Unser Motto 2004 lautet: "Stärken stärken" Potenziale erkennen und Fähigkeiten ausbauen

 

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Newsletter 05/2004 vom 21. Mai 2004

Inhalt 
   
  1. Lebensziele

      2. Führungskraft sein (Teil 5 - Motivation)
      3. Der Geizhals
      4. Thesen zur modernen Gastronomie
     
5. Einen Mentor finden und pflegen
      6. News

 
 
 
 
Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.
Dieser Letter ist gratis und erscheint jeweils Mitte des Monats. Falls Sie irrtümlich auf der Mailliste stehen, es sich um ein Missverständnis handelt und Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, bitten wir Sie einfach ein leeres Mail an office@gastlichkeit.at?subject=Bitte keine weiteren Newsletter zu schicken. DANKE
 
 
 
1. Lebensziele

Fast jeder, der schon einmal versucht hat, sich über seine Ziele klar zu werden, stellt fest, wie schwer das fällt. Oft werden Ziele zu allgemein ("Glücklich sein", "Gesund bleiben", "Viel Geld verdienen"), zu speziell ("Neues Auto") oder zu kurzfristig ("Morgen abend Kino") formuliert.

Um uns über unsere Lebensziele klar zu werden und diese auch zu erreichen, braucht es drei Schritte:

1. Standortbestimmung
2. Zielfindung
3. Maßnahmenplanung

 
 

Bei der Standortbestimmung (Gegenwart) geht es darum zu sehen, wo wir momentan stehen und uns selbst besser kennen zu lernen: Welche Phase in unserem Leben haben wir erreicht, was sind unsere Ängste, unsere Ansichten, Lebensmotive und Rollen und wie wir zu unserer Arbeit und unserer Zeit stehen.

Bei der Zielfindung (Zukunft) geht es darum zu sehen, wohin wir uns bewegen und was wir aus uns machen wollen. Dabei geht es darum herauszufinden, was durch die Standortbestimmung für uns wichtig (geworden) ist und welche unserer Ziele Bedeutung haben.

Das alleine hat aber noch keine Konsequenzen, zusätzlich braucht es die Maßnahmenplanung (von der Gegenwart in die Zukunft), in der zuerst geplant wird, wie die eigenen Ziele erreicht werden können und danach durch Realisierungsstrategien alles Erdenkliche getan wird, diese Ziele tatsächlich zu erreichen.

Durch einen solchen strukturierten Prozess bzw. durch Schritt-für-Schritt-Anleitungen ist es vielleicht einfacher, die eigenen Lebensziele zu finden.

Quelle: www.gluecksarchiv.de

 

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2. Führungskraft sein (Teil 5 - Motivation)
Wie motiviere ich andere Menschen?
Viele von uns stehen vor der Aufgabe, ein Team oder einzelne Kollegen, vielleicht auch Freunde oder Familienmitglieder für ein Projekt, eine Aktion oder ein Vorhaben zu motivieren. Schon allein, wenn Sie mit anderen einen Wochenendausflug oder eine Party organisieren wollen, müssen Sie diese oft motivieren. Und wer in einem Team arbeitet oder Mitarbeiter unter sich hat, weiß erst recht, wie oft es notwendig ist, andere Menschen zu motivieren. Und manch' einem fällt das sehr schwer.
 
 

Was bedeutet eigentlich Motivation?

Wenn wir von Motivation sprechen, meinen wir zwei Dinge, die immer zusammen beachtet werden müssen:

  • Maßnahmen, um andere Menschen für ein Vorhaben zu gewinnen, so dass sie idealerweise mit Begeisterung und Freude mitmachen.

  • Maßnahmen, die verhindern, dass Menschen demotiviert werden, also das Dafürsorgen, dass die Beteiligten möglichst störungsfrei und effektiv arbeiten können.

Wirklich motivierte Menschen sind von sich aus bereit, ihr Bestes zu geben, sie engagieren sich aus einer inneren Überzeugung heraus und sind persönlich an einem guten Ergebnis interessiert. Sie können natürlich versuchen, andere Menschen durch Angst und Druck dazu zu bringen, das zu tun, was Sie wollen. Das aber wäre keine Motivation, sondern viel mehr Manipulation.

Die Merkmale einer konstruktiven Motivation
Im Buch "Die Kunst der Motivation" von Kurt Hank wird anhand eines sehr anschaulichen Beispiels klar, worauf es bei der Motivation ankommt: Fällt Ihnen eine Situation ein, in der Menschen motiviert sind, ihr Bestes zu geben und dabei auch noch Spaß haben? Denken Sie einmal an ein Mannschaftsspiel. Hier finden Sie alle Elemente einer gut motivierten Gruppe von Menschen:

Alle Mitspieler haben ein klares und eindeutiges Ziel vor Augen und sie wollen bzw. können dieses Ziel nur gemeinsam erreichen.
Die Regeln sind klar und jedem bekannt.
Das zu erreichende Ziel stellt eine Herausforderung dar, ist aber erreichbar.
Alle Mitspieler erhalten augenblicklich und kontinuierlich Feedback über ihre Leistung.
Es kommt auf das Team als Ganzes, aber gleichzeitig auch auf jeden einzelnen an.
Das Spiel spricht eine breite Palette von Fähigkeiten und Sinnen an.
Es steht nicht nur das Ziel, sondern vor allem auch der Spaß und Freude am Spiel selbst im Vordergrund.

