Unser Motto 2005 lautet: "Lust an Leistung - fordern und fördern" 
   

 

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Newsletter 02/2005 vom 16. Februar 2005

Inhalt 
   
 
1. Essay: Was möchte ich sein, wenn ich groß bin?
      2. Persönliche Entwicklungsziele (Teil 5):

         Stärkung der Selbstbeherrschung, der Besonnenheit und Realitätsbezogenheit

      3. Story: Arme Leute
      4. Thesen zur modernen Gastronomie: Gäste erwarten mehr als Essen und Trinken
     
5. Hinter den Kulissen: Der erste Tag: "Ich bin´s der Neue!" (Teil 3)
      6. Neue Berichte auf
www.gastlichkeit.at

 
 
Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.
Dieser Letter ist gratis und erscheint jeweils Mitte des Monats. Falls Sie irrtümlich auf der Mailliste stehen, es sich um ein Missverständnis handelt und Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, bitten wir Sie einfach ein leeres Mail an office@gastlichkeit.at?subject=Bitte keine weiteren Newsletter zu schicken. DANKE
 
 
 

 

 

1. Was möchte ich sein, wenn ich groß bin?

In der Lebensmitte kommt man vielleicht an einen Punkt, an dem man bereit ist, aus dem „Käfig auszubrechen“, den man sich in der ersten Lebenshälfte gezimmert hat. Man ist dann eventuell bereit, das vorhandene Drehbuch in Frage zu stellen oder ein etwas abenteuerlicheres Leben zu führen. Drei Wahrheiten über die Arbeit beeinflussen die Art und Weise, wie die meisten Menschen ihren Lebensunterhalt verdienen:

Arbeitswahrheit Nr. 1: Menschen wählen nicht ihre „Berufung“ – sie werden von ihr gewählt.
Das Wort „Vokation“ oder „Berufung“ stammt von dem lateinischen Wort vocare („berufen“) ab und steht für „die Aufgabe, zu der sich ein Mensch aus seinem tiefsten Innern heraus berufen fühlt“. Bei einem Karriereumschwung in der Lebensmitte wechselt man häufig nicht einfach seinen Job, sondern man „folgt seiner Berufung“.

Arbeitswahrheit Nr. 2: Menschen wissen viel eher, was sie nicht tun wollen, als was
sie gerne tun.
Immer mehr Menschen suchen heute eine Arbeit, mit der sie genügend Geld verdienen, aber in der sie auch ihre Fähigkeiten voll entfalten können. Je besser man seine Fähigkeiten erkennt und in seiner Arbeit einsetzt, desto mehr wird man von Enthusiasmus oder Begeisterung erfüllt. Das Wort „Enthusiasmus“ stammt vom griechischen Wort "entheos" ab, was so viel wie „von Gott berufen“ bedeutet. Wenn man für seine Arbeit nur wenig Enthusiasmus empfindet, verschließt man seine Ohren vielleicht „vor seiner eigentlichen Berufung“.

Arbeitswahrheit Nr. 3: Loslassen bei der Arbeit und im Leben ist heute absolut überlebenswichtig.
Das Konzept eines sicheren und festen Arbeitsplatzes ist überholt. Die Geschäftswelt ist turbulent, und die großen Konzerne entlassen ständig Mitarbeitende. Sie sind dafür verantwortlich, Ihr Arbeitsleben zu überdenken, umzugestalten, einiges darin loszulassen und sich Ihre eigene Zukunft zu schaffen, indem Sie Ihre Fähigkeiten erkennen, einsetzen und voll ausschöpfen.

Quelle: Leider, R.J./Shapiro, D. A. (1998): Lass endlich los und lebe. Moderne Verlagsgesellschaft.

 

"Führen mit Herz"
Sich mutig den Herausforderungen an eine moderne Führungskraft stellen.

Das Intensiv-Seminar für Führungskräfte & Unternehmer in der Hotellerie und Gastronomie.

28.Februar und 1.März 2005, Seminarhotel Forsthof, Sierning, OÖ.
Leitung: Kurt H. Steindl, Akademischer Trainer.

Dieses Seminar wird vom AMS zu zwei Drittel gefördert! Weitere Details erfahren Sie hier ...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  
2. Stärkung der Selbstbeherrschung, der Besonnenheit und Realitätsbezogenheit

Charakteristik:
Hin- und her gerissen werden von verschiedenen Kräften, Gefühlen und Stimmungen. Leben in ständigen inneren Konflikten und dadurch geraten diese Menschen auch oft genug in äußere. Sie machen mitunter stürmische Anläufe zu aktiv-konzentrierter Arbeit, zu sozialem Einsatz – leider oft ohne nachhaltigem Erfolg.

