Unser Motto 2004 lautet: "Stärken stärken" Potenziale erkennen und Fähigkeiten ausbauen

... für Ihren (g)astronomischen Erfolg!   
 

 

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Newsletter 09/2004 vom 16. September 2004

Inhalt 
   
  1. Persönlichkeitsbildung: Lebensphilosophie

      2. Führung: Wie motiviere ich andere Menschen? (Teil 4)
      3. Story: Der Mann in der Felswand
      4. Thesen zur modernen Gastronomie: Teamarbeit gewinnt immer mehr an Bedeutung
     
5. Hinter den Kulissen: Zeitmanagement
      6. Neue Berichte auf www.gastlichkeit.at

 
 
Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.
Dieser Letter ist gratis und erscheint jeweils Mitte des Monats. Falls Sie irrtümlich auf der Mailliste stehen, es sich um ein Missverständnis handelt und Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, bitten wir Sie einfach ein leeres Mail an office@gastlichkeit.at?subject=Bitte keine weiteren Newsletter zu schicken. DANKE
 
 
 

 

 

 

 

1. Lebensphilosophie

Wenn Sie noch keine schriftliche Lebensphilosophie haben, können Sie vielleicht durch folgende Anweisungen Klarheit über die für Sie wesentlichen Bereiche gewinnen:

  • Listen Sie bitte drei oder vier Dinge auf, die für Sie an erster Stelle stehen.
  • Erinnern Sie sich an langfristige Ziele, die Sie sich vielleicht gesetzt haben.
  • Denken Sie an die wichtigsten Beziehungen in Ihrem Leben.
  • Denken Sie an Beiträge zum Allgemeinwohl, die Sie leisten wollen.
  • Bekräftigen Sie die Gefühle, die Sie in Ihrem Leben haben wollen – Frieden, Zuversicht, Glück, Zugehörigkeit, Sinn.
  • Denken Sie darüber nach, wie Sie diese Woche verbringen würden, wenn Sie nur  noch ein halbes Jahr zu leben hätten.

Vergegenwärtigen Sie sich die Wirkung Ihrer persönlichen Lebensphilosophie durch die Beantwortung folgender Fragen:

  • Welcher Unterschied in meiner Lebensführung würde sich aus klaren Prinzipien, Werten und höchsten Zielen ergeben?

  • Welches Lebensgefühl hätte ich, wenn ich wüsste, was für mich das Wichtigste ist?

  • Wäre eine schriftliche Aussage über meine Lebensziele von Wert für mich? Würde sie sich darauf auswirken, wie ich meine Zeit und Energie verbrauche?

  • Wie würde eine wöchentliche Rückbesinnung auf solch eine Aussage meine Handlungsentscheidungen während der Woche beeinflussen?

 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2. Wie motiviere ich andere Menschen? (Teil 4)

Fordern Sie Ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
Ermutigen Sie andere dazu, über sich selbst hinauszuwachsen. Fördern Sie Höchstleistungen und haben Sie keine Angst davor, dass andere besser werden könnten als Sie. Wenn Sie das befürchten, halten Sie möglicherweise das Leistungsniveau künstlich niedrig. Begrenzen Sie die Leistungen Ihrer Mitarbeiter oder Projektmitglieder nicht dadurch, dass Sie ihnen weniger zutrauen, als vielleicht möglich ist. Seien Sie offen für die Genialität, für tolle Ideen und bahnbrechende Erfolge. Oft stellen wir selbst durch unsere Angst oder unseren Pessimismus die eigentliche Begrenzung dar.

