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Unser Motto 2004 lautet:  
"Stärken stärken" 
Potenziale erkennen und Fähigkeiten ausbauen

      Newsletter 02/2004
      vom 14. Februar 2004

     Inhalt 
   
  1. Verantwortung

      2. Führungskraft sein (Teil 2)
      3. Die Story vom Morse-Operator
      4. Thesen zur modernen Gastronomie
      5. Kompetenzsteigerung im Umgang mit dem Gast
      6. News

Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H. Dieser Letter ist gratis. Falls Sie irrtümlich auf der Mailliste stehen, es sich um ein Missverständnis handelt und Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, bitten wir Sie einfach ein leeres Mail an office@gastlichkeit.at?subject=Bitte keine weiteren Newsletter zu schicken. DANKE!
 



 

 

 

 

Je weniger Macht wir haben, um so weniger Selbstvertrauen können wir haben. Wenn Sie also zukünftig die Wahl haben, ob Sie die Schuld (also die Macht) bei sich suchen oder bei anderen Menschen und Umständen, so machen Sie grundsätzlich sich selbst verantwortlich. Verwenden Sie Ihre Energie, um über Ihre Ziele, Wünsche, Träume, Hoffnungen nachzudenken und aktiv an die Verwirklichung zu gehen. Sie sind der Meister Ihres Schicksals. Es ist Ihr Leben und nur Sie sind dafür verantwortlich was Sie daraus machen.

Ab dem Zeitpunkt, an dem Sie sich dafür entscheiden, dass Sie selbst für alles was mit Ihnen passiert verantwortlich sind, wird sich Ihr Leben auch entscheidend ändern. Sie werden bewusster, intensiver und mit Sicherheit auch glücklicher leben. Denn Sie wissen, dass Sie – und nur Sie – es in der Hand haben, Ihr Leben so zu gestalten wie Sie es möchten.

Bedenken Sie bei schwierigen Situationen, dass Sie immer die Möglichkeit haben zu wählen. Die Amerikaner sagen: Love it, change it or leave it - Liebe es, verändere es oder (ver)lasse es.

 
 
 

2. Führungskraft sein (Teil 2)

Eine Gruppe, die auf sich allein gestellt ist, wird sehr schnell einen Führer, in diesem Fall nennt man ihn den informellen Führer, stellen. In vielen Experimenten wurde entdeckt, dass sich eine Gruppe immer jenen Menschen aussucht, der ihr den meisten Nutzen bringt.

Nutzen bringen kann sein, dass die Gruppe am sichersten geführt wird, dass die Gruppe durch die Führungskraft am besten nach außen vertreten wird, dass die Führungskraft die beste Leistung erbringt, das beste Fachwissen hat. Aber auch, dass die Führungskraft die meisten Meinungen vertritt, dass sie ausdrücken kann, was alle oder zumindest die meisten denken und dass sie sich durchsetzen kann.
 

 

Soziale Kompetenz
Neben der Fachkompetenz einer Führungskraft ist vor allem die soziale Kompetenz wichtig. Der richtige Umgang mit Menschen, vor allem mit Menschen in schwierigen Situationen, und mit schwierigen Menschen ist unumgänglich. Eine Führungskraft muss z.B. Streitsituationen beruhigen können, erkennen, wann Zwistigkeiten vorhanden sind und gelegentlich auch über etwas hinwegsehen können.

Gefahrlos üben
Der Umgang mit Problemen mit und zwischen den Menschen will gelernt und geübt sein. Im Berufsleben ist das Lehrgeld dafür oft zu teuer, es empfiehlt sich daher nach unkritischen, anderen Spielwiesen umzusehen. Der Sportverein, die Studentenvertretung, die Kirche, ein Hobbyverein oder ein Klub sind bessere Orte spielerisch zu lernen.

In diesen Umgebungen werden Fehler leichter verziehen und wir getrauen uns dadurch mehr Lernerfahrung zu sammeln. Dazu gehört auch die Anpassung an verschiedene Umfelder, auch an verschiedene Menschen. Die Sprache wird je nach Publikum verschieden sein müssen, will die Führungskraft von verschiedenen Menschen akzeptiert und verstanden werden.

Verein als Übungsfeld
Ich, Kurt Steindl, hatte als Übungsfeld den Vorsitz eines Vereines inne. Dort habe ich zum ersten Mal strukturierte Besprechungen und Diskussionen geleitet, Reden gehalten, andere von der Richtigkeit der geplanten Maßnahmen überzeugen müssen und die Gruppe nach außen als Sprecher vertreten. Wenn mal ein "Schnitzer" passiert ist, war es kein Beinbruch. Schließlich war ich ehrenamtlich tätig und meine Mitglieder freuten sich, dass ich diesen Job ernst nahm. Für meine berufliche Weiterentwicklung habe ich dabei enorm viel profitiert.

