Unser Motto 2005 lautet: "Lust an Leistung - fordern und fördern" 
   

 

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Newsletter 06/2005 vom 17. Juni 2005

Inhalt 
   
 
1. Essay: Schlüssel zum Erfolg
      2. Mitarbeiterführung: Führen mit fachlicher und sozialer Kompetenz
      3. Story:
Der Tod in Samarkand
      4. Thesen zur modernen Gastronomie: Servicemitarbeiter sind Schauspieler ...
     
5. Hinter den Kulissen: Das Orientierungsgespräch (Teil 2)
      6. Neue Berichte auf
www.gastlichkeit.at

 
 
Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.
Dieser Letter ist gratis und erscheint jeweils Mitte des Monats. Falls Sie irrtümlich auf der Mailliste stehen, es sich um ein Missverständnis handelt und Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, bitten wir Sie einfach ein leeres Mail an office@gastlichkeit.at?subject=Bitte keine weiteren Newsletter zu schicken. DANKE
 
 
 

 

 

1. Schlüssel zum Erfolg

Sind Sie auf der Suche nach Erfolg, Ruhm, Reichtum und einer glücklichen Zukunft? Der wirkliche Schlüssel zum Erfolg liegt bei Ihnen. Nutzen Sie die Chancen, die Ihnen das Leben bietet. Hier sind einige Anregungen:

  • Übernehmen Sie die volle Verantwortung für alles, was Sie tun. Es muss Ihnen bewusst sein,  dass der Erfolg einzig und allein von Ihnen abhängt.
      
  • Setzen Sie sich ein Ziel und machen Sie einen Plan. Wer versucht, alles zu erreichen, erreicht am Ende gar nichts. Erfolg haben lässt sich nur, wenn man sich bemüht, ein Ziel nach dem anderen zu erreichen.
     
  • Hören Sie auf den Rat erfolgreicher Menschen. Denn erfolgreiche Menschen haben den Weg zum Erfolg bereits beschritten. Schließen Sie sich erfolgreichen Menschen an. Lernen Sie von ihnen.
      
  • Seien Sie aufgeschlossen gegenüber bewährten Wegen. Bewährtes zahlt sich auch für Sie aus.
     
  • Haben Sie keine Angst vor Misserfolg. Schließlich geht Misserfolg auch wieder vorüber.
     
  • Bewahren Sie sich allezeit Ihre positiven Einstellungen. Beurteilen Sie Ihre Fähigkeit etwas zu erreichen, stets optimistisch und versuchen Sie immer das Beste aus allem zu machen, auch wenn es mal nicht so klappt.
     
  • Seien Sie stolz darauf, wenn Sie anderen zum Erfolg verhelfen. Geben Sie anderen bereitwillig etwas, was niemand sonst bieten kann: Ein Stück von Ihnen.
Klingt das alles zu einfach, um wahr zu sein? Vielleicht. Den Erfolg haben diejenigen, die harte Arbeit und Kreativität mit einfachen Vorstellungen verbinden. - Das ist kein Geheimnis, sondern Realität.
 

Effizientes  Beschwerdemanagement in Hotellerie & Gastronomie
Beschwerden sind eine enorme Chance zur Qualitätssteigerung!

Ein Praxis-Seminar für Führungskräfte & Mitarbeiter in der Hotellerie und Gastronomie.

19.-20. September 2005, Genießerhotel Mühltalhof in Neufelden, OÖ.
Leitung: Kurt H. Steindl, Akademischer Trainer.

Dieses Seminar wird vom AMS zu zwei Drittel gefördert! Weitere Details erfahren Sie hier ...

 

 

 

 

 

 

 

 

  
2. Führen mit fachlicher und sozialer Kompetenz

Fachliche Kompetenz
Gute Führungsqualität ist ein Gesamtkunstwerk, gebildet aus einer Vielzahl von Fähigkeiten. Wenn dann daraus ein persönlicher Stil wird, ist aus dem Chef eine
Führungspersönlichkeit geworden. Dabei zeigt sich die fachliche Kompetenz einer Führungskraft vor allem in den organisatorischen Fähigkeiten. Jedes Unternehmen hat eine eigene Unternehmensphilosophie. Alle Tätigkeiten sind auf dieses Ziel ausgerichtet. Die Mitarbeiter sollten diese Philosophie kennen und verstehen.