Besonnenheit schließt die Fähigkeit ein, seine Stimmungen und Gefühle zu steuern. Diese Selbststeuerung zeigt sich in Ausdauer, Beständigkeit und nicht zuletzt im Realitätsbezug. Besonnenheit zeigt sich in umsichtigen, selbstbewussten und toleranten Reaktionen, in der Vermeidung unnötiger Risiken, in der Selbstbeherrschung und einer positiven Selbsteinschätzung.

Praktische Anregungen:

Nicht übereilt reagieren, sich nicht provozieren lassen
Manche Probleme brauchen einfach Zeit zur Reifung, verlangen nach einer „schöpferischen“ Pause.

Keine persönlichen Angriffe
„Hart in der Sache, weich zu den Menschen.“ Trennen Sie das Thema einer hitzigen Diskussion von den Persönlichkeiten, mit denen Sie sich auseinandersetzen. Verhalten Sie sich auch bei unterschiedlichen Ansichten immer korrekt und respektvoll.

Ich bin ok - du bist ok
„Wenn die Toleranz für Andersdenkende fehlt, ist die Welt voll von Unsympathlern, Idioten und Verbrechern!“
Jeder Mensch ist der Mittelpunkt seiner Welt. Seine Grundhaltungen wurden durch die Erziehung, gelebtes Vorbild im Familienverband, verschiedene Kulturen, dem Freundeskreis usw. geprägt. Wer kann es sich also erlauben, sich über andere lustig zu machen, sie zu verspotten oder für verrückt zu erklären? So wie wir unsere Mitmenschen behandeln, so werden unsere Mitmenschen auch uns behandeln. Üben Sie sich in Toleranz und gestehen Sie Ihrer Umwelt Verschiedenartigkeit zu. Wie langweilig wäre die Welt, wenn alle Menschen gleich wären?

Die Art und Weise, wie Sie über Ihre Mitmenschen denken und sie dementsprechend behandeln, gibt ein deutliches Zeichen davon, wie es in Ihnen aussieht. Nur schwache Menschen haben es nötig, auf andere (verbal) einzuschlagen! Starke, selbstbewusste Menschen sind tolerant, freundlich und hilfsbereit.

Maßvoll bleiben
Besonnen handelt derjenige, der nicht immer alles sofort erreichen will. Klug ist derjenige, der (nicht immer) bis an die Grenze des Erträglichen oder Zumutbaren geht.

An die Konsequenzen denken
Welche Auswirkungen haben mein Verhalten, meine Entscheidungen, meine Planungen? Was bewirke ich damit? Wem schade, wem nutze ich?

Reserven haben
Sich nach Möglichkeit nicht immer voll verausgaben, immer noch eine Möglichkeit in Reserve haben, voraus denken. Bereiten Sie sich auf Eventualitäten vor. Welche Konstellationen sind denkbar, wie kann ich bestmöglich reagieren?

Alle müssen gewinnen
Vermeiden Sie tunlichst Verlierer zu produzieren. Gehen Sie auf die Suche nach win-win-Situationen. Wodurch gewinnen alle Beteiligten?

Die Fortsetzung folgt im nächsten Newsletter

 
 
 

 

 

 

3. Story: Arme Leute

Eines Tages nahm ein Mann seinen Sohn mit aufs Land, um ihm zu zeigen, wie arme Leute leben. Vater und Sohn verbrachten einen Tag und eine Nacht auf einer Farm einer sehr armen Familie.

Als sie wieder zurückkehrten, fragte der Vater seinen Sohn: "Wie war dieser Ausflug?"
"Sehr interessant!" antwortete der Sohn.
"Und hast du gesehen, wie arm Menschen sein können?"
"Oh ja, Vater, das habe ich gesehen."
"Was hast du also gelernt?"
fragte der Vater.
Und der Sohn antwortete: "Ich habe gesehen, dass wir einen Hund haben und die Leute auf der Farm haben vier. Wir haben einen Swimmingpool, der bis zur Mitte unseres Gartens reicht, und sie haben einen See, der gar nicht mehr aufhört. Wir haben prächtige Lampen in unserem Garten und sie haben die Sterne. Unsere Terrasse reicht bis zum Vorgarten und sie haben den ganzen Horizont."

Der Vater war sprachlos. Und der Sohn fügte noch hinzu: "Danke Vater, dass du mir gezeigt hast, wie arm wir sind."

