| |
 |
 |
|
| |
Unser Motto
2004 lautet: "Stärken stärken" Potenziale
erkennen und Fähigkeiten ausbauen |
|
|
Home
| Newsletter-Übersicht |
|
|
| |
|
Newsletter
04/2004
vom 13. April 2004
Inhalt
1. Lebensmotive
2. Führungskraft sein (Teil 4)
3. Die drei Siebe
4. Thesen zur
modernen Gastronomie
5. Tipps für
erfolgshungrige Gastronomen
6. News |
|
|
| |
|
|
| |
Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden
und Freunde der Firma Gastlichkeit & Co -
Weiterbildungs- und
Betriebsberatungsges.m.b.H.
Dieser Letter ist gratis und erscheint
jeweils Mitte des Monats.
Falls Sie irrtümlich auf der Mailliste
stehen, es sich um ein Missverständnis
handelt und Sie den Newsletter nicht mehr
erhalten möchten, bitten wir Sie einfach ein
leeres Mail an office@gastlichkeit.at?subject=Bitte
keine weiteren Newsletter zu
schicken. DANKE |
|
|
| |
|
|
 |
| 1.
Lebensmotive
In vielen
Situationen müssen wir Entscheidungen
treffen, handeln oder unsere Meinung äußern.
Dabei kommen unsere Motive und Werte
zum Ausdruck, die von der Familie, der
Gesellschaft oder Kultur sowie dem Verlauf
unserer Entwicklung beeinflusst wurden.
Der
amerikanische Psychologe Steven Reiss
forscht seit Mitte der 90er Jahre über die
Motive menschlichen Verhaltens. Durch viele
tausend Befragungen weltweit fand er 16
Lebensmotive, die unser Verhalten bestimmen
und als Selbstzweck dienen, d.h. einfach
ohne weiteren Grund um ihrer selbst willen
ausgeführt werden. |
|
|
| |
|
Die
gefundenen Lebensmotive lauten: |
|
Macht |
Streben nach Erfolg, Leistung,
Führung und Einfluss |
|
Unabhängigkeit |
Streben nach Freiheit,
Selbstgenügsamkeit und Autarkie |
|
Neugier |
Streben nach Wissen und Wahrheit |
|
Anerkennung |
Streben nach sozialer Akzeptanz,
Zugehörigkeit und positivem
Selbstwert |
|
Ordnung |
Streben nach Stabilität,
Klarheit und guter Organisation |
|
Sparen |
Streben nach Anhäufung
materieller Güter und Eigentum |
|
Ehre |
Streben nach Loyalität und
moralischer, charakterlicher
Integrität |
|
Idealismus |
Streben nach sozialer
Gerechtigkeit und Fairness |
|
Beziehungen |
Streben nach Freundschaft,
Freude und Humor |
|
Familie |
Streben nach einem Familienleben
und besonders danach, eigene
Kinder zu erziehen |
|
Status |
Streben nach "social standing",
nach Reichtum, Titeln und
öffentlicher Aufmerksamkeit |
|
Rache |
Streben nach Konkurrenz, Kampf,
Aggressivität und Vergeltung |
|
Romantik |
Streben nach einem erotischen
Leben, Sexualität und Schönheit |
|
Ernährung |
Streben nach Essen und Nahrung |
|
Körperliche Aktivität |
Streben nach Fitness und
Bewegung |
|
Ruhe |
Streben nach Entspannung und
emotionaler Sicherheit |
Glück oder
Unglück hängen nach Meinung des
Motivationsforschers nicht davon ab, dass
bestimmte Motivatoren stärker vorhanden sind
als andere. Es sind nicht ein paar ganz
bestimmte Motive oder Triebe, die unser
Handeln bestimmen und uns glücklich machen.
Jeder Mensch
hat ein individuelles "Motivationsprofil",
durch das er sich von anderen unterscheidet.
Indem wir uns darüber bewusst sind, welche
Motivatoren uns am wichtigsten sind und uns
auf diese konzentrieren, werden wir am
ehesten das so genannte "Werteglück"
erfahren, das dem Leben Sinn gibt.