Ihr Ziel sollte es sein, eine Situation zu schaffen, in der alle Beteiligten mit dem Feuereifer und der Lust an die Aufgabe gehen, wie es die Spieler eines Mannschaftssportes tun, wenn es darum geht, ein Turnier oder ein Match zu gewinnen.

Die Fortsetzung folgt im nächsten Newsletter 

 
 
 


 

 

 

3. Der Geizhals

Ein sehr geiziger Mann pflegte sein Gold unter einem Baum in seinem Garten zu verstecken. Jede Woche ging er einmal zu dem Baum, grub das Gold aus und betrachtete es stundenlang.

Eines Tages aber fand er nur ein leeres Loch.

Der Mann heulte vor Kummer so laut, dass die Nachbarn zusammenliefen, um zu sehen, was geschehen war. Als sie erfuhren, was dem Mann passiert war, fragte einer: "Hast du das Gold denn zu etwas gebraucht?"

"Nein," heulte der Geizhals, "ich habe es mir immer nur jede Woche einmal angesehen."

"Dann," sagte der Nachbar "wenn du das Geld nicht direkt gebraucht hast, kannst du doch genauso gut jede Woche herkommen und das Loch anschauen."

aus Mello, Anthony de:  Gib deiner Seele Zeit

 
 
 
4. Thesen zur modernen Gastronomie
 

"Gastronomie ist keine unternehmerische Insel."

Bäcker, Metzger, Einzelhandel – selbst Tankstellen treten verstärkt als Ihre direkten Wettbewerber auf. Der Wirtschaftszweig wächst mit neuen, zeitangepassten Lösungen immer schneller über seine herkömmlichen Grenzen hinaus. Gleichzeitig sehen hier Unternehmer benachbarter Branchen vermehrt ein zusätzliches Betätigungsfeld. Beides ergibt eine neue, offenere Formierung des Sektors – die Übergänge verwischen sich.

 
 

 

 

Tipps und Anregungen von Gastlichkeit & Co:
Die deutlichste Unterscheidungsmöglichkeit zwischen Gastronomie und Handel ist immer noch die Intensität der Dienstleistung. Gastronomischer Service findet meist direkter und personenbezogen statt. Man spricht hierbei von "dem Gast dienen", "Speisen und Getränke servieren" oder "Gastgeber sein".

Versuchen Sie deshalb diese Grundzüge gastronomischer Dienstleistung noch weiter zu verstärken und dem Gast den Aufenthalt zu einem "merk-würdigen" Erlebnis zu machen. Den Wettbewerb mit dem Handel, der Tankstelle können Sie nicht über den Preis führen, sondern nur über Mehrleistungen.

Führen Sie den Wettbewerb über Emotionen. Verkaufen Sie

  • keine Drinks, sondern Urlaubsgefühle
  • keine Nahrungsaufnahme, sondern Erlebnis
  • keine gutbürgerliche Küche, sondern Tradition
  • kein Fastfood, sondern Lebensfreude
  • und so weiter.

Sprechen Sie möglichst die Emotionen des Gastes an. Achten Sie auf Aspekte, die der Handel meist nur wenig oder gar nicht erfüllt. Zum Beispiel gelebte Gastfreundschaft, aufrichtige Zuwendung oder ehrliches Interesse an der Person.

Passen Sie Ihre Öffnungszeiten an die veränderten Bedürfnisse an. Der Gast entscheidet spontan, wann er ein Bedürfnis befriedigt haben möchte. Er ist nicht gewillt, seinen Hunger nach Ihren Betriebszeiten auszurichten. Durchgehende Küche und allgegenwärtiges Angebot ist (fast) ein  Muss!

Überdenken Sie dabei vielleicht auch gleich Ihre Sperrtage. Wie groß wäre der Aufwand, täglich geöffnet zu haben? Wie sähe die Rechnung aus, wenn wir jeden Tag für unsere Gäste da sind? Moderne Unternehmer können auch dann ausruhen, wenn der Betrieb läuft. Wozu haben Sie denn gute Mitarbeiter?

 
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hit-me bietet folgende Vorteile:
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> Leute zielen auf hit-me, wodurch die Toilettenräumlichkeiten weniger verschmutzt werden
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In der Gastronomie gibt es Gäste, die diesen Effekt ein zweites Mal ausprobieren möchten und noch ein Getränk bestellen...
  


