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Unser Motto
2006 lautet:
"Wir testen die
Besten"
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Newsletter 06/2006 vom
18. Juni 2006
Inhalt
1. Essay:
Auf natürliche Prinzipien setzen (Teil 3)
2. Verkauf: Zielgruppenansprache
3. Story:
Die Samen
4. Thesen zur modernen Gastronomie:
Konflikte können nützlich sein
5.
Hinter den
Kulissen:
E-Mail-Knigge
(Teil 3)
6. Neue Berichte auf
www.gastlichkeit.at
Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der
Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.
Dieser Letter
ist gratis und erscheint jeweils Mitte des Monats.
Falls Sie
irrtümlich auf der Mailliste stehen, es sich um ein
Missverständnis handelt und Sie den Newsletter nicht mehr
erhalten möchten, bitten wir Sie einfach ein leeres Mail an
office@gastlichkeit.at?subject=Bitte
keine weiteren Newsletter zu
schicken.
DANKE
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1.
Auf natürliche
Prinzipien setzen (Teil 3)
Im vorigen Newsletter (http://www.gastlichkeit.at/newsletter2006-05.htm) haben
wir über die vier Lebenszentren gesprochen und die Konsequenzen,
wenn diese nicht ausreichend berücksichtigt werden. Dieses Mal
wollen wir diese Lebenszentren einmal genauer betrachten.
Sicherheit:
Mit Sicherheit ist unser Sinn für Identität, emotionalen Halt
und Selbstachtung gemeint. Ein fest verankertes Selbstwertgefühl
anstelle extremer Unsicherheit und Verletzbarkeit.
Orientierung:
Orientierung ist die Richtung, die unser Leben erhält. Sie
wird maßgeblich durch Normen und Prinzipien bestimmt. Ein
Gewissen, das sich in vollkommener Übereinstimmung mit den
wahren Prinzipien befindet, anstelle eines ausgeprägten
Suchverhaltens und emotionaler Abhängigkeit, weil der Lebensstil
auf Eigennutz und Vergnügen ausgerichtet ist. Dazwischen
befindet sich die Ausbildung eines sozialen Gewissens, das durch
die Konzentration auf Traditionen und Beziehungen ermöglicht
wird.
Weisheit:
Mit Weisheit ist eine kluge Sichtweise gemeint. Ein weiser
Mensch versucht zu verstehen, wie sich die Mosaiksteine des
Lebens zusammenfügen und die wahren Prinzipien anwenden lassen.
Dazu benötigt er Urteilsvermögen, Unterscheidungsfähigkeit und
Erkenntniskraft. Weisheit lässt sich nicht aufsplittern, sie ist
ein unteilbares Ganzes. Ein exakter Lebenskompass, bei dem die
Prinzipien im richtigen Verhältnis zu einander stehen, anstelle
ungenauer Landkarten, die dazu verleiten nach unharmonischen
Prinzipien zu leben. Je mehr wir uns diesem richtigen Zustand
nähern, desto stärker wird uns bewusst, wie das Leben sein
sollte und wie es in Wirklichkeit ist. Zur Weisheit gehört auch
die Fähigkeit, reine Freude von flüchtigem Vergnügen zu
unterscheiden.
Kraft:
Kraft ist die Fähigkeit, zu handeln und etwas zu vollbringen.
Kraft ist die lebenswichtige Energie, Entscheidungen zu treffen.
Kraft ist auch das Vermögen, tief verwurzelte Gewohnheiten
aufzugeben und effektivere Verhaltensweisen anzunehmen.
Visionäres Denken und Disziplin, anstelle Schwäche und
Unsicherheit. Schwache, unsichere Menschen sind äußeren
Umständen und Einflüssen wehrlos ausgesetzt. Sie bilden sich
keine eigene Meinung, sondern übernehmen die anderer, Sie wissen
nicht, was wirkliche Freude und wirkliches Glück sind.
Kraftvolle Menschen entscheiden selbst über ihr Leben und sind
weniger von äußeren Umständen abhängig. Sie bewirken etwas, sind
pro-aktiv und handeln nach unvergänglichen Prinzipien und
universalen Gesetzen, Sie übernehmen die Verantwortung für ihre
Gefühle und Einstellungen sowie für ihr Denken und Handeln.
Diese vier
Faktoren – Sicherheit, Orientierung, Weisheit und Kraft –
bedingen sich gegenseitig. Sicherheit und die richtige
Orientierung führen zu wahrer Weisheit und Weisheit wiederum ist
der Funke oder Katalysator, mit dem Kraft freigesetzt und in die
richtigen Bahnen gelenkt wird. Wenn diese vier Faktoren in einem
harmonischen Verhältnis zueinander stehen, hat ein Mensch eine
reife, charakterstarke und ausgeglichene Persönlichkeit.
Quelle: Stephen R. Covey
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2.
Zielgruppenansprache ist
nicht nur etwas für Marketingprofis!