Mit diesem
Fragebogen
können Sie feststellen, welche Motivatoren
Ihnen wichtig sind.
Quelle:
www.gluecksarchiv.de
|
|
|
| |
|
|
 |
|
2.
Führungskraft sein (Teil 4)
Eine zentrale Aufgabe einer Führungskraft ist
es, andere Menschen dazu zu bringen, dass sie
die Dinge tun, die sie von ihnen erwartet. Sie
muss ihren Mitarbeitern dabei helfen. Ganz
wesentlich für das Gelingen dieser Aufgabe sind
die fachliche und (vor allem) die soziale
Kompetenz der Führungskraft.
Fachliche Kompetenz
Gute Führungsqualität ist ein Gesamtkunstwerk,
gebildet aus einer Vielzahl von Fähigkeiten.
Wenn dann daraus ein persönlicher Stil wird, ist
aus dem Chef eine
Führungspersönlichkeit
geworden. Dabei zeigt sich die fachliche
Kompetenz einer Führungskraft vor allem in den
organisatorischen Fähigkeiten.
Jedes Unternehmen hat eine eigene
Unternehmensphilosophie. Alle Tätigkeiten sind
auf dieses Ziel ausgerichtet. Die Mitarbeiter
sollten diese Philosophie kennen und verstehen.
|
|
|
| |
|
Eine der wichtigsten – wenn nicht die
wichtigste Führungsaufgabe überhaupt – ist
die ständige Anleitung und Betreuung der
Mitarbeiter, um ihre kontinuierliche
Weiterbildung zu fördern. Wichtig ist
natürlich auch die Vermittlung und
Einbindung der Mitarbeiter in die
Firmenphilosophie. Hier ist eine klare
Aussage über die Aufgabe des Unternehmens
erforderlich. Zum einen, um einen
dauerhaften Fixpunkt für Entscheidungen zu
haben. Und zum anderen, um ein ständiges
Engagement der Arbeitnehmer zu
gewährleisten.
Soziale Kompetenz
Die Mitarbeiter von heute haben ein neues
Bild von ihrer Arbeit. Das Bewusstsein, dass
Arbeitszeit auch Lebenszeit ist, führt zu
höheren Ansprüchen an den Sinn der
beruflichen Aufgaben.
Den meisten Mitarbeitern gilt nicht mehr
jener Chef als der beste, der am höchsten
zahlt, sondern derjenige, der es versteht
ihnen interessante Inhalte, spannende
Aufgaben und lustvolle Tätigkeiten zu
ermöglichen.
Die Fortsetzung folgt im nächsten Newsletter |
|
|
| |
|
|
|

Sokrates 470-399 v. Chr.
|
3. Die drei Siebe
Aufgeregt kam
jemand zu Sokrates: „Höre, Sokrates, das
muss ich dir erzählen, wie dein Freund ...“
„Halt ein!“ unterbrach ihn
Sokrates, „hast du das was du mir sagen
willst, schon durch die drei Siebe
geschüttelt?“
„Drei Siebe?“ – fragte der
Freund verwundert.
„Ja, mein Freund, drei Siebe ! Lass
sehen, ob das was du mir erzählen willst,
durch diese drei Siebe hindurchgeht.
Das erste Sieb ist das Sieb der Wahrheit.
Hast du geprüft, ob das was du mir erzählen
möchtest, wahr ist?“
„Nein, ich hörte es erzählen, und ...“
„So, so. Aber sicher hast Du es mit
dem zweiten Sieb geprüft. Es ist das Sieb
der Güte. Ist das, was du mir erzählen
willst, wenn schon nicht als wahr
erwiesen,wenigstens gut?!"