Die Fortsetzung folgt im nächsten Newsletter 

 
 
 

 

 

3. Die Story vom Morse-Operator

Akt 1: Die Begebenheit trug sich Ende der 20er Jahre in New York zu. Damals herrschte große Arbeitslosigkeit. Eine Firma hatte einen Job für einen Morse-Operator ausgeschrieben (damals wurden die Signale mit einem Finger auf einer Spezialtaste gemorst). Es meldeten sich ca. 300 Leute. Die Firma hatte auf einer Seite in der Riesenhalle einige kleine Interview-Räume eingerichtet und verteilte Nummern in der Reihenfolge des Ankommens. Natürlich gab es nicht genug Stühle, so dass viele sich gottergeben auf den Boden setzten um zu warten.

Es war heiß, im Hintergrund wurde gehämmert, und immer noch kamen Bewerber. Da erscheint ein junger Mann, der die Nummer 254 erhielt (er war also erst relativ spät aufgetaucht), und auch er setzt sich zunächst auf den Boden. Aber nach ungefähr zwei Minuten steht er plötzlich auf, geht zielstrebig zu einem Raum auf der anderen Seite, klopft an, wartet überhaupt nicht, ob jemand "Herein!" sagt, das heißt, er klopft an, betritt den Raum und verschwindet darin. Nach ungefähr drei Minuten kommt er wieder aus dem Raum, begleitet von einem älteren Herrn. Dieser teilt den Wartenden mit, sie könnten jetzt alle nach Hause gehen, denn der Job sei gerade vergeben worden, und zwar an diesen jungen Mann.

 

 

 

 

 

Bitte halten Sie kurz inne, bevor Sie weiterlesen! Welche Gefühle haben Sie jetzt bei dieser Geschichte?

Akt 2: Die Auflösung
Der ältere Herr erklärte den Wartenden nämlich, warum der junge Mann den Job bekam: "Sie saßen da, Sie hörten das Hämmern. Sie dachten vielleicht, wir würden renovieren, aber wir renovieren nicht! Sie sind Morse-Operatoren, und da hat jemand mit dem Hammer Morsezeichen geklopft: Wenn du das verstehst, gehe zu Raum Nr. 1220, klopfe an, warte nicht auf ein "Herein!" und du hast den Job."

Wie denken Sie jetzt über diese Geschichte?

 
 
 

4. Thesen zur modernen Gastronomie

Das Preis-/Nutzen-Verhältnis und nicht das billigste Angebot ist die Messlatte für den Gast.

Er urteilt je nach Situation, seine Entscheidungskriterien sind vielfältig. Je weniger vergleichbar die Produkte, je höher die Originalität des Angebotes, desto größer der Spielraum für die Preispolitik. Nichts ist unter harten Wettbewerbsbedingungen spannender als der Preis. Doch der Preis ist eben nicht das einzig Spannende. 

 
    


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tipps und Anregungen von Gastlichkeit & Co:

Überprüfen Sie Ihre Mitbewerber (das sind die, zu denen Ihre Gäste gehen, wenn sie nicht bei Ihnen konsumieren!). Checken Sie, welche Positionierung Ihre Mitbewerber gewählt haben. 

Wenn sich Ihre Positionierung mit einem anderen überschneidet, ist allerhöchste Vorsicht geboten. Denn bei gleichem Preis und bei gleicher Qualität werden Sie und Ihr Mitbewerber gnadenlos gegeneinander ausgespielt. Und gewinnen kann dabei keiner. Kurzfristig vielleicht der, der seinen Preis zum x-ten Male nach unten korrigiert. Dies führt allerdings zu einem schlechteren Ertrag, der wiederum eine schlechtere Qualität nach sich zieht – und die Spirale bewegt sich nach unten. 

Brechen Sie umgehend aus einer Überschneidung aus. Heben Sie die Qualität, ändern Sie den Preis, das Angebot, erweitern Sie die Öffnungszeiten ... Ganz egal, welche Schritte Sie einleiten, trachten Sie nur danach, aus dieser Konkurrenzsituation zu kommen. 

„Wer sich von seinen Mitbewerbern nicht klar unterscheidet, kann den Wettbewerb nur über den Preis führen. Und dies führt auf längere Sicht zu einer Rendite von Null!“ Klaus Kobjoll, Schindlerhof, Boxdorf

Es gibt genug Beispiele, bei denen ein zäher Preiskampf schließlich beide in die Knie zwang. Wenn Sie es schaffen, sich deutlich von Ihren Mitbewerbern zu unterscheiden, sind Sie plötzlich nicht mehr direkt vergleichbar. Der größte Vorteil liegt darin, dass Sie bei Ihrer Preisgestaltung plötzlich viel mehr Freiraum haben. Wenn das Angebot nicht vergleichbar ist, dann ist auch der Preis nicht vergleichbar!