Informieren Sie
sich über Ihre Gäste. Forschen Sie im Internet und hören Sie im
Gespräch gut zu. Machen Sie sich Notizen über die erhaltenen
Informationen. In wirklich guten Häusern existiert eine
Gästedatenbank in der sämtliche Informationen, die den Gast
betreffen eingetragen werden.
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Achtung:
Diese Informationen zu haben ist das Eine, sehr
sorgfältig und bewusst damit umgehen ist das Andere. Ich
selbst würde mich beim geringsten Verstoß gegen die
Diskretion sofort vom betreffenden Mitarbeiter trennen. |
Welche
Informationen sind für das Verkaufen denn nun wichtig?
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Alles, das
die Person des Gastes betrifft (Name, Wohnort,
Familienstand, Beruf …)
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Seine/Ihre
Vorlieben (Hobbys, Reiseziele, bevorzugte Gesprächsthemen …)
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Seine/Ihre
Macken (Welche Gerichte, welche Getränke, welche Extras mag
er/sie, welche nicht? …)
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Wichtig
für das Verkaufen:
Es geht
darum, dem Gast bei jedem Kontakt zu zeigen, dass er in
erster Linie als Person und erst dann als Gast
wahrgenommen wird. |
Also Augen und
Ohren offen halten und sich auf die Gäste konzentrieren und sich
selbst und seine eigene Welt ein bisschen ausblenden. Das können
Sie allerdings erst dann, wenn Sie sich und Ihre eigene Welt
genügend kennen. Solange Ihr Inneres für Sie ein Geheimnis ist,
können Sie nicht auf jemanden anderen konzentrieren. Sie haben
dann immer nur sich selbst im Mittelpunkt. Dies ist schlecht für
eine gute Kundenbeziehung und damit schlecht für das Verkaufen.
Ein guter Verkäufer ist gespannt auf die Welt des Gastes und
versucht möglichst viel davon zu verstehen.
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Es steckten einmal zwei Samen
nebeneinander im Boden.
Der erste Samen sprach: "Ich
will wachsen! Ich will meine Wurzeln tief in die Erde senden
und ich will als kleines Pflänzchen die Erdkruste
durchbrechen, um dann kräftig zu wachsen. Ich will meine
Blätter entfalten und mit ihnen die Ankunft des Frühlings
feiern. Ich will die Sonne spüren, mich von Wind hin- und
herwehen lassen und den Morgentau auf mir spüren. Ich will
wachsen!"
Und so wuchs der Samen zu einer
kräftigen Pflanze.
Der zweite Samen sprach: "Ich
fürchte mich. Wenn ich meine Wurzeln in den Boden sende,
weiß ich nicht, was mich dort in der Tiefe erwartet. Ich
befürchte, dass es mir wehtut oder dass mein Stamm Schaden
nehmen könnte, wenn ich versuche, die Erdkruste zu
durchbrechen. Ich weiß auch nicht, was dort oben über der
Erde auf mich lauert. Es kann so viel geschehen, wenn ich
wachse. Nein, ich bleibe lieber hier in Sicherheit und
warte, bis es sicherer ist."
Und so verblieb der Samen in der
Erde und wartete. Eines Morgens kam eine Henne vorbei. Sie
scharrte mit ihren scharfen Krallen nach etwas Essbaren im
Boden. Nach einer Weile fand sie den wartenden Samen im
Boden und fraß ihn auf.
Quelle:
Geschichtensammlung von T-Rainer Lenzenweger, Akademischer
Trainer
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4.
Thesen zur modernen
Hotellerie & Gastronomie
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Konflikte können nützlich sein |
Wo immer es zu einem Konflikt kommt, bestehen ein
Klärungsbedarf und gleichzeitig immer auch die Chance zur
Lösung des Konflikts. Wenn es zu Streitigkeiten und
Auseinandersetzungen kommt, treffen unterschiedliche
Interessen aufeinander. Wir alle haben verschiedene
Bedürfnisse, Ansprüche und Vorstellungen. Geraten wir mit
jemand aneinander, können wir viel über uns und auch über
andere Sichtweisen lernen. Dazu müssen wir uns aber eine
gewisse Grundoffenheit erarbeiten, mit der wir andere nicht
gleich verurteilen, sondern zunächst einfach nur die
jeweiligen Unterschiede wahrnehmen. Dann können wir
gemeinsam versuchen, Lösungen zu entwickeln, die uns beide
befriedigen. Das ist allemal besser als ein fauler
Kompromiss oder gar in eine Situation zu kommen, in der
Kommunikation vollkommen unmöglich wird.
Es ist wichtig, zwischen Inhalts- und Beziehungsebene eines
Problems zu unterscheiden. Eine faire Konfliktlösung
verbessert das Selbstwertgefühl und die soziale Wahrnehmung
sowie das Verhältnis der Beteiligten zueinander.
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5.