Zögernd sagte der andere: „Nein,
das nicht, im Gegenteil ...“
„Dann“, unterbrach ihn
Sokrates, „lass uns auch noch das dritte
Sieb anwenden und lass uns fragen, ob es
notwendig und wesentlich ist, mir das zu
erzählen, was dich so erregt.“
„Notwendig, nun nicht gerade ...“
„Also“, lächelte Sokrates,
„wenn das was du mir erzählen willst
weder wahr, noch gut,
noch notwendig ist,
so lass es begraben sein und belaste dich
und mich nicht damit."
|
|
|
| |
|
|
 |
4.
Thesen
zur modernen Gastronomie
|
"Unternehmerzufriedenheit ohne
Gästezufriedenheit gibt es
nicht." |
Es gilt tagtäglich, Mal für Mal die
Erwartungen seiner Gäste voll zu erfüllen,
besser noch zu übertreffen. So ist Profit
keine Ziel-, sondern eine Erlebnisgröße; der
Applaus fürs geglückte Zusammenspiel von
Gastgeber und Kaufmann. Ertrag entsteht
durch Professionalität und unverwechselbarem
Profil, aus strategischem und operativem
Können. |
|
|
| |
| Tipps
und Anregungen von Gastlichkeit &
Co:
|
|
Der zufriedene Gast von heute sichert auch
morgen das Überleben Ihres Unternehmens. Nur
wenn Sie es schaffen, 99,9 Prozent Ihrer Gäste
zu begeistern, werden Sie auf lange Sicht Erfolg
haben. Es genügt bei weitem nicht, die Mehrheit
zufrieden zu stellen. Wir möchten Ihnen dies
anhand eines Rechenbeispiels näher bringen:
Angenommen Ihr Unternehmen wird täglich von etwa
100 Personen besucht. Davon sind 99 mit Ihnen
zufrieden und werden vermutlich wieder kommen.
Lediglich ein einziger Gast ist unzufrieden und
wird Ihr Haus in Zukunft meiden! Kein Problem?
Oh doch, und was für eines!
TARP-Untersuchungen haben nämlich festgestellt,
dass ein einziger unzufriedener Gast es
durchschnittlich an 12 Personen weiter erzählt.
Diese 12 Personen geben dies wiederum jeweils an
durchschnittlich 6 Personen weiter und diese 6
Personen letztlich auch noch jeweils an weitere
drei. Zusammen macht das etwa 200 Personen, die
negatives über Sie erfahren und dies bei nur
einem einzigen unzufriedenen Gast. Und jetzt
haben wir nur einen einzigen Tag beachtet. Das
ganze mal sieben (Sie haben ja vielleicht jeden
Tag geöffnet) und dann auch noch mal 52 Wochen.
Ergebnis?
„Jedes gewonnene Streitgespräch bedeutet einen
verlorenen Gast!“
An diese Weisheit sollten Sie denken, wenn Sie
eine Reklamation behandeln, die Ihrer Ansicht
nach ungerechtfertigt ist. Wir arbeiten in einer
Dienstleistungsbranche und deshalb hat der Gast
wirklich immer recht! Aber auch wirklich immer!
Und wenn es Ihnen noch so schwer fällt.
Übrigens ist auch der Umkehrschluss der
Kopfzeile bedeutend:
Ohne Unternehmerzufriedenheit keine
Gästezufriedenheit!
Nur wenn der Unternehmer glücklich ist, kann
sein Betrieb auch wirklich gedeihen! Auch wenn
sich der Unternehmer, der Vorgesetzte, die
Mitarbeiter und die Gäste dessen nicht wirklich
bewusst sind – ein glücklicher Mensch strahlt
positive Energie aus, welche alle Beteiligten in
ein Hochgefühl versetzt.
Probieren Sie es aus. Betrachten Sie Ihre
Umgebung, wenn Sie einen glücklichen Moment
haben. Wirkt Ihr Lächeln und Ihre Freude dann
nicht ansteckend auf Ihre Umgebung? Und welcher
Gast möchte nicht in einer glücklichen
Atmosphäre verweilen? |
|
|
|
| |
|
|
 |
|
5. Tipps für
erfolgshungrige Gastronomen
|
|
|
| |
 |
Sie sind
Dienstleister: Das kommt von
"dienen und leisten". Das Sie
nur mit kompetenten und
ausgeglichenen Menschen (=
Mitarbeitern) erreichen. Werden
Sie also Team-Trainer und nicht
Chef! |
 |
Seien Sie
"besessen": Fordern Sie die für
Ihren Betrieb definierte
Qualität kompromisslos ein.
