Home | Newsletter-Übersicht
 
 

 

 Unser Motto 2005 lautet: "Lust an Leistung - fordern und fördern" 

 
     
 
  
Newsletter 11/2005
vom 16. November 2005

Inhalt 
1. Essay: Ballast abwerfen
2. Führung: Führungskrankheit "Burnout"
3. Story:
Die perfekte Frau
4. Thesen zur modernen Gastronomie: Finanzierung im Tourismus
5. Hinter den Kulissen: Kleider machen Leute
6. Neue Berichte auf www.gastlichkeit.at

Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.
Dieser Letter ist gratis und erscheint jeweils Mitte des Monats. Falls Sie irrtümlich auf der Mailliste stehen, es sich um ein Missverständnis handelt und Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, bitten wir Sie einfach ein leeres Mail an  office@gastlichkeit.at?subject=Bitte keine weiteren Newsletter zu schicken. DANKE
    

 
     

1. Ballast abwerfen

Wegwerfen, verkaufen, verschenken, behalten? Nur wenige Menschen schaffen es, sich sofort und kompromisslos von Dingen zu trennen, in denen Sie keinen Nutzen (mehr) sehen. Bei den meisten von uns spielen diffuse Verlustängste jenseits einer nüchternen Nutzbetrachtung hinein: „Das hat mal viel Geld gekostet“, „Vielleicht könnte ich es ja doch noch mal verwenden“, „Das habe ich mal von XY geschenkt bekommen“.

Drucken Sie sich doch einfach die folgenden zehn Fragen aus, und gehen Sie mit dem Zettel in der Hand einen Schrank oder ein Regal durch: Gegenstand für Gegenstand. Wenn’s funktioniert, dann dehnen Sie die Aktion auf ganze Räume aus. Sie werden feststellen: Je länger Sie dranbleiben, umso leichter fällt die Entscheidung!

Sinnvoll aussortieren: 10 Fragen
Gleich, ob es sich um Gegenstände oder Papierunterlagen handelt, überlegen Sie:

  1. Werde ich das je wieder gebrauchen?
  2. Habe ich es je gebraucht?
  3. Hatte ich bereits vergessen, dass ich es überhaupt besitze?
  4. Habe ich etwas Gleichartiges, das besser ist?
  5. Ist es alt, hässlich, kaputt, unmodern oder nicht effizient?
  6. Wenn ich es wegwerfe: Könnte ich es jederzeit leicht wiederbeschaffen?
  7. Habe ich es ein Jahr oder länger nicht gebraucht?
  8. Löst der Gegenstand in mir ungute Gefühle aus?
  9. Könnte jemand anders es besser gebrauchen als ich?
  10. Welche andere Befürchtung habe ich, die mich von der Trennung abhält?

Quelle: www.vnr.at

 

 
     
 
2. Führungskrankheit "Burnout"

Zu einem Burnout kommt es, wenn Sie wiederholt und dauerhaft über Ihre Leistungsgrenzen gehen, nicht für ausreichende Entspannungs- und Erholungsphasen sorgen und durch eine zu einseitige Fixierung auf Ihre Berufstätigkeit die Balance in Ihrem Leben abhanden gekommen ist. Der Sinn für das Tun geht dabei leicht verloren.

Hauptursachen für ein solches Verhalten und damit für ein erhöhtes Burnout-Risiko sind:

1. Fehlender Lebenssinn
Wer die Frage nach dem „Warum“ für sich nicht klar beantwortet hat, wird nur schwer dauerhaft auf
hohem Leistungsniveau arbeiten können. Mit dem ersten Misserfolg kommt dann schnell die Sinnkrise. Suchen Sie die Antwort auf die Frage: Was soll sich auf dieser Welt geändert haben, wenn ich einmal nicht mehr bin?

2. Zu starke Einseitigkeit in der Ausrichtung der Interessen
Wer zum Beispiel immer den Beruf an die erste Stelle setzt, verausgabt sich schnell. Wer ausschließlich seinen beruflichen Erfolg anpeilt, findet keinen Ausgleich. Seien Sie nicht nur beruflich Profi, sondern auch privat. Lachen und feiern Sie.

