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Unser Motto 2006 lautet: "Wir testen die Besten" 
 

 
     
 

TOPTHEMA: Vier-Stern "Superior" und Fünf-Stern-Hotellerie in Österreich

Gastlichkeit & Co wurde - in Kooperation mit der Firma Whitebox aus Linz -  vom Fachverband Hotellerie offiziell mit der Durchführung der Mystery-Guestings für sämtliche Fünf-Sterne-Hotels und alle Vier-Stern-"Superior"-Anwärter Österreichs beauftragt. Ab sofort können Sie sich anmelden.

Zum Ablauf der Superior Einstufung klicken Sie bitte auf das Wappen Ihres Bundeslandes:

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Newsletter 02/2006
vom 19. Februar 2006

Inhalt 
1. Essay: Leben, lieben, lernen, Lebenswerk
2. Führung:
Aktiver Verkauf
3. Story: Verliebt

4. Thesen zur modernen Gastronomie: Gäste, die sich beschweren ...
5. Hinter den Kulissen: Umgangsformen
6. Neue Berichte auf www.gastlichkeit.at

Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.
Dieser Letter ist gratis und erscheint jeweils Mitte des Monats. Falls Sie irrtümlich auf der Mailliste stehen, es sich um ein Missverständnis handelt und Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, bitten wir Sie einfach ein leeres Mail an  office@gastlichkeit.at?subject=Bitte keine weiteren Newsletter zu schicken. DANKE
    

 
     

 

 

 

 

1. Leben, lieben, lernen und ein Lebenswerk (Vermächtnis) hinterlassen.

Es gibt bestimmte Voraussetzungen, die eine grundlegende Bedeutung für die Erfüllung des Menschen besitzen. Wenn diese Grundbedürfnisse nicht zufrieden gestellt werden, fühlen wir uns leer und unvollkommen. Wir können versuchen, die Leere durch Dringlichkeitssucht zu überbrücken. Oder wir werden selbstgefällig und geben uns mit einer teilweisen Erfüllung zufrieden.

Leben
ist unser physisches Bedürfnis nach Essen, Kleidung, einem Dach über dem Kopf, wirtschaftlichem Wohlergehen, Gesundheit.

Lieben
ist unser soziales Bedürfnis nach Beziehungen zu anderen Menschen, nach Liebe und Geborgenheit.

Lernen -                    
ist unser mentales Bedürfnis nach Entwicklung und Wachstum.

Ein Lebenswerk hinterlassen -
ist unser spirituelles Bedürfnis nach Sinn, Orientierung, persönlichem Einklang und einem Beitrag zu Gemeinwohl.

Diese Bedürfnisse sind sehr real und tief greifend und eng miteinander verflochten. Erst dort, wo sich die vier Bedürfnisse überschneiden, finden wir echtes inneres Gleichgewicht, tiefe Erfüllung und Freude – das innere Feuer.

 

 
     

 

 

 

 

 

 
2. Aktiver Verkauf in der Hotellerie und Gastronomie

Viele Verkäufer denken, dass sie einen Bedarf kreieren müssen, um zu verkaufen. Dabei geht es doch viel einfacher: Finden Sie die Personengruppen, die für Ihr Angebot bereits einen Bedarf haben und befriedigen Sie diesen Bedarf.

Eine Definition von Verkaufen:
Verkaufen bedeutet, dem Kunden zu helfen, das zu bekommen, was er braucht und ihm dabei ein gutes Gefühl zu vermitteln.

Meiner Ansicht nach ist es besser, diese Definition umzudrehen. Speziell in unserer Branche hat das angenehme, gute Gefühl des Gastes oberste Priorität. Nebenbei helfen wir ihm natürlich zu bekommen, was er wirklich möchte. Sowohl der Gast als auch der Verkäufer müssen dabei „Spaß“ haben. Verkaufen ist also keine Arbeit, sondern ein Vergnügen, eine Freizeitbeschäftigung für die wir auch noch (gut) bezahlt werden.

Heutzutage geht es sogar soweit, dass wir bei besonders sympathischen Verkäufern hoffen, dass sie etwas haben, das wir kaufen können. Ist Ihnen das nicht auch schon passiert? Dies ist besonders wichtig, weil wir heutzutage in einem Erlebnismarkt agieren. Wir haben es nicht mehr mit einem Bedürfnismarkt zu tun, in dem die Leute das kaufen, was sie unbedingt brauchen. Emotionale Erlebnisse sind gefragt. Dabei wird der Kaufwunsch erst am Verkaufspunkt geweckt. Nach dem Motto: „Ich habe gar nicht gewusst, dass es das gibt. Das muss ich unbedingt probieren!“

Wichtig fürs VerkaufenWare zeigen heißt Ware verkaufen.
Warum sonst sind die Einkaufszentren so voll? Weil dort in unzähligen Schaufenstern und Vitrinen Waren angeboten werden. Haben Sie selbst nicht auch schon mal gekauft, weil Sie von der Präsentation so begeistert waren? Als Beispiel nehmen Sie doch eine Salatbar in einer bekannten österreichischen Autobahnraststationskette. Selbst notorische Rohkostverächter greifen dort zu.