Eine der wichtigsten – wenn nicht die wichtigste Führungsaufgabe überhaupt – ist die ständige Anleitung und Betreuung der Mitarbeiter, um ihre kontinuierliche Weiterbildung zu fördern. Wichtig ist natürlich auch die Vermittlung und Einbindung der Mitarbeiter in die Firmenphilosophie. Hier ist eine klare Aussage über die Aufgabe des Unternehmens erforderlich. Zum einen, um einen dauerhaften Fixpunkt für Entscheidungen zu haben. Und zum anderen, um ein ständiges Engagement der Arbeitnehmer zu gewährleisten.

Soziale Kompetenz
Die Mitarbeiter von heute haben ein neues Bild von ihrer Arbeit. Das Bewusstsein, dass Arbeitszeit auch Lebenszeit ist, führt zu höheren Ansprüchen an den Sinn der beruflichen Aufgaben. Den meisten Mitarbeitern gilt nicht mehr jener Chef als der beste, der am höchsten zahlt, sondern derjenige, der es versteht ihnen interessante Inhalte, spannende Aufgaben und lustvolle Tätigkeiten zu ermöglichen.

Dabei ist auch Ihre kommunikative Intelligenz gefordert. Sie sollten Konflikte rasch erkennen und lösen. Sie müssen selbst teamfähig sein und ein Einfühlungsvermögen besitzen, um Mitarbeiter wirklich zu verstehen - all dies zeichnet eine sozial kompetente Führungskraft aus.

Nicht was man den Mitarbeitern sagt, ist die eigentliche Botschaft. Vielmehr das, was diese hören und verstehen. Auch für gestandene Unternehmer ist oft ein Feedback nötig, um zu wissen, ob ihre Botschaft an die Mitarbeiter richtig verstanden worden ist. Wenn sie dann nicht die gewünschte Reaktion erhalten, müssen sie ihren Kommunikationsstil zumindest überdenken, wenn sie erfolgreich und effizient arbeiten wollen.

Grundsätzlich gilt, dass die Beziehung einer Führungskraft zu den Mitarbeitern nur so gut sein kann wie die Kommunikation. Soziale Kompetenz zeigt sich dort, wo einer Führungskraft das Verstehen der Anliegen der Mitarbeiter ebenso wichtig ist als das eigene Verstanden-Werden. Auch - und gerade - um die Mitarbeiter besser beurteilen zu können. Führen meint in diesem Zusammenhang ein Management nach Zielvereinbarungen: Zuhören und die Auffassungen und Forderungen der Mitarbeiter erkennen, um sie in das übergeordnete Unternehmensziel einzuordnen.

 
 
 

 

3. Story: Der Tod in Samarkand

Der Kalif hatte seinen Großwesir mit einem längeren Auftrag ausgesandt. Doch schon nach kurzer Zeit erschien dieser wieder höchst aufgeregt und verstört. Ernst und eindringlich fragte der Kalif nach dem Grund.

Der Großwesir war am Stadttor ganz unvermutet dem Tod gegenüber gestanden. Mehr noch: Der Tod machte eine Geste des Erstaunens und blickte anschließend prüfend in ein dickes Buch. Zeichen genug um den Großwesir zu überzeugen, dass er auf der Auftragsliste des Todes ganz oben stand. Er bestürmte daher den Kalifen, ihn von seinem Auftrag zu entbinden, damit er auf dem schnellsten und ausdauerndsten Pferd  in die entfernteste Provinz - nach Samarkand - entfliehen könne.

Der Kalif willigte ein und begab sich, nachdem der Großwesir im Galopp davon gestoben war, auf die Suche nach dem Tod. Und tatsächlich fand er ihn noch am besagten Stadttor. Mutig sprach er ihn an: „Gevatter Tod, was erschreckst Du meinen Großwesir gar so arg?“

„Ach Kalif“, antwortete der Tod, „ich war doch ganz verwirrt, als ich Deinen Wesir ganz unvermutet traf. Denn auf meiner Liste ist verzeichnet, dass sich sein Schicksal zur morgigen Abendstunde erfüllen soll – und zwar in Samarkand.