3. Unklar formulierte Ziele
Wer seine Ziele nicht klar formuliert und mit den richtigen Prioritäten versehen hat, arbeitet oft mit hohem Einsatz am falschen Thema oder in die falsche Richtung. Am Ende steht dann oft nur noch der Frust. Bringen Sie Ihre Ziele konkret auf den Punkt.

4. Zu hoher Selbstanspruch/Perfektionismus
Dieser treibt uns zu Leistungen über unsere Kraftgrenzen hinaus. Lassen Sie doch mal fünfe gerade sein ;-)) Es ist doch egal, was die Anderen denken.

5. Mangelndes Stressmanagement
Zu viel Stress macht krank. Vor allem wenn Sie das aufgestaute Adrenalin nicht abbauen. Atemübungen und Bewegung sind wertvolle Helfer.

6. Fehlende Entspannungsmöglichkeiten
Jeder Mensch braucht Phasen der Ruhe und Entspannung. Sorgen Sie auch für ausreichende mentale Entspannung. Machen Sie den Kopf frei. Ein kleiner Spaziergang, bei dem Sie bewusst abschalten, soll da Wunder wirken.

7. Fehlendes soziales System
Bei vom Burnout Betroffenen fehlen in der Regel eine glückliche Partnerschaft, ein harmonisches
Familienleben und gute Freunde. Wer nichts für seine Beziehung, seine Freunde tut, der hat auch keine.

Quelle: www.wt-aschauer.at
 

 
     

  
3. Story:
Die perfekte Frau

Ein Schüler fragte Nasrudin eines Tages, warum er nie geheiratet habe.

"Ach," antwortete Nasrudin "ich hatte mir vorgenommen, nur dann zu heiraten, wenn ich die perfekte Frau gefunden habe. So suchte ich lange Jahre und begegnete vielen Frauen, die nett und schön und intelligent waren. Aber keine davon perfekt."

Nach einer kleinen Pause fuhr er fort: "Eines Tages sah ich sie. Ich wusste sofort, dass sie in jeder Hinsicht perfekt war. Und als ich sie dann kennen lernte, stellte sich heraus, dass sie tatsächlich in jeder Hinsicht ein makelloses Juwel war."

"Und, warum hast du sie dann nicht geheiratet?" fragte der Schüler.

Nasrudin seufzte tief: "Das Problem war, dass sie den perfekten Mann suchte."

 

 
     
 
4. Thesen zur modernen Gastronomie
 

Neue Wege sind für die Finanzierung im Tourismus unabdingbar.

Die Besonderheit der Tourismusbranche wirft bei der Finanzierung Probleme auf. Wie wollen Sie beispielsweise die Investitionen in immaterielle Werte objektiv beurteilen? Das sind aber genau die Investitionen, die Sie für die Markenbildung oder die strategische Positionierung unbedingt brauchen. Ein externer Investor gerät da leicht in Schwierigkeiten. Außerdem muss er noch das Risiko eingehen, dass die Nachfrage eine Achterbahnfahrt sein kann und ihm selbst für die Top-Zeiten niemand einen ausreichenden Umsatz garantieren kann.

Wer soll Ihnen bei all diesen Branchen-Besonderheiten also Kredit gewähren? Vor allem muss der Investor jede Menge branchenspezifisches Know-How besitzen, damit er die geplanten Investitionen richtig beurteilen kann. Weiter sollte er die Verhältnisse rund um das Investitionsobjekt gut kennen. Er darf auch nicht nervös werden, wenn es vielleicht sehr lange dauert, bis das von ihm favorisierte touristische Angebot endlich Gewinn abwirft.

Kreative Lösungen sind notwendig
Mag ja sein, dass man Traditionen bewahren muss, aber nicht bei Finanzierungsmodellen. Warum denkt man bei Klein- und Mittelunternehmen immer nur an die klassische Fremdfinanzierung? Es gibt schließlich genügend alternative Finanzierungsinstrumente, die auch in Tourismusunternehmen zur Anwendung kommen können. So wird u. U. in Sparstrümpfen schlummerndes Geld hervorgelockt.