Wichtig fürs Verkaufen: Denken Sie in erster Linie an das emotionale Erlebnis des Gastes.
Die Art und Weise, wie der Aufenthalt des Gastes inszeniert wird, ist entscheidend für die Konsumationsfreude. Sorgen Sie dafür, dass sich der Gast bei Ihnen ausgesprochen wohl fühlt.

Zuerst müssen Sie das Prinzip des Verkaufens begreifen: Verkaufen bedeutet, dem Gast etwas Gutes tun. Dafür benötigen Sie eine entscheidende Grundhaltung, eine wesentliche Vorraussetzung für wirklichen Erfolg. Ohne diese Einstellung werden Sie immer nur bescheidene Erfolge erzielen. Ihre Grundhaltung muss lauten: Aufrichtiges Interesse am Wohlergehen des Gastes.

Die Fortsetzung folgt im nächsten Newsletter
  

 
     

 

  
3. Story: Verliebt

Eine Frau ging spazieren. Nach einer Weile bemerkte sie einen Mann, der ihr folgte. Die Frau drehte sich um und fragte ihn: "Weshalb läufst du mir nach?"

Der Mann antwortete: "Weil ich mich in dich verliebt habe!"

Die Frau sagte: "Wie kannst du dich denn in mich verlieben? Meine Schwester ist viel schöner als ich. Sie läuft hinter mir. Geh zu ihr und verliebe dich in sie."

Da kehrte der Mann um und suchte nach der Schwester. Aber er traf nur eine Frau, welche sehr hässlich war.

Der Mann wurde sehr ärgerlich, ging wieder zu der ersten Frau und sagte zu ihr: "Warum hast du mich angelogen? Deine Schwester ist viel hässlicher als du!"

Darauf antwortete die Frau: "Du hast mir doch auch nicht die Wahrheit gesagt. Denn wenn du dich wirklich in mich verliebt hättest - warum bist du dann zu der anderen gelaufen?"

Da schämte sich der Mann...

Aus Indien, gefunden auf http://www.zeitzuleben.de
  

 

Mitarbeiter überzeugen und mobilisieren
Formen Sie ein Hochleistungsteam durch prinzipienorientierte Führung.

20.-21.   März 2006, Hotel Hanner, Mayerling (NÖ)  
Leitung: Kurt H. Steindl, Akademischer Trainer

Zur Seminarbeschreibung

Intensiv-Seminar
für Unternehmer
und Führungskräfte
in Hotellerie und Gastronomie

 

 

 
4. Thesen zur modernen Gastronomie
 

Gäste, die sich beschweren haben eine gute Meinung von Ihrem Betrieb.

Denn diese Gäste glauben, dass Sie in der Lage sind, sie zufrieden zu stellen. Sie wollen die Zusammenarbeit fortsetzen und Ihnen mit der Beschwerde helfen, in Zukunft Fehler zu vermeiden. Daher sollten wir unseren Gästen Beschwerden so leicht wie möglich machen. Denn wenn sich Gäste beschweren können und deren Beschwerde auch zufrieden stellend bearbeitet wird, zeigen sie sich entsprechend großzügig: 50 Prozent werden daraufhin zu Stammgästen. Die Treue zum Betrieb wächst, neue Besuche werden folgen und Empfehlungen an andere Personen weitergegeben.

Die Art und Weise, wie anfallende Beschwerden erledigt werden, hat also einen wesentlichen Einfluss auf das zukünftige Verhalten Ihrer Gäste. Oftmals ist es nicht der konkrete Beschwerdefall selbst, der den Gast schließlich zur Konkurrenz treibt, sondern die Handhabung dieser Servicepannen. Der Gast hat eine gewisse Erwartung hinsichtlich seiner Beschwerde. Entspricht die Beschwerdebehandlung den Vorstellungen des Gastes nicht, das heißt, wird der Gast ein zweites Mal enttäuscht, hat diese Tatsache viel gravierendere Auswirkungen auf die Meinung als das ursprünglich zugrunde liegende Problem.

Quelle: Steindl, K. H. (2004). Beschwerdemanagement im Dienstleistungsgewerbe Gastronomie – effektive Beschwerdebehandlung als Trainingsziel
  

 

Effizientes  Beschwerdemanagement in Hotellerie & Gastronomie
In Beschwerden stecken enorme Chancen!

