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Unser Motto
2005 lautet: "Lust an Leistung - fordern und
fördern"
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Newsletter 07/2005 vom
17. Juli 2005
Inhalt
1. Essay: Erfolg und Zufriedenheit im Job
2. Mitarbeiterführung:
Vorgesetzte und Führungskräfte
3. Story:
Die Botschaft erkennen
4. Thesen zur modernen Gastronomie:
Jeder Gast hat seinen "Wert"
5.
Hinter den
Kulissen:
Das Orientierungsgespräch (Teil 3)
6. Neue Berichte auf
www.gastlichkeit.at |
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Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der
Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und
Betriebsberatungsges.m.b.H.
Dieser Letter
ist gratis und erscheint jeweils Mitte des Monats.
Falls Sie
irrtümlich auf der Mailliste stehen, es sich um ein
Missverständnis handelt und Sie den Newsletter nicht mehr
erhalten möchten, bitten wir Sie einfach ein leeres Mail an
office@gastlichkeit.at?subject=Bitte
keine weiteren Newsletter zu
schicken.
DANKE |
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| 1.
Steigern Sie Ihren Erfolg und Ihre Zufriedenheit im Job
Befreien Sie sich
aus der Frust-Falle, indem Sie Ihre Selbstmotivation (wieder-)entdecken.
Fangen Sie noch heute damit an! Wir haben Ihnen eine Checkliste
erstellt, die Ihnen hilfreich dabei zur Seite steht. Nutzen Sie
sie als Anregung und als Sprungbrett! Wann, wenn nicht jetzt?
- Machen Sie sich klar, dass
Ihre gegenwärtige Situation das Resultat Ihrer Entscheidung
ist.
- Schauen Sie nicht auf das,
was fehlt, sondern auf das, was möglich ist.
- Sehen Sie Schwierigkeiten
als Chance zum Lernen, nicht als Demotivation.
- Machen Sie sich die Ursachen
von Problemen bewusst, nicht die Symptome,und versuchen
Sie, diese mit geeigneten Maßnahmen abzubauen.
- Stehen Sie zu Ihrer Arbeit;
betonen Sie diejenigen erfreulichen Aspekte, die
motivierenden Charakter haben, nicht die belastenden.
- Fördern Sie Ihre Talente und
Fähigkeiten, nutzen Sie Ihre Stärken – und versuchen Sie,
diese mit Ihrem Tätigkeitsfeld in Übereinstimmung zu
bringen.
- Machen Sie sich den Sinn
Ihrer Tätigkeit klar.
- Setzen Sie sich Ziele
verbunden mit konkreten Terminen.
- Entscheiden Sie sich bewusst
und eindeutig für die Aufgaben, die Sie erledigen müssen -
und erledigen Sie sie; sagen Sie „Ich will“ anstatt „Ich
muss“.
- Vergegenwärtigen Sie sich
Ihre Freude, wenn eine (ungeliebte) Aufgabe erledigt ist,
und nutzen Sie den Elan für deren Erledigung.
- Belohnen und loben Sie sich,
wenn Sie ein Ziel erreicht haben.
- Ergreifen Sie
Eigeninitiative, stellen Sie sich beruflichen
Herausforderungen.
- Schätzen Sie sich
realistisch ein - überfordern oder unterfordern Sie sich
nicht.
- Verabschieden Sie sich von
dem Gedanken an eine berufliche Idealsituation -
die gibt es
höchst selten.
Quelle: Verlag für die Deutsche
Wirtschaft |
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2.
Vorgesetzte und Führungskräfte
Bevor Sie ein erfolgreicher
Vorgesetzter werden können, müssen Sie lernen, eine effektive
Führungskraft zu sein. Solche Führungskräfte haben drei
essenzielle Qualitäten gemeinsam:
- Sie schaffen Vertrauen,
- sie wissen, wann sie zu
führen haben und
- sie suchen den direkten
Kontakt mit den Menschen.
Sie können diese Qualitäten
entwickeln und Ihre Führungskompetenz demonstrieren, indem Sie
zum Anwalt der Menschen werden, die Ihnen unterstellt sind.
Stehen Sie zu den Leuten, die unter Ihnen arbeiten. Wenn jemand
sich über eine Ihnen unterstellte Person beschwert, regeln Sie
die Sache selbst. Lassen Sie nicht zu, dass andere Ihre
Autorität umgehen. Seien Sie Ihren Mitarbeitern gegenüber loyal
undsetzen Sie sich für sie ein, wenn jemand sie in ihrer Arbeit
behindert oder beeinträchtigt. Eine weitere Möglichkeit, Ihre
Führungsqualitäten zu demonstrieren, ist, fair und unparteiisch
zu sein.
