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Unser Motto 2006 lautet: "Wir testen die Besten" 
 

 
     
 

TOPTHEMA: Vier-Stern "Superior" und Fünf-Stern-Hotellerie in Österreich

Gastlichkeit & Co wurde - in Kooperation mit der Firma Whitebox aus Linz -  vom Fachverband Hotellerie offiziell mit der Durchführung der Mystery-Guestings für sämtliche Fünf-Sterne-Hotels und alle Vier-Stern-"Superior"-Anwärter Österreichs beauftragt. Ab sofort können Sie sich anmelden.

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Newsletter 03/2006
vom 18. März 2006

Inhalt 
1. Essay: Einladen statt kämpfen
2. Führung:
Aktiver Verkauf (Teil 3)
3. Story:
Der Korb des alten Mannes
4. Thesen zur modernen Gastronomie: Pflegen Sie Ihre bestehenden Gäste
5. Hinter den Kulissen: Umgangsformen (Teil 4)
6. Neue Berichte auf www.gastlichkeit.at

Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.
Dieser Letter ist gratis und erscheint jeweils Mitte des Monats. Falls Sie irrtümlich auf der Mailliste stehen, es sich um ein Missverständnis handelt und Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, bitten wir Sie einfach ein leeres Mail an  office@gastlichkeit.at?subject=Bitte keine weiteren Newsletter zu schicken. DANKE
    

 
     

 

 

 

 

1. Einladen statt kämpfen

„Kämpfen“ ist im deutschsprachigen Raum zu einem Volkssport geworden. Wir wurden zum „kämpfen“ erzogen. Wenn wir es nicht tun, sieht es so aus, als wenn wir passiv seien. Dabei haben Souveränität und Eleganz viel mehr Macht. Hören Sie auf zu kämpfen, werden Sie elegant und sprechen Sie Einladungen aus. Wie klingen die Worte: „Es wäre schön, wenn Sie diese Aufgabe bis morgen Abend erledigt haben“? anstelle von „Ich brauch´ das morgen Abend. Ist das klar?“

Wenn Sie in einem Unternehmen arbeiten, in dem „kämpfen“ an der Tagesordnung steht, dann verlassen Sie es. Intrigen, Mobbing und „nette“ Kollegen, sind doch das Letzte, das Sie für ein erfülltes Arbeitsleben benötigen. Sie können natürlich auch dort Einladungen aussprechen. Wenn sie angenommen werden, schön, wenn nicht, dann gehen Sie und laden andere Menschen ein. Es ist Ihre freie Entscheidung. Wählen Sie ein Unternehmen, in dem Sie ein Teil von etwas Großem, Einzigartigem sein können.

Der Boss ist der Boss, weil er der Boss ist!
Wenn Sie Führungskraft sind, dann tragen Sie auch Verantwortung. Wer das letzte Sagen hat, trägt auch die letzte Verantwortung. Wenn Ihre Einladungen nicht gleich angenommen werden, lassen Sie sich nicht beirren. Nicht jeder Mitarbeiter muss alles mit Freude tun. Vermeiden Sie langwierige Palaver und Diskussionen. Seien Sie stattdessen liebevoll aber bestimmt. „Ich verstehe Ihre Bedenken, Ihren Unmut. Aber ich möchte, dass Sie diese Arbeit erledigen. Warum? Weil ich der Chef bin, deshalb!“

Bei Kindern funktioniert das übrigens ganz genau so. Nicht jedes Kind freut sich darüber, dass es nach dem Essen sein Teller abräumen soll. „Ich verstehe, dass du es nicht gerne machst. Aber ich möchte gerne, dass du es tust.“

Familien und Unternehmen sind keine demokratischen Institutionen.
Kinder und Mitarbeiter haben das Recht etwas nicht gerne zu tun. Drohungen auszusprechen, führt allerdings unweigerlich zur Eskalation der Situation. Chefs und Eltern sollten eine eiserne Regel beachten: Es wird nicht diskutiert!

