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Unser Motto 2006 lautet: "Wir testen die Besten" 
 

 
     
 

TOPTHEMA: Vier-Sterne "Superior" und Fünf-Stern-Hotellerie in Österreich

Gastlichkeit & Co wurde - in Kooperation mit der Firma Whitebox aus Linz -  vom Fachverband Hotellerie der Wirtschaftskammern Österreichs offiziell mit der Durchführung der Mystery-Guestings für sämtliche Fünf-Sterne-Hotels und alle Vier-Stern-"Superior"-Anwärter Österreichs beauftragt. Ab sofort können Sie sich anmelden.

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Newsletter 05/2006
vom 19. Mai 2006

Inhalt 
1. Essay: Auf natürliche Prinzipien setzen (Teil 2)
2. Führung: Vorstufe des Verkaufs: die Tagesform sofort steigern
3. Story:
Die Erfüllung aller Wünsche
4. Thesen zur modernen Gastronomie: Gäste wollen emotional berührt werden
5. Hinter den Kulissen: E-Mail-Knigge (Teil 2)
6. Neue Berichte auf www.gastlichkeit.at

Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.
Dieser Letter ist gratis und erscheint jeweils Mitte des Monats. Falls Sie irrtümlich auf der Mailliste stehen, es sich um ein Missverständnis handelt und Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, bitten wir Sie einfach ein leeres Mail an  office@gastlichkeit.at?subject=Bitte keine weiteren Newsletter zu schicken. DANKE
    

 
     

 

 

 

 

1. Auf natürliche Prinzipien setzen (Teil 2)

Ein richtiges Prinzip ist wie ein Kompass: Es weist immer dem richtigen Weg. Prinzipien sind immer und überall gültig. Sie treten in Form von Werten, Vorstellungen und Normen an die Oberfläche und führen uns zu menschlicher Vollkommenheit und Erfüllung. Die Geschichte lehrt, dass Menschen und Zivilisationen sich immer dann entfalten und aufblühen konnten, wenn sie nach den richtigen Prinzipien lebten. Umgekehrt liegen an der Wurzel gesellschaftlicher Zerfallserscheinungen immer Verhaltensweisen, die diesen Prinzipien zuwiderlaufen.

Deshalb liegt der prinzipienorientierten Lebensführung die Erkenntnis zugrunde, dass die natürlichen Gesetze nicht ungestraft verletzt werden können. Ob wir an sie glauben oder nicht, ihre Gültigkeit und Wirksamkeit hat sich durch Jahrhunderte hindurch bewiesen. Menschen und Unternehmen sind leistungsfähiger, wenn sie sich von diesen bewährten Prinzipien leiten lassen.

Anders als Werte sind Prinzipien allgemeingültig. Sie gehorchen Naturgesetzen und sind deshalb von äußeren Bedingungen unabhängig. Menschen, die beginnen ihre Werte mit den richtigen Prinzipien in Einklang zu bringen, lösen sich von ihren alten Sichtweisen oder Paradigmen.

Die vier verschiedenen Lebenszentren

  • Sicherheit 

  • Orientierung

  • Weisheit

  • Kraft

Wenn es uns an Sicherheit und Selbstachtung fehlt,
geraten wir in emotionale Abhängigkeit und lassen uns von unseren momentanen Gefühlen leiten.

Wenn es uns an Orientierung fehlt,
folgen wir jedem Modetrend und führen Begonnenes nicht zu Ende.

Wenn es uns an Weisheit fehlt,
wiederholen wir Fehler der Vergangenheit und bleiben auf unserem Entwicklungsstand stehen.

Wenn es uns an Kraft fehlt,
werden wir zum Spielball unserer Umgebung und verweigern es, die volle Verantwortung für unsere Entscheidungen und Handlungen zu übernehmen.

Quelle: Stephen R. Covey
  

 
     

 

 

 

 

 

 
2.
Vorstufen des Verkaufes (Die Tagesform steigern - Teil 2)

Power-Tipps, wenn´s schnell gehen soll
Wenn Sie tatsächlich ein Mal einen schlechten Tag haben sollten, hier sind einige Anregungen, mit denen Sie Ihre Laune in kurzer Zeit aufmöbeln können:

In 60 Sekunden bessere Laune (nach Vera F. Birkenbihl)
Es geht um eine Notwehrmaßnahme in Situationen, in denen einem eigentlich zum Heulen ist. Diese Methode hilft auch, wenn Ihr Tag so richtig schief liegt. Es geht um das Prinzip „Wie außen – so innen“, also um die positive Stimulierung unserer Gefühle durch bewusst gesetzte körperliche Maßnahmen.

  • Gehen Sie irgendwohin, wo Sie alleine sind – notfalls auf´s WC.

  • Zwingen Sie sich dort eine Minute lang zu lächeln. O.k., es wird anfangs eher eine Grimasse sein, aber tun Sie es trotzdem.

