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Unser Motto 2004 lautet:  
"Stärken stärken" 
Potenziale erkennen und Fähigkeiten ausbauen

      Newsletter 03/2004
      vom 14. März 2004

     Inhalt 
   
  1.
Glücksrezepte
      2. Führungskraft sein (Teil 3)
      3. Die Geschichte mit dem Wasserglas
      4. Thesen zur modernen Gastronomie
      5. Kreativitätstechniken
      6. News

Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H. Dieser Letter ist gratis. Falls Sie irrtümlich auf der Mailliste stehen, es sich um ein Missverständnis handelt und Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, bitten wir Sie einfach ein leeres Mail an office@gastlichkeit.at?subject=Bitte keine weiteren Newsletter zu schicken. DANKE!
 



1. Glücksrezepte
Jeder Mensch hat seine persönliche Glücksformel. Wie lautet Ihre?

Genieße den Augenblick
Achtsamkeit und volle Konzentration auf das, was gerade passiert, ganz bei der Sache bleiben, ohne dabei an etwas anderes zu denken erzeugt Flow* und damit auch Glück.

Beziehungen zu anderen Menschen haben oberste Priorität
Menschen fühlen sich am häufigsten und intensivsten glücklich, wenn sie mit anderen zusammen sind. Liebe, Freundschaft, Geselligkeit, Kameradschaft sind auch im Zeitalter des Individualismus das beste Mittel für Glück.

 
 
Konzentriere Dich auf das Wesentliche
Für viele in den westlichen Industrieländern sind die Möglichkeiten, das Leben zu gestalten, fast unbegrenzt. Sofortige Bedürfnisbefriedigung ist garantiert. Der ungebremste Hedonismus kippt um in sein Gegenteil: Anhedonie, die Unfähigkeit, Freude empfinden oder genießen zu können. Die Gegenstrategie lautet: Nicht wahllos konsumieren, die Bedingungen des Genießens kontrollieren, sich auf das Wesentliche konzentrieren, sich der Dauerberieselung und Überfütterung entziehen.

Fordere Dich in Arbeit und Freizeit
Das Ausreizen der eigenen Talente und Fähigkeiten führt zu Flow und Stolz auf auf die eigene Leistung und steigert das Selbstwertgefühl.

Tue so, als ob Du glücklich wärst, und Du wirst es sein
Lächeln verändert unsere Stimmung, egal ob es ein echtes Lächeln ist oder nicht. Der Glücksforscher David Myers sagt dazu: "Going through the motions triggers the emotions. (Indem Du die Bewegungen machst, wirst Du auch innerlich bewegt)

Übe Dich in Gelassenheit
Das Glück lässt sich nicht erzwingen. Verzichten- und Aufschiebenkönnen, sich nicht unablässig als Nabel der Welt sehen führt zu mehr Glück. Glück bedeutet, nicht von sich selbst besessen zu sein.

* Der Begriff "Flow" stammt von Mihaly Csikszentmihalyi, der damit das Gefühl des völligen Aufgehens in einer Tätigkeit beschreibt. Wenn wir im Flow sind, sind unser Fühlen, unser Wollen und unser Denken in diesen Augenblicken in Übereinstimmung. Während wir der Tätigkeit nachgehen, spielen für uns weder die Zeit, noch wir selbst eine Rolle und das Handeln geht mühelos vonstatten.

Quelle: http://www.gluecksarchiv.de

 
 
 

2. Führungskraft sein (Teil 3)

Was wird von einer Führungskraft erwartet?
Als Führungskraft trägt man Verantwortung für eine Reihe von Aufgaben, die letztlich alle den Erfolg des Unternehmens betreffen.

Man erwartet von der Führungskraft meist konkrete Fertigkeiten, umfassendes Wissen und angemessene Verhaltensstrategien. Darüber hinaus müssen die Effizienz und die Organisation der eigenen Aufgaben spürbar sein. Klar definierte Ziele und Ergebnisse alleine reichen hier nicht aus. Wenn Sie effektiv sein wollen, müssen Sie als Führungspersönlichkeit überzeugen. Die Mitarbeiter müssen Ihnen aus Überzeugung folgen. Es ist wichtig, dass Sie von Anfang an festlegen, wofür und für wen Sie verantwortlich sind - welche Entscheidungsbefugnisse Sie haben.

 

 

Eigeninitiative
Diese Eigenschaft, sollten alle Führungskräfte besitzen! Eigeninitiative ist der Antrieb, der Führungskräften dazu verhelfen sollte, immer einen Schritt voraus zu sein. Sie sollten die Grundeinstellung als Führungskraft haben, etwas zu unternehmen. Eigeninitiative soll bedeuten, dass Sie die Kontrolle und die Verantwortung für das Tun übernehmen. Führungskräfte sollten wissen, wohin ihr Weg führt und nicht fragen, wo es lang geht.
Einfach ausgedrückt ist Eigeninitiative eine wichtige Zutat im Erfolgsrezept.

