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Unser Motto
2005 lautet: "Lust an Leistung - fordern und
fördern"
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Newsletter 05/2005 vom
16. Mai 2005
Inhalt
1. Essay: Das Beziehungskonto
2. Persönliche Entwicklungsziele (Teil
8):
Ethische Grundhaltung
3. Story:
Der Korb
4. Thesen zur modernen Gastronomie:
Service Excellence
5.
Hinter den
Kulissen:
Das Orientierungsgespräch
6. Neue Berichte auf
www.gastlichkeit.at |
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Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der
Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und
Betriebsberatungsges.m.b.H.
Dieser Letter
ist gratis und erscheint jeweils Mitte des Monats.
Falls Sie
irrtümlich auf der Mailliste stehen, es sich um ein
Missverständnis handelt und Sie den Newsletter nicht mehr
erhalten möchten, bitten wir Sie einfach ein leeres Mail an office@gastlichkeit.at?subject=Bitte
keine weiteren Newsletter zu
schicken.
DANKE |
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| 1.
Das Beziehungskonto
Sie
haben ein Konto bei Ihren Kunden. Natürlich keines, auf dem Geld
ein- oder ausbezahlt wird. Nein, auf dem Konto, das ich meine,
ist die Währung "Vertrauen". Und wenn dieses
Vertrauenskonto groß ist, dann ist die Kommunikation leicht,
schnell und effektiv. So ein Kontoguthaben aufzubauen, ist
deshalb eine langfristige Investition. Was aber genau sind jetzt
die Einzahlungen, die Sie auf dieses emotionale Beziehungskonto
leisten können?
Versuchen Sie, den anderen zu verstehen.
Das bedeutet, dass man den anderen als Individuum so versteht,
wie man selbst verstanden werden will.
Achten
Sie auf Kleinigkeiten.
Die kleinen Gefälligkeiten und Aufmerksamkeiten sind so wichtig.
Kleine Unhöflichkeiten, Ablehnungen und Rücksichtslosigkeiten
führen zu riesigen Abbuchungen. In Beziehungen sind oft die
Kleinigkeiten die wirklich wichtigen Dinge.
Halten
Sie Verpflichtungen ein.
Eine Versprechung oder eine Verpflichtung einzuhalten, ist eine
wesentliche Einzahlung. Es nicht zu tun, führt zu einer
beachtlichen Abbuchung. Es gibt vermutlich keine stärkere
Belastung für das emotionale Konto, als jemandem etwas zu
versprechen, was ihm wichtig ist, und dann das Versprechen nicht
einzuhalten.
Klären
Sie die Erwartungen.
Oft sind die unterschiedlichen Erwartungen – beispielsweise das
Gesprächsziel betreffend – Ursache für eine Abhebung auf dem
emotionalen Beziehungskonto. Das Grundguthaben besteht darin,
Erwartungen schon zu Beginn klar und deutlich zu formulieren und
die Erwartungen offen auf den Tisch zu legen.
Zeigen
Sie persönliche Integrität.
Integrität schließt Ehrlichkeit ein und geht darüber noch
hinaus. So bedeutet sie zum Beispiel auch, Abwesenden gegenüber
loyal zu sein.
Entschuldigen Sie sich bei Abhebungen ehrlich.
Wenn wir Abhebungen vom Beziehungskonto vornehmen, müssen wir
uns entschuldigen, und das muss ernst gemeint sein. Aufrichtig
gesprochene Worte der Entschuldigung sind wieder eine
Einzahlung.
Quelle: Covey, S. R.: Die
sieben Wege zur Effektivität |
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2.
Ethische
Grundhaltung
Charakteristik:
Ethik lässt sich auch als Lehre oder Wissenschaft vom Sittlichen
beschreiben. Dabei sind das moralische Bewusstsein und das
Verhalten der Menschen vorrangige Themen. Im Gewissen, besonders
in der Erfahrung der Schuld, erlebt der Einzelne den Unterschied
zwischen eigenen guten und schlechten Handlungen. In den
Kulturen aller Völker finden sich Gebote, Verhaltensnormen und
Wertmaßstäbe, nach denen die Handlungen der Menschen gebilligt,
verpflichtend vorgeschrieben oder als ungeeignet bzw.
verwerflich verboten werden.
Grundlagen einer „ethischen Grundhaltung“ können
zum Beispiel die Kardinaltugenden der griechischen Philosophie,
der kategorische Imperativ von Immanuel Kant oder die zehn
Gebote der Bibel sein.
Praktische Anregungen:
Sich
um Gerechtigkeit bemühen
Plato bezeichnete die Gerechtigkeit als die
oberste Tugend.
Merkmale des gerechten Vorgesetzten:
-
Der gerechte Vorgesetzte lässt sich von den Realitäten, der
Wirklichkeit bestimmen, von der Sachlichkeit leiten;
Unsachlichkeit wird schnell zu Ungerechtigkeit.
