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5.
Kleider machen
Leute
Zu 55
Prozent ist die Kleidung - in Verbindung mit der
Körpersprache - dafür verantwortlich, ob jemand Sie
sympathisch oder unsympathisch findet. Durch die Auswahl
ihrer Kleidung unterstreichen Sie Ihre Persönlichkeit,
zeigen Ihren Stil und Ihren Geschmack. Damit bringen Sie
aber auch Ihre Einstellung Anderen gegenüber zum Ausdruck.
Außerdem werden Sie von Ihren Betrachtern allein schon wegen
Ihrer Aufmachung unausweichlich eingeordnet und mit einem
"Etikett" versehen. Legen Sie daher äußerste Sorgfalt auf
die Wahl Ihrer Kleidung, denn in unserer Gesellschaft gilt
nach wie vor die Feststellung des Schweizer Schriftstellers
Gottfried Keller (1819 - 1890) in seinem gleichnamigen Buch
"Kleider machen Leute!"
Kleidersprache = Körpersprache
Unser Outfit ist Bestandteil unserer nonverbalen
Kommunikation. Oft funktioniert die Kleidersprache ähnlich
wie die Körpersprache. Damit Sie sich wohl in Ihrer Haut
fühlen, muss Ihre Kleidung zu Ihrem Typ und zum jeweiligen
Anlass passen.
Was die Farben verraten
Ganz gleich ob weiblich oder männlich - die klassischen
Businessfarben sind Dunkelblau, Grau und Schwarz. Diese
Farben wirken kompetent. Eine alte Dresscode-Regel
besagt: je höher die Position, desto dunkler der Anzug. Der
Kontrast Schwarz - Weiß strahlt Respekt aus.Beachten
Sie die Signalwirkung von Farben. Einige rufen spontane
Assoziationen (vor allem in der Männerwelt) hervor!
Rot:
wirkt lebendig, signalisiert Tatendrang - aber auch Dominanz
und Aggression. Tragen Sie die Farbe nur, wenn Sie sich
selbstsicher fühlen. Rot wird von den meisten Menschen mit
Begriffen wie Liebe, Leidenschaft, Lust, Begierde, Wut,
Zorn, Dominanz, Aggressivität oder Gefahr verbunden. In
Verbindung mit Violett oder Pink weckt Rot die Assoziation:
Erotik, Sexualität, Leidenschaft, Verführung. Wenn es um den
ersten Eindruck geht, sollten Sie ein kräftiges Rot besser
meiden.
Dunkelblau:
steht für Eleganz und Seriosität und eignet sich daher
besonders gut für die gehobene Position und festliche
Anlässe.
Grau:
lässt Sie seriös, manchmal aber auch blass erscheinen; vor
allem, wenn Sie es nicht mit anderen Farben kombinieren.
Grün:
ist die Farbe der Frische! Helles Grün macht jung.
Braun:
wirkt solide, oft auch bieder bis langweilig. Am besten, Sie
kombinieren diese Farbe mit einer anderen.
Weiß:
steht für Reinheit. Passend zu einem weißen Kleid oder
Kostüm sollte daher die Sonne scheinen.
Lila:
kann in dunklen Tönen auf Ihre Mitmenschen bedrückend
wirken. Wenn Sie ein melancholischer Typ sind, ist diese
Farbe eher ungünstig.
Gelb:
eine auffällige Farbe, die Heiterkeit ausdrückt,
Lebensfreude zeigt und Optimismus demonstriert. Gelb und
Orange signalisieren aber auch Unruhe und Bewegung.
Übertragen heißt das: flatterhaft und unzuverlässig. Nutzen
Sie diese Farben nur als Akzente.
Pastellfarben:
allen voran Lachs- und Rosatöne, werden mit Begriffen wie
schutzbedürftig, schwach, zart, naiv, klein assoziiert. Mit
Rosa erscheinen Sie sehr feminin - und wenig überzeugend.
Für ein Gehaltsgespräch ist diese Farbe also denkbar
ungeeignet. Zum Arbeiten ist sie ideal, da Sie damit
freundlich und zugänglich erscheinen.
Überlegen Sie deshalb bei der Farbauswahl Ihrer Kleidung, ob
Sie sich solche Signale leisten können oder wollen.
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