Was sind ganz typische Beispiele für Eigeninitiative?
Dazu gehört die Anwesenheit, bevor es unbedingt nötig ist.
Dem Gast und dem Mitarbeiter zur Verfügung stehen, bevor dieser selbst nach mehr Information fragt.
Jemanden von seinem Unternehmen erzählen, auch wenn Sie annehmen, dass diese Person ursprünglich nicht daran interessiert war.
Kurzfristige als auch langfristige Ziele setzen - und diese dann auch verfolgen.

 

Zentrale Führungsaufgaben sind:
Planung der Arbeit und die Entscheidung, wie, wann, wo und von wem etwas am besten erledigt werden kann.
Organisation der Ressourcen - Menschen, Zeit, Geld, Ausrüstung oder Material - Arbeit soll in der vorgegebenen Zeit erledigt werden. Dazu gehört, Mitarbeitern die ihnen angemessenen Aufgaben anzuvertrauen.
Mitarbeiterführung und Unterstützung der Mitarbeiter, damit Teamarbeit funktioniert und die vereinbarten Ziele erreicht werden.
Kontrolle und Leistungsbeurteilung, z.B. Kontrolle der Produktion, des Arbeitsablaufs und der Ergebnisse, des Qualitätsstandards, der Kosten und der Einhaltung des Budgets.
Kommunikation, damit jeder informiert ist, was augenblicklich geschieht und geplant ist. Weiterleiten von Information an alle, die in den jeweiligen Arbeitsablauf involviert sind.

Die Praxis zeigt, dass die meisten Führungskräfte sich auf das Managen beschränken. Sie planen und organisieren (Aufgaben 1 +2) und vergessen dabei aufs Führen (Aufgaben 3, 4 + 5).

Die Fortsetzung folgt im nächsten Newsletter 

 
 
 

3. Die Geschichte mit dem Wasserglas

Eine alte Professorin hat den Auftrag, ihre Studenten in einer Stunde den Umgang mit der Zeit lehren. Sie holt eine Glaskaraffe unter dem Pult hervor und stellt sie auf den Tisch. Dann greift sie in ihre Tasche, befördert große, runde Kieselsteine heraus und füllt die Karaffe damit bis zum Rand. Verwundert beobachten die Studenten ihr Treiben.
"Ist sie voll?" fragt sie mit einem Blick in die Runde. "Ja," lautet die Antwort, etwas zögernd, aber einstimmig.
Da greift sie noch einmal tief in ihre Tasche, holt eine Handvoll kirschkerngroßer Kieselsteine hervor, gibt sie einer Studentin und bittet sie, die Lücken aufzufüllen.

 

 

 

 

 

"Ist die Karaffe jetzt voll?" fragt sie wiederum. "Ja" antworten die Studenten.
Nun ruft sie einen anderen nach vorn, gibt ihm einen Beutel mit Sand und bittet ihn, soviel wie möglich in der Karaffe unterzubringen. Als er fertig ist, greift sie selbst zu einem Krug mit Wasser und kippt soviel in die Karaffe bis sie wirklich randvoll ist. Die Studenten blicken sie mittlerweile ein wenig verständnislos an.
"Was lehrt uns dieses Experiment?" fragt sie in die Runde. Zögernd meldet sich ein Student aus der ersten Reihe: "Dass wir für mehr Dinge Zeit haben als wir oftmals denken."
"Nein," sagt die alte Professorin und tritt vor das Pult. "Stellen Sie sich vor, die großen Steine wären nicht zuerst in die Karaffe geschichtet worden. Später hätten sie keinen Platz mehr gefunden. So ist's mit den großen und bedeutenden Themen unseres Lebens. Sie sind wie die großen Kieselsteine. Für sie müssen wir uns zuerst Zeit nehmen, dann findet alles andere auch noch seinen Platz."
 
 
 

4. Thesen zur modernen Gastronomie

Langfristiger Erfolg erfordert hohe Beständigkeit in Funktion, Angebot und Auftritt einerseits und Innovation andererseits – ein permanenter Balanceakt.

Gute Unternehmen erfüllen beides: Trotz des ständigen Wandels der Normen derselbe zu bleiben und sich immer wieder neu zu zeigen. Nur so wird Kompetenz zu einem zählbaren Vorteil. Denn Fortschritt und Wachstum kommen aus Neuem - ein evolutionärer Prozess.

 
    


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tipps und Anregungen von Gastlichkeit & Co:
Finden Sie Ihren Stil, Ihren Marktauftritt und perfektionieren Sie ihn. Originale verkaufen sich gut. Aber wenn das Original nicht mit der Zeit geht, dann geht es mit der Zeit, weil es langweilig wird. Halten sie niemals inne, bei der Suche nach Neuerungen und Verbesserungen.

