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09/2003 vom
10. September 2003
Inhalt
1.
Wirklich erfolgreiche Menschen
2. Stammkundenbindung (Teil
3)
3. Der
Tempel der tausend Spiegel
4. Thesen
zur modernen Gastronomie
5. Soon
it´s Halloween again
6. News |
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Unser Motto 2003 lautet: "Wir
beWEGen"
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Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der Firma
Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H. Dieser Letter ist gratis.
Falls Sie irrtümlich auf der Mailliste stehen, es sich um ein Missverständnis
handelt und Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, bitten wir
Sie einfach ein leeres Mail an office@gastlichkeit.at?subject=Bitte keine weiteren Newsletter zu schicken.
DANKE! |
1. Wirklich
erfolgreiche
Menschen
- haben
eine Vision und lieben ihren Beruf
- wecken
Emotionen und glauben an sich und andere
- lernen
ständig weiter und freuen sich über Herausforderungen
- konzentrieren
sich auf das Wichtige und nicht auf das Dringende
- sind
fair und konsequent im Denken und Tun
- treffen
Entscheidungen und riskieren auch etwas
- bleiben
gelassen und sind vergnügt statt gestresst
- gehen
respektvoll mit Ressourcen um
- übernehmen
die volle Verantwortung für ihr Leben - und ihr Handeln
- betrachten
Rückschläge als Chance, daraus zu lernen
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2.
Stammkundenbindung (Teil 3)
Stammkunden-Marketing
Wieso
gibt es in vielen Betrieben auch heute noch zuwenig systematisches
Stammkunden-Marketing?
Drei
Gründe sind dafür verantwortlich:
1. Die
Datengrundlage ist ungenügend, weil die Daten nicht systematisch
gepflegt werden.
2. Man
scheut sich nach der Gästezufriedenheit zu
fragen, weil man selbst ein ungutes
Gefühl hat, nach dem Motto: „Vielleicht ist etwas schief
gelaufen?"
3. Das
Angebot ist nicht attraktiv genug und für Stammkunden-Marketing
ungeeignet.
Gästekartei
Eines
ist klar: Erste Voraussetzung für erfolgreiches Stammkunden-Marketing
ist eine aktualisierte Gästekartei. Die Zuständigkeit dafür muss
geregelt sein. Was soll überhaupt erfasst werden? Die
Anforderungen, wer in die Datei aufgenommen wird und nach welchem
Zeitraum Adressen gestrichen werden, müssen klar festgelegt werden. Der
Erfolg der Marketing-Maßnahmen hängt von der Qualität der Datei ab.
Für ein effizientes Stammkunden-Marketing sollten Sie soviel als möglich über Ihren Gast wissen. Es empfiehlt
sich, auch scheinbare unwichtige Dinge über den Gast zu sammeln und allen Mitarbeitern des Hauses
zugänglich zu machen. Dieses Wissen erleichtert die Beziehungsaufnahme mit dem Gast ungemein.
Achtung: Informationen zu sammeln ist das eine, damit sorgsam und diskret umzugehen das andere!
Beispiel für eine einfache Gästekartei:
| Unser
Gast |
| Name |
Kurt Steindl |
| Beschreibung,
Erkennungsmerkmale |
Statur: ca.
170cm, leichter Bauchansatz
Haare: brünett, glatt, Seitenscheitel links
Kleidung: meistens Anzüge, manchmal auch sportiv
gekleidet
Auffälliges: Brillenträger (randlos), entfernte
Ähnlichkeit mit Elton John |
| Eigenheiten,
Vorlieben |
trinkt meistens
Mineralwasser (still, nicht gekühlt)
Kaffee ohne Milch und Zucker
Nichtraucher
liebt exklusive Weine in entsprechenden Gläsern, lässt sich
dabei gerne beraten
keine Spirituosen, kein Bier
liebt Süßes aus der Küche
will Internetanschluss im Zimmer
geht meist früh zu Bett (22-23 Uhr)
ist kritisch und reklamiert Unzulänglichkeiten
gibt gutes Trinkgeld, wenn er zufrieden ist |
| Beruf, Hobbys,
Privates |
Beruf: Seminartrainer,
Unternehmensberater
Familie: verheiratet (Ines), Sohn (Timon)
Herkunft: Pasching, OÖ
Sport: joggen, Squash
Urlaub: am liebsten segeln in Kroatien
Interessen: klassische Musik, aber auch Pop und
Rock
Gesprächsthemen: Gastronomie, Bücher, Yachten, Musik
Sonstiges: hat zwei Weisse Schäferhunde |
Spornen Sie Ihre Mitarbeiter an, möglichst unauffällig Wissenswertes über Ihren Gast zu sammeln: durch
persönliche Gespräche, zufällig aufgeschnappte Informationen oder durch Medien, in denen über Ihren Gast
berichtet wird (Seitenblicke-News, Berichte, Reportagen ...). Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Gehen
Sie dabei immer höchst diskret und respektvoll vor. Es geht darum, in der Folge dem Gast etwas Gutes zu tun
und nicht darum Spionage zu betreiben!
