Unser Motto 2004 lautet: "Stärken stärken" Potenziale erkennen und Fähigkeiten ausbauen

... für Ihren (g)astronomischen Erfolg!   
 

 

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Newsletter 11/2004 vom 19. November 2004

Inhalt 
   
 
1. Essay: Leben ohne zu arbeiten?
      2. Persönlichkeitsbildung: Persönliche Entwicklungsziele (Teil 2)
      3. Story: Zwei Frösche im Milchtopf
      4. Thesen zur modernen Gastronomie: Kommunizieren Sie Ihr Angebot
     
5. Hinter den Kulissen: Fragen zum Erfolg
      6. Neue Berichte auf
www.gastlichkeit.at

 
 
Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.
Dieser Letter ist gratis und erscheint jeweils Mitte des Monats. Falls Sie irrtümlich auf der Mailliste stehen, es sich um ein Missverständnis handelt und Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, bitten wir Sie einfach ein leeres Mail an office@gastlichkeit.at?subject=Bitte keine weiteren Newsletter zu schicken. DANKE
 
 
 

 

 

 

 

1. Leben ohne zu arbeiten?

Der Traum von sehr vielen Menschen in der Industriegesellschaft ist es, nicht mehr arbeiten zu müssen, ihre Existenz bis zum Lebensende gesichert zu haben. Dies erklärt unter anderem den überaus großen Zulauf für Glücksspiele wie Lotto oder Toto. Je mehr Geld dem oder den Hauptgewinnern lockt, desto mehr Personen machen mit und desto höher sind die Einsätze der meisten Mitspieler.

Andere wiederum wollen so viel verdienen und Geld sparen, dass sie bereits im Alter von zum Beispiel 40 Jahren in den Ruhestand gehen können - tun es in der Regel aber dann doch nicht. Und von jenen, die es tun, kehren mehr als die Hälfte ohne materiellen Zwang aus eigenem Wunsch wieder in das Erwerbsleben zurück.

Wer unfreiwillig seinen Arbeitsplatz verliert und arbeitslos wird, hat meist schon nach relativ kurzer Zeit mit Minderwertigkeitsgefühlen und Depressionen zu kämpfen. Eigentlich eigenartig, denn Arbeitslose erreichen in den sozial gut abgesicherten Ländern den "Traumzustand" - zumindest vorübergehend - nicht für ihre materielle Existenz sorgen zu müssen.

  • Streben viele von uns demzufolge nach einem Zustand, den sie eigentlich gar nicht wollen?
  • Ist ein Leben ohne Arbeit, ohne Aufgabe überhaupt sinnvoll?
  • Kann man ohne Arbeit, ohne Aufgabe glücklich und zufrieden sein?

Ein großer Teil unseres Selbstwertgefühls hat mit der Aufgabe zu tun, welche wir anpacken. Keine Aufgaben zu haben oder besser gesagt keine Aufgaben anzunehmen, kann deshalb schon zu Minderwertigkeitsgefühlen führen. Denn wer keine Aufgaben wahrnimmt, der nützt nun wirklich wenig und vertrödelt seine Zeit auf Erden unnötig.

Allerdings sollten wir die Wichtigkeit der Aufgaben unbedingt von der Entlohnung trennen. Nur selten ist der Wert einer Aufgabe an der Entlohnung zu erkennen. Meist sind es die unentgeltlichen Tätigkeiten, die wahren Wert haben - als Beispiel sei hier die Kindererziehung angeführt.

 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2. Persönliche Entwicklungsziele (Teil 2)

Im letzten Newsletter (10/2004) startete eine neue Serie, die persönliche Entwicklungsziele zum Thema hat. In insgesamt acht Beiträgen lesen Sie die speziellen Charakteristiken und erhalten Sie praktische Anregungen von verschiedensten Entwicklungszielen. Die Beiträge sind ohne Wertung gereiht.

Entwicklungsziel 2: Planvolle, besonnene Zielstrebigkeit

Charakteristik:
Die planvolle, individuelle Zielstrebigkeit basiert vorrangig auf der Selbstständigkeit der persönlichen Zielsetzung. Diese Souveränität ist jedoch klar zu trennen von Trotz und Eigensinn, denn in diesen steckt kein eigener Wille, sondern lediglich die Auflehnung gegen Autoritäten. Trotz und Eigensinn sind die Grundlage für ein vermeintliches, aufgepumptes Selbstwertgefühl und der Geltungssucht.