Fördern Sie Ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
Lassen Sie zu, dass Ihre Mitarbeiter sich weiterbilden und weiterentwickeln. Sie sollten immer offen dafür sein, wenn jemand auf Sie zukommt, mit der Bitte, etwas Neues lernen zu dürfen, eine Zusatzausbildung oder eine Schulung zu machen. Natürlich entstehen durch solche Aktionen finanzielle Kosten und vielleicht auch zeitliche Engpässe. Aber Sie investieren in das Potenzial Ihres Unternehmens oder Teams. Überlegen Sie gemeinsam, wie sich der Entwicklungswunsch der betreffenden Person realisieren lässt . Manchmal stehen Wege offen, die gar nicht viel kosten, sondern die nur Ihre Bereitschaft erfordern. Fragen Sie regelmäßig auch von sich aus nach, ob einer Ihrer Mitarbeiter oder ob ein Teammitglied zusätzliche Fähigkeiten oder weiterführendes Wissen braucht, um besser und effektiver arbeiten zu können. Weiterentwicklung ist etwas Gutes!


Machen Sie Eigenverantwortung möglich
Wer eigenverantwortlich handelt, ist oft viel stärker motiviert gute Leistungen zu vollbringen, als derjenige, der immer nur auf Anweisungen reagieren muss. Lassen Sie deshalb Ihren Mitarbeiterinnen und Teammitgliedern Spielräume - gestehen Sie Ihnen Kompetenzbereiche zu, in denen sie ganz allein entscheiden können. Kontrollieren Sie nicht die Arbeit des einzelnen, aber erwarten Sie Rechenschaft für das Tun und für getroffene Entscheidungen. Ermöglichen Sie, dass die Beteiligten unternehmerisch denken und handeln können. Dazu wiederum müssen Sie für Transparenz sorgen. Zahlen, Daten und Fakten über das Unternehmen, Projekt oder Vorhaben müssen allen leicht und ständig zugänglich sein. Nur so können die einzelnen ihre Entscheidungen in einem größeren Kontext treffen und die Wirkung einschätzen lernen. Und Sie selbst müssen bereit sein, Entscheidungskompetenz abzugeben.

 

Erzeugen Sie einen gesunden Ehrgeiz
Ein zu starker Ehrgeiz ist schädlich für ein gutes Arbeitsklima und kann sich belastend oder sogar kreativitätshemmend auswirken. Aber ein gesunder, sportlicher Ehrgeiz kann die Motivation der einzelnen positiv steigern. Es geht nicht darum, dass einer den anderen (oder ein Team das andere) ausbooten oder übertrumpfen soll. Aber es geht darum, Lust daran zu bekommen, das Beste zu geben. Versuchen Sie ein Klima von gesundem Wettstreit zu entwickeln. Denken Sie daran, dass im Sport auch nur dann Höchstleistungen entstehen, wenn die Sportler sich mit anderen messen können. Sie müssen solche Wettkämpfe ja nicht innerhalb der Firma einführen, aber Sie könnten z.B. mit Ihrem Unternehmen oder einem Projekt an einem externen Wettbewerb teilnehmen. Haben Sie aber auch nicht allzu viel Angst, den Ehrgeiz jedes einzelnen anzufachen - wenn es für die "Schlechteren" keine Sanktionen oder Strafen gibt, sondern vielmehr nur die "Besseren" besonders geehrt werden, wird die Motivation nicht aus der Angst heraus entstehen, sondern viel mehr aus Lust.

 

Belohnen Sie Mut!
Es wird immer wieder Menschen geben, die sich mit ungewöhnlichen Ideen oder Aktionen von den anderen absetzen. Auch wenn jemand über das Ziel hinausschießt oder möglicherweise Kompetenzen überschreitet, sollten Sie dieses Engagement grundsätzlich positiv bewerten. Nutzen Sie die Energien solcher Menschen und leiten Sie sie durch konstruktive Gespräche und ungewöhnliche Maßnahmen in die Richtung, die Sie sich wünschen. Solche Menschen können, wenn sie ein zu ihnen passendes Betätigungsfeld bekommen, oft Erstaunliches leisten. Sie dürfen nur nicht gebremst und damit demotiviert werden. Lachen Sie gemeinsam über die Aktion und überlegen Sie zusammen, wie Sie die Ideen und die Kreativität dieser Person nutzen können.

