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Unser Motto 2006 lautet: "Wir testen die Besten" 
 

 
     
 

TOPTHEMA: Vier-Sterne "Superior" und Fünf-Stern-Hotellerie in Österreich

Gastlichkeit & Co wurde - in Kooperation mit der Firma Whitebox aus Linz -  vom Fachverband Hotellerie der Wirtschaftskammern Österreichs offiziell mit der Durchführung der Mystery-Guestings für sämtliche Fünf-Sterne-Hotels und alle Vier-Stern-"Superior"-Anwärter Österreichs beauftragt. Ab sofort können Sie sich anmelden.

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Newsletter 04/2006
vom 17. April 2006

Inhalt 
1. Essay: Auf natürliche Prinzipien setzen
2. Führung: Vorstufe des Verkaufs: die Tagesform steigern
3. Story:
Beim Arzt
4. Thesen zur modernen Gastronomie: Bieten Sie emotionalen Zusatznutzen
5. Hinter den Kulissen: E-Mail-Knigge
6. Neue Berichte auf www.gastlichkeit.at

Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.
Dieser Letter ist gratis und erscheint jeweils Mitte des Monats. Falls Sie irrtümlich auf der Mailliste stehen, es sich um ein Missverständnis handelt und Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, bitten wir Sie einfach ein leeres Mail an  office@gastlichkeit.at?subject=Bitte keine weiteren Newsletter zu schicken. DANKE
    

 
     

 

 

 

 

1. Auf natürliche Prinzipien setzen

Es gibt Probleme, die mit den bekannten Methoden nicht gelöst werden können. Wir können nicht immer nur das tun, was gerade Spaß macht oder am bequemsten ist, weil wir natürlichen Gesetzen und Regelmäßigkeiten unterworfen sind. Diese wirken unabhängig davon, ob wir uns ihrer überhaupt bewusst sind oder sie in unser Leben einbeziehen. Menschliche Effektivität wird erst durch bestimmte unumstößliche Prinzipien ermöglicht – natürliche Gesetze, die ebenso unveränderlich sind wie das der Schwerkraft in der Physik. Diese Grundsätze sind Bestandteil jeder zivilisierten Gesellschaft und sie bilden sogar die Wurzeln einer jeder Familie.

Diese Prinzipien werden weder von uns noch von der Gesellschaft erfunden; es sind Gesetze des Universums, die für menschliche Beziehungen ebenso wie für alles gelten, was Menschen schaffen. Sie sind Teil des menschlichen Lebens, Bewusstsein und Gewissens. Wer Grundprinzipien wie Gerechtigkeit, Ehrlichkeit und Vertrauen anerkennt und in Harmonie mit ihnen lebt, entwickelt sich weiter und gewinnt in zunehmendem Maße an Stabilität und Sicherheit. Wer dies nicht tut, geht den entgegen gesetzten Weg und leidet unter seiner wachsenden inneren Zerrissenheit und Destruktivität.

Verhaltensweisen sind relativ unwichtig gegenüber dem Faktor Vertrauen – wobei Vertrauen hier als das Ergebnis einer langfristig unter Beweis gestellten Glaubwürdigkeit definiert wird. In einer vertrauensvollen Atmosphäre kommunizieren wir leicht, mühelos, spontan. Auch wenn wir uns einmal im Ton oder im Wort vergreifen, verstehen die anderen was wir sagen wollen. Wo jedoch wenig Vertrauen herrscht, ist die Kommunikation ermüdend, zeitaufwändig, ineffektiv und sehr schwierig.

An der eigenen Persönlichkeit zu arbeiten, ist relativ leicht: Wir brauchen nur neue Fertigkeiten zu erlernen, Sprachmuster zu verändern, Sozialtechniken einzuüben, mentales Training durchzuführen oder unsere Selbstachtung zu stärken. Vergleichsweise schwierig ist es jedoch, Gewohnheiten zu verändern, positive Eigenschaften zu entwickeln, Disziplin zu üben, Versprechen zu halten, Mut zu beweisen oder Gefühle und Überzeugungen anderer Menschen aufrichtig zu akzeptieren. Hier liegen die wahren Prüfsteine unserer Reife.