 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4. Thesen zur modernen Gastronomie
 

"Gäste erwarten mehr als Essen und Trinken"

Gäste kaufen nicht eine Mittagsmahlzeit oder ein Getränk alleine. Sie kaufen vielmehr gleichzeitig auch ein freundliches Service und eine rasche Bedienung. Sie kaufen auch das Image des Unternehmens und das Gefühl, etwas Besonderes zu erhalten. Sie kaufen auch Entspannung, eventuell Urlaubsgefühle und Erlebnis.

Tipps und Anregungen:

Die heutige Gastronomie und Hotellerie steht also vor der Herausforderung, die Wünsche und Erwartungen ihrer Gäste zu erkennen und mit entsprechenden Programmen darauf zu reagieren.

Die Aufgabe eines gastronomischen Unternehmens ist es nun, diese zusätzlichen Aspekte so in ein attraktives Angebot zu verpacken bzw. so gelungen zu inszenieren, dass der Gast nach dem Besuch mit positiver Mundkommunikation Werbung für den Betrieb macht. Dazu ist es allerdings erforderlich, die Erwartungen des Gastes nicht nur zu erfüllen, sondern sogar zu übertreffen. In meinen Seminaren spreche ich vom Gast, der dann die Aufgabe einer wandelnden Litfasssäule übernimmt und kostenlose Werbung für das Unternehmen macht. Darüber hinaus besucht er natürlich das Unternehmen selbst auch wieder und konsumiert erneut.

Eine zunehmende Zahl an Unternehmen stellt Gästeorientierung und Gästezufriedenheit in den Mittelpunkt ihrer Unternehmensgrundsätze. In Zeiten, die gekennzeichnet sind durch eine Globalisierung der Märkte, den daraus resultierenden Wettbewerbsdruck und Sättigungserscheinungen auf der Konsumentenseite, erweist es sich für die Unternehmen als existenziell, bestehende Gästebeziehungen zu festigen. Mit der Entscheidung zur Gästeorientierung beweisen sie, dass sie die entscheidende Rolle ihrer Gäste für die Existenz und den Erfolg des Unternehmens nicht nur erkannt haben, sondern dass sie auch bereit sind, das Ziel der Gästezufriedenheit mit geeigneten Maßnahmen umzusetzen.

Um dies zu erreichen, ist es wichtig die Qualitätsansprüche des Gastes zu kennen und nach Möglichkeit zu übertreffen.

Quelle:
Steindl, K.H.
(2004): Beschwerdemanagement im Dienstleistungsgewerbe Gastronomie –  effektive Beschwerdebehandlung als Trainingsziel. Projektarbeit im Rahmen des Universitätslehrgangs für Trainings- und Bildungsmanagement an der Johannes-Kepler-Universität Linz.

 

Beschwerdemanagement im Dienstleistungsgewerbe Gastronomie – 
effektive Beschwerdebehandlung als Trainingsziel

Eine Projektarbeit von Kurt H. Steindl, Akademischer Trainer. Erstellt im Rahmen des Universitätslehrganges für Training und Bildungsmanagement an der Johannes Kepler Universität, Linz (2004).
93 Seiten gebunden.

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5. Der erste Tag – „Ich bin´s, der Neue.“ (Teil 3)
Quelle: Dr. Anton Schmoll, "
Gewinn". Ausgabe April 2004

Der erste Tag bleibt in Erinnerung
Die Vorarbeiten sind abgeschlossen, der erste Arbeitstag im neuen Job, in der neuen Firma ist da. Für die meisten Menschen (und vor allem für Berufsanfänger) ein zentrales Erlebnis, die positiven und negativen Eindrücke bleiben lange und emotional in Erinnerung. Einen wesentlichen Mosaikstein in diesem Zusammenhang bildet bereits die Art der Begrüßung. Tritt zu einem bestimmten Termin eine größere Anzahl von Mitarbeitern in das Unternehmen ein, ist es ein Akt der Wertschätzung, wenn die offizielle Begrüßung in einem netten Rahmen von einem Mitglied der Geschäftsführung vorgenommen wird. In der Abteilung selbst sollte die Vorstellung der Kollegen nicht durch „summarisches Bekanntmachen“ erfolgen. Vielmehr gehört es sich, dass der Vorgesetzte den neuen Mitarbeiter mit jedem einzelnen Arbeitskollegen persönlich bekannt macht.

