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Unser Motto
2005 lautet: "Lust an Leistung - fordern und
fördern"
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Newsletter 04/2005 vom
15. April 2005
Inhalt
1. Essay: Was will ich tragen und wie verteile ich die
Last?
2. Persönliche Entwicklungsziele (Teil
7):
Entscheidungsschwäche und Bequemlichkeit
3. Story: Bis die Seele
nachkommt
4. Thesen zur modernen Gastronomie:
Beziehungsmanager statt Verkäufer
5.
Hinter den
Kulissen: Vor der Veränderung steht das Gespräch
6. Neue Berichte auf
www.gastlichkeit.at |
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Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der
Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und
Betriebsberatungsges.m.b.H.
Dieser Letter
ist gratis und erscheint jeweils Mitte des Monats.
Falls Sie
irrtümlich auf der Mailliste stehen, es sich um ein
Missverständnis handelt und Sie den Newsletter nicht mehr
erhalten möchten, bitten wir Sie einfach ein leeres Mail an office@gastlichkeit.at?subject=Bitte
keine weiteren Newsletter zu
schicken.
DANKE |
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| 1.
Was will ich tragen und wie verteile ich die Last?
Zu viel Durcheinander im Leben kann
einen niederdrücken. Machen Sie eine Bestandsaufnahme dessen,
was Sie haben. Wie viel von diesem „Krempel“ ist Ihnen auf Ihrem
Weg von Nutzen? Wie viel davon behindert Sie?
Verwenden Sie bei der
Bestandsaufnahme die folgenden Kategorien:
- Dinge, ohne die Sie nicht
leben können.
- Dinge, ohne die Sie nicht
leben wollen.
- Dinge, bei denen Sie sich
nicht sicher sind (die kommen ins Lager).
- Dinge, die Sie wegwerfen
wollen.
Die Antworten auf „Wie viel ist
genug?“ und „Was will ich wirklich tragen?“ sind der erste
Schritt zu einer ausgewogenen Arbeits- und Lebensweise, zu einem
Leben mit weniger Durcheinander und mehr Sinn und Bedeutung.
Angesichts der Ihnen zur Verfügung stehenden Zeit kann Ihnen das
Ausbalancieren der Last schwierig erscheinen.
Das liegt nicht daran, dass Sie
zu wenig Zeit haben, sondern daran, dass Sie nicht die richtige
Art von Zeit haben. Sie können zwei Dinge tun: Steigern Sie Ihr
Einkommen, um „mehr Zeit zu kaufen“, oder vereinfachen Sie Ihr
Leben, um „mehr Zeit zu besitzen“. Wie Duane Elgin in Voluntary
Simplicity schreibt: „Einfach leben heißt, unser Leben von Last
zu befreien – es heißt, in allen Lebensbereichen direktere,
bescheidenere und freiere Beziehungen zu leben ...“
Jeder braucht eine gewisse
„Auszeit“ von der Arbeit, Zeit für geistige Erneuerung. Der
Stamm des Wortes „Spiritus“ bedeutet, etwas „Leben
einzuhauchen“. Treten Sie zurück und hauchen Sie Ihrem Leben
neue Bedeutung ein. Viele Menschen fühlen sich durch die
Zeitfrage erschöpft und aufgefressen; sie müssen ihre Müdigkeit
und Erschöpfung überwinden. Sie können sich sammeln und neu
ausrichten, wenn Sie sich eine Auszeit von Ihrer täglichen
Routine nehmen.
Das könnte bedeuten, dass Sie
eine Reise machen, an einen anderen Ort umziehen oder eine
andere Arbeit annehmen, ein Sabbatjahr einlegen oder einen Kurs
belegen. Wenn Sie sich für die Auszeit entscheiden, um
loszulassen und sich zu regenerieren, werden Sie ein neues
Sinngefühl erleben. Vielleicht stellen Sie auch fest, dass Sie
„leben, wo Sie sich zu Hause fühlen, mit Menschen, die Sie
lieben, und mit der richtigen Arbeit, die Sie erfüllt.“
Quelle: Leider, R.J./Shapiro,
D. A. (1998): Lass endlich los und lebe. Moderne
Verlagsgesellschaft. |
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2.