Eine Unselbstständigkeit bei Zielsetzungen kann verschiedene Ursachen haben:

  • eine geringe Antriebskraft
  • wenig Phantasie und Vorstellungsvermögen möglicher Zukunfts-Szenarien
  • Minderwertigkeitsgefühle
  • mangelnder Mut
  • wenig innerer Halt und Selbstsicherheit
  • zu starke Orientierung an Autoritäten
  • Unfähigkeit, Entscheidungen zu treffen

Die Selbstständigkeit der Zielsetzung kann auch durchaus mit der Bereitschaft zur Einordnung verbunden sein. Wenn Ihnen nämlich klar wird, dass Sie Ihre eigenen Ziele nur im Verbund mit den Zielen anderer erreichen.

Besonnenheit lässt sich als eine nachdenkliche, überlegte, gelassene Einstellung beschreiben. Besonnenheit ist ein Zustand kontrollierter Wachheit bei gleichzeitiger Unterdrückung von Trieben und übertriebenen Gefühlsregungen. Es handelt sich dabei um eine Kardinaltugend, die im wesentlichen auf Ausgeglichenheit basiert.

Praktische Anregungen:

Die eigenen Ziele wählen
Der erste Trainingsschritt besteht in einer klaren, individuellen Zielsetzung. Ohne Ziele lässt sich nichts planen, organisieren und durchführen. Sie selbst sind verantwortlich, die richtigen Ziele zu wählen. Lassen Sie sich keinesfalls von Anderen unterschwellig Ziele einreden. Denken Sie ausführlich darüber nach, was Sie – und wirklich nur Sie – selbst wollen. Überprüfen Sie aber auch kritisch Ihre Ziele. Sind sie frei von übersteigerten Bedürfnissen, von Imponiergehabe, von Selbstsucht, von Machtansprüchen?

Formulieren Sie schriftlich
In der Schriftlichkeit liegen Klarheit und Kraft. Während Gedanken kommen und gehen, schaffen Sie mit eindeutig formulierten und niedergeschriebenen Zielsetzungen die Voraussetzung für die Erreichung Ihrer Pläne. Mit klar strukturierten Zielsätzen programmieren Sie Ihr Unterbewusstsein auf Erfolg.

Gezielt gegen Widerstände vorgehen
Bei der Verfolgung von Zielen sind Sie permanent mit inneren und äußeren Widerständen konfrontiert. Die innere Bequemlichkeit ist dabei meist der größte Feind. Gehen Sie bei der Überwindung von Widerstand stufenweise vor. Unterteilen Sie die Aufgabe in kleine überschaubare Teile. Wer zuviel auf einmal will, erntet häufig Misserfolg, der entmutigen und frustrieren kann.

Konzentration ist alles
Bündeln Sie alle Ihre Kräfte auf das zu erreichende Ziel. Verzetteln Sie sich nicht und sehen Sie auftretende Schwierigkeiten als zusätzliche Chance, Ihre Entschlossenheit zu demonstrieren („Jetzt erst recht“).

Das Ergebnis muss Freude bereiten
Achtung: Nicht das Tun selbst, sondern das Endprodukt Ihrer Anstrengung muss Ihnen Befriedigung, ein Glücksgefühl vermitteln. Wenn Sie davon ausgehen, dass „Arbeit Spaß machen muss“, machen Sie sich leicht von Ihrer momentanen Laune abhängig. Sie werden Ihre Arbeit erst dann wirklich schätzen, wenn Sie sich wirklich anstrengen mussten. („Das Überwinden von Hindernissen bedeutet den Vollgenuss des Daseins.“ Arthur Schopenhauer)

Das Wichtige zuerst
„Das Wichtige vom Dringenden trennen.“ So lautet die Grundregel effektiven Zeitmanagements. Das Dringende ist selten wichtig und die wirklich wichtigen Aufgaben sind selten dringend.

Die Fortsetzung folgt im nächsten Newsletter

 
 
 

3. Story: Die Frösche im Milchtopf

Auf dem Bauernhof stand ein Eimer. Zwei Frösche kamen vorbei und waren neugierig, was da wohl drinnen sei. Also sprangen sie mit einem großen Satz hinein. Es war keine so gute Idee, denn der Eimer war halb gefüllt mit Milch. Da schwammen die Frösche nun in der Milch. Verloren, da die Wände zu hoch und zu glatt waren.