-
Der gerechte Vorgesetzte achtet die Würde des Menschen.
-
Der gerechte Vorgesetzte lässt sich davon leiten, dass die
eigentliche Form des Gutseins die Gerechtigkeit ist.
-
Der gerechte Vorgesetzte ist sowohl dem Mitarbeiter
gegenüber, als auch dem Unternehmen gegenüber gerecht. Er
bemüht sich, sowohl den Interessen des Betriebes als auch
den Interessen der unterstellten Mitarbeiter gerecht zu
werden.
-
Gerechtigkeit ist klar zu trennen von Härte,
Selbstgerechtigkeit, Intoleranz, Verständnislosigkeit und
Unerbittlichkeit.
-
Der gerechte Vorgesetzte prüft, ob seine Entscheidungen und
sein Handeln frei sind von Selbstsucht, Opportunismus,
Parteilichkeit, Bestechlichkeit und ähnlichen Motiven.
-
Gerechtigkeit zeigt sich auch bei Mitarbeiterbeurteilungen,
-beförderungen, -versetzungen, Gehaltserhöhungen und der
Aufgabenverteilung.
Den Realitätssinn schärfen
Das Erkennen der Realität bedingt eine
vorurteilsfreie Anerkennung und sachliche Analyse des
Ist-Zustandes. Die Brille, durch die wir die Welt sehen,
kritisch zu betrachten.
Mut
zur Sachlichkeit haben
Sie sollten bereit sein, auch eventuelle
persönliche Nachteile in Kauf zu nehmen, wenn Sie wahrhaft
anstreben, sachlich, korrekt und gerecht zu sein. Auch bei
unangenehmen Themen für die richtige Sache eintreten.
Besonnen, überlegt und maßvoll werden
„Sich zügellos den eigenen Trieben zu
unterwerfen ist des Menschen unwürdig.“ Aristoteles. Die Einsicht reicht dabei aber nicht, es braucht
schon die Vernunft, die hier regelnd eingreifen muss. Versuchen
Sie die „richtige Mitte“ zwischen den Extremen Starrsinn und
Labilität, zwischen Trotz und Verführbarkeit zu finden.
Maßlosigkeit und Unbeherrschtheit untergraben Ihre Autorität und
schwächen Ihre Führungsleistung. |
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3. Story:
Der Korb
Am Rand eines Dorfes lebte eine Familie so
recht und schlecht. Die Eltern mussten viel arbeiten, um
ihre Kinder zu ernähren und die alte kranke Großmutter zu
pflegen. Daher bedrängte die Frau schon lange ihren Mann,
seine alte Mutter doch in den Korb zu packen, sie auf den
Berg zu tragen und sie dort auszusetzen. Sicher wäre das
Leben dann viel leichter.
Aber der Mann sagte immer wieder: „Das
kann ich nicht. Das kann ich wirklich nicht.“ Aber dann
hatte er keine Arbeit mehr, und das Elend war kaum mehr zu
ertragen. Und eines Tages konnte er es doch.
Er schleppte den Korb mit der alten, kranken
Frau hoch hinauf in die Berge. Dabei weinte er bitterliche
Tränen – trotzdem setzte er den Korb an einer unzugänglichen
Stelle ab und ging davon. Wortlos und ohne sich umzudrehen.
Ohne sich nur ein einziges Mal umzudrehen.
Doch dann rief ihm die alte Frau plötzlich
nach: „Sohn, Du hast etwas vergessen!“ Jetzt blieb er
stehen und blickte doch zurück: „Was habe ich vergessen?“
"Du
hast vergessen, den Korb wieder mitzunehmen. Den teuren
großen Tragkorb.“ antwortete die Großmutter. Beschämt
entfernte sich der Sohn fluchtartig mit den Worten: „Den
Korb? Nein den Korb brauche ich nicht mehr. Wirklich nicht!“
Aber die Stimme der Alten erreichte ihn doch noch: „Du
nicht, aber Deine Kinder.“ |
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4.
Thesen zur modernen
Gastronomie
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„Service
Excellenz ist ein lebendiges Wertschöpfungssystem mit
Herz und Verstand." |
Sinnvoll verbindet es
Einstellungen und Angebote mit den individuellen Wünschen Ihrer
Gäste und der Wirtschaftlichkeit Ihres Unternehmens.
Ausgangspunkt und Ziel sind die Wünsche und das Wissen um den
Gast.
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Tipps
und Anregungen: |
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Sorgfältig
erfasst, durch nützliche Angebote optimal erfüllt und
über alle Kommunikationskanäle nach innen und außen
getragen, wird Servicequalität zum
Unterscheidungsmerkmal und letztendlich zum
Wettbewerbsvorteil. Nur selten konsumieren Gäste auf
Grund eines einzigen Merkmals. Auch sind ihre
Erwartungen an unser Angebot so unterschiedlich, wie die
Menschen selbst. Da aber jedes Unternehmen dem Gesetz
erfolgreichen Wirtschaftens folgen muss, ist es nicht
sinnvoll, Service nach dem Gießkannenprinzip zu
verteilen, sondern dem richtigen Gast den richtigen
Service anzubieten. Service Excellenz ist keine Frage
von Größe oder Budget. Es ist vielmehr eine Frage der
Einstellung zu Menschen, Leistung und Erfolg.
