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Unser Motto 2006 lautet: "Wir testen die Besten" 
 

 
     
 

TOPTHEMA: Vier-Sterne "Superior" und Fünf-Stern-Hotellerie in Österreich

Gastlichkeit & Co wurde - in Kooperation mit der Firma Whitebox aus Linz -  vom Fachverband Hotellerie der Wirtschaftskammern Österreichs offiziell mit der Durchführung der Mystery-Guestings für sämtliche Fünf-Sterne-Hotels und alle Vier-Stern-"Superior"-Anwärter Österreichs beauftragt.

 
     
 
  
Newsletter 09/2006
vom 14. September 2006

Inhalt 
1. Essay: Ziele und Visionen
2. Verkauf: Die sechs Stufen des erfolgreichen Verkaufsgespräches (Teil 1)
3. Story:
Die Welt in Ordnung bringen
4. Thesen zur modernen Gastronomie: Erscheinungsbild der Mitarbeiter
5. Hinter den Kulissen: Moderne Umgangsformen im Restaurant

Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.
Dieser Letter ist gratis und erscheint jeweils Mitte des Monats. Falls Sie irrtümlich auf der Mailliste stehen, es sich um ein Missverständnis handelt und Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, bitten wir Sie einfach ein leeres Mail an  office@gastlichkeit.at?subject=Bitte keine weiteren Newsletter zu schicken. DANKE
    

 
     

 

 

 

 

1. Ziele und Visionen

Was ist ein Ziel?
Ein Ziel ist das Spezielle, Konkrete und Messbare, das wir erreichen wollen.

Und was ist dann eine Vision?
Das, was der Mensch mit seinem ganzen Leben erreichen will – durch alles was er tut. Sie können auch Lebenssinn dazu sagen. Alles was wir tun, muss natürlich auch einen Sinn haben, sonst wäre unser Tun ja sinnlos. Die Vision ist also ein Ausdruck, was wir wollen mit Ihrem ganzen Leben. Die Vision ist die Voraussetzung für alle unsere Ziele. Die Vision sagt uns, was wir dabei erleben wollen.

Wenn Sie in diesem Moment über keine klare Vision verfügen: Machen Sie sich keine Sorgen. Sie sind in guter Gesellschaft. Die meisten Menschen haben keine.

Halt! Das ist falsch!
Jeder Mensch hat eine Vision, doch den meisten Menschen ist sie nicht bewusst. Auch Sie haben eine Vision. Ihre ändert sich auch nie. Ziele können sich ändern, Visionen bleiben. Von der Geburt bis zum Tod bleibt Ihre Vision immer die Gleiche. Sie können auch nichts dagegen machen. Sie ist, was sie ist: Ihre ganz persönliche Vision. Warum das so ist, weiß die Wissenschaft (noch) nicht. Es ist einfach so.

Von Zeit zu Zeit meldet sich Ihre unbewusste Situation sogar. Immer dann, wenn Sie gerade mit einer Tätigkeit beschäftigt sind, bei der Sie spüren, dass es Ihnen gut geht, dass Sie sich sehr wohl fühlen. Bei der Sie sogar Zeit und Raum vergessen. Eine Stunde kommt Ihnen dann lediglich wie ein paar Minuten vor. Ungläubig starren Sie dann auf die Uhr, weil Sie es gar nicht glauben können, dass die Zeit so schnell verflogen ist.

Eine Vision
  -  ist immer eine abstrakte Vorstellung.
  -  ist immer positiv.
  -  will immer Positives schaffen.

Positiv ist alles, was gut tut, was vorwärts bringt, was aufbaut. Negatives bereitet Schmerzen und schafft unwohle Gefühle.

Wer Klarheit über seine Vision hat, wird nur an Jahren älter. Wer ohne Vision durchs Leben geht, hat oftmals schon mit 50 Jahren tote Augen. Das Erlebnis der Vision gibt uns Energie.

Nicht das erreichte Ziel ist der Schlüssel zu einem erfüllten Leben, sondern der Ausdruck Ihrer Vision. Dies lässt sich in einem Wort, manchmal auch in zwei, selten in drei Wörtern darstellen. Sie verfügen erst dann über wirkliche Klarheit, wenn Sie Ihre Vision in ein, zwei Wörtern kennen.