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Karikatur,
die Effekt verdeutlicht

     

5. Einen Mentor finden und pflegen

Das Vitamin „B“ ist nicht nur gut für die Gesundheit, sondern auch für die Karriere. Wer Talent hat und fleißig ist, findet schneller zum Vitamin B(eziehungen), sprich zum Mentor. Dieser hilft der Entwicklung auf die Sprünge. Was müssen Sie tun, um einen Mentor zu finden und zu pflegen?

Suchen Sie sich jemanden in Ihrer Umgebung, der das Format zum echten Mentor haben könnte. Er oder sie sollte eine Generation älter sein und es darf sich nicht um Ihren direkten Vorgesetzten handeln. Suchen Sie sich jemanden aus einer höheren Ebene, um Konkurrenzdenken auszuschließen.
 
 
Bemühen Sie sich, durch Talent, Fleiß und Begeisterung für die Sache sowie Bewunderung für den Mentor aufzufallen. Schon bald wird sich der Mentor Ihnen zuwenden, um das junge, viel versprechende Pflänzchen durch Rat und Tat aufzubauen. Er ist dankbar, seine Erfahrungen weitergeben zu können, und wird stolz auf sein gelungenes Werk sein: Er gilt dann als jemand, der Talente erkennt.
Manchmal können Sie mit der Wahl Ihres Mentors jedoch auch falsch liegen, manchmal entpuppt sich der vermeintliche Förderer als Egoist oder rücksichtsloser Machtmensch. Anzeichen dafür sind zum Beispiel: Er putzt Sie bei Fehlern runter und schließt Sie kurz darauf wieder in die Arme; er reagiert oft emotional, anstatt Probleme sachlich zu klären; er hält nicht, was er verspricht; er führt Sie nicht mit wichtigen Leuten zusammen; er lässt das Private völlig außen vor. Gehen Sie solchen Leuten aus dem Weg!
Irgendwann kommt dann der Tag der Trennung: Sie sind „ausgereift“, Ihr Mentor kann Ihnen nicht mehr viel geben, Sie wollen nun Ihre eigenen Vorstellungen umsetzen. Diese Trennung kann schmerzlich sein, möglicherweise findet Ihr Mentor Ihr Verhalten als undankbar. Zeigen Sie sich jedoch stets dankbar für die Hilfe, die Ihnen zuteil wurde! Vielleicht können Sie sich ja mal revanchieren.
 
 
 
6. News

Umgang mit Beschwerden
Auch wenn Sie mit dem reklamierten Vorfall nichts zu tun hatten, nehmen Sie die Reklamation entgegen. Kümmern Sie sich um die Erledigung. Sagen Sie dem Gast, dass Sie auch noch andere Stellen miteinbeziehen wollen, um das Problem zu seiner Zufriedenheit zu lösen, und sagen Sie dem Gast wann er wieder von Ihnen hört.
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Mitarbeiter-Marketing
Marketing muss nicht immer nur auf Kunden ausgerichtet sein. Gerade für Dienstleistungsunternehmen lohnt es sich mehr und mehr, mit Marketing auch die Mitarbeiter zum Gegenstand des Interesses zu machen.
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Beziehungsmanagement
Der Mensch ist ein Sozialwesen und braucht die Kommunikation und die Verbindung zu anderen Menschen. Jeder Mensch braucht Beziehungen um zu überleben, um erfolgreich zu sein. Gerade im Dienstleistungsbereich ist der intensive Kontakt zum Gast eine der wesentlichsten Voraussetzungen für langfristigen Erfolg. Aber auch die Beziehungen zu Kollegen, möglichen Lieferanten, Behörden und anderen wichtigen Institutionen sollten Sie permanent entwickeln. Schaffen Sie sich ein breites Netzwerk an Kontakten und Beziehungen.
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Für Mitarbeiter: Problemlos durch die Probezeit
Reduzieren Sie den Stress am ersten Tag durch gute Vorbereitung! Gehen Sie spätestens einige Tage vor dem Jobantritt sämtliche Unterlagen durch, die Sie zu Ihrem neuen Arbeitgeber haben. In der Firmenbroschüre finden Sie wahrscheinlich ein Organigramm, das Sie sich einprägen sollten – wichtige Namen und Funktionen werden Ihnen so vertraut. Artikel in der Presse, Geschäftsberichte, Werbebroschüren helfen Ihnen, über aktuelle Trends auf dem Laufenden zu sein.
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Gewerbliches Geschirrspülen und Dosieren
Warum ist eine genaue und stete Dosierung erforderlich? Es muss gewährleistet sein, dass ein einwandfreies Spülergebnis dauerhaft, wirtschaftlich und unter hygienischen und umweltschonenden Aspekten erreicht wird. Für alle gewerblichen Geschirrspülmaschinen stehen automatische Dosiergeräte für Reiniger sowie Klarspüler zur Verfügung.
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Wir wünschen Ihnen gute Geschäfte, engagierte Mitarbeiter und viele angenehme Gäste, die Ihre Leistung zu schätzen wissen.

G a s t freundliche Grüße
von den fixen Leuten von Gastlichkeit & Co

   Gastlichkeit & Co
   Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.

  
A-4061 Pasching
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