  • Massieren Sie vielleicht sogar Ihre Mundwinkel nach oben.

  • Halten Sie durch, auch wenn Ihnen nicht danach zumute ist. Nach etwa einer Minute wird Ihr Unterbewusstsein auf die Signale Ihres Körpers reagieren und den Ärger, den Stress oder die Trauer abbauen.

  • Sie werden spüren, dass aus der anfänglichen Grimasse langsam ein echtes Lächeln wird.

Körperhaltung
Wenn Sie missgelaunt oder traurig sind, wird Ihr Körper dies auch deutlich ausstrahlen. Sie werden gebeugt stehen, die Schultern hängen herab, der Kopf ist gesenkt, die Mundwinkel sind nach unten orientiert und sogar die Knie fühlen sich weich und kraftlos an.
Ändern Sie ganz bewusst Ihre Körperhaltung (Kopf hoch, Brust heraus, Schultern zurück, Beine durchgestreckt, vielleicht sogar die Pobacken zusammenkneifen) Halten Sie diese Haltung für zehn Minuten und Sie werden unweigerlich spüren dass Sie in dieser Haltung nicht schlecht gelaunt sein können.

Wofür bin ich dankbar?
Stellen Sie sich die Frage „Wofür bin ich dankbar?“ Auch wenn Sie nur kurz darüber nachdenken, werden Sie unzählige Dinge und Situationen finden, die Ihnen bewusst machen, wie gut es Ihnen im Grunde geht. Das bisschen schlechte Laune relativiert sich dann ziemlich schnell.

„Ich ärgere mich! Ich ärgere mich! Ich ärgere mich!“
Dieser Ausspruch von Arthur Schopenhauer soll Ihnen aufzeigen, dass es Ihre eigene Entscheidung ist, wenn Sie sich ärgern. Jemand anderer kann Sie in Wahrheit nicht ärgern, wenn Sie es nicht zulassen. Entscheiden Sie sich deshalb bewusst für die gute Laune.

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3. Story: Die Erfüllung aller Wünsche

Ein Wanderer machte Rast nach einem anstrengenden Tag. Er setzte sich unter einen Baum und ruhte seine müden Füße aus. "Wie schön wäre jetzt ein kühles Getränk" dachte er - und schon stand eine Karaffe mit kristallklarem Wasser vor ihm.

Der Mann nahm einen großen Schluck und dachte "Das ist ja wunderbar! Etwas zu essen dazu wäre aber auch nicht schlecht."  Auch dieser Wunsch wurde sofort erfüllt. So wünschte er sich noch einen bequemen Sessel, Musik und allerlei andere Dinge.

Als er keinen Bissen und keinen Schluck mehr hinunterbekam, dachte er "Wenn ich jetzt ein Bett hätte, wie schön wäre das..." und schon lag er in einem großen, weichen Bett.

Kurz bevor er einschlief, dachte er noch "Wenn jetzt ein Tiger kommt..."

Quelle: Geschichtensammlung von T-Rainer Lenzenweger, Akademischer Trainer

 
 

 

 
4. Thesen zur modernen Hotellerie & Gastronomie
 

Gäste wollen emotional berührt werden


Gute Hotellerie ist sehr einfach zu definieren:
Wenn der Gast das Haus glücklicher verlässt, als er gekommen ist.

Dann - und nur dann - haben wir einen guten Job gemacht. In meiner Praxis als Unternehmensberater komme ich leider all zu oft in Hotels, in denen Unsummen in die Ausstattung und die Einrichtung investiert wurde. Zu allem Überdruss sogar noch auf Kredit. In der Hoffnung, dass der Gast durch die zur Schau gestellte Exklusivität so beeindruckt ist, dass er sich automatisch wohl fühlt und vielleicht auch den nächsten Urlaub hier bucht.

Die Enttäuschung folgt gerade in diesen Kristall- und Marmorburgen auf dem Fuß. Nämlich dann, wenn darauf vergessen wird, dass der Gast in erster Linie ein Mensch aus Fleisch und Blut ist. Mit Träumen, Wünschen und Hoffnungen. Der Gast sucht aufrichtige Gastfreundschaft und ehrliches Interesse an einem Wohlergehen. Dazu braucht es allerdings keine Luxusausstattung - die verkommt in der Regel meist zu einer Basisfunktion - sondern vielmehr herzliche Mitarbeiter. Die soziale Kompetenz der Mitarbeiter ist deutlich höher einzuschätzen als das leblose Interieur. Gäste wollen emotional berührt werden. Dann komme Sie gerne wieder, weil sie sich hier wohl fühlen.

Investieren Sie deshalb mehr in die Herzlichkeit Ihrer Mitarbeiter als in die "Hardware".