 Quelle: nach Prof. Dr. Peter Warschawski

 

DAS TOP-SEMINAR ZUM ERSTEN MAL IN ÖSTERREICH!

Life-Excellence
Überwinden eigener Grenzen

25.-27. September 2006
Hotel Mühltalhof; Neufelden; OÖ.

Leitung: Kurt H. Steindl, Akademischer Trainer, Akademischer Tourismusmanager

Lesen Sie hier die Details

=> Fühlen Sie sich in letzter Zeit immer öfter ausgelaugt und überarbeitet?
=>
Besteht Ihre Tätigkeit immer häufiger darin, dass Sie Krisenmanagement betreiben und kaum Zeit für eine konstruktive Planung finden?
=> Sehnen Sie sich nach einem glücklichen, kraftvollen und Sinn-erfüllten Leben?
=> Wollen Sie Ihre ganz persönliche Sinn-Vision in einem einzigen Wort  ausdrücken können?

Wenn Sie nur eine dieser Fragen mit "Ja" beantworten, dann sind Sie in diesem Intensiv-Seminar genau richtig.

 

 

 

 

 

 
2.
Die sechs Stufen des erfolgreichen Verkaufsgesprächs

1. Stufe: Annähern
Man könnte auch sagen einstimmen, die Chemie mit dem Gast abstimmen, Sympathie gewinnen. Hier geht es noch überhaupt nicht um Ihr Angebot oder Ihre Produkte. Es geht vielmehr darum, dass der Gast überhaupt bereit ist, mit Ihnen über Ihre Angebote zu reden und Ihnen zuzuhören. Kein Gast wird Ihnen zuhören, wenn er Ihnen nicht zuhören will. Sie müssen dafür sorgen, dass der Gast bereit ist, dass er sich Zeit nimmt, dass er in eine gute Stimmung kommt. Erst damit erreichen Sie, dass sich Ihnen der Gast auch mental zuwendet.

Wie erreichen wir das? Nun, Sie haben im optimalsten Fall bereits Informationen über den Gast und sprechen ihn mit seinem Namen an. Sie können dann bereits Bezug nehmen, auf etwas das Sie wissen.

„Guten Tag Herr Müller, schön dass Sie uns wieder besuchen. Ich habe gehört, dass Sie mit Ihrer Firma einen Qualitätspreis gewonnen haben. Gratuliere!“

  • Der erste Eindruck ist hierbei von allergrößter Wichtigkeit
    Aussehen, Auftreten, Mimik, Körpersprache ...

  • Gleichwertigkeit der Gesprächspartner sicherstellen
    partnerschaftliche Einstellung. Kunde ist König – wenn ich auch König bin

  • Ehrliches Interesse zeigen
    Grundhaltung: Aufrichtiges Interesse am Wohlergehen des Gastes = Vertrauen schaffen.

  • Offene, freundliche Kontaktaufnahme
    Das Herstellen einer Beziehung beginnt bereits bei der Begrüßung.

    • Offener, gerader Blickkontakt

    • Freundliches Lächeln (Vorsicht vor dem oft zitierten Vertreterlächeln!)

    • Körperhaltung (Körperhaltung des Gastes einnehmen aber nicht imitieren)

    • Mimik (der Gast spürt ganz genau, ob die Freundlichkeit nur gespielt oder echt ist!)

    • Begrüßung
           -  direkte Ansprache (nach Möglichkeit den Gast mit Namen ansprechen)
           -  eventuell Vorstellung der eigenen Person
           -  Smalltalk (Vorsicht: Politik, Religion, Geld, Krankheiten sind tabu!)
           - 
       Beziehung aufbauen (Gemeinsamkeiten suchen)

  • Den richtigen Ton anschlagen
    höflich, hilfsbereit, deutliche Aussprache, natürlich, nicht affektiert ...

  • Positive Signale aussenden
    „soziales Grunzen“, zustimmende Mimik und Gesten ...