Der eine Frosch war verzweifelt. "Wir müssen sterben", jammerte er "hier kommen wir nie wieder heraus." Er hörte mit dem Schwimmen auf, da alles ja doch keinen Sinn mehr hatte und ertrank in der Milch.

Der andere Frosch aber sagte sich: "Ich gebe nicht auf. Ich schwimme, so lange ich kann." Mit seinen kräftigen Hinterbeinen schwamm er im Eimer herum. Immer weiter. So lange bis er die Milch zu Butter geschlagen hatte! Mit einem Satz sprang er dann aus dem Eimer in die Freiheit.

 
 
 

Inhaltsverzeichnis
Literaturliste 
Leseproben

Effektives Beschwerdemanagement
im Dienstleistungsgewerbe Gastronomie & Hotellerie
Eine Projektarbeit von Kurt H. Steindl, Akademischer Trainer erstellt im Rahmen des Universitätslehrganges für Training und Bildungsmanagement an der Johannes Kepler Universität, Linz.

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4. Thesen zur modernen Gastronomie
 

"Kommunizieren Sie Ihr Angebot!"

Kommunikation nimmt in vielen Berufen den größten Teil der Arbeitszeit ein. Es ist daher nahe liegend, dass auch in der Gastronomie der richtigen Kommunikation ein hoher Stellenwert für den Erfolg zukommt. Was nützt das beste Angebot, wenn es niemand kennt oder das Angebot nicht verständlich kommuniziert wird?

Tipps und Anregungen:
Die erfolgreiche Kommunikation zwischen Gastronom und Gast beginnt mit dem richtigen Namen für das Restaurant, setzt sich fort in der Gestaltung des Speisekartenaushangs bzw. eines Straßenständers und umfasst auch non-verbale Elemente wie z.B. die Präsentation frischer Ware im Eingangsbereich oder die gute Einsehbarkeit des Gastraums von der Straße aus. Im Idealfall erschließt sich dem Gast der Charakter der Gaststätte im Vorübergehen, ohne dass er die Eingangsschwelle überschreiten oder die Speisekarte entziffern muss. Ein Standort bzw. ein Ladenlokal, das diese Kommunikation nicht ermöglicht, hat ein höheres Risiko bzw. schließt bestimmte Konzepte, die auf eine Spontanansprache angewiesen sind, von vorneherein aus.

Das zweite Kapitel der Kommunikation beginnt, wenn der Gast das Lokal betreten hat. Sein Bestellverhalten kann durch die Gestaltung der Speisekarte und das Verkaufsgespräch beeinflusst werden. Hier ist die Schulung der Mitarbeiter Erfolgsvoraussetzung. Wer bestellt die Spezialität des Hauses, wenn sie der Kellner nicht vernünftig erklären kann? Auf die Frage nach einer Empfehlung sollte der Servicemitarbeiter vorbereitet sein und nicht mit einem verlegenen „eigentlich ist alles gut“ reagieren.

Nicht zu vergessen ist das „Feedback“ vom Gast. Die Frage „Hat es geschmeckt?“ ist ja schon ein Ansatz in diese Richtung – aber die wenigsten Gäste haben dabei den Mut zur Ehrlichkeit. Noch wirkungsloser bleibt diese Frage, wenn eine eventuelle Kritik des Gastes nicht weitergeleitet wird. Geben sie dem Gast die Chance, seine Kritik und seine Anregungen auf einem Kärtchen kundzutun, das er dezent in einen gut sichtbaren "Kummerkasten" werfen kann (fällt leichter, als sie der vielleicht kritisierten Bedienung in die Hand zu drücken!). Bieten Sie auf der Karte viel Platz für eigene Formulierungen, denn das Ankreuzen von Kästchen gibt dem Gastronomen zu wenig Anhaltspunkte.

Ein weiteres Feld der Kommunikation sind Werbemaßnahmen. Wer ein passendes Lokal sucht, sollte dieses auch finden und dabei auf Ihr Lokal stoßen – z.B. im Internet, wenn er in eine Suchmaschine den Namen Ihrer Stadt und den Betriebstyp eingibt. Die wachsende Bedeutung dieses relativ preiswerten Mediums sollte nicht unterschätzt werden. Das Werbebudget für eine Anzeigenserie und Riesen-Mailing-Aktionen zu verpulvern, ist dagegen kaum ein Erfolgsrezept. Hier kommt es auf die Qualität und nicht auf die Quantität an!

