickkontakt wirkt überzeugend und selbstsicher, Blicke aus dem Fenster oder am Gesprächspartner vorbei werden bestenfalls als Unsicherheit, wenn nicht gar als arrogant und abweisend interpretiert. Blicken Sie Ihrem Gesprächspartner so ins Gesicht, wie Sie es bei einem guten Freund machen. Offen, gerade und ehrlich.

 

 
Rezeptions-Training

Wirksames
Rezeptions-Management

05
.+06. Dezember 2006
Hotel Cordial in Reith bei Kitzbühel

Leitung: Kurt H. Steindl,
Akademischer Trainer, Akademischer Tourismusmanager
Lesen Sie hier die Details

An der Rezeption haben Sie gleich mehrere Chancen, einen positiven ersten Eindruck zu hinterlassen: am Telefon, per E-Mail oder Post und beim Check-in. Nutzen Sie diese Chancen?

Der Gast bemerkt auch kleinste Defizite in  Ihrem Tonfall, dem Erscheinungsbild, Ihrer Kompetenz, er achtet auf Ihre Körperhaltung, Ihre Ausdrucksweise und vieles mehr.

 

 

 

  
5.
Umgangsformen im Restaurant

Getränke
Zum ersten Schluck fordert immer derjenige auf, der eingeladen hat. Das Glas ist stets am Stiel zu halten. Nicht nur, weil es beim Anstoßen schöner klingt, sondern beim Anfassen des Kelchs kann sich das Getränk auch sehr leicht erwärmen.

Anstoßen ist in feiner Gesellschaft verpönt. Es ist stilvoller, wenn Sie das Glas anheben, dem Tischpartner in die Augen sehen und mit einem leichten Nicken zuprosten. Ein "Zum Wohle" oder "Auf ihr Wohl" oder ein "Prosit" ist dabei angebracht. Aperitifs, wie zum Beispiel Portwein oder Sherry, werden als appetitanregende Getränke gereicht. Hat das Essen begonnen, werden sie nicht mehr getrunken. Wird die Weinsorte gewechselt, sollte man vom vorher servierten Wein nicht mehr trinken. Wenn das Glas noch gefüllt ist, kann man es einfach stehen lassen. Allerdings wird es jeder Gastgeber respektieren, wenn man lieber bei einer Sorte bleiben will.

Probierschluck
Die junge Garde der Restaurantfachleute ist so ausgebildet, dass sie fragt: "Wem darf ich den Probierschluck einschenken?" Bleibt diese Frage aus, können Sie als Frau heute selbstverständlich darauf aufmerksam machen, dass Sie diesen Schluck wünschen.

Der Probierschluck ist in der Regel nicht dazu gedacht, dass Sie Ihre Entscheidung für einen Wein über den Haufen werfen. Das wird (leider) nur äußerst selten akzeptiert, zum Beispiel von einem speziell ausgebildeten Sommelier (weibliche Form: Sommelière) oder dem Inhaber eines Gourmet-Restaurants, dessen Hobby die Weinkunde ist. Der Probierschluck dient zur Prüfung der Temperatur des Weins und ob er korkig schmeckt oder "umgekippt" ist. Haben Sie einen Grund zur Beanstandung, bitten Sie die zuständige Restaurantfachkraft, auch zu probieren. In wirklich guten Häusern werden Sie sofort Ersatz serviert bekommen. Bestellen Sie einen offenen Wein, ist ein Probierschluck nicht üblich, ebenso wenig bei Sekt und Champagner. Selbstverständlich können Sie Wünsche bezüglich der Temperatur äußern. Rechnen Sie in diesem Fall nicht damit, eine neue Flasche Wein serviert zu bekommen. Ihre bereits geöffnete Flasche wird dann nur kalt gestellt.

 

 
     

 

  
6. News


Die Kassa muss stimmen
An Abrechnungssysteme werden aber noch mehr Anforderungen gestellt. Sie sind nicht mehr ausschließlich dafür verantwortlich, „dass die Kassa stimmt“, sondern liefern auch Daten für die Kalkulation, die Adaption des Preisgefüges und die Gästestruktur.
Mehr lesen ...
 

Wenn das Essen zur Nebensache wird
Shoppen oder Essen? Diese Frage stellen sich Mann und Frau in der kurzen Mittagspause immer öfter. Und die Entscheidung fällt zunehmend seltener auf „Essen“. Fazit: Essen über Mittag ist keine primäre Kunden-Destination mehr. Wie reagiert die Gastronomie, wo liegen die Potenziale neuer Verpflegungslösungen und wer ist die treibende Kraft in diesem Wettbewerb um den Magen des Kunden? Mehr lesen...

 

Power-Sprache. Auf die Formulierung kommt es an. 
Heute muss alles Power haben – oder "Power" muss zumindest irgendwie auf der Verpackung stehen: Power-Training, Power-Frau, Power-Fußball, Power-Kleber, Power-Sprache …"- Power-Sprache", was ist das nun wieder? Es ist offenbar die moderne Sprache der erfolgreichen Verkäufer, die punktgenau den Käufer erreichen soll. So oder ähnlich jedenfalls sagen es die Veranstalter von entsprechenden Verkäufer-Seminaren. Mehr lesen ...
 

Sinnvolle zusätzliche Annehmlichkeiten für Ihre Gäste im Hotel
Die Konkurrenz ist groß, da sollten Sie sich schon etwas Besonderes einfallen lassen. Erfolgreich ist, wer seine Gäste mit kleinen Aufmerksamkeiten in Erstaunen versetzt.
Mehr lesen ...

 

Lieblingsspeisen der Österreicher
Spaghetti, Eis und Wurstsemmeln stehen in der kulinarischen Gunst der Österreicher ganz weit vorne. Laut einer aktuellen Umfrage greifen heimische Konsumenten bevorzugt zu Pasta als Hauptgericht, gefolgt von ...
Mehr lesen ...
 

50plus. Eine neue Generation macht Urlaub
Die gesellschaftliche Entwicklung geht in Richtung eines wachsenden Selbstbewusstseins älterer Menschen. Konnte man früher noch von drei Lebensphasen sprechen – Kindheit/ Jugend – Erwachsenenalter – Ruhestand – hat sich jetzt zwischen Erwachsenenalter und Ruhestand eine neuer Lebensabschnitt eingeschoben – die 50plus-Generation. Mehr lesen ...

 

 
     
     
 

   
G a s t freundliche Grüße
Ines & Kurt Steindl

  Gastlichkeit & Co
   Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.

  
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