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     Newsletter 01/2004

     vom 17. Jänner 2004

     Inhalt 
    
1. Ich bin O.K. - du bist O.K.
     2. Führungskraft sein
     3. Drei Steinmetze
     4. Thesen zur modernen Gastronomie
     5. Management beginnt immer mit 
         Selbstmanagement
     6. News

Unser Motto 2004 lautet:  
"Stärken stärken" 
Potenziale erkennen und Fähigkeiten ausbauen

Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H. Dieser Letter ist gratis. Falls Sie irrtümlich auf der Mailliste stehen, es sich um ein Missverständnis handelt und Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, bitten wir Sie einfach ein leeres Mail an office@gastlichkeit.at?subject=Bitte keine weiteren Newsletter zu schicken. DANKE!
 
 

 

 

 

 

1. Ich bin O.K. - du bist O.K.

„Wenn die Toleranz für Andersdenkende fehlt, ist die Welt voll von Unsympathlern, Idioten und Verbrechern!“

Jeder Mensch ist der Mittelpunkt seiner Welt. Seine Grundhaltungen wurden durch die Erziehung, gelebtes Vorbild im Familienverband, verschiedene Kulturen, dem Freundeskreis usw. geprägt. Wer kann es sich also erlauben, sich über andere lustig zu machen, sie zu verspotten oder für verrückt zu erklären?

So wie wir unsere Mitmenschen behandeln, so werden unsere Mitmenschen auch uns behandeln. Üben Sie sich in Toleranz und gestehen Sie Ihrer Umwelt Verschiedenartigkeit zu. Wie langweilig wäre die Welt, wenn alle Menschen gleich wären?

Die Art und Weise, wie Sie über Ihre Mitmenschen denken und sie dementsprechend behandeln, gibt ein deutliches Zeichen davon, wie es in Ihnen aussieht. Nur schwache Menschen haben es nötig, auf andere (verbal) einzuschlagen! Starke, selbstbewusste Menschen sind tolerant, freundlich und hilfsbereit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2. Führungskraft sein (Teil 1)

„Alle reden von Führung, aber keiner weiß wie´s geht!“ Dieser markige Spruch stimmt zum einem und doch wieder nicht! Menschen führen ist wie Kinder erziehen. Man gibt sein Bestes und doch gelingt es nicht, alles richtig, ohne jegliche Fehler zu machen.

Führen kann man lernen, wenn man sich dessen bewusst wird, dass niemand als geborener Führer auf die Welt kommt. Auch die großen Persönlichkeiten der Geschichte sind nicht mit dem Zepter auf die Welt gekommen. Sie wurden jahrelang ausgebildet und haben durch das Prinzip von Versuch und Irrtum gelernt, wie Sie Menschen für sich gewinnen können. Damit wollen wir uns in diesem und in den folgenden Newslettern ausführlich befassen.

Als Führungskraft sollten Sie sich über folgendes im Klaren sein:

  • Niemand wird in Führungsrollen hineingeboren, vielmehr ist es ein permanenter Prozess, welcher auch persönlichkeitsbildend ist.
  • Keine Führung ohne Gefolge; nur derjenige wird sich langfristig als Führungskraft behaupten können, dessen Mitarbeiter seinen Einfluss, seine Führung und Anleitung akzeptieren. Erfolgreiche Führungskräfte vereinen formelle und informelle Komponenten. Die Beschäftigten werden nur dann dem Vorgesetzten folgen, wenn dieser es versteht, als verantwortungsvoller Koordinator und Problemlöser seiner Mitarbeiter aufzutreten.
     
  • Ein guter Vorgesetzter zeichnet sich neben der sozialen Kompetenz dadurch aus, dass er das in seiner Gruppe vorhandene Wissen und Können bündelt, um hiermit den bestmöglichen Gemeinschaftserfolg für das Unternehmen zu erzielen. Er ist nicht daran interessiert sich als Führungskraft mit der umfangreichsten Fachkompetenz vor den Mitarbeitern profilieren zu wollen.
  • Für das Unternehmen zeichnet sich eine Führungskraft positiv aus, wenn es ihr gelingt das vorhandene Mitarbeiterpotenzial im Sinne des Unternehmens zu entfalten, weiter zu entwickeln um hieraus neuen Führungsnachwuchs rekrutieren zu können. Verantwortungsvolle Vorgesetzte können im Zusammenwirken mit der Unternehmensleitung und den einzelnen Mitarbeitern zielgerichtet auf ein positives Betriebsklima innerhalb der Gesamtunternehmung hinwirken. Sie bilden damit das entscheidende Bindeglied in der informellen und disziplinarischen Hierarchie des Betriebes.

