2.
Vorstufen des Verkaufes
Sie haben es bestimmt bereits bemerkt: Für wirklich
erfolgreiches Verkaufen gibt es eine wichtige Vorstufe:
Verkaufen ist in erster Linie von Ihrer Tagesform abhängig.
Davon wie Sie sich im Moment des Verkaufsgespräches fühlen.
Nützlich sind also Techniken, mit der Sie Ihre Tagesform
verbessern können.
Abschirmen gegen negative Meldungen, die nichts mit meinem Leben
zu tun haben und auf die ich auch keinen Einfluss nehmen kann
(z.B. Nachrichten, Katastrophen …)
Das bedeutet nicht, dass Sie die rosarote Brille aufsetzen und
gar nicht mehr von der Welt da draußen mit zu kriegen. Sie
sollen schon noch hinhören, was alles passiert. Entscheidend ist
aber, dass Sie sich nicht in dieses Grauen hineinziehen lassen.
Sie können sich sehr wohl für die Tsunami-Katastrophe im
Indischen Ozean interessieren. Sie sollten aber spätestens dann
wegschalten, wenn Sie mit Leichen und Horrorbildern konfrontiert
werden. Also vorsichtiger werden, was Sie an geistiger Nahrung
zu sich nehmen. Welche Art von Filmen Sie ansehen, welche Bücher
Sie lesen und so weiter.
Konsequent und konstant die eigene Persönlichkeit entwickeln
Sich intensiv mit sich selbst beschäftigen. Seine Gefühle,
Wünsche, Ängste analysieren. Auch Kindheitswunden aufarbeiten.
Warum reagiere ich in gewissen Situationen so wie ich reagiere?
Was steckt dahinter? Welches Bild habe ich von der Welt, von den
Menschen und warum? Seminare besuchen, Bücher lesen, Cd´s hören,
um die eigene Charakterbildung voranzutreiben. Visionen und
langfristige Ziele entwickeln. Versuchen Gewohnheiten zu ändern,
täglich spirituell zu wachsen, Krisen als Chancen sehen und
dergleichen mehr.
Darauf achten, was Sie zu sich nehmen
Reduzieren Sie drastisch alle Gifte, die Sie einnehmen. Achten
sie darauf sich gesund zu ernähren. Sie dürfen natürlich auch
weiterhin sündigen, aber vielleicht etwas reduzierter. Hören Sie
endgültig mit dem Rauchen auf. Verpesten Sie sich und den
anderen nicht die reine Luft mit einem unnötigen Glimmstängel.
Ohne wirken Sie zudem kompetenter und erfolgreicher. Rauchen ist
ein deutliches Zeichen von Schwäche. Nicht nur beim Computer
gilt der Satz: „Shit in- shit out!“ Geben Sie Ihrem Körper die
Gelegenheit die Grundlage für Ihren Erfolg zu liefern. „In einem
gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist!“
Bewusst atmen
Tiefes Durchatmen mobilisiert den Körper und macht Sie frisch
und frei. Sie können damit aufkommenden Stress behandeln oder
neuen Wind in Ihre Gedanken bringen.
Regelmäßiges Entspannen
Kraft und Energie sammeln für neue Herausforderungen. Planen Sie
bestimmte Zeiten für sich in Ihren Wochenplan ein. Setzen Sie
sich vielleicht gemütlich auf einen Stuhl und lassen Sie die
Gedanken kommen und gehen. Verbinden Sie dies am besten mit dem
bewussten Atmen und Sie werden frisch und gestärkt daraus
hervorgehen. Das wirkt wie eine mentale Dusche.
Streuen Sie kleine Belohnungen in den Alltag ein
Überlegen Sie sich bereits am Morgen, womit Sie sich am Abend
belohnen möchten. Damit fällt Ihnen die Arbeit gleich zu Beginn
leichter und Sie haben den ganzen Tag etwas, worauf Sie sich
freuen können. Das hebt Ihre Stimmung und Sie werden in einer
besseren Stimmung auch bessere Ergebnisse erzielen. Wenn Sie
einen Gast freundlich anlächeln wird dieser höchstwahrscheinlich
genauso freundlich zurücklächeln und Sie werden eine gute
gemeinsame Zeit haben.
Vermehrt Dinge tun, die Spaß machen
Tun Sie diese Dinge mit einem guten Gewissen und freuen Sie sich
aufrichtig darüber. Weigern Sie sich Dinge zu tun, die Ihnen
keine Freude bereiten. Dieser Satz bedeutet auch, dass Sie
eventuelle unvermeidbare ungeliebte Tätigkeiten mit einer neuen
Einstellung angehen und sich überlegen, wie Sie diese Tätigkeit
lieber machen. Ich setze seit Jahren einen Kopfhörer auf, wenn
ich staubsauge. Die Musik macht mir Freude und damit auch diese
früher ungeliebte Tätigkeit.
Entscheiden Sie bewusst, wie der Tag wird.
Programmieren Sie sich bereits beim Aufstehen, wie Sie den Tag
erleben werden. Es gibt Menschen, die sind jeden zweiten
schlecht drauf, nerven damit Ihre Kollegen und schlussendlich
auch den Gast. Wenn man die darauf anspricht, dann sagen sie
meist: “Ich bin halt so, ich kann mich nicht verstellen. Ich bin
halt ehrlich!“ Ehrlichkeit ist gut und Recht. Diese Menschen
sollten allerdings etwas Disziplin üben. Schließlich sind die
anderen Menschen nicht dazu da unsere Probleme zu lösen – das
sollten Sie schon selbst tun. Treten Sie also einem Gast
möglichst erst dann unter die Augen, wenn Sie selbst vorher im
Spiegel angelächelt haben. Wenn Sie sich etwa zehn Minuten lang
Mühe geben, freundlich und fröhlich zu sein, werden Sie spüren,
dass Sie sich tatsächlich freundlicher und fröhlicher fühlen.
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