Sie können unmöglich eine
effektive Führungskraft sein und gleichzeitig „einer aus der Gruppe“. Akzeptieren Sie Ihre Rolle als Vorgesetzter und
versuchen Sie, in all Ihren
Beziehungen und Kontakten zu Ihren
Mitarbeitern fair zu sein und sich nicht bei ihnen
anzubiedern
oder ihr Kumpel sein zu wollen.
Die Grundlagen
Führungsqualitäten beweisen können Sie auch, indem Sie eine
optimale Arbeitsumgebung schaffen. Sie können nicht direkt
bewirken, dass Ihre Mitarbeiter auf ihre Arbeit stolz sind, aber
Sie können es indirekt, und zwar indem Sie ein Umfeld gestalten, in dem die Menschen ganz natürlich ein Gefühl des Stolzes
entwickeln, wenn sie eine Arbeit gut gemacht haben. Fordern Sie
Ihre Mitarbeiter auf, Ihnen bei der Verbesserung der Abläufe
ihrer Arbeitsprozesse zu helfen. Fragen Sie sie, was sie in
ihrer Arbeit behindert.
Setzen Sie sich dafür ein, dass
Ihre Leute bekommen, was sie brauchen, um sich voll
entfalten zu
können. Als Vorgesetzter können Sie der Katalysator sein, der
die positive Verwandlung Ihrer Arbeitsumgebung in Schwung
bringt.
Quelle: Ladew, D. P.(1998):
Werden Sie ein besserer Vorgesetzter. Originaltitel: How to
Supervise People
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3. Story:
Die Botschaft erkennen
Ein
Reisender kam in ein Kloster, um den Meister zu hören. Nach
einer Weile sprach er zu einem der anderen Schüler: "Ich
bin weit gereist, um dem Meister zuzuhören. Aber jetzt, wo
ich ihn höre, finde ich seine Worte ganz gewöhnlich.
Der Schüler
antwortete: "Höre nicht auf seine Worte. Höre auf seine
Botschaft."
"Und wie
macht man das?"
"Halte dich
an einen Satz, den er sagt. Schüttle ihn dann gut durch, bis
alle Wörter herausfallen. Was übrig bleibt, wird dein Herz
entflammen."
Quelle:
Mello, Anthony de: Eine Minute Weisheit |
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4.
Thesen zur modernen
Gastronomie
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Jeder Stammgast hat „seinen Wert" |
Wissen Sie, dass Ihr Betrieb von Stammgästen lebt, und was tun
Sie für diese?
Die Pflege der Stammgäste
ist in der Gastronomie
eine der wichtigsten Aufgaben.
Aber wissen das auch alle
Mitarbeiter? Nicht selten
hört man Sätze wie:
„Oh je, der schon wieder..."
Mit
dieser Einstellung kommen Sie nicht weiter.
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Tipps
und Anregungen: |
Allen Mitarbeitern muss klar sein, wie viel „Wert" ein Stammgast dem Haus
bringt.
Beispiel:
Angenommen ein Gast besucht uns zwei Mal die Woche und konsumiert im
Schnitt das Mittagsmenü, ein Getränk und einen Kaffee um € 10,-
(10 x 2 = 20 Euro Umsatz pro Woche)
Da unsere Gäste auch Urlaub machen oder gelegentlich andere Lokale besuchen
nehmen wir an, dass uns der Gast 45 Wochen imJahr die Treue hält.
(20 x 45 = 900 Euro Umsatz im Jahr)
Ein treuer Gast kommt ja nicht nur ein Jahr sondern vermutlich mehrere Jahre.
Nehmen wir an, unser Gast ist so begeistert, dasser uns zehn Jahre besucht.
(900 x 10 = 9.000 Euro Umsatz in zehn Jahren)
Unser treuer Gast kommt niemals alleine, sondern bringt immer eine Person aus
seiner Firma mit.
(9.000 x 2 = 18.000 Euro Umsatz)
Damit nicht genug! Unser Stammgast
erzählt noch drei weiteren Personen, wie gut er bei uns
behandelt wird, wie ausgezeichnet die Küche ist usw.
Daraus ergibt sich ohne weiteres Zutun unsererseits das
Potential für drei weitere Stammgäste seines Kalibers.
(18.000
x 3 = 54.000 Euro Umsatzpotenzial pro Stammgast)
Ach
ja, noch etwas: Jeder Gast hat grundsätzlich das
Potenzial ein Stammgast zu werden! |
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5.