Das bedeutet nicht, dass Sie Konflikten aus dem Weg gehen sollen. Wenn Sie souverän sind, dann haben Sie es nicht nötig, zu kämpfen. Werden Sie vom Kämpfer zum Meister-Einlader. Jeder Moment ist eine Herausforderung. Kreieren Sie einen Zustand, dass Ihr Wort Gesetz ist. Kinder und Mitarbeiter dürfen natürlich vorbringen, was Ihnen gefällt oder eben auch nicht gefällt. Wo Sie einverstanden sind, gut. Wenn Sie nicht einverstanden sind, dann muss das passieren, was Sie wollen. Gehen Sie keine Kompromisse ein. Wenn Sie wissen, was Sie wollen und darin vollkommene Klarheit besteht, dann setzen Sie es durch.

Quelle: Prof. Dr. Peter Warschawski. Baltimore, Maryland.

 

 
     

 

 

 

 

 

 
2. Aktiver Verkauf in der Hotellerie und Gastronomie

Die Formel für den Verkaufserfolg (nach Hans-Peter Zimmermann, www.hpz.com)

            Angebotskenntnis
                                  
+          Verkaufstechnik
                                  
+          Überzeugungskraft
                                  
x          positive Einstellung
                                   =          Verkaufserfolg
 

Angebotskenntnis: Wer sein Angebot nicht kennt, kann nichts verkaufen. Welche Produkte führen wir, welche Eigenschaften haben diese und welcher Nutzen für den Gast lässt sich davon ableiten?
         
+
Verkaufstechnik
: Die sechs Stationen des Verkaufsgespräches kennen, damit Sie in jedem Moment das Gespräch unter Kontrolle haben. Das bedeutet nicht, dass Sie die ganze Zeit reden sollen, sondern vielmehr dass Sie jederzeit wissen, wo Sie stehen, in welcher Station des Verkaufsgespräches Sie sich befinden.
         
+
Überzeugungskraft
: Wie kann ich jemanden überzeugen? Sie ahnen es bestimmt schon. Ich kann nur dann jemanden überzeugen, wenn ich selbst von meiner Sache überzeugt bin.
         
x   (nicht addieren, sondern multiplizieren!)

positive Einstellung
:
der Wille zum Erfolg, der innere Drang etwas zu erreichen. Positive Einstellung heißt nicht, sich selbst etwas vor zu machen. Sich einzureden, die Welt durch eine rosarote Brille zu sehen. Positive Einstellung hat man nicht einfach so. Daran müssen Sie schon arbeiten und mit sich selbst ins reine kommen. Am ehesten schaffen Sie dies, wenn Sie eine ganz bestimmte Lebenseinstellung eine Lebensweise beherzigen. Aber darüber später mehr.

Die Fortsetzung folgt im nächsten Newsletter
  

 

Die Geheimnisse des Weinverkaufs
Spielend mehr Umsatz durch aktiven Weinverkauf
in der Hotellerie und Gastronomie

24.-25. April 2006, Schloß Mühldorf, Feldkirchen/Donau, OÖ.

Leitung: Kurt H. Steindl & Ferdinand Mayr (Weinakademiker)

Zur Seminarbeschreibung

Ganzheitliches Wein-Verkaufsseminar
für Unternehmer, Führungskräfte, Sommeliers und MitarbeiterInnen im Service.

 

  
3. Story: Der Korb des alten Mannes

Es war einmal ein Waisenjunge. Er zog von Dorf zu Dorf, immer auf der Suche nach etwas Essbarem und einem Dach über dem Kopf. Eines Tages traf der Junge auf einen alten Mann, der ebenfalls von Dorf zu Dorf wanderte. Sie beschlossen, gemeinsam weiterzugehen.

Der alte Mann trug einen großen, zugedeckten Weidenkorb, der offenbar sehr schwer war, denn der Alte lief tief gebeugt und stöhnte hin und wieder unter der Last. Als sie Rast an einem Bach machten, stellte der alte Mann seinen Korb erschöpft auf den Boden. Der Junge fragte "Soll ich deinen Korb für dich tragen?"

"Nein," antwortete der Alte, "den Korb kannst du nicht für mich tragen. Ich muss ihn ganz allein tragen."

"Was ist denn in dem Korb?" fragte der Junge, doch er erhielt keine Antwort. Viele Tage wanderten die beiden gemeinsam. Nachts, wenn der Alte glaubte, dass der Junge schlief, kramte er in seinem Korb herum und sprach leise mit sich selbst.