Lassen Sie keine
Qualitätsschwankungen zu. |
 |
Nach
"dienen", "leisten" und
"Qualität" kommt der "verdiente
Preis", nicht vorher! |
 |
Schalten Sie
ab! Mehrere Stunden täglich,
sieben Tage die Woche, 365 Tage
im Jahr. Ausgelaugte Gastronomen
sind keine guten Gastgeber. Aber
wenn Sie auf der Bühne stehen:
Geben Sie Vollgas! |
 |
Seien Sie ein
Helikopter: Behalten Sie die
Branchenentwicklung im Auge. Wer
nur im eigenen Betrieb
herumfuhrwerkt, wird links und
rechts vom Wettbewerb überholt. |
|
|
|
| |
|
|
 |
|
6.
News
Checkliste zur Weinbeurteilung
Optische Kriterien -
Klarheit ist bei allen Weinen wichtig, Trübungen
deuten auf Fehler hin (Depot ausgenommen).
Weinstein beeinträchtigt nicht die Qualität ...
klick ...
Mitarbeiter
führen und motivierend agieren (von Helmut
Kammerer, Marburg)
Sie haben hervorragende Ideen, wie Sie Ihren
Betrieb profilieren können, Sie sind
entschlossen, Ihre Kosten streng zu
kontrollieren, Sie haben sich konkrete
wirtschaftliche Ziele gesetzt - das alles ist
jedoch nicht viel wert, wenn Ihre Mitarbeiter
nicht bereit sind, Ihre Vorhaben umzusetzen.
klick ... |
|
|
| |
Fachausdrücke in der Bar
Bar-knife (Barmesser)
Das Barmesser dient zum Schneiden der
Früchte und zum Schälen von Orangen und
Zitronen. Es sollte vorne spitz sein, damit
man die Fruchte aufspießen kann ...
klick ...
Whisky - Die Herstellung
Die Grundbestandteile des schottischen
Whisky sind Gerste, Wasser und Torf. Wurde
früher nur schottische Gerste verwendet, so
stammen heute nur noch rund 40% aus dem
eigenen Lande, 35% stammen aus England, der
Rest wird aus Australien und Kanada
importiert. Wesentlich wichtiger für die
Qualität des Whisky ist jedoch das Wasser
...
klick ...
Whisky - Die Geschichte
Die Kunst, durch Destillation Alkohol zu
gewinnen, wurde nach Expertenmeinung im 9.
Jahrhundert vor Christus im Orient
entwickelt. Arabische Kräuterhändler
stellten durch Destillation Duftwässer und
Arzneien her, die Worte "Alkohol" (Al-kuhl
war ein Pulver, mit dem die Wimpern gefärbt
wurden) und "Alambik" (=Vase, Gefäß) stammen
aus dem Arabischen. Über Ägypten gelangte
die Technik nach Europa, ...
klick ...
Tipps für Kinder-Spielplätze im Freien
Die Gastgartensaison
naht mit großen Schritten. Höchste Zeit,
sich zu überlegen, wie Sie in der heißen
Jahreszeit Ihren Betrieb möglichst mit
vielen Gästen füllen. Da die Kinder
innerhalb der Familie eine sehr hohe
Entscheidungskompetenz besitzen, sind Sie
gut beraten, diese Zielgruppe nicht aus den
Augen zu verlieren, sondern im Gegenteil:
attraktive Pakete zu schnüren. Ein sinnvoll
gestalteter Spielplatz, der über einen
großen Sicherheits- und Fun-Faktor verfügt
ist dabei wohl ein Muss!
klick ... |
|
|
| |
|
|
| |
|
|
|
Home
| Newsletter-Übersicht |
|
|
|