Das Orientierungsgespräch
Die
Kernabschnitte eines Orientierungsgespräches (Teil 3 der
Serie):
Ziele für das kommende Jahr
In diesem Schritt geht es um eine Vorschau auf die
künftige Arbeit.
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Was
ist an Arbeitszielen geplant?
-
Welche Vorstellungen sollen im Arbeitsbereich
verwirklicht werden?
-
Welche fachlichen Ziele möchte der Mitarbeiter
erreichen?
-
Wie
soll das Ergebnis gemessen werden?
-
An
welchen Kriterien wird er merken, dass er seine Ziele
erreicht hat?
-
Wie
will er dabei vorgehen?
-
Was
ist dazu notwendig?
-
Was
sind die Erwartungen des Vorgesetzten?
-
Welche konkreten Resultate stellt er sich vor?
-
Was
sind am Ende die gemeinsamen Zielvereinbarungen zwischen
Leiter und Mitarbeiter und wie lauten die
Bewertungskriterien?
„Wichtig ist, dass bei diesem
Themenschritt sowohl Erfolgsmerkmale als auch Bewertungskriterien besprochen und schriftlich festgelegt
werden. Sie erhalten dadurch einen höheren
Verbindlichkeitsgrad, und beim nächsten Gespräch in einem
Jahr kann man dann überprüfen, inwieweit die festgelegten
Ziele und Erwartungen erfüllt wurden“ (Fischer, W. A. 2001).
Förderung und Beratung
In dem Gespräch über die zukünftigen Ziele des
Mitarbeiters ergibt sich in einer Weiterführung, dass die
persönlichen Wünsche und Interessen des Mitarbeiters im
Hinblick auf seine berufliche Weiterentwicklung diskutiert
werden. Dazu gehört, dass etwa erforderliche Verbesserungen
der Qualifikation sowie Maßnahmen zur persönlichen Fort- und
Weiterbildung des Mitarbeiters besprochen werden.
Es ist zu klären, was der Mitarbeiter selbst dazu
beitragen kann und was die Unternehmensleitung an
Unterstützung bieten kann. Der Vorgesetzte sollte dazu die
Planungen verschiedener Fortbildungsinstitutionen zur Hand
haben und Wünsche und Bedarf mit den vorhandenen
Möglichkeiten abstimmen. Auch die Interessen der anderen
Kollegen müssen berücksichtigt werden. Engpässe und
Kollisionen durch kurzfristige Abwesenheiten vom
Arbeitsplatz werden dadurch vermindert.
Die in diesem Teil besprochenen Maßnahmen dienen der
persönliche Karriereplanung der Mitarbeiter und in weiterer
Folge als Grundlage der internen Personalentwicklung. Ebenso
enthalten sie einen Weiterbildungsplan für die kommenden
Jahre
Die Fortsetzung folgt im
nächsten Newsletter
Quelle: Radinger, Heinz
(2003): Das strukturierte Mitarbeitergespräch |
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6. News
Mund-zu-Mund-Marketing statt Werbung
Wie kommt man zu einer exzellenten Auslastung seiner
Hotelzimmer,
(fast) ohne einen Cent für Werbung auszugeben und ohne
Akquisition?
Indem
man systematisch Mund-zu-Mund-Marketing (genauer
gesagt Mund-zu-Ohr-Kommunikation) betreibt, also die
Werbung für seine Leistungen durch die
Weiter-Empfehlung zufriedener Gäste.
mehr ...
Rechtsformunterschiede zwischen Personen- und
Kapitalgesellschaften
Aufgrund der Senkung der Körperschaftsteuer im
heurigen Jahr auf 25% stellen sich immer mehr
Unternehmer die Frage, ob nun eine Kapital- oder
Personengesellschaft vorteilhafter ist. Dabei
handelt es sich um eine äußerst diffizile
Entscheidungsfindung. Wir haben daher eine
Gegenüberstellung der beiden Rechtsformtypen zur
Vermittlung von Basiswissen erstellt,
mehr ...
Kleine Weinkunde
Was Sie immer
schon über Wein wissen wollten, jedoch nie zu fragen
gewagt haben ;-))
Warum sind Fässer aus Eiche?
Für den
Fassbau braucht man Holz, das so wenig porös ist wie
möglich, und dieses stammt von drei Arten der
Weißeiche, einer amerikanischen und zwei
europäischen. Das harte, geschmeidige und
wasserdichte Holz der Eiche hat zudem noch eine
natürliche Affinität zu Wein und verleiht ihm einen
bestimmten weichen und mit zunehmenden Alter immer
besseren Geschmack.
mehr ...
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