Besonders wichtig ist das persönliche Gespräch mit dem Vorgesetzten. Dabei sollten unter anderem folgende Punkte erörtert werden:

  • die wichtigsten geschäftspolitischen Leitsätze anhand des Unternehmensleitbildes
  • Erklärung der Aufbauorganisation der Firma und der Abteilung
  • Einführung in die Hauptaufgaben anhand der Stellenbeschreibung und des Anforderungsprofils
  • Besprechung eines konkreten und detaillierten Arbeits- und Entwicklungsprogramms für einen überschaubaren Zeitraum
  • Besprechung des Ausbildungswegs für die Funktion
  • Vorstellen der Kontaktperson, die den Einführungsprozess des neuen Mitarbeiters begleitet („Patensystem“) und für ihn die unmittelbare Ansprechperson ist
  • Einführung in die betrieblichen Gegebenheiten (Arbeitsbeginn, Arbeitszeit)

In manchen großen Unternehmen gibt es für neue Mitarbeiter sogar eigene Einführungsseminare. „Kennen lernen des eigenen Betriebes“ ist der Lernzielschwerpunkt. Dabei wird neben der Organisationsstruktur auch ein Überblick über die wichtigsten Geschäftssparten vermittelt. Die Vermittlung der Unternehmensphilosophie und die Auseinandersetzung mit den geschäftspolitischen Leitsätzen sind daher wichtige Bausteine dieser Einführungsseminare. Dem neuen Mitarbeiter müssen die Zusammenhänge des betrieblichen Umfelds (Markt, Zielgruppen, Konkurrenzsituation usw.) und die daraus abgeleiteten Strategien interpretiert werden.

Fortsetzung folgt im nächsten Newsletter

 
 
 

 

 

 

 

 

6. News

Beschwerdemanagement in Hotellerie und Gastronomie
Noch bis vor wenigen Jahren wurden Beschwerden eine geringe Bedeutung beigemessen. Die auftretenden Probleme und Wirkungen der Gästebeschwerden wurden ignoriert. Der Hauptgrund dafür ist darin zu suchen, dass der Nutzen eines professionellen Beschwerdemanagements als zu gering, der Aufwand aber als zu hoch empfunden wurde. Resignierende und abwandernde Gäste waren die Folge dieses Verhaltens. Eine geringe Anzahl von Beschwerden wurde als Beweis für eine hohe Gästezufriedenheit gesehen.
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Trinkgeld wird steuerfrei! - Kehrtwende im Finanzministerium
In Zukunft sollen Trinkgelder in Österreich gar nicht mehr versteuert werden. Die Regierung werde noch im Februar eine dementsprechende Gesetzesinitiative einbringen, sagte Finanzminister Karl-Heinz Grasser im ORF-Radio.
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Leitfaden für Gründerinnen und Gründer
Die Wirtschaftskammer Österreich hat soeben die 10. Auflage Ihres Leitfadens aufgelegt. Der Leitfaden ist kostenlos zum downloaden und kann sogar in Papierform gratis bestellt werden.
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Vorträge, Referate
Kurt H. Steindl hält neben seinen Seminaren auch Vorträge und Referate zu den Themenbereichen Persönlichkeitsbildung, Verkaufspsychologie, Mitarbeiter führen, Unternehmensführung und Gastronomie/Hotellerie.

Das sagen Besucher über den Vortragenden Kurt Steindl:
Erich Beisl, Alkoven: "Sehr geehrter Herr Steindl, ich war mit einigen Geschäftspartnern auf der Veranstaltung der Jungen Wirtschaft. Durch das Ausbildungsprogramm von Network 21, konnten wir schon einige sehr erfolgreiche Persönlichkeitstrainer (Jörg Löhr, Freiherr Marko von Münchhausen, Claudia Enkelmann usw.) genießen. Wir stellten aber fest, dass Sie unsere Erwartungen bei weitem übertroffen haben. Vieles hört man auf diesen Veranstaltungen immer wieder (Festigung ist kein Fehler). Dennoch konnten Sie sehr viele neue Dinge und Denkanstösse vermitteln. Vielen Dank nochmals für Ihren mitreißenden und hochinteressanten Vortrag."
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Wir wünschen Ihnen einen spannenden Arbeitsmonat und viele begeisterte Gäste.

G a s t freundliche Grüße
Ines & Kurt Steindl

  Gastlichkeit & Co
   Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.

  
A-4061 Pasching
   Zentastraße 21
   TEL: 07229 / 71 5 18
   FAX: 07229 / 72 9 20
   MAIL:
office@gastlichkeit.at
  
WEB: http://www.gastlichkeit.at
 

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