 

"Mitarbeiter überzeugen und mobilisieren"
Formen Sie ein Hochleistungsteam durch prinzipienorientierte Führung.

Das Intensiv-Seminar für Führungskräfte & Unternehmer in der Hotellerie und Gastronomie.

10.-11. Oktober 2005, Schloss Mühldorf, Feldkirchen/Donau, OÖ.
Leitung: Kurt H. Steindl, Akademischer Trainer.

Dieses Seminar wird vom AMS zu zwei Drittel gefördert! Weitere Details erfahren Sie hier ...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4. Thesen zur modernen Gastronomie
 

"Die Servicemitarbeiter sind die Schauspieler, die Gäste das Publikum."

Ein Schauspieler muss jeden Abend eine möglichst perfekte Leistung bringen, um sein Publikum zufrieden zu stellen. Und er muss in Hochform sein, wenn er es begeistern will. Auch wir stehen jeden Tag auf der Bühne. Bei jedem Gastkontakt müssen wir unseren Gästen beweisen, dass sie die richtige Wahl getroffen haben. Wir können uns nicht erlauben „schöpferische Pausen“ einzulegen, in denen wir weniger freundlich, weniger aufmerksam oder weniger aktiv sind.

Tipps und Anregungen:

Machen Sie es also wie ein Schauspieler, bevor er vor sein Publikum tritt, konzentriert er sich auf seine Arbeit, auf die Vorstellung. Verwenden Sie täglich einige Minuten dafür, sich auf den Tag, auf Ihre Vorstellung vorzubereiten. Stimmen Sie sich positiv auf den Tag ein, freuen Sie sich auf die Arbeit und Ihre Gäste.

Wenn Sie in einem Team arbeiten, dann tun Sie dies gemeinsam. Kommen Sie 15 Minuten vor der Arbeit für einige Minuten zusammen und gehen Sie gemeinsam Ihre Vorsätze für den heutigen Tag durch. Sie haben Ähnliches sicher schon bei Sportveranstaltungen betrachten können. Die Spieler stellen sich in einem Kreis auf, fassen sich bei den Händen und stimmen sich auf das kommende Spiel ein.

Das bewusste und positive Einstimmen auf die Arbeit hat eine ungeheuer starke Motivation und Auswirkung auf die dann tatsächlich erbrachte Leistung. Wenn Sie jemanden ohne Lächeln sehen, dann schenken Sie ihm Ihres!

„Wer nicht lächeln kann, sollte kein Geschäft aufmachen!“
Chinesisches Sprichwort.

 
 
 

 

 

 

 

 
5. Das Orientierungsgespräch

Die Kernabschnitte eines Orientierungsgespräches:

Kontakt herstellen
Diese erste Phase ist gekennzeichnet durch die Kontaktaufnahme und die persönliche Begrüßung. Dabei gilt das „Small-Talk–Verfahren“ dem Schaffen einer vertrauten Atmosphäre zwischen beiden Gesprächspartnern. Sie stellt die Basis für einen positiven Gesprächsverlauf dar. Damit ist aber mehr gemeint als nur ein Mindestmaß an Akzeptanz. Es kommt auf die innere Einstellung an, sich in die Sichtweise des Anderen einzulassen und Empathie zu zeigen. Eine herzliche Begrüßung und ein gezeigtes Interesse werden vom Mitarbeiter jedoch nur angenommen, wenn das Auftreten des Vorgesetzten seiner auch sonst üblichen Art entspricht. Andernfalls ruft das Verhalten eher Skepsis und Distanz im Mitarbeiter hervor.

Leistungsrückschau
Wenn das Gesprächsklima entsprechend vorbereitet ist, wird der Mitarbeiter zu einer Rückschau auf die bisherige Arbeitsleistung eingeladen.