 
 
 

3. Story: Der Mann in der Felswand

Ein Mann befand sich in einer aussichtslosen Lage. Er hing nur mit seinen Fingern an einer senkrechten Felswand. Nach einigen Momenten schrie er: "Ist da oben irgend jemand, ich brauche Hilfe?" Er hörte eine Stimme, die sagte: "Ja, hier bin ich."

Der Mann rief zurück: "Wer bist du?" Die Stimme antwortete: "Ich bin Gott, ich werde dir helfen. Tue genau, was ich dir sage." Der Mann war erleichtert und sagte: "Okay, ich werde tun, was immer du sagst."

Gott sagte: "Lass einfach los, du bist in Sicherheit." Nach einem Moment rief der Mann: "Ist noch irgend jemand anderes da oben?"

 
 
 

Inhaltsverzeichnis
Literaturliste 
Leseproben

Effektives Beschwerdemanagement
im Dienstleistungsgewerbe Gastronomie & Hotellerie
Eine Projektarbeit von Kurt H. Steindl, Akademischer Trainer erstellt im Rahmen des Universitätslehrganges für Training und Bildungsmanagement an der Johannes Kepler Universität, Linz.

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

4. Thesen zur modernen Gastronomie
 

"Teamarbeit gewinnt immer mehr an Bedeutung."

Vor dem Hintergrund größerer Komplexität, schnellerer Reaktionszeiten und flacherer Hierarchien wird die Organisation in multifunktionalen, interdisziplinären Teams, in Task Forces und Projektteams zu einer Bedingung für den unternehmerischen Erfolg.

Tipps und Anregungen:
Eine Schlüsselqualifikation der Zukunft von Führungskräften wird die Fähigkeit zur Teamentwicklung sein, hier verstanden als der systematische Aufbau und die Begleitung eines Teams bis zur Höchstleistung. Dazu gehört insbesondere die Fähigkeit Teamarbeit anzuregen, zielorientiert zu steuern und die intrinsische Motivation aller Teammitglieder zu nutzen.

So bekommen die Führungsaufgaben für die "neue" Führungskraft deutlich
mehr team-bezogene Akzente.

Führen von Gruppen bedeutet demnach,

  • sich als Entwickler und Moderator des eigenen Teams zu verstehen
  • über die dafür nötigen sozialen Kompetenzen zu verfügen (oder sich darum aktiv zu bemühen)
  • Transparenz und Beteiligung bezüglich gemeinsamen Zielsetzungen und der erreichten Ergebnisse zu ermöglichen
  • sein Rollenverständnis sichtbar zu machen und in der Lage sein dieses mit dem Team zu reflektieren
  • sich nicht hinter dem Schreibtisch zu verstecken, sondern persönlich sichtbar zu bleiben
  • kein "Softy" zu sein, sondern durch Geradlinigkeit und Klarheit als ehrlicher und gerechter Typ in Erscheinung zu treten
  • dabei nicht die "klassischen Aufgaben" des Vorgesetzten (z.B. planen, strukturieren, koordinieren, delegieren etc.) zu vernachlässigen, sondern sie in angemessener Balance zu den oben genannten Eigenschaften zu praktizieren.

Quelle: Fiolka, E./Rückerl, T.: Teamentwicklung - eine anspruchsvolle Führungsaufgabe. 2000.

 
 
 

 

 

 

 

 

5. Zeitmanagement

Die persönliche Zeitplanung ist das A und O der Selbstorganisation. Wer seine Zeit nicht plant, überlässt sich und die anderen dem Kommissar Zufall mit allen negativen Folgen. Wer dagegen über eine effektive Zeitplanung verfügt, verschafft sich selbst mehr Zeit und kann auch die eigene Arbeitskraft besser einsetzen. Beachten Sie dazu die folgenden Regeln:

Konzentration
Beschäftigen Sie sich nie gleichzeitig mit mehreren Aufgaben. Lösen Sie eine nach der anderen. Die Erfolgsquote erhöht sich dadurch um ein Mehrfaches.