 

 
 

 

 

 

  
5.
E-Mail-Knigge (Teil 2)

Smileys
In privaten E-Mails sind Smileys witzige Beigaben zum Text. In offiziellen Geschäftsbriefen haben sie nichts zu suchen. Im beruflichen Bereich sind sie mit Vorsicht zu platzieren und nur in vertrauten Geschäftsbeziehungen angebracht, etwa zwischen gut bekannten KollegInnen.

Verteilerkreis richtig wählen
Wegen des bereits genannten Zeitfaktors gilt es als unhöflich, alle möglichen Mitmenschen mit E-Mail-Informationen „zuzumüllen“, die für sie unwichtig sind. Rücksichtnahme bedeutet in diesem Fall: Rauben Sie anderen nicht die Zeit, indem Sie – es ist ja so herrlich bequem – einen großen Verteilerkreis zu wählen.

Antwortfrist
Im Betreff einer dringenden, umgehenden Antwort zu erbitten, wenn dies nicht zwingend erforderlich ist – „es ist halt nötig, den Menschen etwas Druck zu machen, damit man bald eine Antwort bekommt!“ – grenzt an Unverschämtheit. Außerdem: Wer so etwas von jemandem mehrmals erlebt, wird sowieso nicht mehr prompt reagieren. Der Schuss kann also auch nach hinten losgehen. Bleiben Sie deshalb bei der Darstellung der Dringlichkeit ehrlich.

Anders sieht es bei unseren Kunden aus: Unsere Gäste erwarten unsere Antwort auf eine Reservierungsanfrage am selben Tag, zumindest innerhalb von 24 Stunden. Derzeit liegt die maximale Antwortfrist, die der Gast als angenehm und umgehend empfindet bei drei Stunden – so eine Studie, die die Vereinigung „Urlaub am Bauernhof“ Ende 2004 in Auftrag gegeben hat.

Zwischenbescheid
Verzögert sich eine Antwort – sei es durch Abwesenheit oder vorrangige, dringende Aufgaben – ist es höflich einen Zwischenbescheid zu mailen. Nutzen Sie dafür ruhig auch die bei vielen E-Mail-Programmen vorhandenen automatischen Kurzmitteilungen.

Grüße
Ebenso wie eine höfliche E-Mail eine Anrede braucht, gehört auch ein Gruß dazu. Wählen Sie ihn passend zu Ihrem (Firmen-)Image und zu Ihrer Beziehung zur jeweiligen Person.

Beispiele: Beste Grüße …, Es grüßt Sie für heute …, Mit freundlichen Grüßen nach Salzburg …, schöne Grüße aus Pasching …, G a s t freundliche Grüße …

Eine – leider weit verbreitete – Gruß-Unsitte ist das „MfG" (Mit freundlichen Grüßen). Wer sich nicht einmal die paar Sekunden Zeit nimmt, diese drei Wörter auszuschreiben widerspricht den „freundlichen“ Grüßen.

Die Fortsetzung folgt im nächsten Newsletter

 

 
 

 

  
6. News

 

Stressabbau
Finden Sie das richtige Maß zwischen Anspannung und Erholung.
Stress ist in aller Munde. Und leider sind auch viele Menschen tatsächlich übermäßigen Belastungen ausgesetzt. Schon lange beschränkt sich das nicht mehr nur auf Manager der oberen Führungsetage, sogar Kinder haben schon Stress. Doch wenn von diesem Stress gesprochen wird, dann immer nur als Bezeichnung für eine Form der Überforderung. Dabei ist Stress eigentlich erst einmal gesund. Lachen Sie nicht – es stimmt. Mehr lesen ...

 

Getränkesteuer, der nächste Akt!
Die Aufwände für die Beweisführung in Getränkesteuer-Verfahren werden durch das jüngste Urteil des Verwaltungsgerichtshofes (VwGH) noch höher. Mehr lesen ...
  

Dinner by Design
Kochen liegt voll im Trend. Kaum ein Fernsehsender, der keine Kochshow im Programm hat. Ein New Yorker Franchise-Geber nutzt diesen Trend - das Unternehmen bietet Kochkurse in geselliger Atmosphäre an. Mehr lesen ...

 

 

 
     
 

   
G a s t freundliche Grüße
Ines & Kurt Steindl

  Gastlichkeit & Co
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. Firmenbuchnummer: 227396 g, Firmenbuchgericht: Linz, Gewerbebehörde: Bezirkshauptmannschaft Linz-Land. Gewerbeschein: Unternehmensberatung einschließlich Unternehmensorganisation, Gewerberegister: 410, Registernummer: 14959. Blattlinie: Branchenspezifische Informationen für Hotellerie und Gastronomie, sowie Anregungen zur Persönlichkeitsbildung.. Geschäftsführer: Kurt H. Steindl, Mag. Ines Steindl-Kreuzer, Gesellschafter: Kurt H. Steindl