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Unser Motto
2006 lautet:
"Wir testen die
Besten"
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Newsletter 07/2006 vom
17. Juli 2006
Inhalt
1. Essay:
Auf natürliche Prinzipien setzen (Teil 4)
2. Verkauf: Der Ehrenkodex des Verkäufers
3. Story:
Seesterne retten
4. Thesen zur modernen Gastronomie:
Ohne Stress kann der Mensch nicht leben
5.
Hinter den
Kulissen:
E-Mail-Knigge
(Teil 4)
6. Neue Berichte auf
www.gastlichkeit.at
Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der
Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.
Dieser Letter
ist gratis und erscheint jeweils Mitte des Monats.
Falls Sie
irrtümlich auf der Mailliste stehen, es sich um ein
Missverständnis handelt und Sie den Newsletter nicht mehr
erhalten möchten, bitten wir Sie einfach ein leeres Mail an
office@gastlichkeit.at?subject=Bitte
keine weiteren Newsletter zu
schicken.
DANKE
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1.
Auf natürliche
Prinzipien setzen (Teil 4)
Wenn Sie
Prinzipien ins Zentrum Ihres Lebens gerückt haben, werden Sie
bald feststellen, dass es nur einen Weg gibt, mit anderen
Menschen umzugehen: Man muss sie so behandeln, wie man selbst
gerne behandelt werden möchte.
Prinzipienorientierte Führungskräfte sind Menschen mit
Charakter, die kompetent und nach natürlichen Prinzipien
arbeiten. Sie stellen diese Prinzipien in das Zentrum ihres
Lebens, ihrer Beziehungen, ihrer Pläne, ihres Führungsverhaltens
und der Unternehmensziele. Wenn wir unser Leben auf die
korrekten Prinzipien ausrichten, werden wir ausgeglichener und
innerlich gefestigter – kurz: Wir werden effektiver. Wir haben
ein Fundament für unser Handeln, unsere Beziehungen und
Entscheidungen. Gleichzeitig können wir sicher sein, dass es in
unserem Leben höhere Ziele gibt. Sie bestimmen unseren Umgang
mit
·
Zeit, Geld, Besitz
·
Beziehungen,
Familie
und Gesundheit,
der so
verantwortungsvoll wie möglich sein muss. Wir wissen, dass wir
all diese Dinge nur in guter Absicht einsetzen dürfen und
verantwortungsvoll damit umgehen müssen. Die Unverletzbarkeit
der richtigen Prinzipien bewahrt uns davor, von Veränderungen
oder Kritik erschüttert zu werden; sie vermittelt uns
Orientierung, damit wir unsere Berufung finde, unsere Rollen
definieren und Ziele festschreiben; sie fördert Weisheit, damit
wir aus Fehlern lernen; und sie gibt uns die Kraft, auch unter
Belastungen noch fair mit anderen Menschen zu kommunizieren und
zu kooperieren.
Die Aufgabe
heißt: Licht sein und nicht Schatten; Vorbild sein und
nicht Kritiker.Quelle: Stephen R. Covey
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2.
Der Ehrenkodex des Verkäufers
Wir haben ja
bereits festgestellt: Verkaufen bedeutet, dem Gast etwas
Gutes zu tun und ihm dabei ein gutes Gefühl zu vermitteln.
Dies gilt vor, während und auch nach dem Verkauf.
„Ein Verkauf, der dem Kunden nicht nützt, schadet dem
Verkäufer!“
Heinz Goldmann.
Heinz Goldmann
warnt ausdrücklich vor dem so genannten „hard-selling“ also dem
Hochdruck-Verkauf. Sobald Sie nicht mehr das Wohlergehen des
Gastes im Sinn haben, sondern vielmehr Ihre Brieftasche, merkt
dies der Gast. Sie können vielleicht sogar noch dem Gast etwas
einreden und ihn zur Konsumation überreden. Aber damit treiben
Sie den Gast vermutlich für immer aus Ihrem Haus. Lassen Sie
sich etwa von derselben Person ein zweites Mal über den Tisch
ziehen? Oder werden Sie bei der nächsten Gelegenheit eher
woanders hingehen? Na also!