Die tragenden Säulen von Service
Excellenz
-
Umfangreiche Kenntnisse über den Gast, seine
Wünsche, seine Träume.
-
Ein Angebot, das diesen Wünschen und Träumen
bestmöglich entspricht.
-
Ein System, das Informationen, Einstellungen und
Erkenntnisse nach innen und außen transportiert
-
Ein System, das dem Gast diesen Vorteil und Nutzen
kommuniziert.
-
Ein System, das den Erfolg unserer Bemühungen
verständlich und nachvollziehbar macht.
-
Menschen, die ihre Arbeit mit Kompetenz, Überzeugung
und Freude tun.
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Beschwerdemanagement im Dienstleistungsgewerbe
Gastronomie –
effektive Beschwerdebehandlung als Trainingsziel
Eine Projektarbeit
von Kurt H. Steindl, Akademischer Trainer. Erstellt im Rahmen
des Universitätslehrganges für Training und
Bildungsmanagement an der Johannes Kepler Universität, Linz
(2004).
93 Seiten gebunden.
Inhaltsverzeichnis
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Literaturliste
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Leseproben
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5.
Das Orientierungsgespräch
Das Orientierungsgespräch ist ein vielfach
erprobtes und wirkungsvolles Instrument für die gemeinsame
Diagnose der Ist- und Festlegung der Soll-Situation, sowie
der Planung der geeigneten Schritte von Mitarbeiter und
Führungskraft.
Es handelt sich hierbei um den wichtigsten
Schritt bei der Planung effektiver Personalentwicklung. Denn
nur wenn der Mitarbeiter seine Weiterbildung, seine
Entwicklung selbst erkennt und mitbestimmt, wird er sich aus
eigenem Antrieb für die Verwirklichung der gesetzten Ziele
einsetzen. Erst durch Einbeziehung wird Verbindlichkeit
geschafft.
Beim Orientierungsgespräch handelt es sich um
ein strukturiertes Mitarbeitergespräch, das im Wesentlichen
aus folgenden Teilen besteht:
-
Rückblick
-
Leistungsbeurteilung
-
Planung
Da es für die Unternehmensleitung enorme
Ressourcen binden würde, wenn sie alle
Orientierungsgespräche mit jedem einzelnen Mitarbeiter
selbst führen würde, werden zuerst die Betreiber und
anschließend die Abteilungsleiter in die Handhabung dieses
Instrumentes eingeführt. Bevor es zu einem Gespräch kommt,
wird mit dem Mitarbeiter ein fester Termin für das Gespräch
vereinbart, ein vorgefertigter Erhebungsbogen übergeben und
kurz das Prozedere erläutert. Der Mitarbeiter hat nun Zeit,
sich entsprechend auf das Gespräch vorzubereiten, seine
persönliche Leistungseinschätzung vorzunehmen und bereits im
Vorfeld zu planen. Damit wird gewährleistet, dass sich der
Mitarbeiter in überlegter Weise konstruktiv am Gespräch
beteiligen und seine Anliegen und Wünsche vorbringen kann.
Die Fortsetzung folgt im
nächsten Newsletter
Quelle: Radinger, Heinz
(2003): Das strukturierte Mitarbeitergespräch |
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6. News
Die effektive Führungspersönlichkeit
Manche Menschen finden es
gerechtfertigt, nach dem Motto „Der Zweck heiligt
die Mittel“ zu verfahren. „Geschäft ist Geschäft“,
meinen sie und „Ethik“ und „moralische Grundsätze“
ließen sich eben nicht immer mit geschäftlichen
Interessen vereinbaren.
mehr ...
Innere Kündigung
Den Begriff „innere Kündigung" prägte in den 80er Jahren
des vorigen Jahrhunderts Dr. Reinhard Höhn. Er beschrieb
damals ein Phänomen, das er vor allem in staatlichen
Verwaltungsorganisationen beobachtete: „Die innere
Kündigung eines Beamten ist der bewusste Verzicht auf
Engagement und Einsatzbereitschaft in seinem Beruf und
damit die Ablehnung der wichtigsten Anforderungen, die
heute in Wirtschaft und Verwaltung an einen Mitarbeiter
zu stellen sind."
mehr ...
Sinn & Ethik: Neuer Trend
in der Wirtschaft?
Persönlicher
Sinn und Spiritualität beschäftigen aktuell offenbar nicht
nur die breite Masse. Auch in der Wirtschaft scheint ein
Bedürfnis nach Ethik und Werten als spirituelles Gegenwicht
zum zügellosen "Raubtier-Kapitalismus" wieder zu wachsen.
mehr ...
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