Die Fortsetzung folgt im nächsten Newsletter 

 

 

 

 

 

 

3. Drei Steinmetze

Ein Trainer wollte beim Thema Motivation seiner Seminarrunde die verschiedenen Einstellungen zu Arbeit klar machen. Daher erzählte er folgende Geschichte:

Drei junge Männer arbeiteten in einem Steinbruch. Da kam ein Bauunternehmer vorbei, der einen geschickten Steinmetz suchte. Er schaute den drei Männer eine Weile zu und stellte dann jedem die Frage, was er da mache.

Der erste antwortete: „Ich behaue Steine.“
Der zweite meinte: “Ich arbeite an einer Säule.“
Der dritte aber erwiderte: „Ich helfe mit einen Dom zu bauen.“

In der Hoffnung, dass die Seminarteilnehmer begriffen hatten, worauf er hinaus wollte, fragte der Trainer eine Teilnehmerin, welchen der drei Steinmetze sie einstellen würde.

„Keine Ahnung“, meinte sie, „wahrscheinlich den, der am besten aussieht.“

 
    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4. Thesen zur modernen Gastronomie

Sortiment, Verkaufssystem und technische Ausstattung
 sind ein Hardware-Trio.

Sie müssen reibungsfrei ineinander greifen. Grundsätzlich gilt der Trend, dass sich die Gasträume vergrößern, während die Produktionsflächen schrumpfen. Das klassische Bedienungsrestaurant ist für immer mehr Außer-Haus-Mahlzeiten keine adäquate Vertriebslösung. Je eiliger der Gast, je spontaner seine Nachfrage, desto höher die Dringlichkeit für schnelle und flexible Verkaufssysteme.

Tipps und Anregungen von Gastlichkeit & Co:

Wie erleichtern Sie Ihrem Gast die Entscheidung zu Ihnen zu kommen? Bieten Sie wirklichen, konkreten Nutzen und Ihr Erfolg ist nicht zu verhindern. Der heutige Gast ist mündig und nicht mehr so treu, wie noch vor Jahren. Er entscheidet oft spontan und will seine Wünsche umgehend und ohne viel Aufhebens erfüllt haben. Deshalb der eindringliche Appell zur Spezialisierung.

Konzentrieren Sie sich auf ein Segment und werden Sie darin der Beste! Der beste Italiener, der beste Grieche, das beste Wirtshaus (die Schreibweise „Wia z´Haus“ erweckt zum Beispiel ein Bild von Gemütlichkeit), der schnellste Pizzadienst, der exotischste oder feinste Gourmet-Tempel, der günstigste Würstelstand usw. Welches Segment, sie auch anstreben, versuchen sie darin besser zu sein, als alle anderen.

Damit Sie auch tatsächlich besser sein können, als alle anderen müssen die Faktoren Sortiment, Verkaufssystem und Technik stimmen. Sie können nur wirklich gut sein, wenn sie das richtige Sortiment für Ihre Zielgruppe führen. Das beste Sortiment nützt Ihnen wiederum nichts, wenn sie nicht die richtigen Wege haben, es zu verkaufen. Und eine veraltete oder schlechte Technik lässt sie wahrscheinlich immer gerade dann im Stich, wenn es wieder einmal so richtig „brummt“ bei Ihnen. Wenn ein einziger dieser Grundfaktoren nicht optimal gelöst ist, können Sie nicht der beste werden! Denn nur ein wirklich zufriedener Gast möchte wiederkommen.

Deshalb die Empfehlung: Nehmen Sie sich Zeit um zu „hirnen“. Versetzen Sie sich in die Rolle des Gastes und überlegen Sie, wie Sie Ihren Gästen den Besuch bei Ihnen wesentlich erleichtern können. Welche Anreize müssen Sie schaffen, damit der Gast sogar zum Werbeträger Nummer 1 für Sie wird. Spielen Sie sich frei und gönnen sie sich 2-3 Stunden in der Woche um über neue Strategien nachzudenken. Das hat nichts mit Faulheit zu tun, sondern sichert Ihr Überleben in einem der am härtesten umkämpften Branche.