Welche Inhalte in Ihrer Kartei aufgenommen werden, bleibt Ihnen überlassen. Je mehr Sie jedoch über die
Interessen Ihres Gastes Bescheid wissen, desto leichter wird es Ihnen fallen, mit Ihrem Gast ins Gespräch zu
kommen und ihm das Gefühl zu geben, dass Sie ein aufrichtiges Interesse an seinem Wohlergehen haben. Die
Folge ist eine ungleich höhere Gästebindung. Der Gast fühlt sich umsorgt, verstanden und geborgen.
Die Fortsetzung folgt im nächsten Newsletter
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3. Der Tempel der tausend Spiegel
Tief im Dschungel Indiens versteckt, steht der Tempel der tausend Spiegel.
Eines
Tages lief ein missmutiger alter Hund in diesen Tempel. Er betrat den
großen Spiegelsaal und blickte um sich. Er sah tausend missmutige Hunde
in den tausend Spiegeln. Mürrisch fing er an zu knurren und zu kläffen.
Aber tausend Spiegelbilder knurrten und kläfften zurück. Da zog der
Eindringling den Schwanz ein und lief noch missmutiger als zuvor die
Stufen des Tempels wieder hinunter.
Einige
Tage später besuchte ein freundlicher Hund den Tempel. Er betrat
ebenfalls den großen Spiegelsaal und blickte um sich. Tausend
freundliche Hunde empfingen ihn dort. Er sprang fröhlich winselnd herum
und wedelte freudig mit dem Schwanz. Und wieder taten es ihm tausend
Hunde gleich. Schließlich hatte er ausgetollt und sprang zufrieden die
Tempelstufen hinunter, um als glücklicher Hund nach Hause zu laufen.
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4.
Thesen zur modernen Gastronomie
|
Investieren
Sie in Ihre Mitarbeiter.
Sie sind das wichtigste Kapital des Unternehmens! |
Trainieren
Sie Ihr Team! Praktische Fertigkeiten sind wichtig! Aber genau so wichtig sind Motivation, Identifikation mit dem Betrieb,
Bindung an die Konzeptphilosophie, Unternehmenskultur.
Gute Mitarbeiter müssen laufend geschult
werden!
Die
Bereitschaft „gerne für andere da zu sein“ ist durch Schulung
nicht erlernbar. Deshalb ist die Wahl der richtigen Mitarbeiter von
existentieller Bedeutung!
| Tipps
und Anregungen von Gastlichkeit
& Co |
|
Gestalten
Sie das Einstellungsverfahren so, dass Sie von vornherein möglichst
keine „Missgriffe“ machen! Wie?
Hier
ein Beispiel:
Stellen Sie sich vor
Bevor Sie
den Bewerber die Seele aus dem Leib fragen, stellen Sie sich bei ihm
vor. Firmenziele, Mitarbeiterpolitik, finanzielle Situation, Rundgang
durch den Betrieb (besonders die Schandflecke zeigen!) etc. Vielleicht möchte
er dann gar nicht bei Ihnen arbeiten und Sie ersparen sich eine
langwierige Bewerbungsbearbeitung.
Durch
Ihre Offenheit haben Sie sich nun die Berechtigung für eine eingehende
Befragung geholt. Fragen Sie nach wirklich jedem Detail, das Ihnen
wichtig erscheint (z.B. Ausbildung, Werdegang, Karriereplan, familiäre
Situation, Vereinszugehörigkeiten, Hobbys, Alkoholgenuss, Raucher,
etc.). Falls der Bewerber Ihnen keine genauen Auskünfte geben will, dann
beenden Sie das Einstellungsverfahren. Wer von vornherein misstrauisch
ist, passt in kein gutes Team!
Vereinbaren
Sie eine Arbeitsprobe
Der
Bewerber ist noch immer da? Gut,
dann vereinbaren Sie eine zweitägige Arbeitsprobe (unentgeltlich!).
Dabei erkennen Sie am besten die fachlichen Qualifikationen. Ihr Team
kann sich vom „Neuen“ ein Bild machen und seine Meinung kund tun.
Der „Neue“ sieht den Betrieb von innen und kann damit besser
entscheiden, ob er hier richtig ist. Wer bereit ist, zwei Tage seiner
Arbeitskraft unentgeltlich zur Verfügung zu stellen, will offenbar
wirklich bei Ihnen arbeiten!
Verlängern
Sie die Probezeit
Sie
sind also zufrieden mit dem „Neuen“? Jetzt vereinbaren Sie eine
Probezeit. Verlängern Sie die gesetzliche Probezeit auf drei Monate. (Ein
Monat hat sich in der Praxis als zu kurz erwiesen. Der „falsche“
Mitarbeiter kann sich vielleicht einen Monat verstellen, drei Monate
wohl kaum!). Wenn
der Aspirant auch jetzt noch da ist, setzen Sie einen Arbeitsvertrag
auf, in dem die Tätigkeiten, Aufgaben und Einsatzorte des Bewerbers möglichst
genau definiert sind. Mündliche Zusagen werden leicht erteilt. Wenn es
aber schriftlich fixiert wird, kann der Mitarbeiter später auf seine
Unterschrift aufmerksam gemacht werden.