In die professionelle Ausgestaltung aller Kommunikationsformen zu investieren, kostet - wenn man nicht selber dafür eine Begabung hat - zunächst Geld, ist aber mindestens genauso wichtig wie der Wunschherd des Küchenchefs!

 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

5. Fragen für den unternehmerischen Erfolg

Speziell vor dem nahenden Jahreswechsel sollten Sie sich als erfolgreicher Unternehmer folgende Fragen stellen und klare Antworten finden.

  • Wie lautet meine Vision?
     

  • Wie kann ich meinen Mitarbeitern diese Vision anschaulich und bildhaft erklären?
     

  • Was möchte ich mit meinem Unternehmen in den nächsten fünf Jahren erreichen?
     

  • Welche Werte verkörpert unser Unternehmen? Sind das auch meine Werte und die Werte meiner Mitarbeiter?
     

  • Stimmt unser tägliches Tun mit den Aussagen unseres Leitbildes überein?
     

  • Wo liegen die entscheidenden Chancen für unseren Betrieb?
     

  • Wo können wir uns positionieren, um eine entscheidende Differenzierung gegenüber unseren Mitbewerbern zu erlangen?
     

  • Wie können wir einen entscheidenden Vorsprung gegenüber unserer Konkurrenz erreichen?
     

  • Welche inhaltlichen Veränderungen sollten wir angehen?
     

  • Wie kann ich meinen Mitarbeitern klar und unmissverständlich die Bedeutung ihres Handelns erklären?

 
 
 

Für
Weinliebhaber und Winzer

     www.flaschenpost.at
 
 

 

 

 

 

 

6. News

Die Todsünden der Kommunikation - und wie man es besser macht ...
Wenn wir uns ein positives oder negatives Urteil über jemanden erlauben, dann geschieht dies in der stillschweigenden Annahme, dass wir uns für etwas Besseres halten. Dies trifft ganz besonders dann zu, wenn wir andere ganz global und nicht spezifisch beurteilen. Phrasen wie "Du bist ein guter Mitarbeiter" oder "Du bist hoffnungslos "nützen sehr wenig, da es sich um sehr allgemeine Aussagen handelt, die der Empfänger nur als Behandlung "von oben herab" empfindet. Vermeiden Sie ebenso globale Beurteilungen vom dem Typus "Du bist rücksichtslos" oder "Du musst dich schon stärker engagieren, wenn du weiterkommen willst."
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Topwinzer Leo Hillinger - ein Turbo startet durch
Mit 23, in einem Alter, in dem andere noch nicht einmal genau wissen, was sie beruflich tun wollen, hat Leo Hillinger seine Weinweltreise bereits hinter sich und beginnt 1990 den Aufbau des eigenen Weinguts praktisch bei null.
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Warum arbeiten wir in Teams ?
Überall in der Wirtschaft wird zunehmend auf eine teamorientierte Organisation gesetzt. Die Mehrzahl der Arbeitsbereiche im Unternehmen ist dadurch charakterisiert, dass Ergebnisse erst durch das Zusammenwirken der Arbeitsleistungen mehrerer Beteiligter entstehen. In dem Maße, in dem hochkomplexe Anforderungen ein immer raffinierteres Zusammenspiel hochklassiger Einzelbeiträge erforderlich machen, wird die qualifizierte Teamleistung unverzichtbar für den unternehmerischen Erfolg.
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Sechs Schritte zum Messe-Erfolg - Wie aus Beratern aktive Messeverkäufer werden...
Wirkliches Verkaufen auf Publikums- und Fachmessen wird nicht zuletzt aufgrund der steigenden Messekosten immer wichtiger. Unternehmen sind gezwungen, über die Präsentation ihrer Produkte hinaus ihre Leistung und Services auf Fachmessen aktiv zu verkaufen.
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Wir wünschen Ihnen gute Geschäfte, engagierte Mitarbeiter und viele angenehme Gäste, die Ihre Leistung zu schätzen wissen.

G a s t freundliche Grüße
Ines & Kurt Steindl

  Gastlichkeit & Co
   Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.

  
A-4061 Pasching
   Zentastraße 21
   TEL: 07229 / 71 5 18
   FAX: 07229 / 72 9 20
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WEB: http://www.gastlichkeit.at
 

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