 
   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5. Management beginnt immer mit Selbstmanagement

Leben ist Bewegung und mit Veränderung verbunden. Wer unterwegs ist, braucht Orientierung. Das Leben ist keine Schnellstraße zwischen Wiege und Grab, sondern ein Parkplatz zum Verweilen in der Sonne des Lebens. Diesen muss man sich erarbeiten, am besten aber planen, um eben sein Leben zu leben. Was aber ist mein Leben? Worauf kommt es mir an? Wer bin ich? Wer bin ich für wen? Woher komme ich? Zu wem oder was gehöre ich?

Was ist der Sinn, und zwar nicht der Sinn des Lebens, sondern der Sinn meines Lebens? Woran orientiere ich mich? Was bewirke ich damit? Das alles sind Fragen, die der Antwort bedürfen und für die es auch Antworten gibt.

Die Fragen und auch die Antworten entstehen im Kopf. Der Kopf ist rund, damit das Denken seine Richtung ändern kann. Und ändern ist notwendig, aber auch schwierig. Nichts ist beständig außer der Wandel. Wir wissen aber der härteste Klebstoff der Welt ist die Gewohnheit. Macht dieser Wandel nicht unruhig oder nervös? Nein, oder nur dann, wenn wir nicht wissen, wo wir stehen. Wenn wir das wissen, sind wir auch gelassener, was zum Leben sehr wichtig ist.

Gelassenheit erlangt man nur in der Konzentration auf das Wesentliche. Geben wir darum das hektische Rennen auf nach dem Zuviel. Wer zu Großem auf dem Weg ist, der vergeudet seine Zeit nicht. Wer immer aus seinem Leben etwas machen will, teilt sein Leben ein. Deshalb hat er Zeit für das Wesentliche. 

Zur Einsicht in das Wesentliche bedarf des der Selbstkontrolle und der Gewissenserforschung oder der Fragen: 

     Wo stehe ich?
    
Was ist mir gelungen?
    
Was kann ich verbessern?
    
Mit welcher Beschäftigung , in welcher Gesellschaft habe ich „Zeit totgeschlagen“?
    
Mit welchem Tun hätte ich „Zeit beleben“ können?

Quelle: UnternehmerEnergie, Josef Schmidt Colleg, Bayreuth    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6. News

Wer führt, darf nicht coachen
Die Führungskraft als Coach? Ein schöner Gedanke. Der Vorgesetzte coacht, und schon steigen Motivation und Produktivität der Mitarbeiter um 100 Prozent. Mindestens. Das hoffen zumindest Geschäftsführer, P-Entwickler, manchmal auch Trainer und möglicherweise die Führungskraft selbst. Letztere nie länger als drei Tage. Danach wird nämlich jedem Vorgesetzten klar, dass das so nicht funktioniert.
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Korrespondenz: Regeln für erfolgreiche Geschäftsbriefe
Erfolg und Resonanz Ihrer geschäftlichen Korrespondenz hängen nicht allein von Inhalten und Argumenten ab. Ebenso wichtig ist es, dass Ihre Inhalte beim Kunden oder Geschäftspartner verständlich und sympathisch ankommen.
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Besprechungen effizient planen und durchführen
Am Anfang sollte die Frage stehen "Warum" Sie eine Besprechung durchführen wollen. Gründe wie Informationsweitergabe, Anordnungen bekannt geben oder Entscheidungen fällen, sind keine sinnvollen Anlässe für eine Besprechung!
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So erreichen Sie mehr Durchsetzungskraft  
Beruflicher Aufstieg ist meist mit Personalverantwortung verbunden. Als Vorgesetzter brauchen Sie eine gehörige Portion Autorität, um sich bei Ihren Mitarbeitern durchzusetzen. Im Idealfall sollte sich diese Autorität aber nicht einfach nur aus der höheren Position heraus ergeben. 
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Wir wünschen Ihnen gute Geschäfte, engagierte Mitarbeiter und viele angenehme Gäste, die Ihre Leistung zu schätzen wissen.

G a s t freundliche Grüße
von den fixen Leuten von Gastlichkeit & Co

   Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.
  
A-4061 Pasching
   Zentastraße 21
   TEL: 07229 / 71 5 18
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