Tipp für Unternehmer:
Sollten Sie einen neuen Mitarbeiter im Team haben, der sich als
der absolute Topverkäufer herausstellt, dann überprüfen Sie
seine Methoden äußerst penibel. Es kann sein, dass diese Umsätze
nur durch Hochdruckverkäufe zustande kommen. Diese Topverkäufer
erweisen sich immer als Zeitbombe für das Unternehmen. Durch
aggressives Verkaufen vertreiben sie nämlich sogar treue
Stammgäste für immer aus dem Haus. Für diese Art des Verkaufens
brauchen die Verkäufer nämlich immer neue Gäste, die auf ihre
Tricks noch hereinfallen.
Wichtig fürs Verkaufen:
Verzichten Sie auf jegliche Tricks. Jeder Verkäufer, dem seine
Gäste wichtig sind hat solche Methoden nicht nötig. Manipulative
Techniken haben immer einen Schaden für das eigene Unternehmen
zur Folge.
Im NLP
(Neuro-Linguistisches Programmieren) gibt es solche Techniken.
Man hat in Deutschland eine ganze Verkaufsmannschaft damit
geschult. In der Folge erreichten die Verkäufer tatsächlich eine
explosionsartige Umsatzsteigerung. Wenige Monate später brach
der Umsatz aber komplett weg und das Unternehmen musste in der
Folge Konkurs anmelden. Seine Kunden hatten das Vertrauen
verloren und mieden den Kontakt.
Quelle:
Hans-Peter Zimmermann
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3. Story:
Seesterne retten
Ein
furchtbarer Sturm kam auf. Der Orkan tobte. Das Meer wurde
aufgewühlt und meterhohe Wellen brachen sich ohrenbetäubend
laut am Strand. Nachdem das Unwetter langsam nachließ,
klarte der Himmel wieder auf. Am Strand lagen aber unzählige
von Seesternen, die von der Strömung an den Strand geworfen
waren.
Ein kleiner Junge lief am Strand
entlang, nahm behutsam Seestern für Seestern in die Hand und
warf sie zurück ins Meer. Da kam ein Mann vorbei. Er ging zu
dem Jungen und sagte: "Du dummer Junge! Was du da machst
ist vollkommen sinnlos. Siehst du nicht, dass der ganze
Strand voll von Seesternen ist? Die kannst du nie alle
zurück ins Meer werfen! Was du da tust, ändert nicht das
Geringste!"
Der Junge schaute den Mann einen
Moment lang an. Dann ging er zu dem nächsten Seestern, hob
ihn behutsam vom Boden auf und warf ihn ins Meer. Zu dem
Mann sagte er: "Für ihn wird es etwas ändern!"
Quelle:
Geschichtensammlung von T-Rainer Lenzenweger, Akademischer
Trainer
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4.
Thesen zur modernen
Hotellerie & Gastronomie
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Ohne Stress kann der Mensch nicht leben.
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Denn für viele
Situationen braucht er eine erhöhte Leistungsbereitschaft.
Bei Stress werden bestimmte Hormone im Körper ausgeschüttet.
Sie stoßen verschiedenste körperliche Reaktionen an: Das
Herz schlägt schneller, Gehirn und Lunge werden besser
versorgt, die Sinne sind geschärft. An und für sich ist das
nichts Schlechtes. Das Problem entsteht erst, wenn dieser
Zustand anhält.
Den Begriff
Stress hat der österreichisch-kanadische Forscher Hans Selye
geprägt, um die Reaktion von biologischen Systemen - also
Tieren und Menschen - auf Belastung zu beschreiben. Seither
hat dieser Ausdruck eine ungeheuere Karriere gemacht. Stress
ist ein Symbol für Belastung ganz allgemein geworden.