Rangordnung
Ordnen Sie die Arbeiten nach Wichtigkeit ein. Nichts ist schädlicher, als sich mit untergeordneten Aufgaben zu beschäftigen und damit die Erledigung der wichtigen zu verzögern.

Delegieren
Alles, was andere für Sie erledigen können, delegieren Sie auch. Es verbleiben bei Ihnen die wirklich wichtigen Angelegenheiten, die nur Sie bewältigen können.

Planung
Planen Sie, so oft und so lange es Ihre Zeit erlaubt. Eine durchdachte Planung ist der Schlüssel für einen erfolgreichen Arbeitstag und für Problemlösungen.

Arbeitsplatz-Organisation
Nutzen Sie am Arbeitsplatz Organisations- und Arbeitsmittel wie z.B. EDV, Karteien, Zeitplanbücher und Arbeitsbücher. Erziehen Sie Ihre Mitarbeiter oder Kollegen zu Eigeninitiative und Organisation!

 
 
 

Für
Weinliebhaber und Winzer

     www.flaschenpost.at
 
 
6. News

Kleine Gewürzkunde von Anis bis Zimt
Anis
- Herkunft: Ursprünglich der östliche Mittelmeerraum. Schon zur Bronzezeit wegen der gesundheitsfördernden Wirkung bekannt. Heute stammt der Großteil der Anisernte aus Russland.
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Leistungsbeurteilung von Mitarbeitern
Die regelmäßige Leistungsbeurteilung ist eine wichtige Aufgabe für Führungskräfte. Mitarbeiter erwarten dabei in aller Regel ein ehrliches Feedback von ihrem Chef. Sie wollen gewöhnlich wissen, wo sie stehen, was der Vorgesetzte von ihnen erwartet, ob sie seinen Anforderungen entsprechen, wie sie die persönliche Leistung verbessern können und wie sie sich beruflich weiterentwickeln können.
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Tischdekorationen
Natürliche Dekoration - Der Tisch ist in kühlem Hellgrün eingedeckt. Über die Tischmitte verläuft ein grauer Gitterstoff. Er gibt dem Tisch eine gute Struktur und einen leichten Schimmer. Auf den Stoff wurden zwei unterschiedlich hohe, rechteckige Metallkästen platziert. Sie sind mit Moos bepflanzt und geradlinig mit weißen oder hellgrünen Blüten dekoriert.

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Lust an Leistung - vom Managen zur Führungskunst
Arbeit wird im Wesentlichen als etwas Negatives, etwas Unangenehmes, das man tunlichst auf ein Minimum beschränken sollte, gesehen. Die Gesellschaft fordert immer weniger Arbeit und immer mehr Freizeit. Immer weniger eigene Anstrengung und immer mehr externe Lustbefriedigung.
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Österreichs Top-Winzer keltern nicht nur moderne Weine. Die Weinbaustellen. von Helmut O. Knall
Österreichs Winzer haben international Erfolg. Dazu präsentieren Sie ihre Weine immer öfter im Ausland, Top-Restaurants der ganzen Welt haben das „Österreichische Weinwunder“ akzeptiert und setzen österreichische Weine auf die Karte.

Die Winzer ziehen mit. Statt Schürze und Stiefel tragen sie Designer-Anzüge und glänzende Schuhe. Statt Knöpferlharmonika und Rustikal-Klischee haben sie perfektes Marketing-Material, Website und Handy.

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Wir wünschen Ihnen gute Geschäfte, engagierte Mitarbeiter und viele angenehme Gäste, die Ihre Leistung zu schätzen wissen.

G a s t freundliche Grüße
Ines & Kurt Steindl

  Gastlichkeit & Co
   Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.

  
A-4061 Pasching
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