Quelle: Stephen R. Covey
  

 
     

 

 

 

 

 

 
2.
Vorstufen des Verkaufes

Sie haben es bestimmt bereits bemerkt: Für wirklich erfolgreiches Verkaufen gibt es eine wichtige Vorstufe: Verkaufen ist in erster Linie von Ihrer Tagesform abhängig. Davon wie Sie sich im Moment des Verkaufsgespräches fühlen. Nützlich sind also Techniken, mit der Sie Ihre Tagesform verbessern können.

Abschirmen gegen negative Meldungen, die nichts mit meinem Leben zu tun haben und auf die ich auch keinen Einfluss nehmen kann (z.B. Nachrichten, Katastrophen …)
Das bedeutet nicht, dass Sie die rosarote Brille aufsetzen und gar nicht mehr von der Welt da draußen mit zu kriegen. Sie sollen schon noch hinhören, was alles passiert. Entscheidend ist aber, dass Sie sich nicht in dieses Grauen hineinziehen lassen. Sie können sich sehr wohl für die Tsunami-Katastrophe im Indischen Ozean interessieren. Sie sollten aber spätestens dann wegschalten, wenn Sie mit Leichen und Horrorbildern konfrontiert werden. Also vorsichtiger werden, was Sie an geistiger Nahrung zu sich nehmen. Welche Art von Filmen Sie ansehen, welche Bücher Sie lesen und so weiter.

Konsequent und konstant die eigene Persönlichkeit entwickeln
Sich intensiv mit sich selbst beschäftigen. Seine Gefühle, Wünsche, Ängste analysieren. Auch Kindheitswunden aufarbeiten. Warum reagiere ich in gewissen Situationen so wie ich reagiere? Was steckt dahinter? Welches Bild habe ich von der Welt, von den Menschen und warum? Seminare besuchen, Bücher lesen, Cd´s hören, um die eigene Charakterbildung voranzutreiben. Visionen und langfristige Ziele entwickeln. Versuchen Gewohnheiten zu ändern, täglich spirituell zu wachsen, Krisen als Chancen sehen und dergleichen mehr.

Darauf achten, was Sie zu sich nehmen
Reduzieren Sie drastisch alle Gifte, die Sie einnehmen. Achten sie darauf sich gesund zu ernähren. Sie dürfen natürlich auch weiterhin sündigen, aber vielleicht etwas reduzierter. Hören Sie endgültig mit dem Rauchen auf. Verpesten Sie sich und den anderen nicht die reine Luft mit einem unnötigen Glimmstängel. Ohne wirken Sie zudem kompetenter und erfolgreicher. Rauchen ist ein deutliches Zeichen von Schwäche. Nicht nur beim Computer gilt der Satz: „Shit in- shit out!“ Geben Sie Ihrem Körper die Gelegenheit die Grundlage für Ihren Erfolg zu liefern. „In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist!“

Bewusst atmen
Tiefes Durchatmen mobilisiert den Körper und macht Sie frisch und frei. Sie können damit aufkommenden Stress behandeln oder neuen Wind in Ihre Gedanken bringen.

Regelmäßiges Entspannen
Kraft und Energie sammeln für neue Herausforderungen. Planen Sie bestimmte Zeiten für sich in Ihren Wochenplan ein. Setzen Sie sich vielleicht gemütlich auf einen Stuhl und lassen Sie die Gedanken kommen und gehen. Verbinden Sie dies am besten mit dem bewussten Atmen und Sie werden frisch und gestärkt daraus hervorgehen. Das wirkt wie eine mentale Dusche.

Streuen Sie kleine Belohnungen in den Alltag ein
Überlegen Sie sich bereits am Morgen, womit Sie sich am Abend belohnen möchten. Damit fällt Ihnen die Arbeit gleich zu Beginn leichter und Sie haben den ganzen Tag etwas, worauf Sie sich freuen können. Das hebt Ihre Stimmung und Sie werden in einer besseren Stimmung auch bessere Ergebnisse erzielen. Wenn Sie einen Gast freundlich anlächeln wird dieser höchstwahrscheinlich genauso freundlich zurücklächeln und Sie werden eine gute gemeinsame Zeit haben.

Vermehrt Dinge tun, die Spaß machen
Tun Sie diese Dinge mit einem guten Gewissen und freuen Sie sich aufrichtig darüber. Weigern Sie sich Dinge zu tun, die Ihnen keine Freude bereiten. Dieser Satz bedeutet auch, dass Sie eventuelle unvermeidbare ungeliebte Tätigkeiten mit einer neuen Einstellung angehen und sich überlegen, wie Sie diese Tätigkeit lieber machen. Ich setze seit Jahren einen Kopfhörer auf, wenn ich staubsauge. Die Musik macht mir Freude und damit auch diese früher ungeliebte Tätigkeit.