Quellen: Hans-Peter Zimmermann, Kurt H. Steindl

Im nächsten Newsletter betrachten wir die zweite Stufe des erfolgreichen Verkaufsgesprächs.

 

 
 

  
3. Story: Die Welt in Ordnung bringen

Ein kleiner Junge kam zu seinem Vater und wollte mit ihm spielen. Der aber hatte keine Zeit für den Jungen und auch keine Lust zum Spiel. Also überlegte er, womit er den Knaben beschäftigen könnte.

Er fand in einer Zeitschrift eine komplizierte und detailreiche Abbildung der Erde. Dieses Bild riss er aus und zerschnipselte es dann in viele kleine Teile. Das gab er dem Jungen und dachte, dass der nun mit diesem schwierigen Puzzle wohl eine ganze Zeit beschäftigt sei.

Der Junge zog sich in eine Ecke zurück und begann mit dem Puzzle. Nach wenigen Minuten kam er zum Vater und zeigte ihm das fertig zusammengesetzte Bild.

Der Vater konnte es kaum glauben und fragte seinen Sohn, wie er das geschafft habe.

Das Kind sagte: "Ach, auf der Rückseite war ein Mensch abgebildet. Den habe ich richtig zusammengesetzt. Und als der Mensch in Ordnung war, war es auch die Welt."

Quelle: Geschichtensammlung von T-Rainer Lenzenweger, Akademischer Trainer

 
INTENSIV-SEMINAR FÜR FÜHRUNGSKRÄFTE UND UNTERNEHMER

Mitarbeiter überzeugen und mobilisieren

09.-10. Oktober 2006
Hotel Hanner Mayerling

Leitung: Kurt H. Steindl,
Akademischer Trainer, Akademischer Tourismusmanager

Lesen Sie hier die Details

Wir befinden uns mittendrin in einem unübersehbaren Wertewandel:
Junge, aktive Mitarbeiter sind sogar bereit, einen geringeren Verdienst in Kauf zu nehmen, wenn sie überzeugt sind, etwas Wertvolles zu leisten. Sie legen vermehrten Wert auf Lebens- und Arbeitsqualität.

Entscheidend ist also die richtigen Mitarbeiter für Ihr Unternehmen zu finden und die besten durch konsequentes fordern und fördern im Unternehmen zu halten. Dies gelingt durch eine situative, prinzipienorientierte Führung.

 

 
4. Thesen zur modernen Hotellerie & Gastronomie
 

Die Gäste bilden sich bereits aufgrund des Erscheinungsbildes und des Auftretens eine Meinung über die Kompetenz des Mitarbeiters.

In einer deutschen Großstadt fand vor einigen Jahren ein Versuch statt: In einem neu eröffneten Gourmet-Restaurant wurden die ankommenden Gäste unmittelbar nach dem Eintreffen von Studenten unter anderem mit folgenden Fragen konfrontiert:

  • Wie kompetent erwarten Sie die Mitarbeiter?

  • Welche Qualität erwarten Sie bei den Speisen?

  • Wie denken Sie, wird dieser Abend verlaufen?

Die Gäste hatten durch eine Glaswand Gelegenheit einen Rundblick durch das Lokal zu machen, bevor sie darauf antworteten. Was sie jedoch nicht wussten, war die Tatsache, dass sämtliche MitarbeiterInnen zuvor von Stylisten in Topform gebracht wurden. Jedes Hemd, jede Bluse saß wie angegossen. Die Kleidung war insgesamt in erstklassigem Zustand, sauber und adrett. Die Frisuren der Damen und Herren im Service waren tadellos. Die Damen waren dezent und vorteilhaft geschminkt und so weiter.

Das Ergebnis der Befragung – wohlgemerkt bevor die Gäste wirklich eintraten – war eindeutig. Es wird erstklassiges, kompetentes Service geboten werden, köstlicher Gaumengenuss von der Küche zubereitet und insgesamt ein unvergesslicher, herrlicher Abend.

Am nächsten Tag sah die Versuchsreihe vor, dass die MitarbeiterInnen wieder präpariert wurden. Diesmal allerdings mit Fehlern behaftet. Der eine Herr unrasiert, der zweite mit einem schlecht gebügelten Hemd, die eine Dame mit einer etwas zersausten Frisur und die andere mit deutlich zu greller Schminke im Gesicht. Das Prozedere mit den Gästen war das Gleiche wie am Vorabend.