Überwindung von Entscheidungsschwäche und
Bequemlichkeit
Charakteristik:
Die Überwindung von
Entscheidungsschwäche und Bequemlichkeit ist in erster Linie
eine Sache des Willens. Jeder Willensakt ist eine bewusste
Leistung unseres Ichs. Dabei treffen wir ganz bewusst eine
Entscheidung und konzentrieren alle Kräfte auf das gewählte
Ziel. Im Gegensatz zu bloßen Wünschen – dabei werden nämlich
nicht alle verfügbaren Energien zur Zielerreichung eingesetzt.
Menschen mit
Entscheidungsschwäche vermögen sich nur schwer eindeutige
Willensziele zu setzen. Es fällt Ihnen schwer, die Wahl
beziehungsweise die
Entscheidung zu Ende zu bringen. Oft neigen sie dazu
Entscheidungen immer wieder hinauszuschieben.
Die Gründe dafür
können sein:
-
Verschiedene,
auseinander strebende Wünsche. Dann bedeutet jede
Entscheidung einen Verzicht.
-
Scheu, Risiken
und Verantwortung zu tragen. Die Entscheidung könnte ja
falsch sein.
-
Ein depressives
Lebensgefühl „Es hat ja sowieso keinen Sinn. Es ist alles
aussichtslos“.
-
Eine allzu
behütete Erziehung. Nicht gelernt zu haben, Verantwortung zu
übernehmen, weil alles abgenommen wurde.
Praktische Anregungen:
Selbstständig denken
Der große Philosoph Kant hat gesagt: „Habe Mut,
dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ Überprüfen Sie
deshalb kritisch Meinungen, Urteile, Gedanken und Äußerungen auf
ihre „Richtigkeit“ bzw. Stichhaltigkeit. Machen Sie sich Ihre
eigenen Gedanken darüber und kommen Sie zu eigenen Schlüssen.
Achtung: Damit ist nicht die notorische
Kritiksucht gemeint. Denn auch wenn jemand immer dagegen ist,
zeugt das nicht von eigenständigem Denken, sondern ist eher ein
Zeichen für Geltungssucht. Selbstständiges Denken basiert auf
Kreativität, Produktivität und der Fähigkeit Neues zu entdecken.
Bis zum Ende denken
Selbstständigkeit im Denken erfordert auch Mut
und die Bereitschaft sich anstrengen zu wollen. Man muss schon
die Mühe des eigenen Durchdenkens auf sich nehmen, wenn man zu
einer eigenen Meinung kommen will. Bei Problemlösungen deshalb
auch die Lösung nach der Lösung bedenken. Welche Auswirkungen
wird meine gewählte Lösung haben? Welche Reaktionen werden
auftreten? Wie reagiere ich dann darauf? Welche weiteren
Möglichkeiten habe ich noch?
Intuition
Nicht selten werden Intuitionen von subjektiver
Gewissheit begleitet. Eine kritische Prüfung ist jedoch
anzuraten. Dabei vergessen Sie aber nicht, dass die Intuition
das wichtigste schöpferische, kreative Element im Denkprozess
ist.
Die Fortsetzung folgt im nächsten
Newsletter
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3. Story:
Bis die Seele nachkommt
Ein
europäischer Biologe hatte für eine Himalaja- Expedition
eine Gruppe indischer Träger angeheuert. Der Forscher war in
großer Eile, denn er wollte schnell an sein Ziel kommen.
Nachdem die Gruppe den ersten großen Pass überschritten
hatte, erlaubte er ihnen eine kurze Rast.
Nach
einigen Minuten rief er aber wieder zum Aufbruch. Die
indischen Träger blieben aber einfach auf dem Boden sitzen,
als hätten sie ihn gar nicht gehört. Sie schwiegen und ihr
Blick war zu Boden gerichtet. Als der Forscher die Inder
schärfer aufforderte, weiterzugehen, schauten ihn einige von
ihnen verwundert an. Schließlich sagte einer: "Wir können
nicht weitergehen. Wir müssen warten, bis unsere Seelen
nachgekommen sind."
aus
Indien |
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4.