Entscheiden Sie bewusst, wie der Tag wird.
Programmieren Sie sich bereits beim Aufstehen, wie Sie den Tag erleben werden. Es gibt Menschen, die sind jeden zweiten schlecht drauf, nerven damit Ihre Kollegen und schlussendlich auch den Gast. Wenn man die darauf anspricht, dann sagen sie meist: “Ich bin halt so, ich kann mich nicht verstellen. Ich bin halt ehrlich!“  Ehrlichkeit ist gut und Recht. Diese Menschen sollten allerdings etwas Disziplin üben. Schließlich sind die anderen Menschen nicht dazu da unsere Probleme zu lösen – das sollten Sie schon selbst tun. Treten Sie also einem Gast möglichst erst dann unter die Augen, wenn Sie selbst vorher im Spiegel angelächelt haben. Wenn Sie sich etwa zehn Minuten lang Mühe geben, freundlich und fröhlich zu sein, werden Sie spüren, dass Sie sich tatsächlich freundlicher und fröhlicher fühlen.

Im nächsten Newsletter erhalten Sie Power-Tipps für die Tagesform, wenn´s schnell gehen soll
  

  

 
 

  
3. Story: Beim Arzt

Im Sprechzimmer des Arztes saßen dicht gedrängt Menschen und warteten. Ein älterer Herr stand nach einer Weile auf und ging zur Sprechstundenhilfe.

"Entschuldigung." sagte er liebevoll und freundlich. "Ich hatte einen Termin um 10.00 Uhr. Jetzt ist es fast 11.00 Uhr. Ich möchte nicht länger warten. Bitte geben Sie mir einen neuen Termin."

Im Sprechzimmer wurde getuschelt. Eine Frau sagte zu einer anderen: "Der ist doch bestimmt schon 80 - was kann der wohl so Dringendes vorhaben, dass er nicht warten kann?"

Der Mann hörte die Bemerkung und drehte sich um. Er verbeugte sich vor der Dame und sagte: "Ich bin siebenundachtzig Jahre alt. Und genau deswegen kann ich es mir nicht leisten, auch nur eine Minute der kostbaren Zeit zu vergeuden, die mir noch bleibt."

Quelle: Geschichtensammlung von T-Rainer Lenzenweger, Akademischer Trainer

 
 

 

 
4. Thesen zur modernen Gastronomie
 

Bieten Sie Ihren Gästen einen emotionalen Zusatznutzen


Je mehr unsere Beziehungen von Hektik und Technik beeinflusst werden, umso mehr gewinnt emotionaler Zusatznutzen an Bedeutung.

Ob in Vergessenheit geratene Selbstverständlichkeiten, außergewöhnliche Hilfsbereitschaft in besonderen Situationen, eine extra-schnelle Beschwerde-erledigung ohne Wenn und Aber, oder ein wertvoller Insider-Tipp - jeder Gästekontakt birgt Begeisterungspotential. Je besser wir unseren Gast kennen, je mehr wir über ihn, sein Leben, seine Gefühle, wissen, umso leichter fällt es uns, ihn mit Dingen angenehm zu überraschen, die für ihn einen besonderen Nutzen darstellen.

Streichen Sie das Bild des gierigen, nimmersatten Gastes ein für alle mal aus Ihrem Kopf. Lassen Sie sich nicht durch diese selten auftretenden Einzelexemplare den Blick auf die Gäste verschleiern, die uns auf Grund eines fairen und professionellen Miteinanders die Treue halten.

 

 
 

 

 

 

  
5.
E-Mail-Knigge

Anrede
Verzichten Sie bei einer E-Mail nicht auf die Anrede. Achten Sie auch hier, wie bei einem Brief, auf die korrekte Schreibweise und – falls vorhanden – akademische Grade und Titel. Wählen Sie die Form der Anrede, die Sie für die jeweilige Person auch im „guten, alten Brief“ verwenden würden.