Es kam der Tag, an dem der alte Mann nicht mehr weitergehen konnte. Er legte sich nieder, um zu sterben. Und er sprach zu dem Jungen: "Du wolltest wissen, was in meinem Korb ist, nicht wahr? In diesem Korb sind all die Dinge, die ich von mir selbst glaubte und die nicht stimmten. Es sind die Steine, die mir meine Reise erschwerten. Auf meinem Rücken habe ich die Last jedes Kieselsteines des Zweifels, jedes Sandkorn der Unsicherheit und jeden Mühlstein des Irrwegs getragen, die ich Laufe meines Lebens gesammelt habe. Aber ach - ohne sie hätte ich so viel weiter kommen können, im Leben. Statt meine Träume zu verwirklichen, bin ich nun nur hier angekommen." Und er schloss die Augen und starb.

Der Junge ging zu dem Korb und hob den Deckel ab. Der Korb, der den alten Mann so lange niedergedrückt hatte, war leer.

Quelle: Geschichtensammlung von T-Rainer Lenzenweger, Akademischer Trainer
  

 
 

 

 

 
4. Thesen zur modernen Gastronomie
 

Pflegen Sie Ihre bestehenden Gäste

Kundenzufriedenheit steht in direktem Zusammenhang mit Loyalität, Kaufintensität, Unternehmenstreue und positiver Mundkommunikation und ermöglicht dadurch eine Kundenbindung und die Gewinnung neuer Kunden.

Für Kundenorientierung sprechen vor allem ökonomische Gründe: Da es immer teurer wird, neue Gäste zu gewinnen, müssen die Stammgäste gepflegt werden, sonst können die Unternehmen ihre ökonomischen Ziele nicht mehr erreichen. Pflegen heißt, das Vertrauen der Gäste gewinnen, sie zufrieden stellen und an das Unternehmen binden. Das bedeutet aber auch, die Beziehung zu den Gästen muss lange genug dauern und zu so vielen zum Beispiel Hotelbesuchen oder Restaurantkonsumationen führen, dass sich der Aufwand der Kundenorientierung für das Unternehmen bezahlt macht.

Ein kundenorientiertes Unternehmen darf auch die „interne Dimension" nicht vergessen. Jeder Mitarbeiter, ob er mit dem Gast in direktem Kontakt steht oder nicht, muss sich bewusst sein, dass seine Tätigkeit letztendlich im Dienste des Gastes steht. Die einzelnen Mitarbeiter oder manchmal auch ganze Abteilungen sind gegenseitig voneinander abhängig. Es besteht quasi ein internes Kundenverhältnis. Werden diese internen Beziehungen missachtet, wirkt sich das über Umwege auch auf die Bedürfnisse der Endverbraucher aus.

Beispiel: Bei einem Gastronomiebetrieb ist die Abteilung Service selbst wieder Kunde der Abteilung Küche, von der sie die zu verkaufende Ware bezieht. Betrachtet der Betrieb die Tätigkeit der Servicemitarbeiter als wichtiger als die der Köche, die das Geld nur ausgeben, aber keine Einnahmen vorweisen können, so verkennt das Unternehmen die internen Strukturen. Ohne die gute Vorleistung der Köche können die Servicemitarbeiter den Gast nicht zufrieden stellen.

Quelle: Steindl, K. H. (2004). Beschwerdemanagement im Dienstleistungsgewerbe Gastronomie – effektive Beschwerdebehandlung als Trainingsziel
  

 

Effizientes  Beschwerdemanagement in Hotellerie & Gastronomie
In Beschwerden stecken enorme Chancen!