Lehrlinge
bestellen Sie am besten am Sonntag gegen 15 Uhr in den Betrieb. Damit
stellen Sie von vornherein schon klar, dass die Gastronomie keinen
Feiertag kennt.
Bevor
Sie ernten, müssen Sie säen!
Sie
haben jetzt die richtigen Mitarbeiter. Nun beginnt der interessante Teil
Ihrer Führungsaufgaben! Bevor Sie nun aus Ihren Mitarbeitern das
Maximum an Leistung, Motivation und Einsatz ernten können, müssen Sie
säen!
Trainieren
Sie Ihre Mitarbeiter in allen Fertigkeiten, die sie zur Erreichung Ihres
Standards brauchen. Schicken Sie Ihre Mitarbeiter auf externe Seminare.
Damit werten Sie auch die Person des Mitarbeiters auf, der sich meist
geehrt fühlt, dass sein Chef in ihn investiert! Holen Sie sich Trainer
ins Haus, die Ihnen bei unternehmensspezifischen Problemen helfen.
Ersuchen Sie ältere Mitarbeiter, den jüngeren an ihrer Erfahrung
teilhaben zu lassen.
Jeden
Euro, den Sie in die Weiterbildung Ihrer Mitarbeiter investieren,
kommt doppelt zu Ihnen zurück. Und sei es „nur“ in höherer
Motivation!
Merksatz:
Nur ein zufriedener Mitarbeiter ist ein guter Mitarbeiter!
|
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Sie bestimmt die richtigen Mitarbeiter für Ihr Unternehmen aus.
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5. Soon it´s
Halloween again!
Am
31. Oktober ist es wieder soweit. Die
schaurigen Gestalten der Nacht feiern Auferstehung und wir Erdenbürger
feiern dies mit der wohl schrillsten Party des Jahres. Beginnen Sie
bereits jetzt, Ihre Veranstaltung zu planen - sie soll ja ein Erfolg
werden. Damit Sie genügend Zeit zum Ausprobieren haben, hier zwei
Rezepte für dieses Fest.
| Traditionelles
Halloween-Brot |
Zutaten:
- 500g Mehl
- 1 Tasse Milch
- 1 Würfel Hefe
- 1 Ei
- 2 Eßlöffel
Butter
- 100g Zucker
|
Alle
Zutaten zu einem Hefeteig verkneten und 20 Minuten gehen lassen.
Mit 250g Sultaninen, 125g Korinthen, 50g Orangeat, einem halben
Teelöffel Zimt und einem halben Teelöffel Muskat
vermengen.
Das Wichtigste:
im Teig muss ein goldener Ring versteckt werden. Wir wollen mal
nicht übertreiben: Verwenden Sie bitte nicht Muttis Ehering!
Das Ganze eine halbe Stunde bei 220 Grad backen und mit
aufgelöstem Puderzucker übergießen. Wer den Ring bekommt,
heiratet nächstes Jahr. |
| Heart
of Halloween - Kuchen (Rezept
von Georgina Guinness) |
Zutaten:
- 175 g
Sultaninen
- 1 EL Orangeat
- 75 g Rosinen
- 1 EL Zitronat
- 75 g Korinthen
- 140g brauner
Zucker
- 10 getrocknete
Aprikosen (gehackt)
- 140 ml
Guinness Stout
- 10
Belegkirschen (gehackt)
- 140 g Butter
Gewürze nach
Geschmack:
- Zimt
- Nelkenpulver
- Kardamom
- Zitronen- und
Orangenschale
- 225 g
gesiebtes Mehl
- 1/2 TL Salz
- 1 TL
Backpulver
|
Für
dieses traditionelle Gebäck werden getrocknete Früchte
verwendet, wie sie in der Jahreszeit von Halloween zur
Verfügung stehen. Wichtig: Für den typischen Geschmack
unbedingt Guinness verwenden.
1. Früchte, Orangeat, Zitronat, Zucker, Guinness, Butter und
Gewürze in einer großen Pfanne vorsichtig zum Kochen bringen,
dann vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
2. Mehl, Backpulver, Salz und verquirlte Eier nach und nach
unterheben und gut durchmischen.
3. Teig in gefettete Springform geben. Im vorgeheizten Backofen
bei 190° C ca. 1 Stunde backen.
4. In der Form abkühlen lassen. Mit einem Pint Guinness
servieren.
Quelle: Irland-Infos.de |
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6.
News
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Wie isst man was?
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Obstbesteck oder Fingern essen. Das Kerngehäuse sollten Sie entfernen. Apfelsinen
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Das
Lexikon der Besteckfehler
Ablege-Fehler
- Dies
ist ein »Renner« in der Fehler-Hitliste: Besteckteile werden nach dem
Essen in Schalen, Tassen oder Gläsern abgelegt. Diese Praxis bleibt nur
den (Not-)Situationen vorbehalten: Wenn in der Gastronomie unvollständig
serviert wird ...
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