  • Welche Ziele hat er sich gesteckt und wie wurden sie erreicht?
  • Was waren die Schwerpunkte und Absichten?
  • Was war gut?
  • Was ist gelungen?
  • Woran lag es, wenn manchmal nicht alles so gut gelaufen ist, wie es gewünscht war?
  • Welche Hindernisse, Schwierigkeiten oder Abweichungen von den gesetzten Zielen hat es gegeben?
  • Wie konnte man das eine oder das andere verbessern oder beheben?
  • Was hat der Mitarbeiter daraus gelernt?

Der Leiter wird in diesem Gesprächsabschnitt überwiegend „aktiv zuhören, nachfragen und mit wertschätzendem Interesse den Bericht des Mitarbeiters zur Kenntnis nehmen und eine zusammenfassende Würdigung aussprechen“ (Fischer, W. A. 2001, S. 93).

Nachträglich werden Problemfälle besprochen und die gelungenen oder nicht gelungenen Lösungen von Konflikten diskutiert. Man redet nochmals darüber, zieht Bilanz und kann damit oft belastende Dinge endgültig abschließen.

Die Fortsetzung folgt im nächsten Newsletter

Quelle: Radinger, Heinz (2003): Das strukturierte Mitarbeitergespräch

 
 
 

 

 

 

 

 

6. News

Der Gast und die Macht des ersten Eindrucks
Das Urteil, das sich jeder Gast aufgrund des ersten Eindrucks über den Betrieb macht, bestimmt sein weiteres Befinden und Verhalten. Diese Macht des ersten Eindrucks ist damit zu erklären, dass wir Menschen uns im Grunde lieber weniger als mehr anstrengen, vor allem in der Freizeit! Es ist angenehmer und bequemer, ein einmal gefälltes Urteil immer wieder zu bestätigen, als einzusehen, dass man sich geirrt hat.
mehr ...

Die Gastgewerbeberechtigung in Österreich - Voraussetzungen für die Gastgewerbeausübung
Wenn Sie in Österreich das Gastgewerbe ausüben wollen, so haben Sie eine Gewerbeanmeldung bei der zuständigen Gewerbebehörde (Magistrat oder Bezirkshauptmannschaft) zu erstatten. Für die Anmeldung müssen Sie bestimmte persönliche Voraussetzungen (betreffend Ihre Person) und bestimmte sachliche Voraussetzungen (betreffend den Standort bzw. die Betriebsanlage) erfüllen.
mehr ...

Eine Käseplatte – schnell serviert und immer passend
Eine Käseplatte kommt bei Gästen stets gut an, ist schnell hergerichtet und macht wenig Arbeit. Welche Sorten man braucht und wie man sie am besten zusammenstellt, wollen wir Ihnen hier zeigen.
mehr ...

Die sieben schwierigsten Mitarbeitertypen - und wie Sie Konflikte mit ihnen vermeiden
In jedem Team gibt es teamfähige und weniger teamfähige Mitarbeiter. Schwierige Mitarbeiter initiieren natürlich häufiger Konflikte. Das Beste aus den Mitarbeitern herauszuholen, gehört zu den wichtigsten und zugleich schwierigsten Führungsaufgaben des Chefs oder Teamleiters.
mehr ...

Der Ausbilder als Beziehungsmanager
„In den nächsten drei Jahren werde ich mehr Zeit mit dir verbringen als dein Vater.“ Dieser Satz, den mein Meister vor über 23 Jahren während meiner Einführung in den Betrieb eher nebenbei sprach, hat sich auf meiner „Festplatte“ eingebrannt. Heute weiß ich warum: Er formulierte ein Leitbild, das angesichts zunehmender Technisierung und Anonymität in unserer Gesellschaft aktueller denn je ist: Beziehung als Schlüssel zum Ausbilden und Lernen.
mehr ...
  

 
 
 
 

Wir wünschen Ihnen einen spannenden Arbeitsmonat und viele begeisterte Gäste.

G a s t freundliche Grüße
Ines & Kurt Steindl

  Gastlichkeit & Co
   Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.

  
A-4061 Pasching
   Zentastraße 21
   TEL: 07229 / 71 5 18
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