Ausnahme: Nur wenn eine Arbeitsgruppe in ständigem E-Mail-Kontakt steht, etwa bei der Veränderung oder Korrektur eines gemeinsamen Projekts, ist es nicht unhöflich, keine Anrede dazuzusetzen.

Duzen oder Siezen
Aus den Anfängen der elektronischen Kommunikation stammt die Gepflogenheit, jede Person einfach zu duzen. Das ist längst überholt. Auch hier gilt: Duzen Sie in einer E-Mail nur diejenigen. Die Sie sonst in Schrift und Ansprache auch duzen würden.

Abkürzungen
So schnell eine E-Mail auch versendet werden kann: Nehmen Sie sich beim Verfassen die Zeit, Wörter auszuschreiben. Abkürzungen – vorrangig missverständliche – sind in keiner Form der Korrespondenz empfehlenswert. Besonders verpönt sind sie bei Grüßen und bei der Anrede. „SgDuH“ soll heißen: „Sehr geehrte Damen und Herren“. Solche ein Anrede ehrt in einer E-Mail niemanden der Angeschriebenen

Groß-, Klein- und Rechtschreibung
Ein komplett in Kleinbuchstaben geschriebener Text ist seht leseunfreundlich. Wörter oder ganze Sätze in Großschreibung können – ähnlich wie bei einem Chat – als „Anschreien“ empfunden werden. Verfassen Sie deshalb eine E-Mail wie jedes andere Schriftstück in normaler Rechtschreibung. Achten Sie darauf, dass Ihre E-Mail frei von Rechtschreibfehlern  ist. Solche Patzer wirken auf andere – je nach Einstellung – zwischen „nachlässig“ bis „dumm“.

Betreff
In einem modernen Geschäftsbrief ist es nicht mehr üblich, das Wort „Betreff“ oder die abgekürzte Form  „Betr.“ vor diese Zeile zu setzen. Bei modernen E-Mail-Programmen steht das Wort bereits vor der Zeile, wird jedoch nicht wiederholt. Wichtig ist, dass Sie den Betreff so aussagekräftig wie möglich formulieren. So kann die angemailte Person schnell und individuell entscheiden, wie dringend oder wichtig die E-Mail für die ist. Höflichkeit bedeutet auch, Rücksicht auf das Zeitbudget anderer zu nehmen.


  

 
 

 

  
6. News

 

So machen Sie Ihre Website bei Kunden und Interessenten bekannt
Eine eigene Website erfüllt nur dann einen Sinn, wenn sie auch besucht wird. Wenn aber niemand weiß, dass es sie gibt, wird auch niemand Ihren Internet-Auftritt zur Kenntnis nehmen können. Deshalb sollten Sie nachfolgende Tipps berücksichtigen, wenn Sie Ihre Website bekannt machen möchten: Mehr lesen...

 

Private und geschäftliche Kontakte pflegen
Briefe schreiben: Machen Sie daraus ein Ritual. Reservieren Sie ein, zwei Stunden am Wochenende oder einen Abend pro Woche für das Briefeschreiben. Verankern Sie dieses Vorhaben fest in Ihrem Leben, sonst wird nichts daraus! Planen Sie es also in Ihrem Terminkalender ein. Und schreiben Sie – auch wenn Sie zu der bestimmten Zeit auf Reisen sind. Mehr lesen ...

   
Frühjahrsmüdigkeit
H
aben Sie es vielleicht auch in der letzten Zeit gemerkt, dass Sie andauernd müde sind, obwohl Sie genug schlafen? Diese Phänomen hat etwas Paradoxes: Jetzt, wo Licht und Leben zurückkehren, machen wir schlapp. Kreislaufbeschwerden, Wetterfühligkeit, erhöhte Anfälligkeit für Erkältungen, Schlaflosigkeit oder eben einfach nur Mattigkeit sind typische Symptome. Falls Sie’s auch spüren, keine Sorge: Das ist normal. Mehr lesen ...
 
 
Körpersprache bei Verhandlungen
Kann bei Verhandlungen tatsächlich die Entschlüsselung der Körpersprache des Gegenübers von Bedeutung sein, also beispielsweise das Wissen, warum jemand beim Sprechen immer den Kopf bewusst gerade hält oder ihn möglicherweise ständig devot zu Seite neigt? Mehr lesen ...

 

 

 
     
 

   
G a s t freundliche Grüße
Ines & Kurt Steindl

  Gastlichkeit & Co
   Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.

  
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