03.-04. April 2006, Schloß Mühldorf, Feldkirchen/Donau
Leitung: Kurt H. Steindl, Akademischer Trainer

Zur Seminarbeschreibung

Intensiv-Seminar
für Unternehmer, Führungskräfte
und MitarbeiterInnen mit Gästekontakt
in Hotellerie und Gastronomie

 

 

 

 

 

  
5.
Umgangsformen

Begrüßung

  • Begrüßen Sie zuerst die Dame(n), dann den Herrn (die Herren).
  • Beginnen Sie mit der ältesten Dame - aber nur, wenn ein Generationsunterschied sichtbar ist (Beispiel: eine Dame ist über 60, die andere um die 30).
  • Auch wenn Sie einen weiblichen Teenager und einen gesetzten Herrn über 60 vor sich haben, bleiben Sie bei der Ladies-first-Regel. Als Erläuterung können Sie - halb im Scherz - sagen: "Die Dame zuerst ...".

Händedruck
Respektieren Sie Grußgewohnheiten ausländischer Gäste. In Japan etwa ist der Handschlag verpönt. Ergreifen Sie stets die ausgestreckte Hand. Sie zu übersehen, wäre unhöflich! Erwidern Sie einen Händedruck kräftig - aber nicht zu fest (oder zu lasch) - und schauen Sie Ihrem Gegenüber für einen kurzen Moment in die Augen.

Dem Besuch zeigen, dass er willkommen ist
Eine perfekte Gästebetreuung ist nicht nur die Visitenkarte Ihres Hauses, sie ist auch der Beginn einer angenehmen Zusammenarbeit.

  • Holen Sie Ihre Gäste am Eingang ab, und führen Sie sie zur Rezeption.
  • Nutzen Sie den Weg dorthin für ein Gespräch. Fragen Sie nach der Anreise oder der Befindlichkeit. So schaffen Sie eine freundliche Atmosphäre und signalisieren Interesse. Stellen Sie offene Fragen, damit das Gespräch in Gang kommt.
  • Als GastgeberIn öffnen Sie die Türen, aber der Gast geht zuerst hindurch. Auch im Fahrstuhl hat der Gast Vortritt. Ausnahme: Wenn der Gast die Örtlichkeiten nicht kennt, fragen Sie, ob Sie voraus gehen dürfen.
  • Nehmen Sie dem Gast den Mantel ab, bei Regen auch den Schirm.
  • Bieten Sie bei kurzer Wartezeit etwas Lesestoff an. Das kann eine aktuelle Tageszeitung sein, ein Wirtschaftsmagazin oder Informationsmaterial über Ihr Unternehmen.


  

 

Wirksames Rezeptionsmanagement
Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance

08.-09. Mai 2006, Hotel Weisses Rössl am Wolfgangsee
Leitung: Kurt H. Steindl, Akademischer Trainer

Zur Seminarbeschreibung

Kompakt-Seminar
für Unternehmer, Führungskräfte
und Rezeptions-MitarbeiterInnen
in Hotellerie und Gastronomie

 

  
6. News

Reservierungsannahme: Verwandeln Sie Anfragen per Telefon in fixe Buchungen
Der Idealfall für jeden Hotelier oder Gastronomen: Ein Gast ruft von selbst an und möchte ein Zimmer oder eine Veranstaltung buchen. Natürlich tut er das nicht direkt, sondern stellt zunächst Fragen. Dabei fällt er eine Vorentscheidung, ob er mit Ihnen ins Geschäft kommen will.
Mehr lesen...

 

Wohlgeformtheit von Zielen
Den Begriff „Wohlgeformtheit“ verwendet man, um damit auszudrücken, dass sowohl die sprachliche als auch die logische Struktur der Zielformulierung eine wesentliche Voraussetzung für die Wahrscheinlichkeit der Verwirklichung von Vorhaben darstellt.
Mehr lesen ...

  
Ohne Motivation geht gar nichts -
von Hans Leu, Hotel Giardino, Arosa
Ich behaupte: Wer andere motivieren will, muss zuallererst selbst motiviert sein. Denn ohne die eigene Motivation gelingt es in aller Regel nur durch pure Machtausübung gegenüber den Mitarbeitern, den gesteckten Zielen zum Durchbruch zu verhelfen.
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G a s t freundliche Grüße
Ines & Kurt Steindl

  Gastlichkeit & Co
   Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.

  
A-4061 Pasching
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. Firmenbuchnummer: 227396 g, Firmenbuchgericht: Linz, Gewerbebehörde: Bezirkshauptmannschaft Linz-Land. Gewerbeschein: Unternehmensberatung einschließlich Unternehmensorganisation, Gewerberegister: 410, Registernummer: 14959. Blattlinie: Branchenspezifische Informationen für Hotellerie und Gastronomie, sowie Anregungen zur Persönlichkeitsbildung.. Geschäftsführer: Kurt H. Steindl, Mag. Ines Steindl-Kreuzer, Gesellschafter: Kurt H. Steindl