E-Mail-Knigge
(Teil 3)
Anhang/Anlagen
Versenden Sie große Anlagen nur, wenn der Empfänger sie
wirklich braucht oder gewünscht hat. Es kann sehr störend
sein, wenn ein E-Mail-Anschluss mit einer langen Übertragung
blockiert ist.
Tabus
Eine Kondolenz-E-Mail ist – wie ein solches Fax – tabu. Hier
bleibt nach wie vor ein (möglichst handgeschriebener) Brief
die beste Wahl. Überlegen Sie auch bei anderen Anlässen, ob
der Übermittlungsweg per E-Mail angebracht ist. Besonders
ältere Menschen empfinden einen E-Mail-Glückwunsch schnell
als unqualifiziert. Auch für offizielle Glückwünsche im
geschäftlichen Bereich – etwa ein Geschäftsjubiläum – ist
diese Übermittlungsform wenig geeignet. Gleiches gilt für
formelle oder feierliche Einladungen wie zu einer Hochzeit –
oder anderen Jubiläen. Greifen Sie in solchen Fällen lieber
auf Briefe oder Karten zurück.
„Böse“
Unwörter
Natürlich ist kein Wort ‚schlecht’ oder ‚gut’. Allerdings
beeinflussen (verständlicherweise) Wörter den Zuhörer.
Manche Wörter werden als ‚ungut’ abgelegt (zum Beispiel wie
das Wort Körpergeruch), andere Wörter erzeugen eher einen
angenehmen Effekt (wie das Wort Duft).
Bezeichnen
wir im Folgenden einige Wörter, die beim Gästekontakt nicht
unbedingt etwas zu suchen haben, als Unwörter. Zu diesen
zählen:
man
„Man weiß ja, wie schwierig es ist, ...“ Wer ist man? Wird
hier für die Anonymität gesprochen? Besser: „Der Betroffene
...“ oder „Ich ...“ oder „Die Linzer ...“
sollte/könnte/müsste
„Ich könnte ...“ Könnte heißt nicht, dass der Betroffene es
wirklich tun wird. Die anscheinend höfliche Form soll
niemandem wehtun. Sie ist aber im Dialog nicht unbedingt im
Sinne der Zielorientierung förderlich. Besser „Ich erledige
…
eigentlich
„Eigentlich finde ich das gut.“ Aber nur eigentlich.
„Eigentlich“ bedeutet „eigentlich nicht“. Das Wort
„eigentlich“ stellt eine Einschränkung dar, lässt also dem
Sprecher noch ein Hintertürchen offen. In den meisten Fällen
kann das Wort „eigentlich“ ersatzlos gestrichen werden.
Besser: „Ich finde das gut.“ Ausnahme zum Wort: „Im
eigentlichen Sinne“.
halt
„Ich schaue halt mal nach.“ Weswegen „halt“? Besser: „Ich
schaue gerne nach“.
eben/eben
mal
„Ich betrachte mir eben mal die Unterlagen.“ Eben mal
scheint eine kurze Zeitspanne zu signalisieren. Es wird
demnach nicht viel Zeit in Anspruch nehmen, in die
Unterlagen zu sehen. Besser: „Ich betrachte mir jetzt die
Unterlagen“.
irgendwie/irgendwann/irgendwo und vergleichbare Wörter
„Irgendwie erscheint mir das komisch Besser: „Mir erscheint
das komisch“.
also/so
„Also lassen Sie uns fortfahren.“ Das Wort „also“ zu Beginn
eines Satzes scheint einen logischen Aufbau im Dialog
fortzuführen. Tatsächlich lässt sich meistens der Satz im
selben Sinne ohne dieses Wort bilden. Besser: „Lassen Sie
uns fortfahren.“
Übrigens: In Deutschland wurde 1972 das Wort ‚Fräulein’ auf
ministeriellen Anlass hin abgeschafft.
Im nächsten Newsletter
beschäftigen wir uns mit Textbausteinen und Signaturen
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6. News
Tourismus-Marketing: die etwas andere Methode
Was ist auf dem
Tourismus-Markt gefragt? Umwelt-, qualitäts- und erlebnisorientierte Angebote.
Wenn Sie den Trend nicht verschlafen möchten, brauchen Sie die modernen
Marketing-Methoden, um mithalten zu können.
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So texten Sie
Pressemitteilungen, die wirklich in die Zeitung kommen
Was ist
der Anlass? Lohnt der Anlass wirklich für eine schriftlich Aussendung?
Ist eine Pressemitteilung das passende Medium, um den Anlass
darzustellen? Ist der Termin in Bezug auf den Anlass richtig gewählt?
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Offener Umgang mit Fehlern
Ein Fehler liegt dann vor, wenn
das tatsächliche Handeln eines Mitarbeiters vom "Soll" abweicht. Damit
Mitarbeiter feststellen können, wann sie einen Fehler gemacht haben,
müssen sie dieses "Soll" - die Werte des Unternehmens - kennen.Mehr lesen ...
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