Ursprünglich sollte der Begriff nur beschreiben, was im
Körper passiert, wenn er belastet wird. "Stress" war also
zunächst ein neutraler Ausdruck. Das negative Image, das der
Begriff Stress heute hat, hatte Selye ursprünglich Disstress
genannt. Während er positiven Stress - denn Belastung ist ja
nicht nur negativ - als Eustress bezeichnete.
Stress ist
der Versuch des Körpers, sich auf die verschiedensten Arten
von Belastung einzustellen: auf Kälte, Hitze, soziale
Spannungen, das ganze Spektrum von möglichen Belastungen,
die Körper und Seele treffen können. Wissenschaftlich
nachweisbar ist, dass so genannte Stresshormone
ausgeschüttet werden, die den Menschen in die Lage
versetzen, eine körperliche Antwort auf die Belastung zu
finden.
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5.
E-Mail-Knigge
(Teil 4)
Standardtexte
In der Rezeption sind sie beinahe unverzichtbar. Denn jede
Anfrage eines Gastes wieder komplett neu zu schreiben, würde
den Zeitaufwand deutlich vergrößern. Was liegt also näher,
als eine besonders gelungene Anfragebeantwortung als
generelle Basis für die Anfragebeantwortung zu verwenden.
Damit brauchen Sie nur einmal Ihre Ausstattung, Ihre
Besonderheiten, Ihre USP`s (Unique Selling Proposition =
einzigartiger Verkaufsvorteil/Alleinstellung) zu formulieren
und können diese Textbausteine bequem nach Bedarf in Ihre
Antwortmails kopieren.
Aber
Vorsicht: Genau hier liegt die Gefahr. Spätestens beim
zweiten Mail an den Gast merkt dieser, ob hier mit
Standardtexten gearbeitet wird. Wenn der Begrüßungssatz
immer gleich bleibt, die Abschiedsformel unverändert bleibt
und auch sonst ganze Textteile sich wiederholen, fühlt sich
er Gast zu Recht nicht individuell betreut.
Deshalb:
Schreiben Sie mehrere Standardtexte und variieren Sie diese
bei mehrmaligen Kontakten mit dem selben Gast per E-Mail.
Durch einen deutlich individualisierten Schriftverkehr
zeigen Sie dem Gast, dass Sie ihn als Menschen wertschätzen
und ihn nicht nur als Umsatzbringer sehen.
Die Praxis
zeigt, dass Sie etwa zwei bis drei Anfragebeantwortungen und
genausoviele Reservierungsbestätigungen benötigen. Damit
können Sie ausreichend variieren.
PS. Es
sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass Sie den Namen
des Gastes in der Anrede verwenden.
Signaturen
Eine Signatur können Sie bequem per Mausklick an den Schluss
Ihres Mails anhängen. Im Outlook von Microsoft erstellen Sie
so Ihre Signatur :
Öffnen Sie
"Extras" > "Optionen" > "E-Mail-Format"
dort finden Sie ganz unten den Reiter "Signaturen".
Anklicken, dann öffnet sich ein Bearbeitungsfenster,
mit dem Sie Ihre individuelle Signatur erstellen können.
In diese
Signatur führen Sie den Namen Ihres Unternehmens und alle
nötigen Kontaktdaten an. Natürlich sollte auch ein Link zu
Ihrer Website vorhanden sein. Eine Signatur kann aber viel
mehr, als Sie auf den ersten Blick vielleicht ahnen. Sie
dort auch Ihre Spezialangebote, Ihre Aktionen, Ihre
Besonderheiten anführen. Alles, dass Sie gerne dem Gast
vermitteln möchten. Es gibt keine Beschränkung.
Damit Sie
nicht jedes Mal Ihre Signatur umschreiben müssen, können Sie
auch unbeschränkt viele anlegen, die Sie jeweils mit einem
Namen kennzeichnen und abspeichern können. Wenn Sie nun ein
Mail geschrieben (kopiert haben), dann können Sie ganz
einfach unter dem Menü "Einfügen" > "Signatur"
die passende auswählen.
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