Worauf es in jedem Fall ankommt, ist die Rechtsstellung des Kapitalgebers, die Besicherung der Finanzierung, die Fristenvariabilität, Amortisationsbedingungen, Options- und Finanzierungskostenelemente.

Eine gute Idee kann es auch sein, andere Teilnehmer der Wertschöpfungskette (Kunden, Intermediäre) zu beteiligen. Die Vertragsbedingungen können Sie dabei variabel gestalten. Vielleicht will Ihr Vertragspartner ja lieber einen Transportgutschein statt der obligatorischen Barausschüttung. Interessant sind solche Beteiligungsmodelle aber nur auf lange Sicht. Der Gast als Beteiligungspartner möchte dann nämlich jedes Mal besonderen Komfort: das bessere Zimmer, den angewärmten Liftsitz oder den Platz im Zielraum einer Weltcupabfahrt. Der Kapitalnehmer kann dann nicht mehr ganz so frei agieren.

Quelle: Bernet, B./Bieger, T. (1999): Finanzierung im Tourismus. Herausforderungen und Lösungsansätze im Lichte der neuen Finanzbedingungen

  

 
     

  
5.
Kleider machen Leute

Zu 55 Prozent ist die Kleidung - in Verbindung mit der Körpersprache - dafür verantwortlich, ob jemand Sie sympathisch oder unsympathisch findet. Durch die Auswahl ihrer Kleidung unterstreichen Sie Ihre Persönlichkeit, zeigen Ihren Stil und Ihren Geschmack. Damit bringen Sie aber auch Ihre Einstellung Anderen gegenüber zum Ausdruck. Außerdem werden Sie von Ihren Betrachtern allein schon wegen Ihrer Aufmachung unausweichlich eingeordnet und mit einem "Etikett" versehen. Legen Sie daher äußerste Sorgfalt auf die Wahl Ihrer Kleidung, denn in unserer Gesellschaft gilt nach wie vor die Feststellung des Schweizer Schriftstellers Gottfried Keller (1819 - 1890) in seinem gleichnamigen Buch "Kleider machen Leute!"

Kleidersprache = Körpersprache
Unser Outfit ist Bestandteil unserer nonverbalen Kommunikation. Oft funktioniert die Kleidersprache ähnlich wie die Körpersprache. Damit Sie sich wohl in Ihrer Haut fühlen, muss Ihre Kleidung zu Ihrem Typ und zum jeweiligen Anlass passen.

Was die Farben verraten
Ganz gleich ob weiblich oder männlich - die klassischen Businessfarben sind Dunkelblau, Grau und Schwarz. Diese Farben wirken kompetent. Eine alte Dresscode-Regel besagt: je höher die Position, desto dunkler der Anzug. Der Kontrast Schwarz - Weiß strahlt Respekt aus.Beachten Sie die Signalwirkung von Farben. Einige rufen spontane Assoziationen (vor allem in der Männerwelt) hervor!

Rot: wirkt lebendig, signalisiert Tatendrang - aber auch Dominanz und Aggression. Tragen Sie die Farbe nur, wenn Sie sich selbstsicher fühlen. Rot wird von den meisten Menschen mit Begriffen wie Liebe, Leidenschaft, Lust, Begierde, Wut, Zorn, Dominanz, Aggressivität oder Gefahr verbunden. In Verbindung mit Violett oder Pink weckt Rot die Assoziation: Erotik, Sexualität, Leidenschaft, Verführung. Wenn es um den ersten Eindruck geht, sollten Sie ein kräftiges Rot besser meiden.

Dunkelblau: steht für Eleganz und Seriosität und eignet sich daher besonders gut für die gehobene Position und festliche Anlässe.

Grau: lässt Sie seriös, manchmal aber auch blass erscheinen; vor allem, wenn Sie es nicht mit anderen Farben kombinieren.

Grün: ist die Farbe der Frische! Helles Grün macht jung.

Braun: wirkt solide, oft auch bieder bis langweilig. Am besten, Sie kombinieren diese Farbe mit einer anderen.