Thesen zur modernen
Gastronomie
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„In Zukunft
werden wir keine Verkäufer mehr brauchen, sondern
Beziehungsmanager!“
Edgar K. Geffroy |
Der Großteil der
Leistungsangebote der meisten Unternehmen wird einander immer
ähnlicher. Die Gäste sind mitunter gar nicht mehr in der Lage,
nach rationalen Kriterien zu unterscheiden. Somit wird die
Servicequalität zum wichtigsten, ja oft zum einzigen Kriterium,
das über den Besuch eines Gastronomiebetriebes entscheidet.
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Tipps
und Anregungen: |
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Nicht jeder
kann Preisführer sein und auch bei der Originalität sind
Grenzen gesetzt. Deshalb ist Servicequalität das
wirksamste Unterscheidungsmerkmal gegenüber der
Konkurrenz. Anders ausgedrückt: Der wirkliche
Unterschied zwischen den einzelnen Gastronomiebetrieben
besteht darin, wie sie ihre Gäste behandeln.
Der Inhalt
einer Flasche Wein ist im anderen Betrieb der
Gleiche. Den Hauptunterschied machen die Mitarbeiter,
die die Flasche Wein servieren!
Unsere Gäste
werden immer informierter, gebildeter und damit auch
kritischer. Damit steigen die Ansprüche an das
Unternehmen und dessen Mitarbeiter nach höherer
Qualität. Unsere Gäste sind nicht mehr gewillt, Mängel in
der Gästebetreuung einfach hinzunehmen, sondern haben
wachsende Ansprüche an das Service-Niveau.
Die Zahl der
Gäste, die ein Lokal nicht mehr besuchen, weil sie mit
der Serviceleistung der Mitarbeiter nicht zufrieden
waren steigt ständig an. Die meisten Gäste stimmen mit
den Füssen ab, ob sie bei uns zufrieden waren oder
nicht. Sie gehen im schlechten Fall einfach woanders
hin.
Gerade im Zeitalter der Hochtechnisierung und Globalisierung
rückt der Mensch wieder vermehrt in den Mittelpunkt. Je
mehr bestimmte Leistungen automatisiert werden und die
Selbstbedienung forciert wird, um so wichtiger wird es
sein, in bestimmten Situationen und zu bestimmten
Anlässen den persönlichen Kontakt zu suchen. Einerseits,
um dem Gast das Gefühl zu geben, dass sich das
Unternehmen besonders um ihn bemüht, andererseits, um in
kritischen Phasen der Gästebetreuung sofort zur
Hilfestellung verfügbar zu sein. |
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Beschwerdemanagement im Dienstleistungsgewerbe
Gastronomie –
effektive Beschwerdebehandlung als Trainingsziel
Eine Projektarbeit
von Kurt H. Steindl, Akademischer Trainer. Erstellt im Rahmen
des Universitätslehrganges für Training und
Bildungsmanagement an der Johannes Kepler Universität, Linz
(2004).
93 Seiten gebunden.
Inhaltsverzeichnis
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Literaturliste
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Leseproben
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5.
Vor
der Veränderung steht das Gespräch
Eine erfolgreiche Veränderung (innerhalb
eines Unternehmens) wird mit einem Gespräch eingeleitet.
Einem Gespräch, bei dem sich Mitarbeiter und Vorgesetzter in
entspannter Atmosphäre treffen und im Dialog ihre jeweilige
Sicht der Dinge austauschen. Dies dient sowohl der
Leistungsbeurteilung des Mitarbeiters mittels Feedback und
der Vertrauensbildung zwischen den Beteiligten, als auch der
Diagnose der bestehenden Situation. Diagnosen wiederum
dienen dem Entdecken von Handlungsbedarf.
„Wie kann nun Kommunikation gelingen? Nicht
durch irgendwelche Techniken. Nur durch Respekt vor der
Individualität des anderen. Die Tatsache des
Nicht-Verstehens erzwingt förmlich den Dialog. Wenn beide
das wissen, kann es gut gehen. Es ist wie bei Aufführungen
desselben Balletts, derselben Symphonie oder desselben
Streichquartettes: Erst wenn Sie verschiedene Sichtweisen,
verschiedene Interpretationen einbeziehen und miteinander
vergleichen, betreten Sie das Reich der Erkenntnis“
(Sprenger ; R. K. 1997, S. 126).
Mit Hilfe einer lebendigen Kommunikation kann
immer wieder Überzeugungsarbeit geleistet werden und auf die
geäußerten Meinungen reagiert werden. Die Forderung
„Betroffene zu Beteiligten“ zu machen hat überzeugende
Vorteile:
-
Die Lösungen fallen praxisgerecht aus und
sind somit einfacher umzusetzen.