Bieten Sie dem Gast mehr Nutzen als Ihre Mitbewerber. Es muss nicht immer kostenintensiv sein! Wenn Ihre Mitarbeiter die herzlichsten (und das ist entschieden mehr als freundlich) sind, dann erhöhen Sie spürbar den Nutzen für den Gast.

 
 
 

 

 

5. Kompetenzsteigerung im Umgang mit dem Gast

  • Wünschen Sie sich glückliche Gäste?

  • Wollen Sie spielend Ihren Umsatz steigern?

  • Möchten Sie Reklamationen wie ein Profi handhaben?

  • Wollen Sie Ihre Gäste langfristig an Ihr Unternehmen binden? 

Dann ist dieser Lehrgang genau das Richtige für Sie und Ihre Mitarbeiter. In vier Modulen (insgesamt fünf Tage) lernen Sie,

  • wie Sie generell die Kommunikation mit dem Gast verbessern
  • wie Sie spielerisch die Tageslosung steigern
  • wie Sie aus neuen Gästen wertvolle Empfehlungsgeber machen
  • wie Sie professionell mit Beschwerden umgehen und dadurch effiziente Stammkundenbindung betreiben

Der nächste Lehrgang beginnt am 8. März 2004 in Oberösterreich. Es sind noch Restplätze frei.

Hier lesen Sie die Details

 
 
 

6. News

Führen mit Herz - Sich mutig den Herausforderungen an eine moderne Führungskraft stellen.
Fragen Sie sich auch des öfteren, warum Ihre Mitarbeiter Ihre Vorstellungen nicht in die Praxis umsetzen? Haben Sie auch manchmal das Gefühl von Ohnmächtigkeit, wenn es darum geht die Mitarbeiter von der Richtigkeit einer Maßnahme zu überzeugen? Wird Ihre Arbeit immer mehr, während Sie den Eindruck haben, dass Ihre Mitarbeiter Dienst nach Vorschrift machen? 

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Selbstmanagement: Mehr Übersicht mit dem "Super-Buch"
Was man sich schnell notiert, ist häufig ebenso schnell verloren. Schuld daran ist die leidige "Zettelwirtschaft". Mit einem so genannten "Super-Buch" sorgen Sie hier für Übersichtlichkeit und dafür, dass keine wichtige Information verloren geht.

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Betriebs-Check 4: Welche Vorsorge muss ich treffen?
Jede Unternehmensgründung erfordert ein gewisses Maß an Risikobereitschaft. Damit das Risiko kalkulierbar bleibt, sollten Sie Vorsorgemaßnahmen treffen.
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Mitarbeitermarketing
Auf dem Arbeitsmarkt haben jene Unternehmen Vorteile, die sich als Arbeitgeber positiv präsentieren und vor allem ihre Arbeitsplätze als interessant und herausfordernd darstellen. Dabei geht es nicht um objektive Merkmale, sondern vielmehr um den Eindruck der bei den Arbeitssuchenden entsteht.
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Public Relations
Vermutlich werden George Bush und sein Truthahn in künftigen PR-Lehrbüchern als Musterbeispiel für gelungene Öffentlichkeitsarbeit zitiert werden.
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Teamentwicklung
Warum sind Teams erfolglos, obwohl sie mit hochkarätigen Teammitgliedern besetzt sind? Warum sind andere Teams erfolgreich, obwohl ihnen der Erfolg nicht zugetraut wurde? Diese Fragen haben sich unzählige Teammitglieder, Teamleiter und Führungskräfte gestellt. 
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Umsatzsteuer bei Gutscheinen und Geschenkbons: Wann entsteht Umsatzsteuerpflicht?
Nach einem Erlass des BMfF zum Umsatzsteuergesetz sind Anzahlungen aus Gutscheinverkäufen nur zu versteuern, wenn diese mit einer konkreten Leistung im Zusammenhang stehen.
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Wir wünschen Ihnen gute Geschäfte, engagierte Mitarbeiter und viele angenehme Gäste, die Ihre Leistung zu schätzen wissen.

G a s t freundliche Grüße
von den fixen Leuten von Gastlichkeit & Co

   Gastlichkeit & Co
   Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.

  
A-4061 Pasching
   Zentastraße 21
   TEL: 07229 / 71 5 18
   FAX: 07229 / 72 9 20
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