„Das einzig konstante ist der Wandel!“

Nichts auf dieser Welt ist für die Ewigkeit. Alles ist in Bewegung. Nur Veränderung und Erneuerung bringt uns in der Entwicklung voran. Besinnen Sie sich auf die Werte, die Ihr Unternehmen verkörpert und handeln Sie danach.

„Wer nichts tut, macht alles falsch!“

Nehmen Sie als Beispiel das berühmte Hotel Sacher in Wien. Alt und ehrwürdig und doch immer wieder so neu und überraschend. Dabei aber immer auf Stil, Würde, Eleganz und Vornehmheit bedacht. Die Grundwerte bleiben die gleichen, nur der Auftritt geht mit dem Wandel der Zeit.

Welche Werte verkörpern Sie mit Ihrem Unternehmen?
Ehrlichkeit? Aufrichtigkeit? Freude? Spaß? Lust? Sicherheit? Mut? Leichtigkeit? Liebe? Zuverlässigkeit? Treue? Risikofreude? Gesundheit? Pünktlichkeit? Zufriedenheit? Ausgeglichenheit? Innere Ruhe? Harmonie? ...

Ihre persönliche Werte werden auch die Werte Ihres Unternehmens dominieren. Besinnen Sie sich darauf und Sie werden Ihr Unternehmen erfolgreich in die Zukunft führen.
 
 
 

5. Kreativitätstechniken

  
Innovationen sind überlebenswichtig für Ihr Unternehmen. Gerade in so schnelllebigen Zeiten wie diesen, ist es wichtig, den Puls der Zeit zu erkennen und bereits im Voraus Strategien für die weitere Entwicklung des Betriebes zu entwickeln. Mitunter stellen sich Probleme ein, die einer raschen und effektiven Lösung bedürfen. Hier sind dann Kreativitätstechniken gefragt.

 

Brainstorming
Die bekannteste Methode, um die Kreativität gezielt anzukurbeln: Sechs bis zehn Teilnehmer bilden bis zu 30 Minuten lang freie Assoziationen zu einem Thema.

Vorbereitung
Bestimmen Sie einen geeigneten Moderator.
Laden Sie Teilnehmer mit möglichst breit gestreutem Fachwissen und keinen zu großen hierarchischen Unterschieden ein.
Bei komplexeren Problemen/Ideen sollten Sie diese den Teilnehmern etwa zwei Tage vor der Sitzung mitteilen.
Schaffen Sie eine zwanglose Atmosphäre – Kaffee und Kekse können helfen. Schalten Sie äußere Einflüsse wie Telefone ab.

 

Regeln für das Meeting
Kritik ist verboten.
Lassen Sie der Phantasie freien Lauf, um möglichst kühne Ideen zu erhalten.
Je mehr Ideen, desto besser – Quantität vor Qualität.
Die Ideen der anderen sollten aufgenommen, kombiniert und weiterentwickelt werden.

Achtung: Je gelöster die Atmosphäre, desto kreativer die Teilnehmer. Mitunter ist erst durch einen völlig absurden Einwurf ein anderer auf eine geniale Idee gekommen.

 
 
 
 

6. News

Nur in Österreich: Zuschuss zur Entgeltfortzahlung bei Freizeit- und Arbeitsunfällen
Was tun, wenn bei einem Kleinbetrieb ein Mitarbeiter ausfällt? Was in Großbetrieben keine allzu großen Sorgen verursacht, stellt Kleinbetriebe oft vor wirkliche Probleme.
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Wein-Quiz per Internet und auf CD
Die Weinberatung Egon Mark hat es kürzlich per Post verschickt. In der zweiten Auflage ist nun ein Wein-Quiz für Weininteressierte im Internet abrufbar. Ich habe es umgehend ausprobiert. Hier ist mein erster Weintest mit dem Wissensgebiet Allgemeines:
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Geschmack ist erlernbar...
Wer Hering von Kaviar zu unterscheiden weiß, kann grundsätzlich auch Wein verkosten. An mangelndem Talent liegt es selten, wenn einer von sich sagt: "Ich kann Weine nicht erschmecken".
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Internet im Hotelzimmer 
Das deutsche IT-Unternehmen Kraftcom ermöglicht durch seine Internetlösung "netcontrol lite" eine einfache und sichere Integration von Internetdiensten in Hotelzimmern.
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Wir wünschen Ihnen gute Geschäfte, engagierte Mitarbeiter und viele angenehme Gäste, die Ihre Leistung zu schätzen wissen.

G a s t freundliche Grüße
von den fixen Leuten von Gastlichkeit & Co

   Gastlichkeit & Co
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A-4061 Pasching
   Zentastraße 21
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