-
Eine aktive Beteiligung fördert die
Kommunikation und das Engagement für die Umsetzung.
-
Die Verwirklichung der Vorstellungen von
Betroffenen trägt zur Identifikation mit der Lösung bei
und fördert ebenfalls die Bereitschaft zur Veränderung.
-
Kritisch Betroffene in Diskussionen
einzubeziehen, bewirkt eine bewusste Auseinandersetzung
mit dem Thema. Diese kann einerseits das
Problembewusstsein fördern und andererseits mögliche
Veränderungen aufzeigen. Es sollte jedoch vermieden
werden, querulantischen Opponenten den Raum für
Diskussionen zu öffnen.
-
Die Beteiligung an der Erarbeitung der
Kommunikationskultur birgt nicht nur den Vorteil der
Akzeptanz sondern auch den der Umsetzung in sich.
„Über Personen steuert man letztlich die
Prozesse“
(Doppler, K., Lauterburg, Ch. 1998, S. 164).
Im Rahmen der Zielplanung muss auch gleich
die Evaluation berücksichtigt werden. Mit der Evaluation
wird das Projekt zum einen der Kontrolle der Zielerreichung
unterzogen. Zum Anderen zielt die Evaluation auch auf die
Erfolgsmessung der Veränderung, die bei längeren Prozessen
nicht immer mit Abschluss des Projektes durchführbar ist.
Dennoch sollten Erfolgskriterien im Vorfeld festgelegt
werden und die Erfolgsüberprüfung stattfinden, um den
Mitarbeitern Veränderungen aufzeigen zu können. Anderenfalls
endet das Projekt in einer Frustration der Mitarbeiter.
Quelle: Radinger, Heinz
(2003): Das strukturierte Mitarbeitergespräch |
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6. News
EuGH:
Getränkesteuer-Rückforderung rechtswidrig?
Für einen Knalleffekt im jahrelangen Streit über die
Rückzahlung der Getränkesteuer zwischen Gemeinden
und Tourismusbetrieben sorgt nun ein Rechtsspruch des
Europäischen Gerichtshofes (EuGH). Ein Urteil vom
10. März entzieht den Gastwirten nämlich die
Grundlage für ihre Rückforderungen, betonten heute
die Rechtsexperten Reinhold Beiser und Nikolaus Zorn
von der Universität Innsbruck.
mehr ...
Überall
nur Stress. Hat man denn keine ruhige Minute mehr? Es
ist zum Haareraufen.... Was kann ich nur gegen den
Stress tun? Sie werden erstaunt sein. Mediziner sagen:
Haare raufen oder einen großen Schluck aus der
Mineralwasserflasche nehmen. Beide Sofortmaßnahmen seien
ausgezeichnete Anti-Stress-Mittel.
mehr ...
Leistungsträger: Zugpferde
brauchen Auslauf und Hürden
In schwierigen Zeiten haben sie
als Erste ihre Antennen ausgefahren und sondieren den
Konkurrenzmarkt. Sie kennen ihren Marktwert, ihre besonderen
Stärken, sind sich ihres Engagements bewusst und lassen sich
vor allem nicht verheizen: Ihre wichtigsten Leistungsträger.
Als
Vorgesetzter trifft es Sie besonders hart, wenn Sie
ausgerechnet Ihre besten Mitarbeiter verlieren. Mit den
folgenden Tipps binden Sie Ihre Leistungsträger
rechtzeitig an Ihr Unternehmen.
mehr ...
Stehend oder liegend -
über die Zubereitung von Spargel
Beim Kochen und
der “richtigen” Zubereitung von Speisen gibt es häufig
unterschiedliche Auffassungen. Das ist beim Spargel
nicht anders. Stehend oder liegend:
geeignete Töpfe - Spargel kann in einem
größeren Topf liegend oder in einem speziellen
Spargeltopf aufrecht stehend gekocht werden. Der Topf
sollte in beiden Fällen nicht aus Aluminium gefertigt
sein, da einige Inhaltsstoffe des Spargels mit
Aluminiumoxid reagieren und sich die Stangen unschön
gräulich verfärben können.
mehr ...
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