Weiß: steht für Reinheit. Passend zu einem weißen Kleid oder Kostüm sollte daher die Sonne scheinen.

Lila: kann in dunklen Tönen auf Ihre Mitmenschen bedrückend wirken. Wenn Sie ein melancholischer Typ sind, ist diese Farbe eher ungünstig.

Gelb: eine auffällige Farbe, die Heiterkeit ausdrückt, Lebensfreude zeigt und Optimismus demonstriert. Gelb und Orange signalisieren aber auch Unruhe und Bewegung. Übertragen heißt das: flatterhaft und unzuverlässig. Nutzen Sie diese Farben nur als Akzente.

Pastellfarben: allen voran Lachs- und Rosatöne, werden mit Begriffen wie schutzbedürftig, schwach, zart, naiv, klein assoziiert. Mit Rosa erscheinen Sie sehr feminin - und wenig überzeugend. Für ein Gehaltsgespräch ist diese Farbe also denkbar ungeeignet. Zum Arbeiten ist sie ideal, da Sie damit freundlich und zugänglich erscheinen. 

Überlegen Sie deshalb bei der Farbauswahl Ihrer Kleidung, ob Sie sich solche Signale leisten können oder wollen.
  

 
     

 

  
6. News

Küchentricks der Profis
Steaks
Wie kriegt man Zähes zart? Mit Senf. Die Steaks vorm Braten von beiden Seiten mit Dijon-Senf bestreichen. Der darin enthaltene Essig macht das Fleisch saftig. Anschließend braten wie immer.
Mehr lesen ...

Steuerspar-Checkliste zum Jahreswechsel 2006
Nachfolgend haben wir eine Checkliste der Steuersparpotenziale erstellt, die man noch vor dem Jahreswechsel 2006 beachten sollte.
Mehr lesen ... 

Slogans die den Nerv Ihrer Zielgruppe treffen
"Aus Raider wird Twix - sonst ändert sich nix“ - seit Jahren einer meiner liebsten Werbeslogans. Bis heute frage ich mich, ob der Schokoriegel vor einigen Jahren nur umbenannt worden ist, weil der Slogan so einprägsam war.
Mehr lesen ...

Management by Duft... Verführen Sie Ihre Gäste!
Der sensibelste aller unserer Sinne wird in der Gastronomie sträflich vernachlässigt. Wie es besser gehen könnte, zeigt Trendforscher Ingo B. Wessel: Düfte entscheiden über Sympathie und Antipathie. Düfte lösen Assoziationen und Emotionen aus. Düfte rufen Erinnerungen wach. Ob man jemanden oder etwas "riechen kann", entscheidet sich in Millisekunden.

Mehr lesen ...

 

 
     
 

   
Wir wünschen Ihnen eine spannende Arbeitszeit und viele begeisterte Gäste.

G a s t freundliche Grüße
Ines & Kurt Steindl

  Gastlichkeit & Co
   Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.

  
A-4061 Pasching
   Zentastraße 21
   TEL: 07229 / 71 5 18
   FAX: 07229 / 72 9 20
   MAIL:
office@gastlichkeit.at
  
WEB: http://www.gastlichkeit.at
 
     Home | Newsletter-Übersicht  

Impressum
Offenlegung lt. § 24 Mediengesetz
: Erscheinung: monatlich, jeweils Mitte des Monats. Medieninhaber und Herausgeber: Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H. Adresse: Zentastraße 21, 4061 Pasching. Tel.: 07229/71518, Fax: 07229/72920, E-Mail: office@gastlichkeit.at
. Firmenbuchnummer: 227396 g, Firmenbuchgericht: Linz, Gewerbebehörde: Bezirkshauptmannschaft Linz-Land. Gewerbeschein: Unternehmensberatung einschließlich Unternehmensorganisation, Gewerberegister: 410, Registernummer: 14959. Blattlinie: Branchenspezifische Informationen für Hotellerie und Gastronomie, sowie Anregungen zur Persönlichkeitsbildung.. Geschäftsführer: Kurt H. Steindl, Mag. Ines Steindl-Kreuzer, Gesellschafter: Kurt H. Steindl