03.-04. April 2006, Schloß Mühldorf, Feldkirchen/Donau
Leitung: Kurt H. Steindl, Akademischer Trainer

Zur Seminarbeschreibung

Intensiv-Seminar
für Unternehmer, Führungskräfte
und MitarbeiterInnen mit Gästekontakt
in Hotellerie und Gastronomie

 

 

 

  
5.
Umgangsformen

Komplimente
Viele Menschen haben Schwierigkeiten, Komplimente richtig anzunehmen. Ihre Verlegenheit diktiert ihnen abwiegelnde Reaktionen wie "Ach, das war doch gar nicht so toll" oder "Andere hätten das sicher noch besser gemacht". Das ist schade - für beide Seiten: Eine Person, die ein Kompliment macht, möchte Freude bereiten und diese Freude auch spüren. Wer ein Lob abwiegelt oder schmälert, zeigt fehlendes Selbstbewusstsein. Nehmen Sie deshalb ein Kompliment mit Stil an, indem Sie strahlend lächelnd danken.

  
Die 10 wichtigsten Umgangsformen

1.  Sich stets rücksichtsvoll verhalten
2. Gespräche richtig führen, andere ausreden lassen und zuhören
3. Gutes Benehmen der jeweiligen Situation angepasst praktizieren (anstatt starre Regeln für Umgangsformen zu lernen)
4. Gute Manieren bei Tisch
5. Höfliche Ausdrucksform ("Bitte", "Danke", "Entschuldigung")
6. Pünktlichkeit
7. Eintreten für andere, Zivilcourage zeigen
8. Alten Menschen in öffentlichen Verkehrsmitteln seinen Platz anbieten
9. Unabhängig vom Geschlechterrollenverständnis Anderen Hilfe leisten
10. Toleranz für die Gepflogenheiten anderer Kulturen und Völker entwickeln.


  

 

Wirksames Rezeptionsmanagement
Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance

08.-09. Mai 2006, Hotel Weisses Rössl am Wolfgangsee
Leitung: Kurt H. Steindl, Akademischer Trainer

Zur Seminarbeschreibung

Kompakt-Seminar
für Unternehmer, Führungskräfte
und Rezeptions-MitarbeiterInnen
in Hotellerie und Gastronomie

 

  
6. News

Meinungsverschiedenheiten
Verschiedene Meinungen sind ok. Als allererstes sollten wir uns klarmachen, dass es jeder Person zusteht, sich eine eigene Meinung zu bilden. In dem Wort "Meinung" steckt das kleine Wörtchen "mein". Die Ansicht, die ich habe, ist meine eigene und damit ganz persönliche Ansicht. Sie muss nicht gleichzeitig auch die Ansicht anderer Menschen sein. Theoretisch ist uns das auch meist klar. Und dennoch sind wir, ehe wir uns versehen, wieder mitten im Streit um Meinungen und Ansichten. Mehr lesen...

Aus für E-Mail-Werbung
Novelle des Telekommunikationsgesetzes bringt neuerliches Verbot von Werbung ohne vorherige Einwilligung. In Österreich galt bereits vor der TKG-Novelle 2003 ein allgemeines Verbot von Telefon-, Fax- und E-Mail-Werbung ohne vorherige Einwilligung. Mit der Novelle wurde dieses Verbot gelockert. Nach nur zwei Jahren werden die Regeln neuerlich geändert. Mehr lesen ...

Nur wer mit den Gästen denkt, kann wirklich für sie da sein
Mit den Spielregeln auf dem Markt haben sich auch die Gepflogenheiten der Gäste verändert - in dem Sinn, dass die Gewohnheiten von gestern verschwunden sind. Umso wichtiger wird es, das eigene Unternehmensprofil im permanenten Kontakt mit den Gästen zu entwickeln. Nur wer sich mit dem Verhalten seiner Gäste auseinander setzt, kann die Spielregeln der Gastronomie verstehen.
Mehr lesen ...

 

 
     
 

   
G a s t freundliche Grüße
Ines & Kurt Steindl

  Gastlichkeit & Co
   Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.

  
A-4061 Pasching
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. Firmenbuchnummer: 227396 g, Firmenbuchgericht: Linz, Gewerbebehörde: Bezirkshauptmannschaft Linz-Land. Gewerbeschein: Unternehmensberatung einschließlich Unternehmensorganisation, Gewerberegister: 410, Registernummer: 14959. Blattlinie: Branchenspezifische Informationen für Hotellerie und Gastronomie, sowie Anregungen zur Persönlichkeitsbildung.. Geschäftsführer: Kurt H. Steindl, Mag. Ines Steindl-Kreuzer, Gesellschafter: Kurt H. Steindl