Das Ergebnis dieser Befragung erstaunte selbst die Versuchsleitung: „Hoffentlich ist wenigstens das Essen gut!“ oder „Na ja, schauen wir Mal, was das werden wird“ und ähnliche Kommentare schrieben die Studenten auf ihre Clipboards. Der einzige Unterscheid zwischen den beiden Versuchen war das Erscheinungsbild der MitarbeiterInnen.

Der Versuch wurde schließlich ausgeweitet. Zwei Barmen, wie sie unterschiedlicher nicht sein konnten. Der eine erstklassig gestylt, der andere mit deutlichen Fehlern behaftet. Die Studenten machten sich Notizen, welcher der beiden von den Gästen öfter angesprochen wurde. Ausnahmslos der topgestylte Barkeeper wurde angesprochen. Der andere nur dann, wenn ersterer nicht anwesend war oder gerade einen anderen Gast bediente.

Diese Story zeigt deutlich den Stellenwert des Erscheinungsbildes der Mitarbeiter im Service. Es genügt nicht, nur halbswegs ordentlich gekleidet zu sein.

Besonders drastisch ist die Sache natürlich dann, wenn sich die Mitarbeiter an einen erstklassigen Dresscode halten und die Hausführung verzichtet darauf. Legere Kleidung und nachlässiges Outfit mögen bequem sein und vielleicht auch lässig aussehen. Sie sind aber auch ein deutliches Zeichen über die Einstellung der Person. Sich erstklassig anzuziehen, ist auch ein Zeichen des Respekts gegenüber anderen Menschen, insbesondere für Gäste.

 

 
 

 

 

 

  
5.
Umgangsformen im Restaurant

Dame oder Herr wer geht voran?
Heute ist es völlig normal, wenn die Frau vorangeht - vor allem natürlich dann, wenn sie zum Essen eingeladen und bereits einen Tisch bestellt hat oder das Restaurant gut kennt. Aber viele Frauen wissen zu schätzen, wenn ihr Begleiter die Tür zum Restaurant aufhält. Führt ein Mitarbeiter des Hauses die Gäste zum Tisch, so geht die Frau immer vor ihrem Begleiter. Gibt es keinen "Begrüßer", übernimmt ein Herr die Aufgabe des Wegbahnens. Beim Verlassen geht es anders herum: Er lässt ihr den Vortritt.

Die Garderobe
Bevor man am Tisch Platz nimmt, hilft der Mann zuerst seiner Begleiterin aus dem Mantel, bringt ihn zur Garderobe, wo er auch den eigenen ablegt. Vor dem Verlassen des Restaurants geht es in umgekehrter Reihenfolge. Der Mann zieht seinen zuerst an, geht mit dem Mantel der Dame zum Tisch zurück und hilft ihr in den Mantel.

"Wait to be seated"
In der gehobenen Klasse der Restaurants war es nie üblich, dass Gäste sich alleine ihren Tisch "erstürmten". Die amerikanische Sitte des "Wait to be seated", also des Wartens, bis Sie zum Tisch geführt werden, findet in den letzten Jahren aber auch in vielen anderen Restaurant-Kategorien immer mehr Anwendung.

Die Faustregel: Je gehobener das Restaurant, um so eher wird platziert. Manchmal finden Sie am Eingang ein Schild als Orientierungshilfe. Fehlt dies und kennen Sie das Restaurant nicht: erst einmal abwarten. Legen Sie eine "Erkundungs-Minute" ein. Wenn Platzierung üblich ist, wird schon jemand auf Sie zukommen.

Die Wahl des Tisches
Ein guter Gastgeber wird für ein Essen in einem Restaurant den Tisch vorbestellen. Dabei ist es ratsam, die Gegebenheiten schon vorher anzusehen, einen entsprechenden Tisch festzulegen und Details abzuklären.

 

 
     
 

   
G a s t freundliche Grüße
Ines & Kurt Steindl

  Gastlichkeit & Co
   Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.

  
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